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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen1.100
4,4 von 5 Sternen
Stil: Unmanaged|Größe: 8 Port|Ändern
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TOP 1000 REZENSENTam 14. August 2014
Ich habe den Netgear GS105Ev2 angeschafft, weil keiner der von mir als abgesetzte Access Points getesteten WLAN-Router mit der Weiterleitung von IP-TV Multicast (hier: Vodafone TV) richtig umgehen konnte. Entweder wurde der Multicast-Verkehr vom Router komplett durchgeleitet und flutete so in kürzester Zeit v.a. das WLAN bis hin zum Stillstand, oder aber der Router blockte den Multicastverkehr gleich komplett (Netgear R6200v2 im AP mode).

Wenn man etwas im Netz sucht, kommt man relativ schnell auf die Begriffe "managebare Switche" und "IGMP Snooping" und dann fällt auch gleich der Name Netgear GS105Ev2. Das IGMP Snooping sorgt dafür, dass nur jenes Endgerät einen Multicast Stream bekommt, das ihn auch angefordert hat und hält somit das Netz "sauber" von dem umfangreichen Multicastverkehr. Insbesondere dahinter liegende WLANs können damit nämlich nicht oder nur sehr beschränkte Zeit umgehen. Je geringer die verfügbare Bandbreite, umso schneller ist das entsprechende Netzsegment dicht. Ein Umstand, der wohl durch die Natur des Multicast gegeben ist und den ich ehrlich gesagt technisch auch nicht 100% nachvollziehen kann. Es ist aber tatsächlich so.

Was ich jedenfalls bestätigen kann, ist die Wirkung des GS105Ev2 dagegen. Schon in der Werkseinstellung tut er, was er soll. Nur die an ihn per Ethernet angeschlossene Set-Top Box fürs IP-TV bekommt den Multicast-Stream. Schön nachzuvollziehen anhand der LEDs am jeweiligen Port des Switches. Der Uplink blinkt genauso hektisch wie der Port der Set-Top Box. Alle anderen Ports blinken langsam. An Letztere kann man dann z.B. seinen WLAN Access Point anschließen und dieser kann dann seiner Funktion uneingeschränkt nachgehen, ohne vom Multicast geflutet zu werden.

Wohl weil öfter kritisiert wurde, dass der GS105Ev2 kein Webinterface für die Konfiguration bereit stellt, hat Netgear reagiert und mit FW 1.3.0.1 eine solche WebGUI nachgeliefert. Allerdings muss man zum Einspielen des Updates nach wie vor erst die proprietäre Software von Netgear inkl. Adobe AIR installieren. Nach dem Update kann man sie aber getrost wieder löschen. Der Switch ist mit FW 1.3.0.1 später einfach per Browser und IP-Eingabe erreichbar.

Der Switch bietet für ein so günstiges Gerät extrem viele Möglichkeiten des Managements, man kann VLANs nutzen, einzelne Ports z.B. in der Bandbreite begrenzen oder Obergrenzen für Broadcast Storms vorgeben. Eine nette Dreingabe ist die Kabeltestfunktion. Leider ist sie nicht so zuverlässig, wie erwartet. Bei manchen einwandfreien Kabeln meldet er einen Fehler, der dann aber beim Umstecken auf andere Ports nicht mit wandert.

Für den Wohnzimmerbetrieb hätte ich mir zwar eine Variante mit hinten liegenden Ports gewünscht, aber durch die geringe Größe und die nicht vorhandene Wärmeentwicklung kann man den Switch auch gut versteckt anbringen. Sogar eine Wandmontage ist möglich, Schienen sind vorhanden und Schrauben liegen bei.

Wer IP-TV nutzt und öfter scheinbar unerklärliche Funktionsstörungen in seinem Heimnetz - v.a. im WLAN nach einiger Zeit Betrieb - hat, sollte sich mal z.B. mit Wireshark oder an ggf. vorhandenen Port-LEDs ansehen, ob er Multicastpakete an der falschen Stelle vagabundieren hat. Für diese Fälle ist der rezensierte Switch die ideale Lösung, er wirkt wie ein Multicast-Splitter und hält so das restliche Netz sauber. Eine günstigere Lösung habe ich auch nach längerer Recherche nicht gefunden.

5 Sterne, absolute Kaufempfehlung !

Ergänzung vom 01.10.2014:

Nachdem die FW 1.3.0.3 erschienen ist, die das unbeabsichtigte DHCP-Einschalten vermeiden soll, stellte sich mir die Frage, wie ich diese - ausgehend von 1.3.0.1 - denn installieren kann. Dazu muss man einen sog. TFTP-Server auf einem PC installieren (-> Google !) und starten. Im TFTP-Server zum Pfad der FW-Datei navigieren. Dann kann man in der WebGUI des Netgear die IP des PCs angeben, auf dem der TFTP-Server läuft und zusätzlich den Namen der FW-Datei. Dann lädt der Netgear die FW-Datei, was eine gute halbe Minute dauerte. Er bootet danach neu und voila - die 1.3.0.3 ist aktiv.

Ergänzung vom 07.08.2015:

Kürzlich ist FW 1.4.0.2 erschienen. Gefixt wurde hier das problematische Wiedereinspielen gespeicherter Konfigurationen mit dem ProSafe Plus Programm.

Ergänzung vom 03.02.2016:

Seit dem 29.01. gibt es die FW 1.4.0.6

New Features & Enhancements:

Added the option to disable/enable power saving mode.

Bug Fixes:

Changed the Flow Control (System > Status > Switch Status) default setting from enabled to disabled.
Fixed the problem where the port 1 will link at 100M instead of 1000M after upgrading the firmware to version v1.4.0.2.
Fixed the problem where the pixel errors are observed when watching video from internet through GS105Ev2.

Limitations:

Switch configuration will be kept after upgrading the firmware to v1.4.0.2, but the configuration file previously saved on the PC cannot be restored after the FW is upgraded to v1.4.0.2
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am 6. November 2015
Stil: Web Managed (Plus)|Größe: 16 Port|Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts( Was ist das? )
Ich nutze bereits über einem Jahrzehnt Netgear Produkte und selbst mein über 10 Jahre alter Fast Ethernet Switch funktioniert noch. Derzeit habe ich zwei GS105E-200PS, einen GS108E-300PS und jetzt eben auch einen GS116E-200PES im Heimnetzwerk im Einsatz. Zuvor waren es zwei GS108GE, die ich aufgrund des Wunsches nach einer VLAN Konfigurationsmöglichkeit und dem zu hohen Stromverbrauch ersetzt habe. In Sachen Zuverlässigkeit und Performance haben aber alle Netgear Gigabit Switche bisher überzeugt.

Auch der GS116E-200PES glänzt mit der gleichen guten Verarbeitungsqualität, die ich von Netgear gewohnt war. Ein solides Metallgehäuse, passiv gekühlter Aufbau und eine Wandmontagemöglichkeit gibt es auch beim GS116E. Wie bei den anderen Modellen der ProSafe Reihe gewährt Netgear hier nicht ohne Grund eine Lebenslange Garantie. Die Ports sind auch bei der 16 Port Variante passgenau eingelassen. Jeder Port verfügt über 2 LEDs, die die Verbindungsgeschwindigkeit (10/100/1000 Mbit) signalisieren und somit das schnelle Ablesen des Linkstatus auch ohne Rechner ermöglichen. Dem GS116E liegen neben Schrauben/Dübel zur Wandmontage eine Kurzanleitung, sowie eine "Ressource CD" bei, die jedoch zur Konfiguration nicht benötigt wird. Allerdings ist das ProSafe Plus Configuration Utility ganz hilfreich, wenn man mehrere Switche der Reihe im Einsatz hat, denn man bekommt alle Switche in einer Übersicht gelistet.

Der GS116E-200PES ist auch als GS116Ev2 bei Netgear gelistet und zählt zu den unmanaged Plus Switchen. Im Gegensatz zur GE Reihe, die wirklich unmanaged ist, verfügt er aber sehr wohl über ein Web Interface und durchaus brauchbare Konfigurationsmöglichkeiten, auch wenn diese vom Umfang her nicht vergleichbar mit reinrassigen managed switchen (von Cisco oder auch Netgear) sind. Der GS116E ist standardmäßig auf DHCP eingestellt, so dass sich die entsprechende IP Adresse zum Aufrufen der Oberfläche in der Client Liste des Routers/DHCP Servers finden sollte, das notwendige Initialpasswort ist auf der Rückseite des Gerätes angegeben. Die Oberfläche selber ist bei allen Modellen der Reihe erstaunlich flüssig und reagiert sehr schnell (da kenne ich auch bei Netgear einige Gegenbeispiele). Sie ist in drei Kategorien (System, VLAN, QoS) + Hilfebereich gegliedert. Die Parameterauswahl ist wie oben angedeutet begrenzt, aber für kleine Netzwerke genau richtig. Ein wenig Kenntnisse im Netzwerk Bereich sollte man aber dennoch mitbringen, da die Hilfe viele Funktionen nur rudimentär erklärt. Alle Ports lassen sich in Ihrer Geschwindigkeit fixieren (allerdings fehlt die 1000 Mbit Einstellung), es gibt Port Statistiken sowie ein Kabel Tester, Port Based oder 802.1Q basierte VLAN Einstellungen, Port/802.1p basierte QoS Einstellungen, sowie eine Ratenbeschränkung für die jeweiligen Ports. Die QoS Einstellungen, sowie Ratenbeschränkungen ließen sich problemlos einrichten und funktionieren sehr gut. Das gleiche gilt für die konfigurierten VLANs, hier gab es keinerlei Probleme. In der Summe für meine Zwecke ein ausreichendes Set an Managementmöglichkeiten, die zuverlässig funktionieren. Besonderheit der 16 Port Variante ist die Möglichkeit der Link Aggregation, was bei Anbindung von Netzwerkspeichern und für die Erhöhung von Uplink Bandbreiten genutzt werden kann. Allerdings scheint Netgear hier kein 802.3ad zu unterstützen, so dass es bei NAS Systemen Probleme geben kann. (Konfigurierbar sind übrigens 8 LAG mit jeweils maximal 4 Ports)

Im Auslieferungszustand war die Firmware des Switches nicht mehr die neuste und man sollte sich die aktuelle von der Netgear Support Page besorgen. Ein Update ist problemlos über das Web Interfache möglich

Im Betrieb macht der GS116E eine wie zu erwarten gute Figur. Der Spitzendurchsatz zur NAS lag bei 92 MB/s, mehr habe ich aus der NAS bisher auch mit keinem anderen Switch herausholen können. Zwischen zwei PCs lag die Datenrate bei gut 110 MB/s, ein ordentlicher Wert, der sich mit den kleineren Modellen und der unmanged (ohne Plus) Reihe deckt. Auch bei mehreren gleichzeitigen Kopiervorgängen im Netzwerk brach die Datenrate nicht ein und lag auf einem genauso hohem Niveau. Abstürze oder Hänger konnte ich bisher bei keinem der Switche der Plus Reihe verzeichnen.

Die maximale Leistungsaufnahme des Switches ist mit 10 Watt angegeben. Bei halber Belegung und normalen Traffic lag der Verbrauch bei 4 Watt und damit genau so hoch wie bei einem voll belegtem 8 Port Switch. Im Vergleich mit der unmanaged Reihe (die blauen, günstigeren) ist der Stromverbrauch deutlich geringer, denn hier lag mein Netgear GS108GE beim doppelten Verbrauch. Ein nicht unwesentlicher Punkt, da die Geräte zumindest bei mir 24/7 laufen.
Erwähnenswert ist noch, dass der GS116E vermutlich durch die bei Auslastung größeren Abwärme eine wesentlich schlechtere Mean Time Between Failure aufweist, als die 8 Port Variante und zwar um den Faktor 10. Die Werte sind zwar immer noch sehr gut und 500000 h dürfte tatsächlich für ein ganzes Produktleben reichen, dennoch eine Erwähnung wert, der 8 Port Switch der Reihe scheint wesentlich langlebiger zu sein.

Fazit:
Ein gelungener zumindest partly managed Switch der ein ausgewogenes Set an Konfigurationsmöglichkeiten für den Heim-/Small Business Gebrauch mitbringt. Die Verarbeitung ist Netgear typisch top, die Leistungsaufnahme erfreulich gering und das Web Interface zur Konfiguration zweckmäßig umgesetzt. Der Switch arbeitet auch voll konfiguriert (mit VLANs, Port Drosselung und QoS) zuverlässig und stabil und der Durchsatz ist nahezu optimal für ein Gigabit LAN, entsprechende Konfiguration vorausgesetzt. Die LAG Funktion, die der GS116E als Besonderheit mitbringt dürfte allerdings in erster Linie für einen besseren Uplink zu anderen Netgear Produkten mit LAG Funktionalität in Frage kommen, da 802.3ad nicht unterstützt wird. Für mich ist das Feature aber weniger relevant, wichtiger ist der hohe Durchsatz zwischen den Ports und die VLAN Konfigurationsmöglichkeit und hier schlägt sich der GS116 perfekt. Ich kann die ProSafe Plus Reihe unabhängig von der Portanzahl der Switche bedenkenlos weiter empfehlen.
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am 5. Juli 2014
Netgear vertreibt zwei Switches, die sich nur durch den Zusatz E unterscheiden.
JGS524E vs JGS524. Der weitere Zusatz 200 weist übrigens darauf hin, dass es um die 2. Hardwareversion mit neueren schnelleren Prozessoren handelt!

Dies kann beim Kauf eventuell untergehen. Daher möchte ich explizit an dieser Stelle darauf hinweisen. - Ich hatte diesbezüglich aufgrund verwirrender Produktbeschreibungen den falschen Artikel. Der lobenswerte kundenorientierte Service von Amazon gestaltete sich extrem komfortabel im Umtausch gegen den gewünschten "E" Switch.

"E", synomym auch "unmanaged plus" oder "prosafe PLUS" bedeutet, dass der Switch durch ein Windows basiertes PC Tool, welches auf einer CD mitgeliefert wird, teilweise konfigurierbar ist. Hierzu sei auf das englischsprachige PDF Dokument "ProSafe Plus Switch Utility User Guide_21Dec2012" verwiesen. Hierüber lässt sich virtuelles LAN (VLAN), Qualitiy of Service (QoS), und MultiCast, speziell IGMP Snooping aktivieren, welches relevant wird, wenn man Telekom Home Entertain nutzen möchte, ohne den übrigen Netzwerk Traffic dadurch in Mitleidenschaft ziehen zu wollen. Zudem läßt sich speziell bei diesem Switch auch Link Aggregation und Portspiegelung aktivieren. - An anderer Stelle im Netz wird dies hinreichend kommentiert, und der Netgear Support ist an dieser Stelle ebenfalls sehr hilfreich.

Zudem, die "E" Switches in hellgrauem Metallgehäuse sind laut Hersteller-Angaben auch energiesparsamer als Ihre blauen Verwandten. - Dies kann ich derzeit noch nicht hinreichend beurteilen.

Erster Eindruck:
Wertiges Metallgehäuse und Verarbeitung. Auch ohne erweiterte Funktionalität mit Werksvoreinstellungen sofort im Netzwerk einzubinden. Rackfähig - Winkelhalterungen werden mitgeliefert. Konfigurationstool mit deutscher Sprachauswahl - Setting einfach vorzunehmen. Gigabit-LAN Qualitäten werden erreicht. Passive Kühlung ohne merkliche Erwärmung im Rack.

Ich halte den aus meiner Sicht geringen Mehrpreis gegenüber dem "unmanaged" blauen Bruder ohne Zusatz "E" für gerechtfertigt.
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am 1. April 2015
Ich habe seit über zwei Jahren Telekom Entertain und schaue dort in erster Linie HD-Sender. In der Vergangenheit hatte ich immer mal wieder Probleme mit Rucklern oder Klötzchenbildung. Und das obwohl meine Hardware auf dem neusten Stand ist. (Fritzbox 7490, Apple Time, Gigabit-Netzwerk und Switche). Eine Google-Recherche brachte mich dann darauf, daß dies an meinen Switchen von Asus und TP-Link liegen könnte, weil die kein Multicast und IGMPv3 unterstützen, was dieser hier tut. Ergo: Bestellt.

Ergebnis: Entertain arbeitet einwandfrei! Ich habe jetzt absolut kein Ruckeln und keine Klötzchenbildung mehr. Ich habe übrigens sogar zwei Switche hintereinander geschaltet. Dieser ist hinter einem ebenfalls neuen Netgear GS105E-200PES.

Ein Vorteil beider Geräte ist übrigens, daß sie bereits für Telekom-Entertain konfiguriert waren. Ich brauchte also nicht extra ins Konfigurationsmenü. Ein weiterer Vorteil für mich als Mac- bzw. OSX-User ist der, daß beide Switche über eine Onlinekonfiguration verfügen. Wer also dennoch einmal schauen möchte, wie die Switche konfiguriert sind, der braucht nur die IP-Adresse im Browser eingaben und los gehts. Die Software (nur Windows) ist also nicht nötig.
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am 10. Juni 2012
Ich habe einen Switch mit 802.11Q (VLAN Tagging) Unterstützung gesucht und dieser hier war mit am günstigsten.

Bevor der Switch konfiguriert wird sollte die Firmware und das Konfigurationswerkzeug aktualisiert werden. Hier sind die Downloads, die alten Versionen von der CD muss man dann gar nicht erst installieren:

[...]

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Probleme (nach dem updaten der Firmware und des Konfigurationswerkzeugs):

1) Die Konfiguration funktioniert nur mit Windows, Mac und Linux User können diesen Switch nicht konfigurieren.

Als Plattform wurde Adobe Air ausgewählt. Ob diese mit den Nachfolgern von Windows8 noch funktioniert ist fraglich, das Gerät kann also möglicherweise in einigen Jahren nicht mehr konfiguriert werden. Ein integrierter Webserver hätte dieses Problem gelöst.

2) Passwörter werden im Klartext und als Broadcast an alle Netzwerkports und damit an alle Rechner im gleichen LAN-Segment geschickt. Welcher Vollstoffel hat sich das bitte ausgedacht?

Das die Kommunikation mit dem Switch über Broadcasts verläuft ist total unsinnig. Eine Weboberfläche hätte das Problem so erst gar nicht auftauchen lassen und den Switch nicht oder nur um einige Cent verteuert.

Das Passwort im Klartext wäre ohne Broadcasts kein so arges Problem, wir haben es ja mit einer geswitchten Umgebung zu tun. So wird das Passwort aber an alle Rechner geschickt, ob diese das wollen oder nicht, sie bekommen es.

Als Lösung zu 1) habe ich ein Windows-XP in einer virtuellen Maschine installiert.

Als Lösung zu 2) sollte man auf einem Port (z.B. 1) das VLAN 1 schalten, hierdran hängt dann der Rechner zum Managen des Switches. Alle anderen Ports (z.B. 2-5) sollten sich in einem anderem VLAN (z.B. 2) befinden. So bleiben die Broadcasts im Verwaltungsnetz (VLAN 1) und alle anderen Ports sehen nichts davon. Will man den Switch verwalten muss man eben umstecken. Das man dadurch einen Port an einem 5-Portgerät verliert ist natürlich doof.

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Für die Sicherheitsproblematik ziehe ich einen Stern ab. Alles andere an dem Switch ist richtig gemacht, mit dem Windows-Konfigwerkzeug kann ich angesichts des Preises leben.

Die in anderen Rezensionen genannten Probleme "Ping-Reply zu allen Pings, auch die fremder IPs" und "DHCP-Client kriegt keine IP" sind mit aktueller Firmware gelöst. Das Ping-Problem wurde repariert, der DHCP-Client Timeout von zu kurzen 15 auf 60 Sekunden gestellt.

Wer einen Switch sucht der alles richtig macht nimmt lieber den Netgear GS108Tv2 (GS108T-100EUS). Der kostet das doppelte, hat aber auch wesentlich mehr Fähigkeiten, unter anderem 8 Ports, eine ordentliche Konfigurationsoberfläche und keinen Broadcast-Quatsch.
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am 7. September 2009
Der Netgear Gigabit Switch GS108 hat mir schon immer gefallen, er hat ein stabiles Metallgehäuse, ist
lüfterlos und ziemlich klein, allerdings hatte er früher einen inakzeptablen Stromverbrauch. Im
Frühjahr (2009) hat Netgear dann neue Versionen (v3) mit Energiespareigenschaften (Anpassung an die
Kabellänge, automatisches deaktivieren von inaktiven Ports) vorgestellt, so dass ich bestellen konnte.
Ich habe nach Eintreffen des Switches dann auch gleich eine Verbrauchsmessung gestartet und liege bei
5 aktiven Ports (davon zwei mit GBit) bei ca. 3 W, das ist weniger ist als mein alter 10/100 8 Port
Switch (5 W). Das ist sehr gut, andere GBit Switches welche ich vorher zum Test hatte lagen teilweise
über 10 W.

Zu den Switching Eigenschaften gibt es nicht viel zu sagen, die Geräte leisten das Versprochene
und unterscheiden sich nicht (zumindest konnte ich keinen Unterschied feststellen).
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am 19. August 2015
Derzeitige Konstellation setzt sich zusammen aus:
Einer großen Fritzbox als Internetzugang, Telefonanlage und Smart Home Management
Synology NAS als zentraler Speicher für alle digitalen Medien, Sat receiver etc.
Windows 2012 Server für windowsbasiertes Streaming und Medienmanagement.
Diverse GS108T als 'Verteiler'
Alles befindet sich im Keller, in der Wohnung stehen dann die 'Endgeräte' und Wlan Accesspoints.
Der Netgear JGS524Ev2 ersetzt einen GS108T der hier mit seinen 8 Ports 'am Anschlag' ist.

Features:
Der 24 Port Switch erfüllt alle von mir gestellten Anforderungen, wie z.B. Link Aggregation (Bündelung von Ports zur Bandbreitenerweiterung), VLAN zur Trennung von Netzwerkgruppen, IGMP Snooping (gerade beim HD Streaming wichtig) und QoS Fähigkeit für IP Telefonie oder IP TV. Eingebautes Netzteil, Rack Einbau und lüfterloser Betrieb sind weitere Pluspunkte.
Dies alles sind natürlich Features die zunächst konfiguriert werden müssen. Trotzdem ist dieser Switch ohne weiteres einsetzbar, also auspacken, einstecken und gut. Sicherheitsrelevante Funktionalitäten und das IGMP Snooping sind von Haus aus aktiv.

Einrichtung / Bedienung
Um z.B. LAG (Link Aggregation) und VLAN Einstellungen vorzunehmen gibt es bei diesem Gerät zwei Möglichkeiten.
Die naheliegende ist die Installation der ProSAFE Plus Configuration Software.
Diese steht aber derzeit nur für Windows Betriebssysteme zur Verfügung.
Als weiteren Wermutstropfen installiert dieses Tool zusätzlich Acrobat Air und Packet Capture Treiber.
Letztere werden zwar vom eingefleischten Netzwerker eh schon genutzt (Wireshark),
trotzdem mag das nicht jeder.

Ab der Firmware Version 2.0.1.8 (Seit Q1/15) kann der Switch auch über ein Web Interface (mit dem Webbrowser) konfiguriert werden, das kommt MaC und Linux Benutzern entgegen. Beide Methoden erlauben die gleichen Einstellungen. Zur Nutzung des Web Interfaces, muss die IP Adresse des Switches bekannt sein, diese wird beim ProSAFE Plus Configuration Utility automatisch erkannt und auch die Verbindung direkt hergestellt. An die IP Adresse kommt man eigentlich sonst nur mit einen Netzscanner wie z.B. der Network Scanner von SoftPerfect oder Bordmittel (Linux). Anhand der aufgedruckten MAC Adresse auf dem Switch lässt sich dieser dann identifizieren.
Generell ist die Bedienung gut Strukturiert.
Zunächst sollte man das Passwort ändern, danach kann man sich durch die Einstellungen arbeiten. Beide Interfaces reagieren zügig auf die Änderungen. Diese müssen aber immer mit einem finalen Click auf [Übernehmen], bzw [Apply] im Web Interface, gespeichert werden. Das Web Interface lässt sich, im Gegensatz zum Windows Programm, nicht auf eine andere Sprache als Englisch umschalten.
Was allerdings negativ auffällt, ist die Dokumentation. Abgesehen von einer stimmigen deutschen Installationsanleitung gibt es kein Handbuch welches die einzelnen Einstellungsmöglichkeiten des Switches behandelt, weder digital noch in gedruckter Form. Die Benutzeroberfläche suggeriert eine 'Online Hilfe' diese führt aber immer zum Downloadportal von Netgear, bei dem man derzeit nur die schon genannte Installationsanleitung und das Produktdatenblatt herunterladen kann.
Mir ist es nicht gelungen ein 'klassisches' Handbuch zu diesem Gerät zu finden, allerdings sind mir die Features und Menüpunkte durch die anderen Geräte der Serie schon bekannt. Wer also mit den Fachbegriffen vertraut ist und deren Funktionen kennt, kann auch dieses Interface zielführend nutzen.

Nachdem die für meine Umgebung relevanten Funktionen aktiviert waren, habe ich spaßeshalber einige 'Performancetests' gemacht. Auf den meisten 'Endgeräten' sind SSD Laufwerke verbaut, somit geht das Verschieben von größeren Dateien auf das NAS extrem zügig von statten. Eigentlich kann ich keinen Unterschied zur vorherigen Situation erkennen, was auch sehr unwahrscheinlich wäre, da ein GB Netzwerk für solche Aufgaben schon überdimensioniert ist. Interessant war dann eher die Streaming Performance, die aber auch mit dem übertragen von 5 unterschiedlichen HD Streams an unterschiedliche Geräte, keinerlei Probleme hatte.
Der Netgear JGS524Ev2 erfüllt meine Erwartungen gänzlich, die von der Erfahrung mit anderen Netgear Produkten aus der ProSAFE Reihe schon hoch gesetzt waren. Was mir besonders gefiel, war die Möglichkeit das Gerät ohne vorheriges Setup in Betrieb zu nehmen. Dies ist besonders im professionellen Umfeld wichtig, wenn schnell ein defekter Switch ersetzt werden muss. Trotzdem kann der Switch komfortabel zu einem späteren Zeitpunkt 'getweakt' werden. Die Möglichkeit Setups zu ex und importieren, verleitet auch, dazu mit den Einstellungen zu experimentieren. Somit ist das Gerät auch für 'Einsteiger' durchaus eine Überlegung wert. Das fehlende Handbuch mag zunächst abschrecken, wer aber die fachliche Kompetenz für die gebotenen Features besitzt, kann darauf verzichten, da die Oberfläche selbsterklärend ist. Lediglich einige Fachbegriffe werden von anderen Herstellern unterschiedlich interpretiert (CISCO).

Der Netgear JGS524Ev2 ist seinen Preis definitiv Wert. Es mag zwar billigere 24 Port Switches geben, diese werden aber im direkten Vergleich auch den billigeren Eindruck hinterlassen. Beim Netgear Switch wird z.B. kein Bierdosenblech als Gehäuse verwendet und auch das Anschlusskabel ist hochwertig verarbeitet.

Ich kann dieses Gerät uneingeschränkt jedem empfehlen, gerade im Heimnetzwerk solle ein zuverlässiges Equipment genutzt werden, um mit den neuen Technologien (IP TV / IP Phone) keine bösen Überraschungen zu erleben.
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am 13. November 2014
Ich habe mir diesen Switch gekauft um meinen gar nicht so alten 5-Port-Switch von TP-Link abzulösen. Mit letzterem war ich zwar zufrieden allerdings unterstützte er kein Gigabit. Auf der Suche nach einem neuen Switch bin ich über viele Rezensionen gestolpert, die das Thema "IGMP v3" thematisierten und den Problemen, die manche Switches damit haben. Aus diesem Grund bin ich bei diesem Gerät gelandet - es stellt aus meiner Sicht einen guten Kompromiß aus grundlegender IGMP v3 Funktionalität und manageability dar. Für den Heimanwender mehr als ausreichend und auch beim Einstöpseln von diversen Multimediaquellen gibt es kein Problem.
Zum Thema Geschwindigkeit bin ich ebenfalls vollends zufrieden. Über Gigabit Ethernet (PC -> NAS) erreiche ich Geschwindigkeiten von 85 MB/sec. Da bremst eher das NAS als der Switch. Kann das Gerät also nur empfehlen.
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am 24. November 2012
Man schließt seinen Entertain Media Receiver direkt an den Speedport an.
Sollte man einen Switch oder Hub dazwischen schalten, gibt es Ärger; der Media Receiver stockt.
Es liegt an ‚IGMP Snooping‘!

Ich habe keine Ahnung, was das genau ist, aber dieser Switch beherrscht es und kostet nur geringfügig mehr, als ein ‚normaler‘ Switch. Man muss zwar die Windows Software installieren aber nur eine Einstellung ändern – was genau man tun muss, ist hier gut erklärt.
[...]

Nämlich
Reiter System – Multicast:
IGMP Snooping Status = Aktivieren
VLAN ID = frei lassen
Validiere IGMPv3 Header = Deaktivieren
Blockiere unbekannte Multicast Adresse = Deaktivieren

Wie gesagt, ich verstehe das alles nicht – aber bei mir funktioniert mein Media Receiver auch nachdem meine IP-Kamera angeschlossen wurde.
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am 19. Februar 2009
Die Lieferung erfolgte schnell und unproblematisch. Alles war dabei was man zum Installieren brauchte. Die Transferraten sind völlig in Ordnung. Es wird pro Port angezeigt ob es sich um eine 10/100 oder 1000 Mbit Verbindung handelt. Das einzige was ich dem Gerät als Minus mitgebe, ist die Lautstärke des Lüfters. In einem Büro allein zu stellen unmöglich, da der Lüfter sehr schnell und laut dreht. In einem geschlossenen Raum oder Serverschrank ist es ok. Vielleicht schafft es Netgear, das Problem per Softwareupdate zu managen.
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