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am 14. Januar 2000
Was konnte der inzwischen überall als 'der Boss' bekannte Bruce Springsteen nach seinem digital eingespielten und sehr erfolgreichen THE RIVER (1981) überhaupt noch machen, um im Pop-Zirkus nicht am eigenen Starkult zugrundezugehen? Die Antwort darauf war so einfach wie mutig, nämlich ein ruhiges Soloalbum, auf dem Springsteen ganz alleine mit Gitarre und Mundharmonika über ein angeschlagenes Amerika singt, das sich nur durch Aussaugen seiner Bevölkerung über Wasser hält. Im Vokabular am Folk-Hero Woody Guthrie und an Hank Williams orientiert, im Gesang an den frühen Dylan erinnernd, und dazu stark die Bibel miteinbeziehend, liefert der Boss mit NEBRASKA sein intimstes und bedrückendstes Werk: "My Father's House" erweitert den Zyklus von Springsteens Liedern über das oft erdrückende Erbe der Väter; "Atlantic City" beschreibt eine Zukunft ohne Aussicht für junge Arbeitslose, die sich nur noch in Kriminalität flüchten können. Alle Stücke sind dabei mit ungeheurer Intensität gespielt, kommen in unmißverständlicher Sprache (und manchmal im Predigerton) auf den Punkt, unterstreichen in ihren spartanischen Arrangements den Aussagegehalt. Bei allen düster-unbehaglichen Facetten seines Porträts hat Bruce auch noch den Mut, das Album mit "Reason To Believe" abzuschließen. NEBRASKA, das ist überall in den USA (und nicht etwa auch bei uns?) - aber auch eine glaubwürdige Meisterleistung zum strategisch wirkungsvollsten Karrierezeitpunkt. Ein echter Klassiker. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. September 2004
Bruce Springsteen lässt uns mit diesen Aufnahmen so nah an sich heran wie nie zuvor.
Das Album entstand Anfang 1982 als Bruce mit einem Vierspurrecorder ein paar Demoversionen aufnahm. Als die Songs mit der Band eingespielt wurden, kam er zu dem Schluss, dass diese Versionen die wirklich authentischen sind und beschloss, sie so wie sie sind zu veröffentlichen.
Das Resultat ist ein Meisterwerk. Die Songs werden getragen von seiner Stimme und vom bittersüßen Mundharmonikaklang. Sie sind ungeschmückt und es bleibt umso mehr Platz für die bitteren Wahrheiten, die sie in sich tragen. Sie sind karg und mächtig zugleich. Das Coverfoto spiegelt die Athmosphäre wider.
Faszinierend ist das bleibende Gefühl, bei den Aufnahmen dabei gewesen zu sein.
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HALL OF FAMEam 1. August 2002
Definitiv Springsteens beste CD. Bereits wenn ich das Album aus dem Schrank ziehe und mein Blick auf das Cover fällt, werden zahllose Erinnerungen hochgekehrt. Schwarz-weiß ist das zerschlissene Coverfoto, die Schrift in übergroßen roten Lettern. Ein Blick aus dem Wageninneren, die Straße verliert sich am Horizont im Leeren. Kein strahlender Himmel, statt dessen Wolken, wie "un-amerikanisch", immerhin erschien Nebraska 1982 inmitten des Kalten Krieges, da wurden von Künstlern in der Regel weniger kritische Aspekte gefragt. Auf der Motorhaube liegt schmutziger Schnee, das Licht ist diffus. Ein schmuckloses Stück Land, und genau diese Stimmung wird in der Musik widergespiegelt.
Auf Nebraska kehrt Springsteen der E-Street-Band zum ersten Mal den Rücken zu. Es ist sein erstes Solo-Album, voller Balladen, nichts als Springsteens Gitarre und seine Mundharmonika. Es geht um den einfachen Mann von der Straße, der keine Zukunft mehr hat ("Thunder Road") und sich täglich aufs Neue motivieren muss ("How at the end of every hard earned day - People find some reason to believe"). Es geht um die Armen, die ihren Stolz nicht verloren haben ("Mansion On The Hill"), es geht um Autobahnpolizisten, aber auch ein Serienkiller kommt zu Wort ("Johnny 99"). Es geht um einfache Alltagseindrücke, um den Mond, um das Rauschen der Kornfelder im Wind.
Bezeichnend ist, dass Nebraska keinen echten Hit vorzuweisen hat - insofern wird sich Springsteen untreu, wurde er doch wenige Jahre zuvor als „Zukunft des Rock 'n' Roll bezeichnet. Nebraska ist ein künstlerisches Gesamtwerk, ein Roadmovie, den zu mögen weniger eine Frage des musikalischen Geschmacks ist als eine Frage der Lebenseinstellung.
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Ein Roadmovie als Hörspiel, ein großer amerikanischer Roman in wenigen Worten erzählt - „Nebraska" ist ganz große Kunst! Nur der letzte Song „Reason to believe" ist Springsteen-typisch, alle anderen Lieder sind musikalisch so karg wie die Landschaften, die er besingt und so einfach gestrickt, wie die Charaktere, deren Geschichten er erzählt. Mörder, die keine Reue für ihre Taten empfinden. Männer, die an ihren Schulden zu Grunde gehen. Arbeitslose, die den Kopf verlieren. Gestrandete, Depressive, Verlierer. Manche sind einem sympathisch, andere sind einfach nur da. Hier kommt alles zusammen, was in den USA nicht funktioniert. Ein tiefschwarzes und nachdenkliches Album. Ein Unwetter, mit einem Lichtstrahl am Ende.

Wer nur den Über-Amerikaner Springsteen mit seinen großen Hymnen mag, wird wenig mit diesem Album anfangen können. Eventuell sollten diese Hörer sich erst „Darkness on the edge of town" gönnen, das liegt musikalisch ziemlich in der Mitte zwischen „Born in the USA" und „Nebraska".
„The ghoast of Tom Joad" von 1995 ist eine Art Fortsetzung von „Nebraska", leider nicht so großartig wie dieses Album hier, aber ebenfalls hörenswert.
Anspieltipps: Atlantic city, Johnny 99, State trooper
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am 26. Mai 2003
Die Tatsache, dass es „nur Demoaufnahmen" sind ändert nichts an der Genialität dieses Albums, im Gegenteil. Intimer und eindringlicher hat man Springsteen nie gehört und Nebraska ist trotz des ungewöhnlichen Konzeptes eines der besten Springsteen Alben, vielleicht sogar das beste. Es hat kaum Schwachpunkte und beweist gerade mit einfacher Instrumentierung und „unprofessioneller" Aufnahmetechnik die Größe Springsteens.
Die ersten drei Tracks sind schlichtweg genial. „Nebraska" basiert auf dem Malick Film „Badlands" und ist ebenso wunderschön, wie tragisch. „Atlantic City" gilt allgemein als einer der besten Springsteen Songs und ist heute ein Klassiker. Der für mich beste Song, neben „Highway Patrolman", ist „Mansion On The Hill". Nur Springsteen's perfekter Gesang, eine Gitarre und die Mundharmonika sind die Elemente aus der er eine der schönsten Balladen überhaupt aufbaut, die in ihrer schlichten Schönheit und durch erstklassigem Text unglaublich fasziniert. „Johnny 99" und „Highway Patrolman", welches „Storytelling" vom feinsten bietet, hatten beide berühmte Coverversionen von Johnny Cash zur Folge, doch Springsteen ist einfach besser. Gerade bei „Highway Patrolman" und seinem dramatischen Refrain, was ein Highlight des Albums darstellt. „State Trooper" mag einem zu simpel vorkommen, aber gerade dieser Song wurde wohl am häufigsten gecovert, was wohl an der atmosphärischen Darbietung und großartigem Text liegt. „Open All Night" ist nicht so verzweifelt wie der Rest des Albums, Springsteen singt hier fast freudig, was wohl einzigartig auf Nebraska ist. Ein weiterer Höhepunkt ist „My Father's House", wieder eine ergreifende wunderschöne Ballade. Das insgesamt düster und hoffnungslos erscheinende Album findet seinen passenden Abschluss in „Reason To Believe".
Hiermit hat Springsteen einen unerreichten Klassiker abgeliefert, der die fünf Sterne mehr als verdient.
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am 18. Februar 2014
Alles von Bruce Springsteen aber speziell die erste Phase von 1972 (Aufnahmejahr) bis zur 85er LiveBox (ebenfalls hier günstig erhältlich) hat in der Rockmusik Ewigkeitswert und practically no equal, alles ist hier aus einem Guß, und NEBRASKA ist das Amalgam all dessen, was THE BOSS verkörpert - das WorkingClassNebraska, das in uns allen irgendwo zu finden ist. Dieses Album gehört zu RollingStones 500 BEST ALBUMS und zu meinen TOP 100 - wer die schweren JohnnyCash-Sachen seiner finalen Phase mag und es zuläßt, daß Musik ihn wegträgt, der ist hier richtig. Vom gefühlsmäßigen Tiefgang ist dieses Album in Augenhöhe Richard Wagner und die schweren Klassiker gut untergebracht. KAUFBEFEHL! (lol)
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am 13. September 2002
Eine Stimme, eine Gitarre und eine Mundharmonika. Manchmal ist es schon erstaunlich wie wenig man eigentlich braucht um eine wirklich richtig schöne stimmungsvolle CD zusammenzustellen ... und man kommt nicht einmal auf den Gedanken, daß etwas fehlen könnte.
Die Songs sind kleine Geschichten über den Highway Patrolman Joe Roberts, der zwischen dem Gesetz und seinem Bruder Frank steht oder über Ralph, der seinen Job verliert, sich besäuft und jemanden erschießt. Einfache Geschichten eben über einfache Leute, Schicksale, Einsichten oder einfach nur Erinnerungen. Und dazu einfache Musik, unspektakulär aber im positiven Sinn, relaxt, unangestrengt, die Musik versucht nicht irgendetwas zu sein und gerade deshalb ist sie es einfach ... einfach nur gut ... alles paßt. Obwohl ... etwas fehlt vielleicht doch ... ein warmer Sommerabend und ein Lagerfeuer.
Die CD ist genial.
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am 15. Mai 2007
Zwischen den Megasellern THE RIVER und BORN IN THE USA wirft Springsteen ein Album auf den Markt, das Fans wie Kritiker gleichermaßen begeistert. Im heimischen Amateurstudio nur zu akustischer Gitarre und Mundharmonika eingespielt. Eine Hommage an die Gescheiterten, die Verzweifelten und die Ratlosen. Songs über Massenmörder wider Willen (Johnny99, Nebraska), aber auch den einfachen Mann von der Straße bei dem er sich immer wieder fragt, wie er all die Schicksalschläge des Lebens erträgt (Reason To Believe). Wären da nicht seine wehmütigen Erinnerungen an die Kindheit (My Fathers House, Mansion On The Hill) es wäre ein düsteres Album geworden. So wurde es eines der großen Gefühle. Ein Album für stille Stunden. Eines zum Nachdenken
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am 10. August 2015
Ja, vermutlich die beste Scheibe, die Bruce Springsteen in all den Jahrzehnten seines Schaffens herausgebracht hat. Ruhig und minimalistisch und doch so gewaltig voller Gefühl und riesigen Melodien. Nebraska kann man immer und immer wieder und in jeder Situation hören.
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am 3. Mai 2016
Einer der Höhepunkte im Werk von Bruce Springsteen. Er überraschte hier nach einigen rockigeren Alben mit reduzierter Musik.
Enthalten sind u.a. sein vielleicht bester Song "Atlantic City", "State Trooper", "My Father's house".
Jede(m) ist es unbedingt zu empfehlen, dieses Album zu hören/kennen/besitzen.
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