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am 15. Mai 2010
Eigentlich ist dieses Album Etikettenschwindel. Während ein "herkömmliches" Elton John Album überwiegend Songs enthält, die von Elton selber komponiert und eingespielt worden sind, im Idealfall mit genialen Lyrics aus der Feder vno Bernie Taupin, gab er für "Victim of Love" einzig und alleine seine Stimme her, Musik und Texte 08/15-Disco-Standard. Daß er nicht sonderlich inspiriert von den vorgesetzten Songs war, hört man.

- Johnny B. Goode kommt in dieser Coverversion leider mit angezogener Handbremse und einem gebrochenen Bein angehumpelt. Elton's legendäres Rock'n'Roll-Piano hätte sicher noch einiges rausholen können. So aber zieht sich das Stück mit über 8 Minuten ein wenig wie ein alter Kaugummi.

- Thunder In The Night beginnt vielversprechend, setzt Elton doch teilweise seine Kopfstimme kurz vor dem Falsett ein. Leider ein einsames Highlight im dahinplätschernden Stück.

- Victim Of Love könnte einen eventuell sogar auf eine Tanzfläche ziehen. Allerdings würden nicht mal Hardcore-Fans dabei zugeben, daß DAS DA Elton ist.

Die anderen Songs klingen nach Disco. Mehr gibt es darüber nicht zu sagen. Punkt.

Generell ist dieses Album, wie bereits in der anderen Rezension erwähnt, nur etwas für Komplettisten. Elton und schwarze Musik - da ist man mit seinen Seventies-Songs, die sich immer wieder mal im Blues-, gerne auch im Soulbereich bewegen, besser bedient. Stünde nicht der Name "Elton John" als einziger auf dem Cover, könnte man "Victim Of Love" als das sehen, was es ist: Als Projekt, als Versuch, ob das was sein könnte. Die Antwort ist nein.

Oh ja, einen dritten Stern gibt's für Elton's Bild auf dem Backcover. Hat der Mann unverschämt lange Wimpern!
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. August 2014
VICTIM OF LOVE ist schlicht und ergreifend DAS tiefschwarze Schaf in der Plattengeschichte des Superstars Elton John.

Aufgenommen im Sommer 1979 in München und Hollywood, veröffentlicht am 13.Oktober 1979 gegen Ende der Disco-Welle, war es eigentlich ein Kind des englischen Songwriters und Produzenten Peter John ('Pete') Bellotte, der vor allem durch seine Zusammenarbeit mit seinem Freund Giorgio Moroder und der Disco-Rock-Pop-Queen Donna Summer bekannt wurde, für die er einige ihrer größten Hits ("Love to Love You Baby", "I Feel Love", "Hot Stuff" usw.) schrieb.

Elton John lieh dieser Produktion lediglich seine Stimme, gleichwohl wurde VICTIM OF LOVE, vollkommen irrigerweise, ausschließlich mit seinem Namen versehen - und das hat man ihm nie verziehen. Bekannt geworden als Komponist und Sänger sensibler Piano-Balladen, dann einer der buntesten Helden des Glamrocks der frühen und mittleren siebziger Jahre und ab etwa 1976, als er sich zunächst lediglich als 'bisexuell' outete, in einer tiefen persönlichen Krise befindlich, verkauften sich mittelmäßige Alben wie BLUE MOVES oder A SINGLE MAN dank einzelner Singlehits ("Sorry Seems to Be the Hardest Word", "Song for Guy") zwar nach wie vor recht ordentlich, doch insgesamt schwächelte die Person Reginald Kenneth Dwight alias Elton John seinerzeit eindeutig.

Mit "Philadelphia Freedom" oder "Don't Go Breaking My Heart" (im Duett mit Kiki Dee) hatte Elton zwar schon Kontakt mit den Tanzschuppen dieser Welt aufgenommen, doch was dann Ende 1979 kam, schlug buchstäblich dem Fass den Boden aus, denn VICTIM OF LOVE war vom ersten bis zum letzten Ton tatsächlich ein reines Disco-Album. Dabei erscheint dieser Ausflug im Nachhinein gar nicht einmal unlogisch, denn schließlich gehörte Elton John zu den Stammgästen des legendären New Yorker Tanztempels 'Studio 54' (1977-80).

Die sieben Stücke des Albums lebten, wie auf jeder korrekten Disco-Scheibe, von scheinbar endlosen, nur leicht variierten Wiederholungen eines oder höchstens zweier Ideen, wobei der Opener "Johnny B. Goode", Mitte der 50er von Rock'n'Roll-Urvater Chuck Berry komponiert, wirklich vollkommen daneben geriet. Wahrscheinlich sollte damit versucht werden, an den Erfolg von "Don't Let Me Be Misunderstood" anzuknüpfen, einem erstmals 1964 von The Animals aufgenommenen R'n'B-Song, der Ende 1977 von Santa Esmeralda in einen gigantischen, weltweiten Discohit vewandelt wurde.

Die anderen sechs Stücke stammten jeweils von Pete Bellotte in Zusammenarbeit mit anderen, zumeist deutschen Komponisten, wobei das im Zentrum des Albums stehende "Thunder in the Night" das melodisch gelungenste war. Die charakteristische Keyboard-Line erinnerte an Donna Summers "Hot Stuff" und auch ein wenig an ABBAs '79er Superhit "Gimme Gimme Gimme (A Man After Midnight)".

Die Liste der an VICTIM OF LOVE Beteiligten war lang und sehr edel: Die Sänger Michael McDonald und Patrick Simmons (beide von den Doobie Brothers), Schlagzeuger Keith Forsey (u.a. Klaus Doldinger, Udo Lindenberg, Donna Summer, Boney M., Icehouse, Billy Idol, Simple Minds), Gitarrist Steve Lukather (Toto), Perkussionist Paulo Da Costa (u.a. Al Jarreau, Earth, Wind & Fire, Michael Jackson, Sting, Madonna), Bassist Marcus Miller (u.a. Miles Davis, Stanley Clarke, Roberta Flack, Aretha Franklin, Luther Vandross, David Sanborn, Jean Michel Jarre, Bobby McFerrin, Al Jarreau) und viele andere.

Doch trotz aller Bemühungen wurde das Album ein ziemlicher Flop. Hier in Deutschland ging gar nichts, in England schaffte es lediglich Platz 41 (ganze drei Wochen in den Charts), und in den USA reichte es gar nur für Platz 48.

Heute, mit dem Abstand von 35 Jahren, kann man über Elton Johns sehr kurzen Ausflug in Disco-Gefilde recht milde urteilen, denn so schlecht, wie es oft gemacht wurde, ist VICTIM OF LOVE nun auch wieder nicht. Gelegentlich höre ich es sogar ganz gern. Die Zeit heilt halt vieles. Gleichwohl: Damals hätte ich es wohl auch gehasst. ;-)

Wie heißt es im rororo-'Rock Lexikon' von 1990 so treffend über Elton John: '1979 ließ er sich als erster westlicher Popstar in der UdSSR hören. Sein Versuch, zur gleichen Zeit bei den Disco-Kids im Westen mit dem imitativen Tanz-Album VICTIM OF LOVE das bereits sinkende 'Saturday Night Fever' noch einmal steigen zu lassen, schlug fehl'. Punkt.
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am 9. Dezember 2003
Ich frage mich manchmal, ob der gute Elton Ende der Siebziger ein bißchen unentschlossen war, was seine kreativen Outputs anging. Zunächst hat er sich ja von Thom Bell vor den Karren spannen lassen und Songs wie "Are you ready for love" seine Stimme geliehen, und dann auch noch für diese Platte hier fast endlose Disco-Fetzer mit seinem Organ veredelt. Während die Thom Bell-Sessions allerdings ganz zauberhaft ausfielen, kann gleiches nicht über "Victim of Love" behauptet werden. Die Songs sind hoffnungslos in der Disco-Ära verhaftet und dabei leider auch nicht sonderlich originell. "Warm love in a cold world" und "Street boogie" sind ganz okay, aber mehr Gutes kann man dann auch nicht sagen. Nur für Komplettisten. Wie mich.
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am 22. Juni 2011
"Victim Of Love" ist ein sehr untypisches Elton John Album, da man ihn nur als Sänger und nicht als Songschreiber oder Produzent erleben kann. Stimmt.

Und auch der Disco-Sound ist für Elton John ungewöhnlich - keine Frage.

All das macht das Album aber gerade so besonders und so spannend. Viele der Titel überzeugen schon beim ersten Hören. Man muss sich nur unvoreingenommen auf das Album einlassen, und mit der Erwartungshaltung heran gehen, dass man kein übliches Elton John Album zu hören bekommen wird. Wenn man das Album allein aufgrund seiner Musik beurteilt, kommt man zu einem - wenn man Disco-Sound mag - , wie ich finde, sehr positiven Ergebnis.

Sowohl die Single "Victim Of Love" überzeugt als auch die mehr als 8 Minuten dauernde Disco-Cover-Version von "Johnny B. Goode".

Also, ich würde sicherlich keinem Elton John Anfänger dieses Album als Einstieg oder repräsentatives Album empfehlen. Aber jeder, der Elton John schon etwas kennt, und sich mal überzeugen will, welch vielseitige Musik dieser Mann schon gemacht hat, ist mit diesem Album bestens versorgt.

Elton John goes Disco - ich mag es und höre es immer wieder gerne!
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