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Up


178 Rezensionen
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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Kunstwerk
Mein erstes Peter Gabriel-Album war "4" (manchmal auch Security genannt). Ich habe es mir Anfang der 80er-Jahre gekauft, weil ich auch ein grosser GENESIS-Fan war. Nach und nach folgten die anderen Alben (und zwei Konzerte, die mir heute in der Erinnerung noch Gänsehaut erzeugen). UP unterscheidet sich sehr von SO und US oder früheren Hits wie...
Am 20. Oktober 2002 veröffentlicht

versus
9 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Düstere Poesie
Das neue Album "Up" von Peter Gabriel hat mich etwas enttäuscht. Sein Sound klingt zwar auf eine zeitlose Art und Weise brillant, aber das Werk erscheint vom Songwriting her wenig raffiniert. Viele Songs erinnern frappierend an ältere Songs ("Sky Blue" klingt wie eine damals beiseite gelegte, jetzt wieder ausgegrabene Version von "Love Town" vom '93er...
Veröffentlicht am 24. Oktober 2002 von axel


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35 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Kunstwerk, 20. Oktober 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Mein erstes Peter Gabriel-Album war "4" (manchmal auch Security genannt). Ich habe es mir Anfang der 80er-Jahre gekauft, weil ich auch ein grosser GENESIS-Fan war. Nach und nach folgten die anderen Alben (und zwei Konzerte, die mir heute in der Erinnerung noch Gänsehaut erzeugen). UP unterscheidet sich sehr von SO und US oder früheren Hits wie "Games without frontiers" oder "Solsbury Hill", es fehlen die eingängigen Refrains. Eigentlich ist die einzige Gemeinsamkeit Gabriels Stimme, die nach wie vor für mich DIE Stimme schlechthin bleibt. UP ist ein sehr geschlossenes Album, das beim ersten Hören interessant klingt, dessen Melodien sich aber erst nach und nach erschliessen - definitiv nichts für den "Sledgehammer"-Fan. Auch das Anhören im Plattenladen wird nicht wirklich helfen - "Darkness" klingt zum Beispiel beim ersten Hören wirr und atonal und besitzt doch in Wahrheit eine Schönheit, die einem die Tränen in die Augen treiben kann. UP ist ein Kunstwerk der Pop-Musik und das kann man ja leider nicht von vilen Alben im Jahre 2002 sagen.
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42 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Fest für die Ohren: UP als 5.1 SACD, 10. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Dass Peter Gabriel mit UP ein weiterer Klassiker gelungen ist, braucht hier nich noch einmal ausgewälzt zu werden. Nun liegt aber genau dieser Klassiker in brillantem 5.1 Sound als Super Audio CD vor.
Die Bässe klingen wuchtiger, die Höhen wesentlich klarer und das Gesamtbild ist so detailreich, dass man zuweilen aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Beim Opener Darkness wird man mit Einsetzen der krachenden Drums und Gitarren durch den Surroundsound quasi in der Mitte des Zimmers umzingelt, Gabriels Stimme klingt endringender und leidenschaftlicher als im normalen Stereo. Der treibende Groove von GROWING UP wird einzigartig untermalt mit den vielen Nebengeräuschen, wie etwa dieses gewollte Frequenzsummen und die anderen kaum beschreibbaren Soundnebenelemente - doch in 5.1 toebn die sich lustig über alle Boxen aus und ergeben so ein zuweilen bizarres, weil gewöhnungsbedürftiges Sounderlebnis. Bei Sky Blue ist der Surroundeffekt gar nicht mal so groß, aber zur Mitte des Songs mit Einsetzen des Gesangs der Blind Boys ist ma wieder von glasklaren Stimmen umgeben. NO WAY OUT hatte schon in der normalen Fassung eine detailreiche Klangstruktur, im SACD 5.1 kommt dies wesentlich deutlicher rüber. Die Drums im Refrain sind gedoppelt, was im Stereo kaum auffällt. Und beim Drumsolo am Ende hat nman das Gefühl von Schlagzeugen umgeben zu sein. I Grieve lässt einen nicht mehr los und man entdeckt auch hier verborgenes, das nur durch die Surroundlautsprecher zu Tage tritt. THE BARRY WILLIAMS SHOW war schon als dvd-Video im Surround erhältlich, der SACD Klang ist aber mehr als doppelt so gut, auch hier kann man etliches heraushören, das im Stereo einfach untergeht. Besonders effektvoll ist die fast komplette Verlagerung der Drums von den vorderen auf die hinteren Lautsprecher zum Ende des Songs. MY HEAD SOUNDS LIKE THAT: Gerade der Anfang mit seinen seltsamen Geräuschen ist ein Genuss und die "laute" Stelle später im Song ist wesentlich kraftvoller und klarer, weniger Soundbrei als im Stereo. More Than This ist relativ unspektakulär. Signal To Noise dagegen glänzt durch eine spezielle Abmischung. Gabriel ist nur über den Centerlautsprecher zu hören, Nusrat über den linken und rechten. Das Orchester schließlich ist überall und die Drums kraftvoller. Bei The Drop gibt es kaum Untrschiede, allerdings ist auch hier der verbesserte Klang deutlich zu erkennen.
Wer also mit dem Gedanken spielt, sich einen SACD kompatiblen Player zu besorgen, der sollte nicht mehr zögern. UP ist der reinste Hörgenuss und ist als SACD kein Vergleich mehr zur normalen CD. ich empfehle den mehrfachen testsieger und vor allem erschwinglichen DVD-Audio/SACD/DVD-ideo Player Pioneer DV 656A. Für den Genuss der SACD sind allerdings die analogen Eingänge zum AV-Receiver Pflicht!
Fazit: Gabriel mit einem Klassiker in einem Sound, der völlig begeistert.
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ihr müsst sie öfter hören..., 3. Oktober 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
20. September 2002... „Up" Erscheinungstag: In mir befand sich eine riesige Vorfreude auf die CD! Schließlich waren 10 Jahre nach Peter Gabriels letztem Studioalbum vergangen.
Doch oh je, denke ich, als ich das erste mal die Platte in den CD-Player lege. Nach 20 Sekunden leisen computergenerierten Sounds bricht auf einmal die Hölle los. Meine Katze fällt wie ich von der Couch. Schnell leiser machen und lieber ein Stück weiter...
„Growing up" beginnt... komischer Rhythmus... klingt irgendwie nach „Ovo"... meine schlechteste CD im Regal... oh je... schnell weiter...
Jetzt wird's erst richtig langweilig... „Sky blue" - hört sich für mich wie eine Endlosschleife an... Oh Gott... weiter...
Langsam muss doch mal was kommen, dass ich an Peter Gabriel so liebe - „US" sei Dank...
„No way out" - Nein! Auch noch so was langweiliges...
Und als die Langeweile auf dem Höchstpunkt ist, kommt auch noch „I Grieve"... Drei Minuten reingehört... weiter...
Dann kommt die „Barry Williams Show"... durch die Single Auskopplung vorbelastet, finde ich es ganz OK... kannte ich halt schon vorher...
„Jetzt kommt bestimmt der schnelle, rhythmisch starke Teil des Albums", denke ich so bei mir und... „My head sounds like that" ist genauso belanglos, wie die Stücke vor der „Barry Williams Show"...
Gott sei Dank kommt jetzt „More than this"... wenigstens ein Lied das ich auch sofort klasse finde... nette Melodie und guter Rhythmus... ich bereue den Kauf jetzt nicht mehr so...
Aber „Signal to noise" kehrt das fast wieder um... was soll dieses Gebrüll... schnell das letzte Stück anspielen...
„The Drop"... als Letztes kommt das absolut schlechteste Lied... nur ein verstimmtes Klavier und PG singt gebrochen... mir dreht sich der Magen um...
CD raus... in die Hülle gesteckt...
„Was machst du jetzt damit?", denke ich. „Wieso hat PG nur 10 Jahre für diesen Schrott gebraucht?" Ich kann es nicht glauben, vorbestellt hatte ich sie sofort nach der Ankündigung, jeden Tag hab' ich sehnlichst auf diese CD gewartet und nun das???
Also nahm ich sie mit in mein Auto, stellte die Zufallswiedergabe ein und hörte sie von da an jeden Tag! Ich war zu feige mir selbst einzugestehen, dass das Album Mist ist.
Doch mit der Zeit entdeckte ich Stellen in den Lieder, die ich vorher nicht gehört hatte! Ich war ganz erstaunt, als der schnelle Teil von „I Grieve" begann, die schönen Stimmen der „Blind boys of Alabama" in „Sky blue" erklangen, mich der Rhythmus von „Growing Up" mitriss, „Signal to noise" ein absolutes Hammerstück ist und ,eigentlich als Höhepunkt der Platte, als letztes hätte kommen müssen oder das die Verbindung Text + Musik in „Darkness" einfach genial zusammen passt.
Heute ist der 3. Oktober 2003, über ein Jahr ist seit meinem Kauf vergangen und ich höre die Platte fast jeden Tag. Ob im Auto, Zuhause, im Zug oder zu Fuß, „Up" ist dabei und jeden Tag entdecke ich neue Details in den Lieder, die ich vorher nicht bemerkt hatte.
Ich kann nur an alle Käufer appellieren, sie euch mehrmals anzuhören! Tut sie nicht gleich als schlecht ab. Ich hätte sie auch fast verkannt, nur die Tatsache das ich ein so großer PG-Fan bin hat mich davor gerettet, seine beste CD zu verpassen und einen wichtigen Teil meines täglichen Lebens ins Regal zu stellen und staubbedeckt dort stehen zu lassen.
Kaufen... kaufen... kaufen...
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Up from the Skies ?, 10. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
An dieser Stelle lamentieren alle über "seit zehn Jahren kein Studioalbum mehr" usw. blabla, was ich mir sparen möchte, und einfach die Musik beschreiben.
Ja, es ist Musik, im Sinne von Kunst im Gegensatz von Gebrauchsmaterial (eine gefällige Küchentapete ist auch nicht unbedingt ein Gemälde). Peter Gabriel hat zwar die ganze Zeit nix veröffentlicht, aber Musik gehört hat er trotzdem. Und das, was er gehört hat, hat er mit seiner persönlichen Note gewürzt. Er begibt sich durch viele musikalischen Spektren - mal industrial hier, mal house dort, und etwas BigBeat dort. Doch das Album ist mehr als eine intelligente Sammlung von zeitgenössischer Popmusik. Das ganze Album wird durchzogen von einer seltsam düsteren Stimmung, die sich mal ein wenig auflockert, aber nie ganz verschwindet - und die in der letzten Nummer "The Drop", bei der sich Peter Gabriel nur selbst am Flügel begleitet, in scheinbare Hoffnungslosigkeit, aber vielleicht einen Hoffnungsschimmer auflöst...
Das ist kein Album zum Auflegen und Abdancen oder laufen lassen und dazu Damenabend haben. Es ist Musik zum zuhören und zum mehr als einmal zuhören. Vor vielen Jahren schrieb Franz Schubert seinen vielleicht besten Liederzyklus "Die Winterreise", und seitdem blieb dieser für viele konkurrenzlos weit und breit. Nun hat die Winterreise einen würdigen Kompagnon erhalten.
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ****** Hatte ich glatt übersehen - was für ein Fehler!, 2. November 2005
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Für mich war Peter Gabriel eigentlich erledigt. Es gibt ja eine ganze Menge Bands und Songwriter, bei denen klar ist, dass ihre Schaffensperiode zu Ende ist. PG zählte ich dazu, er verlor sich in Weltmusik und div. Projekten und wurde für mich immer weniger spannend. Gute Musik von früher halt.
Die UP hatte ich einfach übersehen. Vielleicht weil das fast so klingt wie US. Und US war auch schon schwächer als SO und als die 4 (Security) ohnehin. Was soll da noch kommen?
Ich hatte mich getäuscht. Irgendwann, Jahre später, stoße ich zufällig auf dieses Album und bin vollkommen geplättet.
Ich entdecke hier meine Liebe zur Musik wieder. Wie lange ist es her, dass ich mir etwas Zeit und einen Kopfhörer genommen habe und ein ganzes Album durchgehört habe? Wie lange, dass mich die verschiedenen Melodien so sehr fasziniert haben und ich mich plötzlich wieder für den Künstler interessiere? Habe ich vielleicht noch mehr verpasst?
Es gab in den letzten Jahren immer halbwegs anständige Musik, die ich lieber gehört habe als den Radio-Mainstream. Aber das wars dann auch. Die Halbwertszeit der Künstler wird immer kürzer, und die alten Recken werden immer schwächer (Ausnahme: Springsteen). Und dann haut dieser Typ ein Ding raus, das ich so schnell nicht mehr weglegen werde. Dieses Album erinnert manchmal an die alten Werke, aber ohne verstaubt zu wirken. Außerdem ist es anspruchsvoller als alles zuvor, ohne Gradlinigkeit zu verlieren. Kein einziger Ausfall, 11 grandiose Werke mit über 70 min. Spielzeit. Trotzdem wirkt kein Stück in die Länge gezogen.
Dieses Album ist, vielleicht mit Ausnahme von "4", wohl das beste, was er je gemacht hat und für mich das beste Album der letzten fünf Jahre überhaupt. 6 Sterne wären angemessener als die 5, die max. vergeben werden können.
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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen .......hidden treasures.........., 19. März 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Gabriels neues Album ist wie eine Höhle. Beim ersten Betreten ist man unsicher, verstört, doch wenn man sich einmal an das spärliche Licht gewöhnt hat zeigt sich die zuerst verborgene Schönheit, die Entdeckung begeistert und...sie macht süchtig. Wer die vergleichsweise bekömmlichen Alben SO und US im Ohr hat, der wird beim ersten Hören von UP enttäuscht sein. Kein "Hit" zu hören. Zu schräg und sperrig kommt UP daher, zu spärlich scheinen die Melodien einzig in Gesangspassagen versteckt zu sein. Spätestens beim dritten Durchlauf sollte es dann aber passieren: verstreut geglaubte Klänge formen Melodiebögen, als monoton und kraftlos empfundene Instrumentalpassagen entfalten ihre volle Kraft. UP wird nun wuchtig, bisweilen bissig und zynisch, trübselig, melodiegeladen, abwechslungsreich und dennoch aus einem Guss. UP ist komplex und tiefgründig, ergreifend und von einer heutzutage selten gehörten atmosphärischen Dichte. Es ist vielleicht Gabriels bestes Album. ......und es wird mit jedem weiteren Durchlauf größer.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Anspruch + Niveau + Perfektion = UP, 2. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Nun versuche ich mich mal an einer Rezension über das Meisterwerk von Peter Gabriel:
Auffallend ist bei den ganzen Kritiken hier, dass die Meinungen immer weit auseinander gehen. Entweder mag man dieses Album oder man verabscheut es. Das ist anscheinend aber gar kein Kritikpunkt, denn dieses Werk ist nichts für den typischen Radiohörer. Es scheint so als wenn diejenigen, die die Musik als langweilig empfinden, das ganze nicht verstanden oder sich zuwenig damit auseinandergesetzt haben. Man muss sich schon eine zeitlang konzentriert damit auseinandersetzen um die Musik zu „verstehen". Wenn man mit der falschen Einstellung darangeht und von Anfang ein eher Collins orientiertes Album erwartet, wird man in kurzer Zeit eher wenig gefallen daran finden.
Ich hab in letzter Zeit selten so komplex schwierig arrangierte Musik gehört, die so detailgenau komponiert wurde und dabei so tiefsinnig geht wie dieses Album. Die Platte ist meiner Meinung nach so komplex und teilweise verstörend, da lässt Peter Gabriel im Bezug Melancholie Opeth's Damnation fast wie ein Versuch einer lausige Schülerband aussehen. Dabei ist die Musik so kreativ progressiv, dass es kaum zu glauben ist, das ein Künstler im DSDS Zeitalter solche derart umwerfende Musik entwickelt. Dieses Album weicht aber stark ab, von den bekannteren Songs wie „Sledgehammer" oder halt von den Hit Alben SO und US.
Ein Manko dieser Platte ist wirklich seine Zugänglichkeit. Mit Popmusik oder Easy Listening hat das hier nichts mehr zu tun - vergleichbar wie bei King Crimson. Ich habe eine Ewigkeit gebraucht um jeden Titel auch nur halbwegs zu erfassen, doch jeder ist ein Meisterwerk für sich und fast jeder Titel hat einen unglaublichen Spannungsbogen, die derart ausschweifend sind, dass das Ende des Liedes mit dem Anfang absolut nichts mehr zu tun hat, ohne den Zusammenhang zu verlieren. Technisch wurde hier wohl auch alles derzeit mögliche aufgefahren und mit fantastischen Musikern (Tony Levin u.a.) eingespielt.
Einziger Minuspunkt sind die Tracks „The Barry Williams Show" und der im Nachhinein nicht vorkommende Song „ Burn You Up Burn You Down", der auf der Promo CD enthalten war. „Barry Williams Show" verarbeitet ein recht ausgelutschtes Thema, hat aber musikalisch viel zu bieten. Jedoch zerstört der alberne Refrain das Ganze. Da hätte man weniger mit den vielschichtigen Stimmen arbeiten sollen und lieber was pompöseres arrangieren sollen.
„Burn You Up Burn You Down" verfolgt eher die „Sledgehammer" Linie und hätte eine leichte Auflockerung des ganzen dargestellt und evtl. Einsteigern den Zugang zu den komplizierteren Tracks erleichtert. Jedoch verändert das nicht die Gesamtnote, weil der Rest sehr stimmig ist. Die übrigen Tracks zu kommentieren spare ich mir jetzt, weil man das ganze eher als Gesamtwerk sehen sollte.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Ethno-Feng Shui-Kharma-Real World-Musiker, 6. Oktober 2002
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Fast 7 Jahre ist es nun her, dass uns Peter Gabriel mit seiner Musik gefehlt hat. Hat er mir wirklich gefehlt? Spätestens nach dem zweiten Song auf "UP" musste ich mir eingestehen - Ja!
Seine Musik ist wie sein Leben zwischen vielen Stühlen und doch merkt man diesem Mann an, dass er in sich ruht. Und je länger man seinen neuen Liedern zuhört, desto mehr ruht man auch in sich selbst, es kehrt ein innerlicher Frieden ein und das ist für unsere Zeit einfach wunderbar.
Wer seine Musik vor 7 Jahren schon nicht mochte, wird auch an dieser neuen CD keine Freude haben, denn sein Stil hat sich nicht geändert. Aber für Menschen die ihn mochten, ist "UP" ein Muss!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Worten eigentlich nicht zu beschreiben, aber..., 16. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
...was einem hier geboten wird, gibt es in Zeiten von Catterfeld und Co. eigentlich gar nicht mehr, es ist für mich eigentlich das High-Light seiner Karriere. Schon die "Eröffnung" von UP, treibt den Adrenalin-Spiegel nach OBEN, und lässt ihn für die
nächsten 70 min nicht mehr sinken lassen... Darkness. Man rechnet mit nichts und dann DAS, anfangs erst totales Chaos, erscheint nachher immer mehr die geniale Genauigkeit, die man schon bei anderen Platten Peter Gabriels genießen durfte.
Dann Growing Up, für mich der nächste Burner, anfangs fast schon ein wenig poppig, sieht man schnell, das kein wirklicher Pop-Song diesem Meisterwerk auch nur annähernd das Wasser reichen kann. Geiler Beat, perfekter Rythmus, und auch nach dem 1000ten hören entdeckt man noch neue Elemente.
Sky Blue, die Blind Boys geben diesem Song eine geile Athmosphäre, ohne Frage, obwohl auch schon teilweise bekannt, ein weiterer Song, den ich nicht missen will.
Nach No Way Out, dann I Grieve, zwar auch schon bekannt, aber für UP noch mal grundlegen verbessert, einfach ein schönes Lied, vor allem super zum Aufwachen. Wenn man mal schlechte Laune hat, I Grieve anmachen, und, wie einer meiner Vorgänger schon sagte, die Laune steigt.
The Barry Williams Show, wieder geiler Beat, My Head Sounds Like That... auch hier kommt Stimmung auf keine Frage, wie auch bei More Than This, aber dann...
SIGNAL TO NOISE... eindeutig DAS High-Light, anfangs weiß man gar nicht sorecht, was man mit dem ungewöhnlichen Gesang anfangen soll, doch hier entsteht eine Athmospähre, die ich noch nie zuvor bei einem Song erleben durfte, die Streicher jagen einem nur so die Nerven-Reize durch den Körper, die Spannung steigt immer mehr, und dann das High-Light, in dem der Meister noch einmal alles aus seinem Können herrausholt...
...und dann zu Erholung das beruhigende The Drop, das einen wieder langsam auf die "normale" Welt drosselt, genau der richtige Abschluss des besten Albums, das mir bis jetzt unter die "Ohren" gekommen ist!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großartiger (Zu)hörgenuß, 26. September 2002
Rezension bezieht sich auf: Up (Audio CD)
Nach zehn Jahren Pause beschert uns Peter Gabriel endlich wieder ein neues Album - und eines vorweg: man braucht Ruhe und Zeit, um sich mit dem Album anzufreunden. Wer diese Geduld mit sich bringt, erlebt einen der absoluten musikalischen Höhepunkte in diesem Jahr.
Der erste Song bringt starke Kontraste in Tempo und Dynamik zwischen Strophe und Refrain und melancholische Synthie-Flächen, messerscharfe Keyboard-Riffs, die vereinzelt aus dem vielfach verschlungenen musikalischen Fluss der Musik ragen.
Mit dem zweiten Track "Growing Up" packt Gabriel dann aber zwar nicht den Sledge-, dann doch den Rhythmus-Hammer aus: Nach einer ruhigen Einleitung stimmen diverse Schlaginstrumente einen hypnotischen Wirbel an, bevor, die Stampede eintrifft.
Das Album überzeugt dort, wo Gabriel sich selbst zitiert, alte Melodien aufgreift und neu interpretiert. Sein Interesse an Ethnomusik merkt man dem Album an - schließlich ist er Begründer und Förderer des Realworld-Record-Labels, das Künstler aller Welt vereint. Zusammen mit Nursah Ali Fateh Kahn bringt Gabriel einen der schönsten Tracks hervor.
Peter Gabriel erzählt in diesem Album vom Anfang und Ende des Lebens - auf der Höhe seines Schaffens, aus seiner eigenen Lebensmitte, erreicht er uns mit einem Album, das immer wieder zu überraschen weiß.
Aber wie gesagt: Nicht nur einmal reinhören, sondern zuhören!! Es lohnt sich...
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Up
Up von Peter Gabriel (Audio CD - 2003)
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