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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. Mai 2006
Ich stimme Dr. Alberts voll und ganz zu: Norrongtons Temperament und Drive hätten zu Sternstunden der Mozartinterpretation führen können - mit besseren Sängern. Manche singen sogar ausnehmend schön, etwa Nancy Argenta als Zerlina (und erste Dame) und Dawn Upshaw als Pamina. Aber die wenigsten von ihnen gewinnen persönliches Profil, wirken austauschbar. Ein Tiefpunkt ist das ungestütze Stimmchen von Lynne Dawson als Donna Elvira, die Sängerin hätte wirklich bei Monteverdi bleiben sollen. Wenn man Schwarzkopf, Della Casa, Sass, Varady, Roberta Alexander, Agnes Baltsa und die vielen anderen großen Elvira - Interpretinnen Revue passieren läßt, ist dies wahrscheinlich die schlechteste Leistung in dieser Partie auf CD. Amanda Halgrimsons Donna Anna ist technisch gut, leidet aber unter dem uncharmanten Timbre der Sängerin und kann natürlich Gruberovas und Sutherlands Brillanz nicht das Wasser reichen, erreicht aber auch nicht Jurinac' oder Margaret Prices emotionale Wirkung. Zudem findet in der Zauberflöte so viele Kauderwelsch statt (Beverly Hoch als Königin der Nacht , "Da Holle Rake kokt in meinem Hörsen"!), dass man sich fragen muß, ob Norrington einfach keine deutschsprachigen Sänger kennt, oder Geld und Zeit für einen guten language coach nicht da war

So sind dies zwei orchestral wunderbare, sängerisch letztlich gescheiterte Mozart - Aufnahmen. Schade.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Dezember 2004
Fünf Sterne ständen Norrington zu, würde nur das Orchester zu beurteilen sein. Hört man die Ouvertüren,stellt sich Begeisterung ein, mit welcher Spannung er die Ouvertüre Zauberflöte, mit welcher Dämonie die Ouvertüre Don Giovanni dirigiert. Leider wählt er öfters zu schnelle Tempi ( gerade bei der Zauberflöte). Abstriche sind aber notwendig wegen der Sänger. Keiner ist wirklich schlecht, aber beeindruckend sind sie eben auch nicht. Andreas Schmidt zB als Don Giovanni ist anhörbar( vor allem seine lyrischen Partien la ci darem), aber die notwendige Dramatik- Finale 2. Akt- fehlt ihm eindeutig. Hört man einen Pinza, Siepi, Ghiaurow,weiß man, wie das gesungen werden müsste. Gleiches könnte man zum Tamino schreiben. Wenn man Wunderlich oder Blochwitz oder Haefliger hört...
Dennoch ist bedauerlich, dass Norrington nicht weitere Mozartopern eingespielt hat ( diese sind Anfang der neunziger Jahre entstanden). Ein Entführung oder Cosi von ihm.....
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