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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hart und dunkel, 21. März 2004
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
Cave beherrscht viele Stile. Doch die Art und Atmosphäre dieser Platte ist einzigartig in seiner Discographie. Sie ist panisch, hart, verstörend. Und schwer zugänglich.
Sie ist reiner Krach, kaum noch als Musik zu bezeichnen. Zumindest anfangs. Umso öfter man sie hört, umso mehr man sich darauf einlässt, umso besser wird sie. Umso sogartiger zieht sie einen in den Bann. Bis man berauscht, fast süchtig in ihr lebt.
Eine optimale Platte fürs Alleinhören in einem kleinen, dunklen Raum. (Man sollte nur die Rasierklingen verstecken)
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Musik für die Ewigkeit!, 22. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass eine Rezension objektiv und sachlich gehalten sein sollte, doch es wird bestimmt nicht einfach sein dieses Album von Nick Cave zu beschreiben, ohne in euphorisches Schwelgen zu geraten.
Beim ersten Reinhören entpuppen sich die Songs von "From her to eternity" als dissonante Geräuschattacken, die man kaum als Musik bezeichnen möchte. Erst bei mehrmaligem, genauem Durchhören offenbaren sich die 10 Tracks als bis ins letzte Detail durchkomponierte Meisterwerke.
Cave und seine Bad Seeds versprühen ihre glühend düsteren Musikfunken mit besessener Hingabe, sodass man meinen könnte, dass sie direkt aus der finsteren Unterwelt ertönen.
Die dazugehörigen Lyrics sind zweifellos von einzigartiger, düster-poetischer Kraft, und die Weise wie sie von Nick Cave vortgetragen werden, sind in ihrer intensiven und panischen Vollendung wahrlich nie mehr erreicht worden. Flehend, weinend, vor Schmerz und Angst vibrierend, verleiht er den einzelnen Titeln mit seinem facettenreichen Gesang wahre Gänsehautatmosphäre. Selbst die ruhigeren Passagen erzeugen, getragen von Cave's dämonischem Gesangsorgan, eine unheilvoll anmutende Atmosphäre.
Den Coverversionen -Avalanche- und -In the Ghetto- verleiht er erwartungsgemäß außergewöhnlich dunklen Flair, sodass sie dem Original an Intensität mehr als gerecht werden.
Man wird nach mehrmaligem Hören regelrecht süchtig nach dem dunklen Gift, dass einem dieses Meisterwerk der Musikgeschichte in die Ohren streut.

Fans der neueren Alben ist dieses Album nur bedingt zu empfehlen, da die Musik extrem dunkel, hart und unmelodisch daherkommt, und keine Spur von den bittersüßen, melancholischen Liebesballaden späterer Werke wie "The Boatman's Call" zu finden ist.
Für alle Fans von avantgardistischer Musik ist dieses Album jedoch die absolute Offenbarung, und wird ohnehin schon in fast jeder Plattensammlung vorhanden sein.
In Summe gesehen liegt hier ein Fall von absolutem Kaufzwang vor! ;-)
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen NICK CAVE & THE BAD SEEDS "From her to eternity", 8. März 2003
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
Immer wenn Nick Cave ein neues Album vorlegt, das wie faßt immer Publikum und Kritik begeistert und ganz nebenbei ein kleines Meisterwerk ist, behauptet er, "dies sei nun sein bestes und persönlichstes Album."
Alles reine Ansichtssache, denn meiner Meinung nach ist das mit den BAD SEEDS eingespielte "FROM HER TO ETERNITY" von 1984 das persönlichste und beste Album des Mannes von Down-Under.
Zu jener Zeit litt er für all die Kinder der Post-Punk-Ära. Mit exhibitionistischer Lust spritzte er Heroin und fiel in tiefste Depressionen.
Auf "From her to eternity" entblößte Nick Cave die Abgründe seiner weißen Seele und verwandelte sie in dissonate Songs und nihilistische Poesie.
Nach seiner Trennung von Birthday Party war "From her to eternity" das erste Solo-Werk einer bis heute anhaltenden Karriere, bei der Nick Cave nicht nur seine Drogenabhängigkeit überwunden hat, sondern sich vom Punk immer mehr zum Lyriker und Romancier entwickelt hat.
Seine Begleitband, die Bad Seeds bestand aus Mick Harvey, Anita Lane, Hugo Race und zwei relativ bekannten Namen. Der erste ist Barry Adamson (Ex-Magazine und mittlerweile gefeierter Solist) und dem deutschen Blixa Bargeld der nebenbei auch Sänger der Einstürzenden Neubauten ist und war und den Neubauten-Sound auf innovative Art miteinbrachte.
"From her to eternity" war Nick Caves erstes Album auf dem Mute-Label von Daniel Miller der mit Depeche Mode sein bestes Pferd im Stall hatte. Unterstützt von Mute-Engineer Flood macht sich eine gewisse kleine DM-Ähnlichkeit bemerkbar, aber nur für den wirklichen Musikkenner.
Also "From her to eternity" dürfte nicht nur eingefleischten Cave-Fans gefallen sondern auch allen die auf die Einstürzenden Neubauten stehen und vieleicht sogar einigen Depeche Mode-Fans zusagen.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sperriges Erstlingswerk von Nick Cave And The Bad Seeds, 20. Juli 2001
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
Auf diesem Album merkt noch ganz deutlich die Nähe zu Nick Caves Vorgängerband The Birthday Party. Im Vergleich zu den späteren Werken Nick Caves mit den Bad Seeds aus den Neunzigern und insbesondere den letzten beiden Veröffentlichungen "The Boatman's Call" und "No More Shall We Part" ist "From Her To Eternity" geradezu sperrig. Eine Platte, die sich erst nach mehrmaligem Hören erschließt. Nicht unbedingt das Album für den geruhsamen Sonntagnachmittag, aber allemal den Kauf wert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich..., 10. August 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
...was Großmeister Nick hier für die Ewigkeit konserviert hat. Lieder wie cabin fever oder saint huck sind vertonter Wahnsinn in seiner reinsten Form. Das jemand mit derart Drogeninspirierten Irsinn Erfolg haben kann, kann nur an der Zeit liegen, in der das Album aufgenommen wurde... Mit Sicherheit nur für einen begrentzten Hörerhreis nachvollziehbar.Ich für meinen Teil LIEBE!!!! dieses Stück Musikgeschichte (das ist es wahrlich!)und wird auch die nächsten Jahre nicht aus meinem CD Player kommen. Für alle, die Musik in ihrer wahren Form kennenlernen möchten, nämlich aus ihrer emotionalsten Form, sei dieses Album ans Herz gelegt. Es gibt nichts Vergleichbares (das sagt jemand der etwa 1000-kein Witz-CD's, LP's und Tapes sein Eigen nennt-von Pop bis Powerviolence).
Nick Cave, für diese großartigen vertonten Abgründe menschlichen Dasein liebe ich dich;-)!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen fast 25 jahre..., 9. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
... ist es her seit dem ich diese platte zum erstenmal gehört habe. sie ist und bleibt bis heute DAS meisterwerk von cave. und dann sein auftritt im himmel über berlin. ETERNITY!
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geburt der Seeds, 24. November 2010
Von 
Etheriel "ART IS RESISTANCE" (Dinslaken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: From Her to Eternity (Audio CD)
Düster siedelte sich das Debüt der Seeds(ohne Seeds zu heißen) zwischen Post Punk, Death Rock, Gothic und Post Industiral an.
Cave entfernte sich mit schweren Schritten von Birthday Party und spielte mehr mit den Dingen die er bei die Haut gemacht und bei den Neubauten beobachtet hatte. Die Frage wen interessiert schon Harmonie wenn man doch Atmosphäre schaffen kann steht immer noch Zentral in diesem Album. Doch es ist nicht mehr rotzig, es ist nicht mehr aggressiv provokativ. Es ist nur noch verzweifelt dissonant wütende Bitternis übrig.
Christian Death zu Rozz Williams Zeiten, Neubauten Frühwerke, Cabaret Voltaire oder Nurse With Wounds standen Ebenso Pate wie Bauhaus. Ein Ausgangspunkt von dem auch Alien Sex Fiend beginnen sollten. Kalt, Wütend, Vertrakt und Dunkel.
Der Ausreißer aus diesem Konzept ist das fast schon völlig verkitschte In the Ghetto, doch das Stück gehörte ebenso wie der treffende Ausblick auf weitaus spätere Cavewerke the Moon is in the Gutter nicht auf das eigentliche Debüt.
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