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Kundenrezensionen

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am 11. Juni 2013
Zur Musik von "Aladdin Sane" brauche ich ja nichts mehr zu sagen, haben das ja alle Rezensenten hier trefflich beschrieben - schlichtweg ein Meisterstück!

Warum dann von mir nur 1 Stern???

Ganz einfach:

Amazon besitzt seit längerer Zeit einfach die Frechheit, die verschiedenen Ausgaben nicht mehr zu unterscheiden d.h., dass man als Käufer immer ganz genau hinsehen muss, welche Ausgabe wie und wann rezensiert wurde. Das finde ich schon mal kundenunfreundlich.
Darum bezieht sich meine Kritik hier auf die ''40th Anniversary Edition''. Die Aufmachung ist ganz nett - mehr aber auch nicht (billige Pappe als LP-Imitat). Warum wohl steht die ''30th Anniversary Edition'' (die Doopel-CD Ausgabe) so hoch im Kurs bei den Fans? Weil erstens gut remastered und zweitens eine Bonusdisc hinzugefügt wurde. Diese Ausgabe ist nur noch schwer zu bekommen, wenn ja, dann teuer. Also hat man hier schon mal bei der 40th Anniversary Edition einfach nur halbe Sache gemacht - aber das kennen wir ja schon seit Jahren, diese Abzockmentalität der Musikindustrie. Dann beschweren sie sich, dass sie weniger Umsätze generieren - kein Wunder bei dieser Politik der Verarschung. Was aber mich besonders an dieser Ausgabe ärgert ist die tontechnische Verunstaltung (da wird noch geworben mit dem Herrn Sowieso hat in den Air Studios ... blah blah blah). Als ob das eine Garantie für eine bessere tontechnische Abmischung sei! Einfach eine weitere Verarschung. Ich habe mir wirklich die Mühe gemacht und meine verschiedensten Ausgaben der 'Aladdin Sane' mehrmals genau anzuhören und miteinander zu vergleichen (1985 RCA Ausgabe, 1991 RYKO Ausgabe, 1999 EMI Ausgabe, 2003 Ausgabe). Zusätzlich habe ich dann einige Songs, bei denen die Verunstaltung besonders tragisch ausgefallen ist (Lady Grinning Soul, Aladdin Sane, Prettiest Star) mit Audition analysiert, nur um zu testen, ob mein Gehör noch in Ordnung ist. Auch hier das gleiche Ergebnis. Die jetzige Ausgabe ist völlig daneben, da man offensichtlich glaubt, Loudness ersetze Klang. Die Höhen sind zum Teil viel zu spitz abgemischt worden, ja schon fast kratzend; bei Lady Grinning Soul hört man sogar ein Rauschen und Brummen, welches bei den vorherigen Ausgaben kaum vorhanden ist. Die Bässe sind völlig überzogen - ja schon fast knarzend.
Ich habe mir auch die Mühe gemacht, verschiedenste Kopfhörer zu verwenden, wobei hier die Unterschiede entsprechend groß ausfallen. Persönlich bevorzuge ich weniger basslastige Höhrer.

Fazit:

Ich glaube, man nutzt gerade die derzeitige euphorische Stimmumg, da ja Herr Bowie nach 10 Jahren mal wieder einen Tonträger veröffentlichen ließ, und versucht nochmal schnell Kasse zu machen, bevor der Beliebtheitsgrad abnimmt, da man ja nicht weiß, ob Bowie nochmal eine Scheibe veröffentlichen wird.
Ich, als eingefleischter Bowie-Fan, bin einfach nur tief enttäuscht über dieses schlechte Replikat. Wieder einmal mehr hat die Musikindustrie ein große Chance verpasst, eine großartige Platte mit einer entsprechend würdigenden Ausgabe zu versehen (siehe Sation to Station)! So gewinnt man auch keine neuen Musikfreunde und vor allem kein zahlungsbereites Publikum - nicht solange solche Verunstaltungen veröffentlicht werden. Es war wieder einmal mehr ein Griff ins Klo.
11 Kommentar| 58 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2002
Wie hat sich dieser Künstler nur entwickelt!
Schon das Cover lässt Rückschlüsse zu. Bowie präsentiert sich immer noch im Ziggy-Stardust-Look. Aber nicht mehr so wild und ungebährdet wie bislang. Sondern durchgestylt bis in die letzte Zacke des rot-blauen Blitzes, der perfekt über sein schönes Gesicht ge-make-upped wurde.
Und genauso ist die Musik auf diesem Album. Bowie zeigt sich absolut versiert im Umgang mit den diversen Stilmitteln der Pop-Musik. Da hört man gitarrenlastigen Hardrock ("Watch That Man", "Panic in Detroit", "The Jean Genie"), entspannte Doo-Wop-Songs ("Drive In Saturday", "Cracked Actor", "The Prettiest Star") und ein gelungenes Rolling-Stones-Cover ("Let's Spend The Night Together"). Bowie schreckt nicht vor Bläsern und Background-Chören zurück. Die Sounds sind ausgefeilt bis in die letzten Akzente, wirken aber nie überladen.
Gelungen sind die theatralischen Songs "Time" und "Lady Grinning Soul". Besonders das letzte Lied ist herrlich überdreht und balanciert gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Kunst und Kitsch.
Der unumstrittene Höhepunkt des Albums ist aber der Titelsong.
Scheinbar wahllos dahingeklimperte Klavier-Arpeggios, Rhythmuswechsel und der exaltierte Gesang Bowies prägen die eigenartige Stimmung dieses Liedes. Ein absolutes Highlight aus Davids Schaffen - sowohl kompositorisch als auch interpretatorisch!
David zeigt sich auf dem Album als gereifter Künstler, der souverän mit allen verfügbaren Pop-Stilmitteln umgeht.
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am 1. Dezember 2007
Wenn man sich erstmal drauf einlässt hat man sehr viel Spass mit David Bowies Musik. So is es auch hier.
Obwohl bald 35 Jahre alt, klingts im Remastering ausgezeichnet!
Die Tiel des Albums sind Klassiker! Besonders gefallen mir persönlich Whatch that man, Aladdin Sane und Cracked Actor... Das Stones Lied Lets spend the night together gefällt mir im Gegensatz zu vielen anderen Fans auch gut.
Braucht jeder! Egal wie alt! Kaufen! Davon kann sich fast jeder ein paar Scheiben abschneiden!
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Was mich an David Bowies direkten Ziggy Stardust Nachfolger Aladdin Sane aus dem Jahr 1973 immer ansprach, war und ist, dass es durchgängig hörbar ist. Es mag zwar nicht sein kompositorisch anspruchsvollstes und musikalisch innovativstes Werk sein, dafür funktionieren die Songs aber alle ganz gut. Das Stones-Cover von Let's Spend The Night Together hätte er sich aber besser für sein Cover Album Pin-Ups aufsparen sollen, Aladdin Sane wäre auch so lang genug für 70er-Jahre-Verhältnisse gewesen.
Neben 5 Glam-Riff-Rockern (Watch That Man, Panic In Detroit, Cracked Actor, Let's Spend The Night Together und The Jean Genie), die fast alle härter daherkommen als die Songs vom Ziggy Stardust Vorgänger, enthält das Album noch 5 eher ruhigere Songs, wovon 3 an Revue- oder Musicalnummern erinnern. Drive-In Saturday, Time (beide großartig) und die Neueinspielung von The Prettiest Star (das kargere Original der Single ist besser) hätten auch einer Liza Minnelli gut zu Gesicht gestanden.
Auffällig ist, dass das Album wesentlich amerikanischer als seine Vorgänger und die Produktion auch wuchtiger und bombastischer klingen. Nicht unter den Tisch kehren sollte man auch Mike Garsons Einfluss, der mit seinen zum Teil jazzigen Pianoeskapaden dem Album ziemlich seinen Stempel aufdrückte. Man höre dazu nur das total zwischen Genie und Wahnsinn entrückte Solo (andere würden dazu bestimmt Geklimper eines Anfängers sagen) im Titelsong oder die Abschlussnummer Lady Grinning Soul. Letzteres klingt ein wenig wie ein Fremdkörper auf dem Album und hätte besser auf Hunky Dory gepasst, aber als Schlusssong geht das durch.
Mit dem Stampfer The Jean Genie (die Simple Minds entlehnten ihren Bandnamen einer Zeile daraus) und der Ballade Drive-In Saturday hatte das Album zwei größere Hits im UK. Das Album-Cover wurde zu einer Ikone.
Unter den vielen bemerkenswerten Alben von Bowie aus den 70ern zählt Aladdin Sane neben Hunky Dory, Ziggy Stardust, Station To Station und Low zu meinen Favoriten.
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am 12. März 2001
Der Titel des Albums ist schon ein Wortspiel: Nach dem Außerirdischen Ziggy wollte Bowie jetzt den "A Lad Insane" (heißt ein verrückter Junge)spielen. Und es gelang: 1973 war Aladin Sane sein erstes Nummer eins Album in Großbritannien. Es beinhaltet Hardrock, (Cracked Actor) der durch Mick Ronson, den Gitarristen, ein Vorläufer der heute bekannten harten Rockmusik ist. Dagegen stehen die eher sanften Stücke wie Drive in Saturday. Auch ein Cover von den Rolling Stones ist dabei, Let's spend the night together. Insgesamt ein ausgewogenes Album, daß nicht nur Bowie Fans, sondern auch Liebhaber von Rockmusik hören sollten.
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am 8. Februar 2015
hatte mich lange gefragt, ob ich die RCA Version wirklich brauche. Komme nämlich tatsächlich auch mit den 1999 remaster zurecht. Aber die RCA sind es wert, doch noch gekauft zu werden. Sehr viel wärmerer sound, insgesamt klanglich über den 1999ern.
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am 21. Juni 2003
Mit Aladdin Sane liefert Bowie ein Album mit einer sehr großen atmosphärischen Dichte ab. Was bei diesem Album hauptsächlich auf die Songs und einen Mann zurückzuführen ist:
dem genialen Mike Garson am Piano!
Ohne sein schräges jazziges Pianospiel wäre dieses Album gar nicht zu denken.
Er drückt bereits erstklassigen Songs wie "Aladdin Sane", "Time" und "Lady Grinning Soul" mit seiner Kunst derart seinen Stempel auf, das sie bis heute unvergessen bleiben. Sicherlich am genialsten beim schrägen mehrminütigen Solo des Titeltracks.
Einzigstes Ärgernis - wieder mal geht mit "Let's Spend The Night Together" eine Cover Version total in die Hose.
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Die altbewährte Aladdin-Sane-Scheibe - mit einem hervorragenden Komplex als Bonus-CD. Der echte Fan (welcher seit Jahren die seltenen Exemplare von Bowie kauft), wird zwar nicht übermäßig überrascht sein von den Extras, aber für den "normalen" Bowie-Fan ist diese Scheibe ein echtes Geschenk.
Das erste richtige Album nach Bowie's Durchbruch mit ZIGGY ist mehr als hörenswert und besticht noch immer durch eine gewisse Zeitlosigkeit.
Kaufen !
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am 3. Juni 2003
Die 30th Anniversary Edition von Aladdin Sane ist die zweite Veröffentlichung nach Ziggy Stardust im Zuge der Aufbereitung des Bowie Kataloges. Es ist mittlerweile Tradition, des Marketingstrategen Bowie, seine alten Alben immer wieder neu zu veröffentlichen und dabei immer eine kleine Änderung vorzunehmen, "24 Bit remastered", "limited plus unreleased live material" sind die Schlagwörter die Fans dazu zwingen dieselben Songs neu zukaufen (siehe auch die unzähligen offizielen "Best-Of" Alben, die in 18 verschiedenen Versionen auf den Markt kommen). Das alles wäre zu verkraften und wenn man das Album noch nicht besitzt, ist es sicherlich die ultimative Version und absolut empfehlemswert, doch ist Bowies penetrante Verkaufsstrategie mittlerweile so sichtbar, das sie die Freude an solchen Veröffentlichungen stark trübt.
Das Album bittet älteren Fans nichts neues, es ist qualitativ auf demselben Niveau wie die vorhergehenden Versionen. Viele Titel sind gleich mit Versionen der Anniversary CD von Ziggy Stardust und das Booklet enttäuscht ebenso.
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am 5. April 2003
Nach der 30th Anniversary kommt hier nun das von Aladdin Sane, das sich damals in England sogar besser verkaufte als 'Sgt. Peppers' von den Beatles. Hier jetzt digital aufgefrischt und mit einigen 7'' Mixes und Live Versionen auf der 2ten CD ergänzt ist es eine sehr würdige Wiederveröffentlichung und stellt die vorigen von EMI in den Schatten. Die Hits, wie 'The Jean Genie', 'Drive In Saturday' und 'Panic In Detroit' sind nicht nur denen bekannt, die sich näher mit Bowies Musik beschäftigen. Es ist ein amerikanisches Rockalbum aus 1973 und das letzte von Bowie mit den Spiders. Solange es diese limitierte Version gibt, ist sie echt der bessere Kauf als die einzelne CD, da dort nur die Titel von der LP drauf sind.
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