wintersale15_finalsale Hier klicken Reduzierte Hörbücher zum Valentinstag Cloud Drive Photos Erste Wahl Learn More designshop Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip WSV

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen14
4,8 von 5 Sternen
5 Sterne
11
4 Sterne
3
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Audio CDÄndern
Preis:14,98 €+ 3,00 € Versandkosten

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 12. März 2007
Comeback ist eigendlich nicht richtig, da Saxon nie richtig weg waren. Nur ab der "Crusader" von `84 lief es nicht mehr rund bei der Gruppe um Biff Byford. Das einzige richtig gelungene Album zwischen `84 und `90 ist für mich "Innocence Is No Excuse" von 1985. Danach kam viel mäßiges und auch wenig erfolgreiches von den Pionieren des Heavy Metal.

1991 ist ihnen aber endlich wieder ein wirklich gutes Album gelungen. "Solid Ball Of Rock" brachte die Gruppe wieder auf die Erfolgsspur zurück.

Solid ball of rock: Eines der besten Stücke von Saxon. Geiles Riff und so muss ein Saxon Song sein.

Altar of the gods: Mensch, die Gruppe kann ja wieder richtig rocken! Der Song geht gut ab.

Requiem (We will remember): Ein popiges Hard Rock Stück, aber sehr gelungen.

Lights in the sky: Schon wieder ein harter Rocker. Das 4. richtig starke Lied hintereinander.

Baptism of fire: Und das nächste starke Metal Stück (Stück Metal).

Die weiteren Songs sind meist ordentlich, kommen aber nicht an die o.g. heran. `I`m on fire` ist noch Überdurchschnittlich. Als Komponist kann sich bei vielen Stücken der neue Mann am Bass, Nibbs Carter, auszeichnen.

Unter dem Strich 4 verdiente Sterne für Saxon und "Solid ball of rock". Sicher das beste Album der Gruppe seit "Innocence is no excuse" oder sogar "Power and the glory"?
11 Kommentar3 von 3 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Mai 2002
Der Titel paßt! Hier kommt eine knallharte Rockkugel auf den Hörer zu und Saxon zeigen mit dem Titeltrack gleich wo's langgeht: kompromißlos und mit Spielfreude bearbeiten die Jungs ihre Instrumente, daß es nur so losrockt. Das Album bedeutete 1990 ein furioses Comeback für die stahlharten Briten, kein Wunder ist Sänger Biff Byford doch bei Songs wie "Altar of Gods" und "Baptism of Fire" in Topform! Schön auch die Ballade "Requiem" -ein lohnenswertes Losgeh-Album! -Empfehle jedem, dem Saxon gefällt außerdem die Spitzenalbemn "Crusader", "Eagle Has Landed Part 1"(wurde zum besten Live-Album der 80er gewählt!) und "Innocence is no excuse".
0Kommentar8 von 9 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. April 2005
Nach "Power & the Glory" lieferten Saxon eine Reihe von schwachen bzw. zwiespältigen Alben ab, da das Experiment, sich durch stilistisches Anbiedern auf dem amerikanischen Markt zu etablieren, gründlich misslang.
Nach längst überfälligem Wechsel des Managments besann sich die British-Metal-Legende dann Ende der 80er wieder auf ihre ursprünglichen Tugenden, besorgten sich mit Kalle Trapp einen Produzenten, der etwas von der Materie verstand und legten mit "Solid Ball of Rock" DAS HAMMERALBUM ab.
Von stampfend-wuchtig (Titelsong, "Crash Dive") bis nackenbrecherisch-flott ("Baptism of fire", "Lights in the sky") ist auf diesem Album so ziemlich alles vertreten, was die Fans an Saxon so schätzen. Britisch-rau mit guten Melodien und Gefühl für Groove.
Basser Nibbs Carter wirkte bei seinem Album-Debut offenbar als Frischzellenkur für die Band und "Bavarian beaver" zeigt eindrucksvoll, dass nicht nur die Herren Harris und DeMaio mit dem Viersaiter umgehen können.
Wer also nicht ausschließlich nostalgisch in den "Wheels of Steel"-Tagen der Band schwelgen will, sollte sich diesen Wendepunkt in der Saxon-Geschichte, der ihren immer noch andauernden zweiten Frühling einläutete, unbedingt ins Regal packen.
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Januar 2015
Gefällt mir. Starke Scheibe, für mich fast 20 Jahre lang sogar die beste Saxon. Die Konzertkarte von der Tour habe ich mir sogar aufgehoben. Das Album dürften die meisten Fans haben - Warum ?
Endlich haben Biff & Co gemerkt, dass es mit America wohl eh nix wird und haben sich wieder auf ihre Rules bezogen und das mit frischen Elan und nicht so hausbacken, wie man das vielleicht befürchten musste. Hier ist alles dabei von kleinen Hymnen, schönen Rockern und nat. darf's auch mal etwas ruhiger sein, aber eben alles mit mehr Klasse als auf den Weichspülalben der Vorgänger. Die Kalle Trapp Produktion ist druckvoller als alles vorher - na, vielleicht war es die letzte Chance der Briten noch einen Fuß in die Tür zu ihren alten Fans (die sie ja selber verprellt hatten)zu bekommen - die haben Sie genutzt - bei mir zumindest.
55 Kommentare2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 1999
Verblüffend ist, daß Saxon auf "Solid Ball Of Rock" wieder klingen wie auf Alben aus der Anfangszeit der Bandgeschichte. Und alle der insgesamt elf Stücke dieser CD sind wirklich gelungen. Besonders gut gefallen mir dabei "Lights In The Sky", "Altar Of Gods", "Ain't Gonna Take It" und der atemberaubende Titelsong "Solid Ball Of Rock". Ganz hervorragend ist in allen Stücken die Stimme von Frontmann Biff Byford. Und auch die instrumentelle Unterstützung, die er von Graham Oliver und Paul Quinn (beide Gitarre) sowie von Nibbs Carter (Bass) und Nigel Glockler (Schlagzeug) erhält, ist auf diesem Album durch und durch gelungen und sehr hörenswert. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar2 von 2 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 28. September 2015
Nach dem katastrophalen Flop "Destiny" haben SAXON mit "Solid Ball of Rock" nach dreijähriger Abstinenz wieder in die Spur gefunden. Offensichtlich hatte dieser erneut misslungene Versuch den US-Markt zu erobern den Briten die Augen geöffnet und zur Überzeugung gebracht, dass man sich doch besser auf seine Stärken konzentrieren sollte.
Das haben sie mit "Solid Ball of Rock" dann auch recht eindrucksvoll gemacht, auch wenn der große Erfolg ausblieb. Offensichtlich nahm ihnen der Großteil der Fans die letzten Alben doch sehr übel. Nichtsdestotrotz ist "Solid Ball of Rock" ein richtig starkes Album geworden, SAXON haben sich wieder zurück zu ihren Wurzeln orientiert. Schon der Einstieg mit dem Titeltrack "Solid Ball of Rock" sorgt für ein wohliges Gefühl in der Magengegend, ein eingehender Midtempo-Stampfer mit tollen Gitarrenriffs und einem Refrain der förmlich zum Mitsingen einlädt. Von diesem Kaliber sind mit "Just can't get enough" und "Ain't gonna take it" noch weitere Songs auf diesem Silberling verewigt.
Aber auch für die Vollgas-Abteilung wurde gesorgt, sehr gut sogar, "Altar of the Gods" rüttelt einen ganz schön durch! In diese Kategorie gehören auch "Lights in the Sky", "Baptism of Fire" und "Crash Drive", da sind ein paar ganz feine Nackenbrecher am Start.
"Requiem" könnte auch vom "Innocence is no Excuse"- Album stammen, eine ganz tolle, gefühlvolle Nummer mit ganz fiesem Ohrwurmcharakter, die folgerichtig auch als Single ausgekoppelt wurde - eines meiner Highlights! Dazu würde ich auch "I'm on Fire" zählen, ein richtig feiner "Rocker", sehr einfach gestrickt, aber irgendwie geht das Ding ins Blut - ich mag diesen Song sehr gerne!
Ziemlich ruhig und bedächtig kommt dafür die Halbballade "Refugee" daher, die Nummer erinnert mich in ihrer Machart schwer an "The Eagle has landed". Alles in Allem ist "Solid Ball of Rock" eine richtig fette Überraschung gewesen, nach dem wirklich grottenschlechten "Destiny"- Album konnte man das wirklich nicht erwarten.
Mein erster Gedanke damals war: "Gottseidank, sie sind zur Besinnung gekommen!"

Mein Fazit: Mit "Solid Ball of Rock" haben SAXON wieder in die Erfolgsspur gefunden, ich finde das dieses Album der legitime Nachfolger von "The Power and the Glory" ist.
Lückenfüller sind hier definitiv Fehlanzeige, SAXON rocken wie zu besten Zeiten - für Fans eigentlich ein MUSS!

Meine Bewertung: 9 von 10 Punkten.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 2012
Rock the Nations(1986) war eher ein biederes Hardrockalbum ohne Elan und Frische und Destiny(1988) war ein seichtes keyboardlastiges AOR-Album irgendwo zwischen Bon Jovi, Foreigner, Survivor und Whitesnake anzusiedeln - beide Alben waren zwar nicht total schlecht, aber man musste eben doch kleinere Brötchen backen und stark zurückgehende Plattenverkäufe und Konzertbesucherzahlen(bei der Destiny-Tour spielte man teilweise nur noch vor 400 Zuschauern)hinnehmen, die deutlich aufzeigten, dass es nicht mehr rund lief und man sich offenbar in einer Krise befand. Man war aber auch musikalisch mittlerweile Welten von der rauen und harten Anfangszeit entfernt, als man die NWOBHM-Bewegung mit geprägt hat. Eigentlich hatten die meisten Magazine und Fans Saxon damals schon abgeschrieben.
Nach den beiden ernüchternden und ermüdenden Vorgängern ohne Esprit und Durchschlagskraft stiegen Saxon total überraschend wie Phoenix aus der Asche und knallten uns 1991 völlig unerwartet und ohne Vorwarnung mit Solid Ball of Rock einen echten Hammer vor den Latz!
Professionelle frische Kompositionen voller Spielfreude und Tatendrang standen plötzlich wieder auf der Tagesordnung und mit dem Titelsong und "Requiem" konnte man 2 unwiederstehliche echte Hits(aus Fansicht - leider nicht kommerziell) aufweisen.
Es sind mit "Crash Dive","Baptism of Fire","Lights in the Sky" und "Altar of the Gods" 4 schnelle speedartige Kracher auf dem Album, mit "Im on Fire","I just cant get enough" und der sehr melodischen Single, an verstorbene Rock-Heroen erinnernde "Requiem" 3 echte Midtempo-Kracher mit an Bord, der hymnische Titelsong walzt alles nieder und auch das sozialkritische schleppende "Aint gonna take it" weiss zu überzeugen, nur mit der langweiligen und verträumten Ballade "Refugee" haben Saxon keinen Treffer gelandet.
Schön auch, das aller Keyboardballast über Bord gekippt wurde um sich auf das wesentliche zu konzentrieren, die erdige, schnörkellose und frische Produktion von Kalle Trapp tut Ihr übriges. Es ist sehr schade, dass man Kalle Trapp nicht als Stammproduzent beibehalten hat. Es war einfach wieder schön zu hören das Saxon wieder richtig rocken konnten und saftiger Heavy Metal doch kein Fremdwort mehr war. Es war wie ein Befreiungsschlag für Band und Fans -- man wagte es fast nicht mehr zu hoffen, und doch war es plötzlich kein Traum mehr -- Saxon waren wieder zurück im Geschäft. Nachdem es danach qualitätsmässig wieder bergab ging, konnten Saxon 1997 mit dem sehr frischen, spielfreudigen und harten Album "Unleash the Beast" den nächsten Hammer landen. Übrigens auch wieder mit Kalle Trapp als Produzenten.

Sänger Peter Byford hört sich wieder kraftvoller an, die Gitarren krachen ordentlich und die Solos sind sehr schön durchdacht und nicht einfach nur so dahingespielt, eigentlich stimmt jede einzelne Note an diesem Album(ausser Refugee). Auch so viele und schöne positive Mitgröhl-Party-Songs gab es seither auf keinem anderen Saxon-Album mehr zu bewundern. Solid Ball of Rock kann es auch mit den Alben der Anfangstage aufnehmen und gehört in jede Rocksammlung.
44 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2011
Keine Metallerseele wird jemals daran zweifeln, dass Saxon's kreativste Phase Anfang der Achtziger, also von "Wheels Of Steel" bis "Crusader" sich abzeichnete. In sämtlichen Gazetten wurden und werden jene Meisterwerke ohnehin gehuldigt, und sollte in ein paar Jahren noch ein kleines, bescheidenes Online Magazin namens Darkscene existieren, wird Kollege Tom ganz bestimmt eines dieser genannten unter die Lupe nehmen. Zumindest wollen wir es hoffen '; Die Nachfolgewerke "Innocent Is No Excuse" ('85), "Rock The Nations" ('86) und "Destiny" ('88) waren ebenso von Qualität, ließen aber nicht zu letzt wegen ihrer forcierten Kommerzschiene doch etwas nach, ehe die Mohikaner und Urgesteine der NWoBHM mit einem schier fabelhaften Werk, welches ihnen dazumal wohl niemand mehr zugetraut hätte, sich eindrucksvoll wie in den glorreichsten Tagen zurück meldeten.

Was der Mannschaft rund um Frontmann Biff Byford da widerfahren sein mag, von welcher Himmelsrichtung auch immer der great Spirit of Rock'n'Roll so urplötzlich einher wehte, wie werden es wohl nie erfahren ' aber es ist ein absolutes Phänomen, was der brennende Ball aus good old Britain hier alles anstellt, denn hier folgt Einschlag auf Einschlag! Angefangen vom alles überstrahlenden, zur Sucht treibenden Megaohrwurm "Solid Ball Of Rock", über das schnelle "Altar Of The Gods", den grandiosen Mitsinghymnen "Requiem (We Will Remember)"(einer der essentiellsten Saxon Tracks überhaupt!) und "I Just Can't Get Enough", den restlos geilen Up- Tempo Riffgranaten "Lights In The Sky" und "Baptism Of Fire", den wunderbaren Gänsehautmomenten von "Refugee" bis zum grandios stampfenden Rausschmeißer "Crash Drive" sind multiple O(h)rgasmen garantiert. Wieder und wieder. Ach ja, über all dem thront selbstverständlich ein bereits damals verlebt aussehender Biff Byford, was nix zur Sache tut, denn dank seiner unverwechselbaren Stimme gilt er auf Konserve wie on stage als Klasse für sich. So auch hier, auf dem zehnten Saxon Studioalbum, wo er den Jungbrunnen abermals für sich entdeckt haben muss. Bemerkenswert ist auch der durch und durch vollmundig- warme Klampfensound des Traumduos Graham Oliver/Paul Quinn, der es sogar mit dem sensationellen Klang der ersten Malice ("In The Beginning'") aufnehmen kann ' alleine schon das göttlich verführerische Initialriff (inklusive 'Biff- Playboypfiff') des Titeltracks macht dutzende Psychotherapeuten überflüssig. Verantwortlich zeichnete sich dazumal ein gewisser Kalle Trapp (in Kooperation mit Saxon), der Ende der Achtziger unzählige Deutsche Kapellen (vor allem im Speed/Thrash Sektor) produzierte, bevor die meisten derer zu Harris Johns wechselten.

Es gibt nur wenig Bands, die in einem einzigen Riff, und sei es noch so simpel, derart viel Lebensfreude zum Ausdruck bringen. Und es gibt wohl nur wenig Rock/Metal Bands, die über so lange Zeit ihr Gesicht wahren konnten. Umso erstaunlicher die Tatsache, dass Saxon selbst heute noch eine derart starke Scheibe wie "The Inner Sanctum" locker raus wuchten, wenngleich von kritischen Seiten Vorwürfe bezüglich Eigenkopie immer wieder auftauchen. Andererseits: wem sollten Saxon oder Motörhead noch irgendwas beweisen müssen? Eben. Kurzum: das mächtige, in Stein gemeißelte S steht seit dreißig Jahren für Aufrichtigkeit, Liebe zur Musik wie heißen Öfen und nicht minder feuchten Tropfsteinhöhlen, grenzenlose Freiheit, aber genauso für die simple Philosophie, den Moment und das Leben an sich in seinen vollen Zügen zu genießen. Und dazu bräuchte es auch keine Englisch Kenntnisse, um das zu verstehen '
22 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Nachdem SAXON sich mit dem sehr popigen Mainstream-Album - Destiny - nicht nur die Sympathien bei sehr vielen Hard-Rock-Fans verspielt hatte, sondern auch die Musikpresse die Band regelrecht in der Luft zerriss, galt es wieder Boden Gut zu machen. So rissen SAXON Anfang der Neunziger das musikalische Ruder wieder um 180 Grad herum, besannen sich wieder auf ihre traditionellen Wurzeln, die sie Anfang der Achtziger so groß und berühmt gemacht hatten, und legten ihre ganze musikalische Stärke auf den Altar der Götter, bzw. produzierten mit - Solid Ball Of Rock - ein Album auf dem sie den "NWOBHM" mit den melodischen Rockelementen der Achtziger kongenial miteinander vereinte. Völlig unerwartet schlug der - Solid Ball Of Rock - dann auch ganz solide in den Charts ein, denn er enthielt mit dem Titeltrack und der Single - Requiem - zwei großartige Songs, die sogar regelmäßig abends oder kurz vor Mitternacht im Radio gespielt wurden.

"SAXON IS BACK!" konnte man dann 1991 in nahezu allen Musikzeitschriften und Magazinen lesen, und gerade in dem für Hard-Rock und Heavy-Metal so schwierigen Jahrzehnt, bei dem nahezu alle großen Bands dieser Genres mit sehr großen Turbulenzen und Veränderungen zu kämpfen hatten - Rob Halford verlies Judas Priest, und Bruce Dickinson Iron Maiden - hauten SAXON mit ihrem - Solid Ball Of Rock - eine solche "Hammerplatte" raus. Respekt, kann ich da nur sagen. So gilt - Solid Ball Of Rock - auch heute noch völlig zu Recht als eines der besten und wichtigsten Alben der Band, das vor allem dem fünften Titel des Albums "Just Can't Get Enough" alle Ehre macht. Die remasterte Version wurde noch mit der Single von - Requiem - sowie dem interessanten Titel - Reeperbahn Stomp - aufgestockt.
0Kommentar1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Juni 2012
Comeback oder nicht Comeback? Das scheint hier die Frage. Natürlich ist und war es nie eine Frage. Es konnte gar kein Comeback sein, denn der Vorgänger von *Solid Ball Of Rock* datierte aus dem Jahre 1988 und war also gerade mal gut zwei Jahre vorher erschienen. Und von einer Bandauflösung war auch niemals die Rede gewesen. Die Presse verkaufte das Album damals als Comeback, warum weiß keiner so Recht, aber wie man weiter unter sieht gibt es immer noch Anhänger dieser These.

Zugegebenermassen hatten Saxon gen Ende der 80er Jahre ein paar gewaltige Durchhänger. *Destiny* und *Rock The Nations* waren nicht gerade Burner, auch wenn sie über sehr gute Momente verfügten. Die Band war etwas kommerzieller geworden, aber was soll's auch? Solche Durchhänger waren mit der 1991er *Solid Ball Of Rock* komplett vergessen, denn ab hier hatte die Band endlich wieder richtig Biss.

Anspieltipps gibts zur Genüge. Bereits der Opener *Solid Ball Of Rock* ist eine Überraschung an Melodie und Power. Eine zweite Überaschung war, daß dieser Song von Fremdautoren stammt. Mit *Altars Of The God* beweissen Saxon das sie das Schreiben von erstklassigen Songs ebenfalls noch konnten. Weitere Highlights sind eindeutig *Light In The Sky*, I'm On Fire* und *Crash Drive*. Besonders amüsant finde ich das Instrumentale *Bavarian Beaver*. Musikalisch zwar nichts besonderes, aber allein der Titel ist schon eine lustige Sache. Habe ich etwas vergessen? Klar, ein weiterer Höhepunkt ist die kitschige Nummer *Requiem*, eine Erinnerung an die alten Stars des Rock, die ich ebenfalls noch extrem Klasse finde.

FAZIT: starker Saxon-Einstand in den 90ern...
1010 Kommentare1 von 1 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen