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Kundenrezensionen

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am 9. Februar 2009
Als der Film in die Kinos kam, begann eine beispiellose Kampagne gegen den Streifen - und gegen Kevin Kostner. Als ich den Film dann im Kino sah, erwartete ich das Schlimmste (wollte mir aber selbst ein Bild machen)! Tja - und nun mußte ich feststellen, daß es sich bei dem - man kann es schon als Kreuzzug bezeichnen - Negativkritikgewitter um in großen Teilen ungerechtfertigte Pöbeleien gegen den Film handelte.
Doch - was war der Grund? War es eine unterschwellige Öko-Botschaft des Films (Schmelzen der Gletscher, der Namenszug "Exxon Valdez" auf dem Tanker der Smoker...)?

Was auch immer es war, ausgehend von einer Flut an Negativkritik wurde es vielen Leuten, zum Teil sogar solchen, die den Film eigentlich nie selbst angeschaut haben, zur Gewohnheit, ihn als schlechten Film zu bezeichenen - was er nicht ist! Der Film bringt die Endzeitatmosphäre einer wasserbedeckten Erde hervorragend rüber. An Action mangelt es wahrhaft nicht. Die Story mag nicht übermäßig einfallsreich sein - aber das ist sie in Mad Max oder ähnlichen Streifen auch nicht, oder? Und dann wäre da noch der Oberbösewicht. Ernsthaft, Hopper spielt eindeutig in der oberen Liga aller Filmbösewichter, wer will das bestreiten? Insgesamt ist der Film unterhaltsames Popcornkino, das man sich durchaus mehr als einmal ansehen kann.
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am 6. Dezember 2009
...daher wieder gekauft, als Blu-ray.
Zum Film selber will ich nicht viel sagen, für mich Mad Max auf dem Wasser, tolles Popcorn-Kino !

Also zur Bildqualität kann ich sagen, super !, noch nie hat mir Waterworld mehr Spaß gemacht, das Bild ist scharf, sauber und plastisch, bei einigen wenigen Einstellungen vieleicht nicht ganz optimal und weicher aber um längen besser als auf DVD, vor allen die Nahaufnahmen sind super. Kann meiner Meinung nach auch noch mit aktuelleren Filmen mithalten.
Das Bild ist ohne störende Balken, also volles 16:9 Bild !, 1,85:1 auf nen DL 50 GB.

Der Ton ist auch gut, DTS 5.1, allerdings kommt eher mehr von vorne, hinten ist nicht so viel los.
Da hab ich schon besseres gehört, aber der Ton ist sauber und gut abgemischt zwischen Sprache und Hintergrundgeräuschen.

Was gibt es noch zu sagen, ah ja, die Blu-ray ist mit Wendecover. Bonus nur Kinotrailer, leider...

Absolute Kaufempfehlung für Fans des Filmes, hier macht HighDef Spaß und lohnt sich...
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am 17. Mai 2003
Der Film ist gut. Endlich einmal spielt Costner eine Rolle, die ihm wirklich steht (als 20jähriger Robin Hood war er doch eher eine Lachnummer). In diesem Film ist außerdem alles drinnen, was man sich von einem postapokalyptischen Spektakel erwartet: Anarchie, kleine Gemeinschaften, die versuchen zu überleben, Bandenwesen, Nahrungsmittel- und Wasserknappheit, Erlöserthematik. Technisch brillant und optisch opulent präsentiert sich der Film auf DVD. Ich mochte ihn auf Anhieb, die Häme der Presse, die sich auf die explodierenden Produktionskosten bezog, hat dem Ansehen des Filmes leider ungerechterweise stark geschadet. Aber was hat ein überzogenes Budget mit der Qualität des Filmes zu tun? Wohl nicht sehr viel. Von mir gibt es fünf Sterne, weil dieser Film sicher zu den besten des Genres zählt.
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am 31. Dezember 2003
Waterworld wurde von vielen Kritikern in Fetzen gerissen und galt lange
Zeit als Flop. Die knapp 200 Mio Dollar teure Produktion spielte aber, und
das wissen viele nicht, weltweit deutlich mehr als 300 Mio Dollar ein. Von
einem Flop kann also keine Rede sein. Der Film selber besticht nicht
gerade durch eine originelle Story, aber die Tatsache, dass der komplette
Film auf dem Wasser bzw. dem Meer spielt, bringt einen gewissen Reiz
hervor, den sonst kein anderer Actionstreifen bietet. Kevin Kostner spielt
den Held so gut es geht, die Effekte sind gut, die Action besonders auf
der technisch gelungenen DVD beeindruckend. Was will man mehr? Ingesamt
ist Waterworld das typische Beispiel dafür, dass man selber über einen
Film urteilen sollte und ihn nicht gleich als schlecht abhaken darf, nur
weil Kritiker oder sonstige Journalisten schlecht darüber berichtet haben.
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"Waterworld" markierte in Hollywood einen heftigen Einschnitt, der die Kinolandschaft nachhaltig verändern sollte. Das zunächst auf 120 Mio. $ budgetierte Mega-Projekt schnellte innerhalb weniger Wochen auf ein -für damalige aber auch heute noch- astronomisches Budgetfiasko von 200 Mio. $ (Insider sprechen sogar davon, das mit den Kosten für die Werbung des Films noch knapp 10-15 Mio. dazukamen), das gerne auch als "KevinsGate" (In Anspielung auf Michael Cimino`s teuren 80er-Western "Heaven`s Gate") oder "WatergateWorld" bezeichnet wird.
Nach dem exzellenten "Fandango" (Mein Lieblingsfilm, siehe Review der DVD hier bei Amazon), dem Kassenschlager "Robin Hood-König der Diebe" und dem von Costner mitfinanzierten Reynolds-OsterInsel-Film "Rapa Nui", markierte "Waterworld" die nunmehr 4. Zusammenarbeit zwischen Regisseur Kevin Reynolds und seinem Freund Kevin Costner. Bei den Dreharbeiten zu dem Millionenspektakel "Waterworld" kam es jedoch zum Zerwürfnis der beiden Kevin`s. Costner, der auch hier als Produzent hinter den Kulissen ein Mitspracherecht hatte, verkrachte sich mit Reyolds, während Reynolds tagtäglich versuchte die immer nervöser werdenen Studiobosse von Universal zu beruhigen. Es kam soweit, das Universal vor der Entscheidung stand, das Projekt -während (!) der laufenden Dreharbeiten- abzubrechen, doch inzwischen hatte der Film derart viel Geld verschlungen, das eine Rolle rückwärts nicht mehr in Frage kam und man nur noch mit dem Begriff "Schadensbegrenzung" das Projekt zu einem vernünftigen Ende bringen konnte. Diese Meldungen vom Set machten die Runde, auch durch die Presse, die inzwischen das Erfolgs-Duo Kevin & Kevin auf dem Kicker hatten. Schnell (und wie so oft: ZU schnell) machte das Gerücht die Runde, "Waterworld" sei ein Millionengrab, ein gigantischer Flop, der Universal als auch Costner nur schaden würde. Nun, so dramatisch war es nun auch nicht. Leider halten aber auch heute noch viele den Film irrtümlicherweise für einen Flop, was er ganz und garnicht ist. Der Film war bei seinem US-Kinostart kein Flop, sondern konnte mit knapp 145 Mio. $ ein gutes Budget auffahren, das allerdings nicht die Gesamtkosten des Films deckte und den Film auch nicht in die Gewinnzone brachte. Vom finalen Box-Office lässt sich daher fairerweise nur vom einem Durchschnittserfolg sprechen.

Gerüchte besagen, das es teilweise noch viel mehr Szenen gab, die Kevin Reynolds verwenden wollte. U.a. wird von aufwendigen Unterwasser-Szenen gesprochen, wo Costner -mit der kleinen Tina Majorino auf dem Rücken- die Meereswelt erkundet, die es aber letztendlich niemals in den Final Cut geschafft haben. Hier und da wird man das Gefühl nicht los, das der Film aus kommerzielleren Gründen an einigen Stellen gestrafft wurde. Teilweise schleicht sich auch das Gefühl ein (und das wäre dann, wäre es publik geworden, in Hollywood wirklich ein handfester Skandal geworden), dass bei mancher Szene der "andere Kevin" (=Costner) das Regiezepter in die Hand genommen hat. Wir werden es wohl nie erfahren.

Die Storyline -diese dürfte eigentlich allen bekannt sein- verknüpft Elemente aus ähnlichen Endzeit-Filmen wie dem wegweisenden "Mad Max 2-Der Vollstrecker" und anderen Filmen. "Waterworld" versteht sich dabei als Endzeit-Blockbuster mit Öko-Botschaft. Neben Kevin Costner agieren die kleine Tina Majorino ("Corinna, Corinna"), Jeanne Tripplehorn sowie Dennis Hopper, der 2009 nochmal neben Kevin in "Swing Vote" spielen sollte. Regisseur Kevin Reynolds ist ein eindrucksvoller -wenn auch nicht sein Bester- Film gelungen, der selbst heutzutage noch als waschechter Blockbuster mit zahlreichen Schaueffekten durchgeht und einem teilweise staunen lässt. "Waterworld" bewirkte erstmasl in Hollywood einen strengen Sparkurs. Projekte, die noch zuvor selbstbewusst mit Budgets für 150 $ angekündigt worden waren, wurden nun zu 60-Mio.-Dollar-Projekten zusammengestaucht, andere teure (Mega-)Blockbuster erst garnicht realisiert. Hollywood setzte erstmals in der Geschichte massiv den Rotstift an. Für Kevin Costner war der Film zunächst nur eine weitere Station seines Schaffens, doch es markierte den langsamen Rückzug des in den 90ern zum Mega-Star aufgebauten Schauspielers, der quasi mit "JFK: John F. Kennedy-Tatort Dallas", "Robin Hood" und anderen Filmen eine ganze Kette an Kino-Hits vorgelegt hatte. Regisseur Kevin Reynolds jedoch sollte nach "Waterworld" nie wieder in der A-Liga von Hollywood`s Regisseuren arbeiten, sondern besann sich auf kleinere, aber interessantere Filme wie "187-Eine Tödliche Zahl" (Mit Samuel Jackson als Lehrer zwischen gewaltbereiten High-School-Jugend-Gangs) oder eine Neu-Interpretation des Dumas-Klassikers "Der Graf von Monte Christo" (Mit dem Titel "Monte Christo"). Leider, so scheint es, ist auch der Streit zwischen den beiden Kevin`s seit dem turbolenten "Waterworld"-Dreh noch immer nicht gekittet....

Die Blu-Ray aus dem Hause Universal kommt sehr gut daher. Die Bild- als auch die Tonqualität sind für einen Mittneunziger-Spielfilm erstaunlich klar und rein. Der deutsche Ton kommt mit einer für Universal typischen DTS Sourround-Spur daher, die englische Fassung (die Bessere) wird mit DTS-HD präsentiert. Dafür, das Universal bisher für nicht grade sehr günstige Blu-Ray-Neuerscheinungen bekannt ist, wirkt auch der Preis ersklassig. Bis vor wenigen Monaten war die BD noch deutlich im Bereich von 20 Euro. Nach dem jetzigen Preisrutsch dürfte sie sich bei Amazon bei sehr guten 13-15 Euro einpendeln. Verführerisch für einen Film, der den Begriff "Blockbuster" noch nicht -wie heutzutage schon fast üblich- für das übliche CGI-Gewitter missbraucht, sondern auch eine vernünftige, wenn auch nicht besonders anspruchsvolle Story nutzt.

"Waterworld" markiert einen filmhistorisch wichtigen Einschnitt in Hollywood. Er zeigte erstmals auf, das nicht jedes Millionenprojekt (davor hatte es 1992 "Terminator 2-Tag der Abrechnung" sowie 1994 "Jurassic Park" gegeben, die Welthits wurden) zum gewünschten Box-Office-Renner wird. Der Film hatte auch schwer damit zu kämpfen, das sich ein jüngeres Filmpublikum nun unter den Kinozuschauern befand, das nicht bedingungslos jeden Bockbuster aus Hollywood fraß. Der beginnende Einfluß einer übersättigten neuen Kino-Generation machte sich langsam bemerkbar. Trotzdem ist "Waterworld" sehr beeindruckend: Aufwendige Kulissen im (!) Wasser, extra für den Film angelegte Atolle, Action bis zum Abwinken und eine vernünftige, Story, die man nicht als "hirnlos" bezeichnen würde. Manches Logikloch in "Waterworld" ist jedoch größer als in einem schweizer Käse: Da werden die Bösen -"Die Smokers"- mit Zigaretten gezeigt, obwohl die Welt (fast ?) vollständig von Wasser überzogen ist. Nur: Woher beziehen sie dann Ihre Zigaretten ? Hier zeigt sich auch ein anderer Zeittrend Hollywoods: Mitte der 90er erreichte die neue Gesundheitsdebatte (der inzwischen auch in Deutschland artig nachgeahmt wird) Hollywood und Rauchen war plötzlich vielerorts verboten. Das die Bösewichte hier sich "Smokers" nennen, ist also nicht als Gag zu verstehen, sondern als Reaktion auf den damals einsetzenden Gesundheitstrend, der sich -meiner Ansicht nach- längst, knapp 15 Jahre später, zu einem regelrechten Gesundheits-Wahn gemausert hat, der einfach nur noch hipp ist.

Fazit:
"Waterworld" ist spannendes als auch fesselndes Endzeit-Kino mit Öko-Botschaft und einer sehr guten Besetzung. Die Blu-Ray aus dem Hause Universal ist wirklich jeden müden Cent wert und liefert den Film in einer eindrucksvollen technischen Ausstattung, die wirklich viel aus dem 90er-Jahre-Material herausholt. Einer der Filme, die ich idealerweise gerne im Spätsommer sehe. Kameraarbeit, Stars, Regie, Set-Design als auch der enorme Aufwand der Produktion sind in jeder Sekunde sichtbar. Da sieht man (vielleicht soagr ein letztesmal), wie gut ein Film funktionieren kann, wenn man ihn eben NICHT mit CGI zukleistert. Zwar wurden auch bei "Waterworld" Computer-Effekte eingesetzt, die CGI-Technik war aber noch lange nicht ganz ausgereift und wird auch im Film nie selbstzweckhaft und bis zur Ermüdung eingesetzt. "Schlecht", mögen da einige (jüngere ?) Kinozuschauer sagen. "Besser" würde ich dagegen setzen, da man so Arbeit von Hand noch sehen kann, was heutzutage ja leider ausstirbt. Ein toller, sehr unterhaltsamer Film, aufwendig, teuer, groß, märchenhaft, phantastisch, überragend. Hollywood verabschiedete sich mit einem sehr teuren Endzeit-Film, bevor junge Anwälte die Chefetagen von den großen Majors übernahmen und Ihr Publikum mit teuren, aber auch hirnlosen Blockbustern vollständig für dumm verkaufen sollten.

Tauchen Sie ein in die phnatastische Welt von "Waterworld" !
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am 24. Juli 2003
Zum Film:
In einer Zukunft ist die Erde (fast?) komplett mit Wasser bedeckt. Die überlebenden Menschen balgen sich um die knappen Ressourcen (Trinkwasser, Erde, etc.). Unter ihnen ist auch der Mariner (Kevin Costner), ein Mutant, der sich ob der neu-mutierten Kiemen auch vorzüglich unter Wasser bewegen kann.
Der Mariner trifft auf ein kleines Mädchen, die eine Karte als Tätowierung auf dem Rücken trägt. Diese Karte stellt den Weg nach "Dryland" dar, dem letzten Rest trockenen Landes. Natürlich entbrennt ein Streit um die Karte...
Die schauspielerische Leistung der Protagonisten ist gut, nur die Bösewichte, allen voran Deacon (Dennis Hopper), leiden ein wenig unter dem Drehbuch.
Zur DVD:
Die DVD ist mit 5(!) Tonspuren und 9 verschiedenen Untertiteln üppig ausgestattet. Ansonsten fehlt jede Sonderausstattung (Trailer und ein paar Notizen zählen da nicht). Deshalb auch nur 4 Sterne, da mir der Film ansonsten wirklich gut gefallen hat.
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am 2. Oktober 2011
Lange Zeit gehörte ich zu denen, die sich von den negativen Kritiken, die über den Film zu lesen und zu hören waren, abhalten ließen, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Per Zufall stolperte ich über einen Filmtrailer, belas mich dann bei Wikipedia, schaute weitere Trailer an und wurde nicht zuletzt durch die teilweise sehr fachkundigen Rezensionen hier bei Amazon so neugierig gemacht, dass ich mir schließlich die BluRay in der Limited Steelbox holte.

Inhaltlich muss zum Film selbst nicht mehr viel gesagt werden - ein rasantes mit spektakulären Stunts und Effekten gespicktes Meisterwerk, bei dem ich es gut verzeihen kann, wenn hier und da inhaltlich doch einige Fragen offen bleiben. Bedenkt man, dass der Film Mitte der 90er entstand, so müssen sich andere, später entstandene Blockbuster auf jeden Fall daran messen lassen. Die schauspielerische Leistung von Kevin Costner ist brilliant, man nimmt ihm den einsamen Segler über den Weltmeeren ohne Wenn und Aber sofort ab. Auch die kleine "Enola" überzeugt, ebenso wie Bösewicht Dennis Hopper. Michael Jeter ("Gregor") spielte mit Costner später nochmals in "Open Range" zusammen.

Die BluRay selbst überzeugt mit einer unglaublichen Farbtiefe, Brillianz und einen gestochen scharfen Bild, ebenso wie der Ton. Einfach fantastisch. Enttäuschend ist dagegen das Fehlen jeglichen Zusatzmaterials, wenn man von einem einzigen Filmtrailer, noch dazu in analoger Bildqualität, mal absieht. Gerade hier hätte mich ein 'Making of' rasend interessiert. Mehr als schade und völlig unverständlich. Ebenso gern hätte ich die in den USA erschienene Langfassung, der Directors-Cut von Regisseur Reynolds, wegen dem es später zum Zerwürfnis zwischen diesem und Hauptdarsteller Costner gekommen war, interessiert.

Trotzdem bekommt der Film insgesamt volle 5 Sterne - für die Bildgewaltigkeit, die Story und die Umsetzung der Geschichte sowie die brilliante Bild- und Tonqualität der BluRay. Ein Must have in jeder DVD-Sammlung.

Waterworld fasziniert und entführt in eine mystische, fast beklemmende Welt der Zukunft. Eine Vision, mit der Kevin Costner weit der damaligen Zeit voraus war. Und es ist ein Film, der mir ganz persönlich mal wieder bewiesen hat, dass man sich immer seine eigene Meinung bilden sollte. Eine späte Entdeckung für mich, aber besser spät als nie...
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am 30. August 2011
Irgendwie ist der Film damals zerrissen worden. Aber völlig zu unrecht. Hier liegt eine sehr gelungene, spannende Endzeitgeschichte vor, die ich nur empfehlen kann. Zwischen Spannung und Action gibt es auch melanchonische und stimmig sehr schöne Szenen, wenn z.B. Costner unter Sternenhimmel in der Nacht zwischen allerlei Getier dem kleinen Mädchen das Schwimmen beibringen will. Oder wenn er auf dem Grund des Ozeans taucht und die unheimlich schimmernden versunkenen Millionenstädte im halbdunkel Blau des Meeres an ihm vorbeiziehen. Bilder die nachdenken lassen und zugleich faszinieren. Eigentlich stimmt in diesem Film alles. Es stimmt zwar das es ein bischen wie Mad Max auf dem Wasser ist, aber was ist gegen Mad Max zu sagen? Die Geschichte ist gut und wird auch gut erzählt. In einer Welt die fast nur noch wegen dem Klimawandel und der abgeschmolzenen Polkappen von Wasser bedeckt ist. haben sich die Überlebenden auf kleine meist aus allerlei Zivilisationsschrott zusammengezimmerten Atollen gerettet, die wie Inseln auf dem Ozean dahintreiben. Öl gibt es so gut wie keines mehr nur noch (hier die Mad Max Parallele) einige Reste gebunkert in Tankern sind noch verwendbar. Die Welt ist brutal, stärkere überfallen Schwächere vernichten ganze Atolle holen sie was sich brauchen. Alle eint die Hoffnung, das es irgendwo Land gibt. Von dem aber keiner weiß wo es ist. Angeblich gibt es eine Landkarte die den Weg zeigt. Tatsächlich wird vermutet das ein kleines Mädchen sie als Tätowierung auf dem Rücken trägt. Als man sie entdeckt wird sie zur begehrten Beute, und trifft auf Kevin Costner. ein Einzelgänger und Mensch dem bereits hinter den Ohren kaum sichtbar Kiemen gewachsen sind so dass er für das Leben auf dem Meer in seinem kleinen Boot wie geschaffen ist. Wiederwillig rettet er das Kind und gemeinsam suchen sie das sagenhafte Land. Bereits hier entwickelt sich eine schöne Nebenlinie der Geschichte wie auf den Einzelgänger und menschenscheuen Mariner das plötzliche nicht mehr Alleinsein wirkt. Verfolgt von (wieder Mad Max ähnlichen) Banden die das gleiche wollen, sind sie auf der Flucht und Suche zugleich. Am Ende (achtung Spoiler) wird das besagte Land tatsächlich gefunden. Costner der nur das Leben auf dem Meer kennt, entscheidet sich aber es wieder zu verlassen. Ein Moment der nachdenklich macht. Die Menschheit hat sich ihrer eigentlichen Umwelt beraubt und kann am Ende nicht einmal mehr zu Ihr zurück selbst wenn es möglich ist. Zu große Veränderungen machen dies unmöglich. Ein Film der unterhält, spannend ist, tolle Bilder liefert und auch zum Nachdenken anregt. Ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.
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am 3. März 2001
"Waterworld" war vor "Titanic" der teuerste Film aller Zeiten. Zur Enttäuschung Kevin Costners, eines der Mitproduzenten, war der Film ein rechetr Flop. Nachvollziehen kann ich das nicht. Was in diesem Film an Aufwand betrieben worden ist, ist für mich auch von der "halben" Titanic nicht zu überbieten. Zwar mutet die Story des Film etwas simpel an, wer sich aber auf den herrlich brummigen Seemann einmal eingestellt hat, wird ihn lieben. Die Charaktere überzeugen, besonders Dennis Hopper in seiner Rolle als einäugiger Bösewicht. Mitleriwele habe ich den Film 18 mal gesehen und ich kann nur jedem raten: Schauen Sie sich den Film mehrfach an, die Feinheiten, die er bietet (z.B. die Untergegangene Stadt oder andere Überbleibsel aus der "Vergangenheit") muten herrlich an. Schauen Sie sich ihn an!
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am 28. August 2009
Ja, in den USA ist dieser Streifen leider gefloppt! Die Einnahmen waren dort sehr gering, wohingegen "Waterworld" im Ausland, so auch in Deutschland, einen größeren Erfolg hatte. Trotzdem gehen auch bei uns die Meinungen stark auseinander. Hier also meine Wertung:

"Waterworld" bietet eine durchaus interessante Handlung:
Die eigentliche Zivilisation, so wie wir sie kennen, ist vor einigen Jahrhunderten untergegangen. Fast das ganze Land liegt unter Wasser, nur einen "kleinen" Teil des ehemaligen Festlands soll es noch über Wasser geben, das sogenannte "Dryland" (zu Deutsch: "Trockenland"). Der Film handelt von Menschen, die sich gegenseitig wegen den verbliebenen geringen Nahrungsmitteln bekriegen und gleichzeitig auf der Suche nach Dryland sind. Also eine Sci-Fi Story, wie es sie so noch nie gab.

Zu den Schauspielern:
Kevin Costner spielt seine Rolle als Mutant sehr gut und vor allem glaubwürdig. Sein Charakter entwickelt sich stetig (gerade auch im Umgang mit Menschen). Dennis Hopper spielt einen eher schwachen Charakter, was vielleicht am Drehbuch lag? Von Tiefe gibt es in seiner Rolle nicht viel zu merken. Aber das, was möglich war, hat er gegeben! Die beiden Damen haben ihre Rollen jeweils auch sehr gut gespielt, die kleine Tina hat mir besonders gut in ihrer Rolle gefallen. Es gab eigentlich keine Rolle, die in meinen Augen unpassend besetzt war oder der jeweilige Schauspieler schlecht war.

Zu der Musik:
Der Soundtrack ist insgesamt gut gelungen! In den Actionszenen passte die Musik perfekt, auch die ruhigen Stücke während z. B. ruhiger "Seefahrt" waren gut gemacht.

Meine Zusammenfassung für den Film:
Ich weiß gar nicht mehr, ob ich den Film damals im Kino gesehen habe, aber ich vermute es stark! Wie auch immer, ich finde den Film durchaus gelungen! Einige Szenen sind etwas ruhig - man muss sagen realistisch!!! - und könnten einige langweilen. Für mich war der Film durchweg interessant, also nicht zum Einschlafen. Die schlechten Kritiken kann ich daher nicht wirklich nachvollziehen, auch nicht dass der Film in den USA so groß gefloppt ist. Ich denke, die Zeit war damals noch nicht reif für Filme mit derartigen Actioneffekten und Handlungen. Die Bungee-Szene mag übertrieben sein, aber das Ende von "Die Mumie kehrt zurück" war auch nicht realistischer... Oder kann mir einer sagen, womit der Ballon des Flugzeugs am Ende gefüllt sein sollte? Heiße Luft wächst ja nicht auf Bäumen, oder habe ich was verpasst!? Mit anderen Worten: "Waterworld" ist nicht der einzige Film mit kleinen Schwächen, aber bei anderen Streifen wurden die Schwächen nicht so "zerpflückt". Schade für Kevin Costner, der viel Geld in diesen Film investiert hatte.

Zu der DVD:
Es sind insgesamt 5 Sprachfassungen enthalten! Französisch & Englisch in Dolby Digital 5.1 und Deutsch, Spanisch und Italienisch in (leider nur) Dolby Surround. Auch an Untertiteln gibt es einige geboten, nämlich insgesamt 9. Schade, dass der deutsche Ton nur in Dolby Surround geboten wird. Aber er ist trotzdem nicht schlecht, nur halt nicht technisch aktuell.

Ich gebe "Waterworld" in dieser Fassung ganz knapp 5 Sterne!
Knapp deshalb, weil die deutsche Synchronisation nicht in Dolby Ditital 5.1 vorliegt.
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