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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Tanzen, zum Rocken, zum Weinen, zum Träumen- das Leben
Erst einmal- Riesenlob an Amazon- am 28. wurde die CD verschickt (wohlgemerkt abends), am 29. war sie bei mir!

Bis jetzt habe ich mich nicht viel mit Bruce Springsteen beschäftigt. Ich kannte immer ein paar Lieder aus dem Radio oder jene, die ich durch Zufall irgendwo gehört habe.
Aber irgendwie habe ich dann öfters mal in "Born in the USA"...
Veröffentlicht am 29. November 2012 von Firefly

versus
10 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zu sehr auf 80er-Jahre-Hitalbum getrimmt !!!
Ich beginne zur Zeit gerade, Bruce Springsteen zu "entdecken". Vielleicht hätte das auch schon vor zwanzig Jahren geklappt, aber ich habe damals den Fehler gemacht und mir als erstes "Born In The USA" gekauft, weil sie so immens angesagt und quasi jahrelang im voraus angekündigt war. LPs wie "Nebraska" und "Tom Joad" finde ich absolut genial, das eine oder...
Veröffentlicht am 9. September 2003 von annadschan


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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Tanzen, zum Rocken, zum Weinen, zum Träumen- das Leben, 29. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Erst einmal- Riesenlob an Amazon- am 28. wurde die CD verschickt (wohlgemerkt abends), am 29. war sie bei mir!

Bis jetzt habe ich mich nicht viel mit Bruce Springsteen beschäftigt. Ich kannte immer ein paar Lieder aus dem Radio oder jene, die ich durch Zufall irgendwo gehört habe.
Aber irgendwie habe ich dann öfters mal in "Born in the USA" reingehört und fand die CD sehr ansprechend und abwechslungsreich.
Ich kann auch nur Sagen: Für mich sind diese Lieder einfach wunderschön! Sie kommen irgendwie direkt aus dem Herz und berühren mich dort! Ich kann mit fast jedem Song etwas verbinden, ich möchte mich dazu bewegen, nachdenken, die Lieder fühlen oder mitgehen.
Dancing In The Dark z.B.: Es stimmt mich zugleich ein wenig melancholisch, aber auch glücklich und hoffnungsvoll.
Solche Gefühle, wie diese, die ich beim Hörgenuss dieser CD empfinde, kommen nicht sehr oft vor!

Für mich ist diese Musik ehrlich, ungeschönt und einfach nur greifbar. Ich kann nur sagen: Wer auf guten Rock mit viel Gefühl steht, ist hier wirklich an der richtigen Adresse. Ob diese CD jetzt Kultstatus hat oder nicht (ebenso wie der nette Herr Springsteen)- für mich ist das wunderbar schöne, mutmachende und lebensnahe Musik!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Engültig durch die Decke!, 18. Februar 2012
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Mit "Born in the USA" schoß Springsteen endgültig durch die Decke und behauptet seither souverän den Status als DER Rockmusiker per Definition, weltweit. Sicherlich war Springsteen 1984 schon lang kein Nobody mehr. In den USA gehörte er schon seit zehn Jahren in die oberste Liga und auch in Europa war sein Bekanntheitsgrad und Erfolg spätestens seit "The river" (1980) messbar. Aber von einem Album über 30 Millionen Einheiten (davon 15 Millionen allein in den USA) zu verkaufen, sieben Single-Auskopplungen und alle (!!!) waren Top10-Hits, das ist schon eine Klasse für sich.

Nun ist es gewiß nicht so, daß dicke Zahlen auch zwingend hohe künstlerische Qualität bedeuten, aber es ist eben auch nicht umgekehrt so, wie einige pseudo-kultur-elitären Geister mit notorisch grimmiger Dagegen-Mimik behaupten, daß was so gut ankommt bei den Massen, prinzipiell Ramsch sein müsse und dabei auch noch stets so tun, als müßte ein Künstler sich für zu großen Erfolg entschuldigen. Das ist Stuhlgang vom männlichen Rind!

Bei "Born in the USA" korrelieren Erfolg und Qualität nahezu. Ich würde nicht so weit gehen zu behaupten, es sei wirklich das beste Springsteen-Album, dafür gibt es zu viele zu gute andere Produktionen von ihm, die dieser hier ganz sicher nicht nachstehen und hie und da gereifter und tiefsinniger und musikalisch durchdachter sind, aber es ist ohne wenn und aber ein verdammt gutes Album!

Auf einzelne Songs einzugehen, will mir bei diesem Album unnötig scheinen. Den Titelsong und "My hometown", "I'm on fire", "Glory days" und "Dancing in the dark" dürfte wohl jeder kennen. So unterschiedlich und abwechslungsreich diese fünf Megahits sind, ist auch das ganze Album geraten. So man diese fünf Songs mag, wird man vom "Rest" nicht enttäuscht sein - das Album ist einfach Pflicht!
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46 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "We learned more from a three minute record....", 29. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
"Born In The U.S.A.", allein diese Aussage ist für immer mit Bruce Springsteen verknüpft, das Album entwickelte sich zum Bestseller und machte den "Boss" Springsteen zu Dem amerikanischen Rockstar. Alle sieben Singles von Born In The U.S.A. erreichten die Top Ten in den USA und allzu bekannt ist die Geschichte von Ronald Reagan, der den Titelsong für den Wahlkampf missbrauchen wollte. Aber wer bei Born In The U.S.A an patriotische Party-Hits denkt, liegt völlig daneben und reiht sich zu wohl Millionen von Menschen ein, die Springsteen gewaltig missverstanden haben. Der Sound ist vielleicht mehr am Mainstream orientiert, als auf anderen Springsteen Alben, aber die Bedeutung eines Springsteen Albums bleibt auch hier grundsätzlich die gewohnte.
Schließlich sollte jedem, der einmal den Text des Titeltracks liest auffallen, dass dies ganz und gar nicht patriotisch gemeint ist, sondern die verzweiflte Anklage eines Vietnamveteranen ist, den sein Land vergessen hat. Unbestritten ist aber, dass "Born In The U.S.A." einer der besten Songs ist den Springsteen je geschrieben hat und der zurecht immer zuerst mit ihm in Verbindung gebracht wird, wenn auch auf andere Art und Weise, als er es sich wohl gedacht hat. Wer, wie viele, vom ursprünglichen "Born In The U.S.A" dank zu viel Radio Airplay schon fast genervt ist dem seien die akustischen Versionen empfohlen, wie z.B. auf der DVD live in NYC. Hier zeigt sich nochmals die unglaubliche Kraft dieses Songs ohne vielleicht störend, hymnische Pop-Klänge, man stelle sich vor, Born In The U.S.A. wäre wie geplant auf Nebraska gelandet. Insgesamt ist praktisch jeder Song auf diesem Album ein Hit, nicht umsonst kennt jeder "Dancing In The Dark" oder "I'm On Fire". Die fröhlicheren Tracks wie "Working On The Highway", "Cover Me" oder "Darlington County", welches heute noch ein Live-Favorite ist funktionieren bestens, aber die eigentlichen Highlights sind die nachdenklicheren Stücke, wo Springsteen in gewohnter Weise seine Genialität ausschöpft. Allen voran einer seiner traurigsten Songs "Downbound Train". Textzeilen wie "Now I work down at the carwash / Where all it ever does is rain", "The room was dark, our bed was empty", "And I dropped to my knees, hung my head and cried", haben nun wirklich nichts mit Partypop zu tun. Ebenso genial ist "No Surrender", welches in seiner Live-akustik Version nochmals an Kraft gewinnt. Im Gegensatz zu Nebraska, predigt Springsteen hier nicht aufzugeben und es gelingt ihm: "There's a war outside still raging / you say it ain't ours anymore to win / I want to sleep beneath peaceful skies in my lover's bed / with a wide open country in my eyes /and these romantic dreams in my head", Worte, die bis heute nichts an Bedeutung verloren haben. Mit der Vergangenheit beschäftigen sich die abschließenden zwei Titel des Albums, das nostalgisch triumphale "Glory Days" und das Highlight der leiseren Stücke auf Born In The U.S.A. "My Hometown". Mit einer einfachen Melodie rekapituliert er Kindheitserinnerungen an eine nun verfallene Heimatstadt ("Foreman says these jobs are going boys and they ain't coming back to your hometown"), in der er aber nun selbst mit seiner Famile lebt. Eine seiner schönsten und beliebtesten Balladen.
Born In The U.S.A. ist also ein durchweg geniales Album und hat zurecht einen solchen Status inne. Springsteen ist von der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit Nebraskas abgekehrt und zeigt, dass es etwas gibt wofür es sich zu kämpfen lohnt. Jeder sollte dieses Album haben und es wird sehr vielen gefallen.
"We learned more from a three minute record, than we ever learned in school" (No Surrender).
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The Boss 1984, 25. April 2008
Von 
Karlheinz (Frankfurt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Es handelte sich um Springsteen 7 Studioalbum das 1984 veröffentlich wurde und um sein "kommerziellsten" bis zu diesem Zeitpunkt. Also ein tiefer Einschnitt gegenüber dem letzten Album "Nebraska".
Auch setzte hier Springsteen erstmals Synthesizer ein.

1. Born In The U.S.A.
Der so oft unverstandene Titelsong. Sicherlich eine Hymne, allerdings mit einem tollen kritischen Text. Der Titel handelt von einem Vietnam Veteranen, der in einem trostlosen Provinzdorf (Born in a dead man's town) geboren ist und als einzige Chance in seinem Leben die Verpflichtung als Soldat sieht. Selbst Ronald Reagan hat diesen Song nicht verstanden und wollte ihn für einen Wahlkampf nutzen, was Springsteen allerdings untersagte. Wirklich ein klasse Song.

2. Cover Me
Tolle Singleauskopplung und und auch ein Meisterstück von Springsteen. Etwas ruhiger als Born in the USA, aber ebenfalls sehr stark

3. Darlington County
Netter Song, aber für mich der schwächste dieses sonst so grandiosen Albums

4. Working On The Highway
Unglaublich flotter Gesang der einem mitreißt.

5. Downbound Train
Eine wundervolle Ballade mit einem genialen Text. Für mich ist das der Song des Albums. auch nach Jahren reißt mich dieser Song emotional mit. Springsteen schafft es ein ganzes Leben in 3:35 Minuten zu erzählen

6. I'm On Fire
Noch eine Ballade und wieder absolut gelungen.

7. No Surrender
Wieder etwas schneller und eine wahre Stadionhymne.

8. Bobby Jean
Klasse Liebeslied und für mich einer der Höhepunkte der CD. Unbedingter Anspieltipp

9. I'm Goin' Down
War auch eine Single, war aber für mich die schwächste. Netter Titel, aber auch nicht mehr.

10. Glory Days
Klasse Song mit sehr gutem Text über die "Glory Days".

11. Dancing In The Dark
Die erste Single und ein wirklicher Klassesong. Hier hat Springsteen einen Titel erschaffen, der einem einfach atmosphärisch mitreißt. Springsteen at it's best

12. My Hometown
Wunderschöne Ode an eine Heimatstadt.

Kleine Randnotiz: Dies war die erste in den US hergestellte CD.

Wer dieses Album hört kann sich sicherlich vorstellen, dass es 139 Wochen in den US Charts war. Kein schwacher Titel, nur klasse Song.

Anspieltipps:; Born in the USA, My Hometown, Dancing in the dark, Bobby Jean und natürlich Downbound Train.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bruce Springsteen - Born in the USA, 11. Mai 2011
Von 
Andreas Hotzan "Steini" (Fürstenwalde) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born in the USA (1984) [Vinyl LP] (Vinyl)
Ich bin kein wirklicher Springsteen - Fan,halte ihn eher für einen Epigonen (von Dylan nämlich), was nichts Schlimmes ist, um Gottes Willen.
Aber diese Platte ist für mich eine der letzten klassichen Rock-LPs, mit so etwas hatte ich 1984 gar nicht mehr gerechnet, wenn ich mich erinnere, was alles für grauenhaftes Zeug damals im Radio lief, dagegen klang das hier fast wie eine "steinzeitliche Hölenmalerei, von einem primitiven Feuer beleuchtet", um ein Bild zu gebrauchen, was ein Journalist ein paar Jahre früher in Bezug auf die Stones-LP "Tattoo You" (1981)benutzt hat.
Noch dazu hat das Album soviel Bums, das fast alle Zeitgenossen blass werden mussten vor Neid, dabei klingt die Platte keineswegs antiquiert, die Möglichkeiten moderner Studiotechnik hat man hier voll ausgenutzt.
Einen "Liebligssong" habe ich hier nicht, 12 großatige Lieder, zweifellos ein Höhepunkt seiner Laufbahn, für mich das Beste, was er je abgeliefet hat, seitdem nicht mehr erreicht.
"Echte" Fans werden mir da sicher nicht zustimmen, aber das es sich hier um einen Klassiker handelt, da werden sie mir sicher nicht widersprechen.
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5.0 von 5 Sternen Fantastisches Nebeneinander von Intensität und Nachdenklichkeit, 3. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
"Born in the U.S.A." ist das siebte Album von Bruce Springsteen und eines der besten Alben seiner Karriere. Das Album glänzt mit zwölf hervorragenden Songs; vor allem aber damit, dass es Bruce Springsteen mit seinen Musikern hier gelang, die besondere Atmosphäre eines Springsteen-Konzertes auch auf ein Studio-Album zu übertragen.

Das Album fällt dabei komplett anders aus als das melancholische, leise und manchmal schwergängige Vorgänger-Album "Nebraska".

Bei den Arbeiten zu "Born in the U.S.A." trat Steve Van Zandt in das Produzenten-Team ein. Ich kann mich erinnern, dass Steve Van Zandt später in einem Interview berichtet hat, dass man bei den Arbeiten zu "Born in the U.S.A" viel über den Live-Sound gesprochen habe und dass es auch ein wichtiges Ziel war, genau diese Spielfreude und Dynamik auf das Album zu bringen.

Das ist dann auch in jeder Hinsicht gelungen. Gelungen ist in dieser Hinsicht schon die Song-Auswahl. So sind einige der Stücke straighte, kraftvolle Rocksongs. Beispiele dafür sind das Titellied, "Cover Me", "Working on the Highway", "Glory Days" oder "Dancing in the Dark". Damit folgte Springsteen auch ein Stück weit dem Zeitgeist der frühen 1980er-Jahre. Wenn man sich heute anschaut, welche Lieder und Alben im Erscheinungsjahr 1984 noch in den Charts erfolgreich waren, so sind dies vielfach eben solche kraftvollen oder hymnischen Songs (1984 waren z. B. erfolgreich Van Halen mit "Jump", Kenny Loggins mit "Footlose" oder Hall & Oates mit "Out of Touch"). Daneben gibt es bei Springsteen aber auch leise und nachdenkliche Lieder wie "I'm on Fire" oder "My Hometown".

Auch bei den Arrangements und der Produktion bemühte man sich um einen möglichst mitreisenden Sound. Bestes Beispiel dafür ist das Titelstück. Später erschien auf dem Album "18 Tracks" die Ur-Version von "Born in the U.S.A." - und man hört dort Bruce Springsteen solo nur mit der akustischen Gitarre. In dieser Form hätte der Song auch auf das Nebraska-Album gepasst. Für das neue Album hat sich Springsteen dann für die Stadionrock-Variante mit der E-Street-Band entschieden. Bei der Produktion des "Born in the U.S.A.-Albums" wurde das Schlagzeug ziemlich in den Vordergrund gemischt; "Born in the U.S.A" beginnt mit einem einfachen, geradezu monotonen Schlagzeug, an dem man den Song sofort erkennt. Ein weiteres wichtiges Stilmittel ist der von Roy Bittan gespielte Synthesizer.

Neben diesen kraftstrotzenden Passagen wurden aber auch feine Details nicht vergessen. Ein schönes Beispiel dafür ist - finde ich - "Dancing in the Dark" mit seinem tanzbaren Rhythmus, das dann aber mit einem schönen Saxophon ausklingt.

Auch der Aufbau des Albums erinnert an ein Konzert. Es beginnt mit dem kraftvollen Opener "Born in the U.S.A." und entlässt den Hörer mit dem leisen, nachdenklichen "My Hometown".

Pete Townshend hat in seiner Biographie "Who I am" geschrieben, dass die Welt in den 1970er-Jahren auf so einen Musiker wie Bruce Springsteen gewartet hat. Und die Welt hat gerade wegen seiner phantastischen Konzerte auf Ihn gewartet. Und diesem Gedanken folgt das Album - und besser hätte man diesen Gedanken auch kaum umsetzen können.

Ich denke, dass der mitreisende Sound des Albums dazu beigetragen hat, dass es - vermutlich vielfach - zunächst einmal als Hurra-Patriotismus fehlgedeutet wurde. So wollte z. B. der damalige US-Präsident Ronald Reagan gerade den Song "Born in the U.S.A", der sich sehr kritisch mit der Situation eines Vietnam-Kriegs-Veteranen auseinandersetzt, in seinem Wahlkampf 1984 einsetzen. Zu dem Missverständnis mag auch das Album-Cover mit dem Bild der Fotografin Annie Leibovitz beigetragen haben, auf dem mit ur-amerikanischen Symbolen wie der Stars & Stripes-Flagge, der Levi's-Jeans mit dem verzierten Gürtel und der Baseball-Kappe gespielt wird. Hier wird Springsteen zum amerikanischen Working-Class-Hero stilisiert.

Nach "Born in the U.S.A." veröffentlichte Bruce Springsteen das großartige Live-Album "Live 1975 - 1985". Mit diesem Album kann man sich vergewissern, ob "Born in the U.S.A." wirklich diese besondere Live-Atmosphäre hat. Und ich glaube, dass es da keine Enttäuschungen geben wird...
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stadionrock Pur!, 13. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Nicht zu Unrecht wird Born in the USA als DAS Meisterwerk Springsteens bezeichnet! Nach der düsteren Soloplatte "Nebraska" lief die E-Street-Band bei diesem Werk zu Höchstform auf und lieferte eines der besten Alben der 80er ab.
Von den 12 Titeln auf der Platte waren 7 Top-10-Hits. Darunter Songs wie "Dancing in the dark", "Glory days", "I'm on fire" und der Titelsong. Das schöne an dieser Platte ist, daß die meiner Meinung nach besten Songs nie ausgekoppelt wurden: "Downbound train" ist ein unglaublich herzzerreißendes Lied im Midtempo über eine zerbrochene Liebe, "Bobby Jean" ist eine Hommage an Little Steven, den langjährigen Gitarristen der E-Street-Band und ein Lied, daß anscheinend extra für ein Stadionkonzert geschrieben wurde, so bombastisch klingt es. Die Steigerung von alledem ist "No surrender" mit den bezeichnenden Zeilen: "We learned more from a 3-minute-record than we ever learned in school..." Mehr muß man dazu nicht sagen, Leben pur...
"Born in the USA" ist ein Muß für jeden Rock-Fan, ob er sonst Springsteen mag oder nicht.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Klassiker der Rockmusik!, 26. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Selten gelingt es Künstlern eine CD zu veröffentlichen, die durchgängig ein sehr hohes Songniveau garantiert. Bruce Springsteen ist es mit Born in the U.S.A. durchaus gelungen. Die Songs sind allesamt sehr gut, sowohl melodisch als auch vom Text. Es kommt nie Langeweile auf. Das mag auch an der hervorragenden Zusammenstellung der Songs liegen. Es spiegeln sich viele erlebte Sachen in den Songs wider: die Jugend, eine unerwiderte Liebe, auch die Probleme mit dem Vietnamkrieg und merken zu müssen, erwachsen zu sein und die Jahre vorbeirinnen zu sehen. Die E Street Band spielt dabei in Hochform. Man merkt den Musikern an, dass sie Spaß am Musizieren haben. Klar, es sind in der Produktion auch die typischen Soundteppiche der 80er zu hören: Stereospielereien, diverse Keyboardklänge und Drumcomputer. Aber dennoch: es bleibt ein klassisches Rockalbum. Die Songs haben ein großes Potential, wie man in den Jahren danach in verschiedenen Livekonzerten der Band oder auch in Soloauftritten von Bruce Springsteen erleben durfte. Das Album gehört wohl in jedes Musikregal.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen DIE LEGENDE DES AMERICANA..., 4. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Born In The U.S.A. [Clean] (MP3-Download)
legte mit BORN IN THE USA ein Album hin, das wahrscheinlich zu den meist gehörten und tiefst verehrten im
gesamten rock-biz zählt...

Die songs hier verwurzelten sich so tief in die Fasern seiner fans, dass sie aufgrund ihrer Unverwechselbarkeit,
Themenindividualität und hymnenartiger Struktur schon zum Volksgut der USA gehören.
(und es waren doch immer junge, unerschrockene, tatkräftige Pioniere, die diese Nation nach Vorne gebracht haben,
Hemdsärmel hochkrämpelnd...)

- The Boss - spricht sehrwohl die -Massen- an, berührt aber mit seiner Sozial- und Szene - Beschreibung auch jeden Einzelnen, man identifiziert sich mit seinen Geschichten - next door- , man ist mitgerissen von seinen eingängigen
Melodien ; er ist ein Phänomen und man fühlt sich verstanden und unterhalten von ihm - nicht geblendet und hinter s
Licht geführt...

Diese - Gabe- , die Bruce Springsteen so innewohnt, zeichnet auch die Stücke auf diesem ikonischen Album aus, ohne welches die erstaunlichen 80er nicht das gewesen wären, was sie waren.

Jedes Kind, jeder Jugendliche, jeder Erwachsene, der in dieser Ära da war , kannte die songs hier, konnte sie mitsingen, fühlte und rockte mit und feierte jede Textzeile und jede Note davon...

Jawohl, es ist ein Ruck durch die Welt gegangen, kein derber Hau-Ruck, sondern eine Welle der Begeisterung und des
guten Enthusiasmus begegnete den wunderbaren Stücken , die da sind :

- ALLE - !!!! , denn es ist hier nicht EIN song drauf, den man vergessen möchte, natürlich der kriegsanprangernde
Titelsong - BORN IN THE USA - zuerst, dann - I M ON FIRE -, das viele bestimmt mit einem wunderschönen, subtilen
Videoclip verbinden, wer kennt nicht die Szene zu - DANCIN IN THE DARK-, als Bruce Springsteen ein superhübsches
Mädel auf die Bühne holt und mit ihr tanzt...?

Dann wären noch - COVER ME -, - DARLINGTON COUNTY- ( ganz typisch B S , der Rythmus gehört ihm ), - WORKIN ON
THE HIGHWAY - ( rock n roll pur - fast schon rockabilly-mässig), - DOWNBOUND TRAIN -, - NO SURRENDER - (ein bezaubernder Schmetterling, der sich sanft im Ohr niederlässt - nicht ein gewöhnlicher Ohrwurm )

- BOBBY JEAN - (dedicated to Steven Van Zandt...), - I M GOIN DOWN - ( einfach mal- unbebotschaftet- dastehen und in die Hände klatschen und guter Dinge sein ..., tolles sax )
- GLORY DAYS - ( Erinnerung an die guten alten Jugendtage)
- MY HOMETOWN -( ein besseres farewell des milestone- Albums könnte nicht geschrieben werden );

Sinnbildlich steht der boss in Jeans und weissem T-shirt vor den stars- and stripes auf dem cover der Cd,
für seine gesamten Verdienste und Werke, die nicht nur der USA gut tun, sollte es einen Stern mehr geben auf
dem Sternenbanner : für das - COUNTRY OF HEARTLAND- ....
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Springsteen für die Massen, 26. Oktober 2004
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Born in the U.S.A. (Audio CD)
Das kommerziellste Springsteen-Album mit den größten Hits. Poppige Melodien und gute Texte. Was den Massengeschmack trifft, muß nicht automatisch schlecht sein, wie etwa der grandiose Lovesong „I'm on fire" beweist. „Dancing in the dark" ist noch so ein großartiger Hit. Im dazugehörigen Video hat er dann allerdings seinen Ruf als authentischer Mann des Volkes, als einer von uns, schwer beschädigt. Der Clip zeigt ein Springsteen-Konzert. Gegen Ende des Songs zieht er scheinbar spontan ein junges Mädchen aus dem Publikum auf die Bühne. Das Mädchen hieß Courtney Cox und machte später in der Serie „Friends" Karriere. Sie war vor dem Videodreh gecastet worden und wurde dafür bezahlt einen Springsteen-Fan zu spielen. Der große Rock and Roll Schwindel. Schade, daß Bruce sich darauf eingelassen hat. Davon abgesehen ist „Born in the U.S.A." ein ganz großes Rockalbum. Sieht man sich den Videoclip an und liest die Lyrics des Titelstücks, dann fragt man sich, warum dieser Song als übertrieben patriotisch mißverstanden wurde. Ronald Reagan hat dieses Lied instrumentalisiert, dabei werden in dem Song gerade solche Typen wie Reagan kritisiert. Schuld für das Mißverständnis ist sicherlich die überaus hymnische, kraftvolle Melodie. Auf der 4-CD Box „Tracks" hat Springsteen später eine alternative Version des Songs veröffentlicht, in der die nachdenkliche Botschaft des Amerika-kritischen Liedes besser unterstrichen wird. Es ist ein Lied gegen den Vietnam-Krieg und nichts anderes!
Auf diesem Album gibt es kein Füllmaterial. Jeder einzelne Song ist richtig so wie er ist. Textlich ist alles wie immer beim Boss. Er erzählt Geschichten aus der Perspektive des hart arbeitenden Durchschnittsamerikaners. Job, Frau, Geld, Auto und die ganz besonderen Hoffnung und Erwartungen die man mit den USA verbindet. „My Hometown" ist eine melancholische Ballade über das Älterwerden. In „Downbound train" bringt Springsteen auf dem Punkt, was ihm im Leben am wichtigsten ist: „I had a job, I had a girl, I had something going mister in this world". Der Song trifft das Gefühl sehr genau, daß man empfindet wenn einem Frau und Job fehlen.
Was soll's, Bruce hat mehr Geld als wir und dreht manchmal unvorteilhafte Videos, aber er bleibt doch einer von uns.
Anspieltipps: I'm on fire, Downbound train, I'm goin' down
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Born in the U.S.A. von Bruce Springsteen (Audio CD - 2003)
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