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147 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich viel Leistung fürs Geld; muss ggf. justiert werden
Ich habe dieses Fernglas von einem Amazon-Partner für unglaubliche 70 gekauft. Die Ware war als gebrauch-praktisch neu ausgezeichnet: Also ein Rücksendung. Ich rechnete damit, dass das Glas dejustiert war, dies ist ein häufiges Problem (insbesondere aus den Bewertungen aus amazon.com erkennbar). Das Glas hat Justageschrauben, deshalb habe ich es bestellt...
Veröffentlicht am 16. Juni 2010 von Piu58

versus
52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht brauchbar
Meine Rezession bezieht sich auf das 20-100x70-Fernglas. Leider wird dieses Fernglas zusammen mit den Anderen in einem Topf geworfen was die Wertung der Gesamtrezession verfälscht. Es handelt sich bei diesem nämlich um einen Zoomfernglas, während die Anderen eine Festvergrößerung haben - es hat mit den Anderen wirklich nichts gemeinsam. Beim...
Veröffentlicht am 1. März 2013 von Cseh Szabolcs


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147 von 150 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unglaublich viel Leistung fürs Geld; muss ggf. justiert werden, 16. Juni 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Ich habe dieses Fernglas von einem Amazon-Partner für unglaubliche 70 gekauft. Die Ware war als gebrauch-praktisch neu ausgezeichnet: Also ein Rücksendung. Ich rechnete damit, dass das Glas dejustiert war, dies ist ein häufiges Problem (insbesondere aus den Bewertungen aus amazon.com erkennbar). Das Glas hat Justageschrauben, deshalb habe ich es bestellt. Rücksenden wäre auch möglich gewesen.
Es war genau, wie ich erwartete: Die Verpackung war beschädigt, also ein Rückläufer. Das Glas schielte extrem.
Justieren ist einfach. Es gibt dabei zwei Fehlstellungen: 1) Die Bilder sind ungleich hoch 2) Das Glas schielt nach innen oder nach außen. 1) ist sehr stören, 2) gleicht das Auge meist aus. Ich beschreibe hier, wie man 1) wegjustiert.
Unter der Gummiabdeckung des Prismengehäuses ist auf jeder Seite eine Justierschraube: Oben, zum Okular zu, ziemlich in der Mitte. Einfach den Gummi mit einem Uhrmacherschraubenzieher anheben, er ist dort nicht geklebt. Dann setzt man das Glas auf ein Stativ (wobei der mitgelieferte Adapter nahezu unbrauchbar ist), stellt ein möglichst weit entfernte Ziel ein (Mast, Turmspitze) und stellt beide Okulare scharf. Dann blickt man aus einer kurzen Entfernung, so etwa 15 cm in die Okulare und stellt ein Detail in einem der Seiten in die Mitte. Durch diesen Blick wird das Auge davon abgehalten, sich an die schiefen Bilder anzupassen. Man sieht sehr genau, ob eines der Bilder höher ist als das andere. Das bringt man jetzt mit den Justageschrauben in Deckung. Das war`s meist.
Auf der Innenseite, zum Mitteltrieb hin befinden sich weitere Schrauben, die das Schielen ausgleichen. Das ist aber nicht so wichtig.

Jetzt zur Qualität (des justierten Glases): Ich möchte das Instrument für Astronomie benutzen, dafür ist es auch gedacht. Ein leichtes 15x70 ist das größte Glas, an dessen freihändige Benutzung man noch denken kann. Ruhige Bilder bekommt man bei dieser Vergrößerung nur durch Anwendung aller Tricks, Kopf anlehnen, Arme oder Ellbogen abstützen usw. Aber man bekommt halbwegs ruhige Bilder ohne Stativ hin, jedenfalls ich. Das Celesstron-Instrument ist unglaublich leicht, mein 20x80 wiegt fast das Doppelte. Wenn man es vorn anfasst und alle Möglichkeiten ausnutzt, kann man es freihändig wirklich benutzen. Das Instrument hat Weitwinkelokulare und zeigt nach Datenblatt 4,4° Feld. Exakt habe ich es nicht gemessen, aber so ungefähr stimmt es. Damit kann man sehr viel Himmel gleichzeitig im Blick haben, das Aufsuchen wird zum Kinderspiel.
Die Bildschärfe in der Mitte des Gesichtsfeldes ist ausreichend. Natürlich ist ein 10- oder 20-mal teureres Glas ein wenig schärfer, aber große Aberrationen konnte ich nicht feststellen. Blausäume an kontrastreichen Kanten sind gerade eben erkennbar und stören kaum. Die Streulichtunterdrückung ist vernünftig (aber nicht exquisit, da muss man in andere Preisregionen gehen).
Auch für den nicht reduzierten ein wirklich praxisgerechtes Gerät, was man überall mit hinnehmen kann. Markengläser dieser Öffnung sind so teuer, dass man ständig Angst vor Beschädigung oder Diebstahl haben müsste. Die Einschränkungen, die man dafür hinnehmen muss, sind erstaunlich gering.
Ich gebe dennoch nur vier Punkte, weil
a) man die Gläser werkseitig justieren könnte
b) der Stativadapter unbrauchbar ist. Zum Glück hat der Anschluss ein Standardgewinde, so dass man andere Fabrikate einsetzen kann. Der meines 20x80 passte z.B.
Nachtrag nach einiger Zeit Benutzung: Ich habe die Hohlräume des Stativadapters mit Zweikomponentenkleber (Epoxidharz) ausgegossen. Die Steifigkeit hat sich dadurch erheblich erhöht und er ist gut verwendbar. Ich rate zu dieser Modifikation.
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197 von 207 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Celestron Skymaster 15x70 ' Unglaubliches Preis-Leistungsverhältnis, 17. Januar 2009
Von 
criticoptic (Plöner See) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Mein Exemplar stammt von Astroshop für unter 100 Euro, und wurde sofort versandt.
Aufgrund seiner Leistungsmerkmale (15x Vergrößerung und 70mm-Objektive) positioniert sich das Skymaster sowohl am oberen Rand der Nachtgläser / Jagdgläser / Gläser für Naturbeobachtung (42-63mm-Objektive mit 8-12x Vergrößerung) als auch am unteren Rand der Astronomie-Gläser (80-125mm-Objektive mit 16-40x Vergrößerung).

Die wesentlichen Daten sind im Internet nachzulesen.
Besonders interessant ist das harmonische Verhältnis zwischen der festen Vergrößerung von 15x und die großen Objektive von 70mm. Auf einer werbeträchtigen Zoom-Funktion würde zurecht verzichtet, weil diese immer zu Lasten der Qualität der Abbildung geht.
Mit Bak-4-Glas, Porro-Konstruktion, multi-coated Linsen, lebenslange Garantie und wasserbeständigkeit (d.h. aber nicht wasserdicht) sind alle konstruktive Merkmale eines guten Fernglases vorhanden. Auf teuere oder luxuriöse Ausstattung wurde offensichtlich bewüßt verzichtet um die Produktionskosten nicht unnötig zu belasten.

Kein Hinweis auf Stickstoff-Füllung oder O-Ringe-Abdichtung aber ich konnte bei Frosttemperaturen kein Beschlagen von innen feststellen und ehrlich gesagt, das Skymaster ist nicht für den Wassersport konstruiert.

Lieferumfang: Fernglas, Trageriemen, dünne, minimal gepolsterte Stofftasche, Stativadapter aus Kunsstoff und eine sog. Gebrauchsanweisung. Auf eine schwere Mittelschiene für die Befestigung an einem Stativ ist auch verzichtet worden. Das ist auch gut so, weil das Skymaster kann sehr wohl ohne Stativ sinnvoll eingesetzt werden und der Stativadapter kann jederzeit nach Bedarf eingebaut werden.

Sauber verarbeitet, sehr kleine Spaltmaße, schwarze, glatte aber griffige Gummierung. Sehr großes und griffiges Triebrad mit genug Wiederstand, Einstellung des Pupillenabstands etwas schwergängig, aber nicht vom Nachteil, sehr großzügige Dioptrieneinstellung rechts, riesige Pupillenlinsen (ca. 20mm), große, sehr weiche Okularmuscheln. Die Optik ist sehr gut kalibriert. Die Orangefarbige Schrift auf Tasche und Fernglas ist etwas schrill und Geschmacksache.

Gewicht betriebsfertig ohne Stativadapter, mit Riemen und Okular-Abdeckung: 1.350 gr (Küchenwaage).
Das Fernglas ist kopflastig aber sehr gut ohne Stativ für Naturbeobachtung anwendbar wenn es nah am Objektiv gehalten wird, das ist für ein Fernglas dieser Klasse sehr selten. Dabei ist das Fokusierrad nicht in Reichweite aber das ist unerheblich weil das Fernglas über eine sehr große und sehr angenehme Tiefenschärfe verfügt. Einmal eingestellt kann man z.B. zwischen 100 und 400 m beobachten ohne ständig nachstellen oder fokusieren zu müßen. Die Naheinstellungsgrenze liegt bei ca. 13 m.

Zum testen habe ich das Fernglas auf verschiedene Tripode aufgebaut (Eschenbach 4680, Slik SL67 (made in Japan), Victory 3010 Pro). Dabei habe ich sowohl das mitgelieferte Stativadapter als auch Adapter von Eschenbach, Nikon und Astroshop verwendet. Vorweg: Das mitgeliefertes Adapter ist absolut brauchbar und vollkommen ausreichend. Ein professioneller Stativ ist auch nicht notwendig, ein guter Stativ wie z.B. das Eschenbach 4680 für 86 Euro genügt vollkommen.

Was sofort auffällt, ist daß das Celestron Skymaster sich von 'billigen' Großferngläser vollkommen unterscheidet: Es liefert nicht nur durchgehend ein knackiges, scharfes Bild, sondern es breitet so etwas wie ein Kino-Gefühl aus. Das liegt auch an den riesigen Okularen, die ich mit 20mm nachgemessen habe, und das bei einer 15x Vergrößerung !. Das Sichtfeld ist extrem breit, die schwarzen Ränder weitestgehend und fast vollkommem nach aussen verdrängt. Nach mehrmaligen Vergleich steht für mich fest: Das Skymaster bietet ein ähnlich komfortables und großzügiges Seherlebnis wie das Steiner 20x80 LW oder das Burkhard 25x100 Bak-4 MC, die um einige hundert Euro teuerer sind. Selbst mit bequemen Premium-50mm-full-size-Ferngläser wie das Nikon 16x50 oder das Eschenbach Trophy 10x50 kann das Skymaster mithalten. Es stellt sogar das Pentax PCF in den Schatten. Bemerkenswert !
An der Justierung gibt es wirklich nicht zu meckern. Beide Röhre sind perfekt aufeinander abgestimmt, keine Spur von Doppelbilder, Reflexionen oder Farbsäume.
Aufgrund einer starken Myopie komme ich nicht mit jeden Fernglas klar, weil manche Dyoptrie-Einstellung zu knapp gemessen ist. Nicht so beim Skymaster.
Die Weichgummi-Augenmuscheln sind nicht ausfahrbar aber sehr komfortabel und ebenfalls großzügig dimensioniert. Es kommt kein störendes Licht von der Seite und Schatten von Augenlider etc. tretten gar nicht auf: Sehvergnügen pur !!! Der Augenabstand liegt bei 18mm und ich kann das Fernglas sowohl mit als auch ohne Brille ähnlich bequem benutzen.
Soviel zum Komfort.

Die Sehleistung ist m.E. tadellos.
Tagsüber, bedecktem Wetter, leichter Nebel und ebenfalls leichter Frost, kann ich eine Konservenbüchse in ca. 250 m gut erkennen, aber die Schrift nicht lesen. In gleicher Entfernung liegt eine Metallstange als Trockenständer: Die Rostflecken und sogar ein Vogeldreck sind klar und deutlich abgebildet. Am Waldrand in ca. 1.000 m Entfernung sind trotz leichter Nebel kleinste Farbunterschiede gut wahrnehmbar.

Bei dunkler Nacht, bedeckter Himmel und Sichweite von ca. 3.000 m habe ich verschiedene Referenzobjekte in Entfernungen zwischen 80 und 1.000 m mit folgenden Ergebnissen beobachtet: Laterne mit Sparlampe in 80 m Entfernung, klar und präzise Abbildung der Lichtschlange der Glühbirne und der Oberflächenstruktur der Ziegelsteine.
Dach mit Schornstein in 250 m Entfernung: Trotz vollkommener Dunkelheit, einzelze Dachpfannen und Rauch noch gut erkennbar. Waldrand in 1.000 m Entfernung : Da wo das Auge mit viel Mühe nur einen dunklen Fleck wahrnimmt offenbart das Skymaster den Waldrand mit vielen Details.
Alle Beobachtungen sind deutlich heller als mit dem bloßen Auge. Die Helligkeit entspricht in etwa die, die mit einem Eschenbach 8x56mm mit allen Schikanen (aspherische Linsen, Bak-4-Glas, Fully multicoated) erzielt wird und ist um Längen besser als mit Kompakt-Gläser von Buschnell, Minolta oder Nikon Travelite.
Astronomissche Beobachtungen konnte ich wegen des ständig bedeckten Himmel noch nicht mit dem Skymaster vornehmen.

Die Bezeichnung Bak-4 und multicoated ist also kein Werbegag oder ein Feigenblatt sondern eindeutig durch die Praxis belegt.

Ebenfalls praktisch: Die einteilige Okularabdeckung kann an dem Tragereimen befestigt werden und geht nicht nachts in die Natur verloren. Die Objektivkappen sind aus Gummi und passgenau. Die Tragetasche ist aus sehr dicht gewebten Nylon und wasserabweisend, aber wirklich minimal gepolstert. Der Trageriemen mit 8 mm Breite ist auf Dauer alles andere als bequem. Ausserdem ist er so kurz bemessen, daß der Kopf gerade noch durch paßt. Da kann man also gerne noch ein Paar Euro für sinnvolle Zubehör ausgeben, aber im Kern ist das Fernglas absolut vollwertig und darauf kommt es an.

Insgesamt ist das Skymaster ein sehr leistungsfähiges und solides Großfernglas, das auf jeden Fall sein Geld Wert ist und in seiner Klasse das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.
Auch im Verhältnis zum Gewicht bietet es außerordentlich viel Leistung und ist auch ohne Stativ gut brauchbar.
Mit 1.350 gr ist das Skymaster nur unwesentlich schwerer als ein normales 8x56 (1.220 gr), bietet aber deutlich mehr Leistung und Spaß. Aus diesem Grund ist es eine reelle Alternative zu guten Jagdgläser, sowohl 56mm als auch 63mm. Es deckt also eine enorme Bandbreite von Anwendungen und muß nur noch nach unten mit einem leichten Kompakt-Glas (z.B. für Bergwanderungen) oder nach oben mit einem High-end Astronomie-Fernglas oder einen Teleskop (die deutlich über 1.000 Euro kosten) abgerundet werden.

Es ist vor allem extrem komfortabel und ist mit Eigenschaften ausgestattet, die in dieser Preisklasse in diesem Umfang unübertroffen sind. Ich würde dieses Fernglas, das mehr kann als manche, die ein Vielfaches kosten, auf jeden Fall weiterempfehlen und selber nochmal ohne zögern kaufen.
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Günstiges 25x70 mit Alleinstellung - für die Astronomie, 15. Dezember 2014
Rezension bezieht sich auf: SkyMaster 25x70 Fernglas (Zubehör)
Das SkyMaster 25x70 kam recht gut kollimiert an, ist leichter als angegeben, nämlich 1300g (Fernglas allein), und lässt sich auch aus der freien Hand bedienen, besser nat. aufgestützt und für Beobachtungen im eigentlichen Sinn muss es klarerweise auf ein Stativ (so auch konzipiert). Der Auflösungsgewinn bei aufgestützem Beobachten ist beträchtlich gegenüber einem mittelgroßen Fernglas - das höhere Zittern ungeachtet. Man bekommt ziemlich viel für relativ wenig Geld, so meine Einschätzung. Das Sehfeld liegt wohl nicht um oder gar über 65°, aber knapp 60° könnten es sein und das ist angesichts der vernünftigen Pupillenschnittweite nicht schlecht, als Brillenträger muss man nur geringe Sehfeldeinschränkungen hinnehmen. Die weichen Augenmuscheln lassen sich sehr bequem hinunterklappen. Die Vergütung scheint ordentlich, wenn auch nicht SEHR gut. Vom multivergüteten Objektiv abgesehen (grün/violett) schimmern nach weiter innen verweisende Lichtreflexe bläulich (nicht intensiv weiss), was ich als Einfachvergütung weiterer Linsen und Prismen (also eher nicht unvergütet) deute. Das ist nicht schlecht, denn auch heutige Einfachvergütungen lassen sich nicht mehr gut mit viel älteren vergleichen. Die Okularbrücke ist gegenüber den 15x70-Modellen verstärkt. Die Fokussierung ist schwergängig, eigenmächtige Verstellungen der Fokuslage muss man eher nicht befürchten, das Gewinde ist flach genug (angeblich 360° drehbar). Die Naheinstellgrenze ist, wie man sich denken kann, enorm weit draussen, noch weiter als angegeben. Für Nahbeobachtungen taugt das Fernglas also überhaupt nicht, aber das sollte jedem Interessenten vorweg klar sein.
Ich halte die mir manchmal reflexhaft erscheinende Empfehlung, doch lieber das/ein 15x70 oder gar das Cometron 12x70 zu nehmen, für meist schlecht begründet. Der Verweis auf die kleine Austrittspupille (AP max. 2,8 mm beim 25x70) ist insofern etwas trivial als viele an einem solchen Großfernglas Interessente schon ein kleineres, lichtstärkeres Fernglas haben ("Standard"-AP 5mm), mit dem sie a.) ungezwungen freihändig und b.) leuchtschwache Nebel (Deep Sky) beobachten können. Davon wäre die Entscheidung abhängig zu machen. An ALLEN anderen Himmelsobjekten hilft die höhere Vergrößerung und die kleine AP, wenn auch der Einblick ein wenig mühsamer sein mag. Für Galaxien werden gemeinhin 2mm AP empfohlen und das entspricht auch meiner Teleskoperfahrung. Wieso also am Fernglas immer grundsätzlich ganz anders?! Kugelsternhaufen, Sterne, offene Sternhaufen und selbst Emmissionsnebel können in gutem Kontrast beobachtet werden.
Ein anderes mögliches Handicap: das schwerere Auffinden ohne Sucher. Im Aufsuchen müsste man für ein solches Fernglas schon ziemliche Erfahrung mitbringen oder ein kleineres Fernglas parallel verwenden. Es ist kein Anfänger-Fernglas, sondern eher ein Spezialgerät, das die maximale Vergrößerung, die man sich ohne Sucher wünschen mag, ausreizt.
Ich bereue eigentlich, mir ein solches (Groß)Gerät nicht schon früher angeschafft zu haben und behalte es, speziell für Galaxien, hellere Nebel, Planetenmonde...

Nachtrag: Beim Beobachten eines entfernten Buntspechtes auf einer Baumspitze, vom Stativ aus, beim bewussten, geraden Zurückweichen meiner Augen von den Okularen (Abstand 15 oder 20cm), deckten sich die beiden Bilder doch nicht mehr. Sie klappen erst bei Annäherung wieder ineinander. Die Kollimierung ist/war also latent doch nicht ganz korrekt - fiel beim normalen Durchschauen nicht auf. Mit ein wenig Anziehen der Justageschraube (mit Uhrmacher-Schraubenzieher) unter der nicht festgeklebten Gummierung des rechten Prismengehäuses (am Rand mittig zum Okular hin, exakt über der orangen Aufschrift "...70") habe ich die Bilder wieder rasch zur Deckung gebracht, aus jeder nun möglichen Blickposition meines Okularabstands.
Nun erscheint z.B. Jupiter tadellos als runde Scheibe und seine vier großen Monde springen sofort ins Auge (sofern alle gerade sichtbar sind). Die Andromeda-Begleitgalaxie M32 ist ebenso sofort als Nebel erkennbar, für M110, die andere größere Begleitgalaxie braucht es offenbar besseren/dunkleren Himmel, als ich ihn zwischenzeitlich zur Verfügung hatte. Hier sieht man sofort die Unterschiede zu einem Standard-10x50, Jupitermonde müssen nicht gesucht werden, M32 hebt sich nicht gerade schon von einem Stern ab, sondern ist nebelig ausgedehnt.

Fazit: Angesichts der Alleinstellung die dieses günstige, leichte 25x70 momentan am Fernglasmarkt hat, ist es für Beobachtungen mit hoher Fernglasvergrößerung empfehlenswert und hebt sich dabei deutlicher von einem 10x50 ab als es ein 15x70 tun würde.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen schöner Sternhimmel, 23. September 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Seit 2 Monaten habe ich das Celestron Skymaster und konnte es inzwischen unter südlichem Himmel ausgiebig testen. Wunderbar: die ganzen Deep Sky Objekte in der südlichen Milchstrasse. Die bekannten Objekte wie Kugelsternhaufen M13, Andromdanebel, großer Orionnebel sehr schön. Auch die Jupitermonde. Beobachte sonst mit einem 20 cm Dobson-Spiegel, der natürlich mehr zeigt und man/frau darf natürlich nicht die farbigen Hochglanzbilder des Himmels aus mehrstündigen Belichtungen vor Augen haben. Wichtig für längere Beobachtung ist eine gute Halterung zum Aufschrauben auf ein solides Fotostativ. Die erste Verbindung aus Plastik war Marke "Wackeldackel". Im Freien bei leichtem Wind und kleinsten Berührungen tanzen die Sterne vor Augen. Das Ausschwingen dauert ewig, zuvor kommt schon der nächste Windstoß. Also: Unbedingt den stabilen Stativadapter aus Metall (z.B. Galaxster über Amazon)kaufen. Dann wird die Beobachtung zum Vergnügen.
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tolles Fernglas mit kleiner Macke, 27. Juli 2009
Von 
O. J. Reinartz "olf" (Mönchengladbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Ich habe mir dieses Glas in erster Linie für Beobachtungen am Himmel zugelegt. Habe leider keinen Vergleich zu Gläsern der gehobenen Preisklasse, aber nach meiner Einschätzung ist das Teil wirklich sein Geld wert. Super Gesichtsfeld und für mich ist die Abbildung vollkommen in Ordnung. Im Urlaub habe ich das Glas auch für Naturbeobachtungen eingesetzt. Dabei hat es mir ebenfalls sehr viel Freude bereitet.
Zur Macke:
Dem Glas liegt ein Kunststoffhalter zur Montage auf einem Fotostativ bei. Dieser Halter ist einfach Müll! Das Teil schwingt bei jeder Berührung ewig aus, so dass zumindest am Himmel nichts Vernünftiges mehr zu sehen ist. Hier wurde leider mal wieder am falschen Ende gespart.
Ich habe mir das Teil aus Aluminium nachgebaut. Mit diesem Halter ist die Montage dann prima. Aber diese Möglichkeit hat halt nicht jeder.
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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht brauchbar, 1. März 2013
Von 
Cseh Szabolcs (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Meine Rezession bezieht sich auf das 20-100x70-Fernglas. Leider wird dieses Fernglas zusammen mit den Anderen in einem Topf geworfen was die Wertung der Gesamtrezession verfälscht. Es handelt sich bei diesem nämlich um einen Zoomfernglas, während die Anderen eine Festvergrößerung haben - es hat mit den Anderen wirklich nichts gemeinsam. Beim Zoomferngäsern lässt sich die Vergrößerung ja einstellen, bei den Anderen nicht. Dafür büßt man beim Zoomfernglas bei der Qualität ein, man bekommt einen Tunnelblick wie bei einem Zoomokular. Zoomferngläser mögen vielleicht auch ihre Daseinsberechtigung haben, aber kommen wir zu diesem hier:

Ich war sehr begeistert als ich Option 20 bis 100 fache Vergrößerung sah, den Nachteil mit dem "Tunnelblick" habe ich da gerne in Kauf nehmen wollen. Aber die Realität sieht ganz anders aus - diese Zahlen sind schlicht und einfach Marketing, mehr nicht.

Beim Blick durch die 20-fache Vergrößerung ist die Sicht noch OK. Man hat zwar nicht den "Komfort" wie bei einer Festbrennweite, aber dafür ja die tolle Zoom-Funktion, das man dann gleich ausprobieren möchte :-). Aber fängt man an zum Zoomen, wird die Sicht gravierend schlechter - es wird alles kleiner, dunkler und unscharf. Das Verhältnis zwischen Vergrößerung und Qualitätsverlust ist dabei sehr eindeutig: Es geht voll auf Lasten der Qualität. Ist man schließlich bei 100 angekommen, sieht man zwei dunkle unscharfe Punkte. Und ob die Maximalvergrößerung wirklich das 100-Fache ist - naja :-).

Mein Fazit: Dieses Fernglas ist für Leute gedacht, die sich eine Zoomfunktion wünschen, bereit sind dafür den Tunnelblick im Kauf zu nehmen, die Zoomfunktion aber nicht nutzen können und sich am besten nicht ver...... vorkommen. Das müssen sich wohl auch die Produktdesigner gedacht haben. Für schöne Bebobachtungen für Sterne und Natur, würde ich jetzt eher ein Fernglas mit einer Festvergrößerung empfehlen. Ich habe meins zurückgeschickt.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Celestron Skymaster 15x70, 25. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Hallodrio...

Warum wollte ich ein neues Fernglas?
-Zur Sternenbeobachtung;speziell die Beobachtung der ISS (Internationale Raumstation)
-Weil mein altes Weihnachtsgeschenk 10x50 Glas schielte

Lieferung TOP (amazon;Gesamtpreis 82€); 3-fach(sicher!) verpackt

Durchblick bei Tag: Sehr Gut (Jagdglas); Für längere Beobachtunszeiten STATIV hilfreich(Adapter hierfür wird mitgeliefert)!

Nachtbeobachtung: (z.b:Orionnebel;Plejaden...)Begeisternder Eindruck des Nachthimmels!!! Bei helleren Einzelsternen erkennt man leichte Qualitätsunterschiede bei den Okularen.(Sterne erscheinen links und rechts im Hof nicht absolut identisch - KEIN Zielachsenfehler(Kollimation)sondern anderer optischer Mangel)Ich wollte ja auch kein teueres Swarowski Glas;-)
Kleinerer Mangel ist die beidseitige Okularbefestigung am Mittelstift(Scharfeinstellungsbereich) dort wackelt es minimal -bei behutsamen Umgang kein Problem.

Abgesehen dieses kleinen Mangels und dem Umstend, daß die Optik natürlich nicht mit einem 500€ Glas mithalten kann ein ABSOLUT EMPFEHLENSWERSTES PRODUKT!
Freue mich schon auf eine etwas wärmere sternenklare Frühlingsnacht !!!

Grüße an alle Hobby-ISS Schauer

Thomas
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Amazon hat geschlampt, leider ein dejustiertes Gebrauchtes 20x80 bekommen, 11. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: SkyMaster 20x80 Fernglas (Elektronik)
Ich möchte mich dem dem Rezensent anschließen, der über ein dejustiertes Glas berichtete. Allerdings hatte ich den vollen Preis bezahlt und darum nicht wirklich Lust, da jetzt selber dran rum zu fummeln und nachher womöglich auf meinem Fehlkauf sitzen zu bleiben. Mein Glas schielte ebenfalls, das Bild das linken Okulars lag deutlich höher und weiter links als das des rechten und die Bilder waren daher nicht überlagert, man sah also zwei Bilder. Des Weiteren war keine Produktbeschreibung / Anleitung dabei und auch keine Garantiekarte, Qualikontrollzettel oder ähnliches enthalten. Das war sehr enttäuschend.
Hatte bisher immer 1a Ware von Amazon erhalten. Ich hoffe, dies war eine Ausnahme. Ich sendete das Glas zurück und bekam auch prompt mein Geld zurück. Nun werde ich es erneut bestellen und hoffe, ein unbenutztes, unbeschädigtes Glas zu bekommen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich bin ... durchaus positiv überrascht - Celestron 15x70, 4. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Teil drei:

Heute nun kam das Fernglas vom Baader Service zurück. In der E-Mail dazu steht dann:

"Die Reparatur war eine Standartprozedur, .... (hier stand etwas zur Ursachenvermutung)..... Jedoch zeigt nun das Glas keine Doppelbilder."

Ich finde den Baader Service ganz exzellent und die E-Mail Bearbeitung - wie bei Amazon- lobend erwähnenswert!
Heute werden wir versuchen das Glas zu testen und dann schnellstmöglich die Bewertung der derzeitigen Realtität anzupassen.
Weiter in Kürze ....
Als wir nun das Glas einige Monate in unterschiedlichsten Situationen testen konnten, haben wir unseren Eindruck etwas revidieren können.
Bei guten Lichtverhältnissen ist es gut zur ornitologischen Nutzung geeignet.
Leider sind ab dem halben Durchmesser der Linsen, starke Schärfeabnahme und teilweise sogar eine gewisse Unschärfe zu beobachten.
Also kein Vergleich zu Gläsern aus der ehemaligen DDR und heutigen Gläsern der Mittelklasse.
Aber es kostet ja auch nur ca. 1/3 des Preises. Die DDR Gläser ab Baujahr 1982/83 sind diesem Glas ganz eindeutig weit überlegen.
Selbst der kleinere Durchmesser von "nur" 50mm schmälert diesen Eindruck nicht.

Als wir nachts zum Starhopping zogen, nahmen wir es ebenfalls mit. Wie schon gesagt, im Kernbereich (ca.1/3tel des Durchmessers) sind recht anständige Schärfeleistungen zu erhalten. Große Objekte wie der Mond und Planeten usw., sind damit durchaus ein sehr lohnendes Ziel.
Und vielleicht kommt ja mal ein neuer Hale-Bopp vorbei .... ;o)
Aber ab der Größe von Kugelsternhaufen, ist das Auflösungsverhalten an seine Grenzen gestoßen. Aber zB. M13 als hellster Kugelsternhaufen des Nordhimmels (Sternbild Herkules) ist noch "ansehnlich", !

Wenn man an einem Ort mit sehr! geringer Lichtverschmutzung beobachten darf, so ist es dennoch ein Erlebnis. Am besten IMMER mit Stativ, oder mit einer astronomischen Fernglashalterung.(http://www.amazon.de/Orion-Paragon-Plus-Halterung--Stativ-f%C3%BCr-Ferngl%C3%A4ser/dp/B003YJPDN8/ref=sr_1_4?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1392065922&sr=1-4&keywords=Fernglashalterungg)
Bei der Jagd ist es auch ein nettes Glas und beim ruhigen Beobachten beim angeln von Land aus mit Bruststativ, ein nettes Erlebnis! (http://www.amazon.de/Cullmann-Magic-Chestpod-Videostativ-Schnellkupplungseinheit/dp/B0045HNL14/ref=sr_1_2?s=ce-de&ie=UTF8&qid=1392065868&sr=1-2&keywords=Bruststativ)

Diese Halterung sollte man auch unbedingt dazu kaufen. Sie ist aus Metall und ausreichend stabil!
(http://www.amazon.de/Seben-Fernglas-Stativ-Adapter-Version/dp/B00693ARYQ/ref=cm_cr-mr-title)

Also ich habe den Kauf nicht bereut und kann es dem Beobachter mit schmalem Geldbeutel durchaus empfehlen!
Nur sollte man bei Amazon etwas mehr Wert auf Kontrolle UND den eigenen Qualitätsanspruch lenken !!!!

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Teil zwei:

Nachdem wir das Glas als dejustiert bemängelten, baten wir Amazon um ein NEUES Glas, welches in einem 1a Neu-Zustand ist. Dafür bezahle ich ja ein Neugerät.
Also sendete Amazon uns wie gewohnt in Windeseile ein Austauschglas.

Mit viel Enthusiasmus öffneten wir das Paket und sahen beim auspacken ... es ist scheinbar ein Rückläufer, an dem zu unserem Erstaunen schon jemand selbst „probiert“ hatte. Das sah man an der Farbabschürfung an der rechten, oberen Glasseite. Dort wo wohl die Einstellschrauben (laut Rezensionsbeitrag von Uwe Pilz) zu finden sind und an der Einpackung des Glases. Wir wußten ja wie das Glas originalverpackt war, aus der ersten Zusendung.

Das grämte mich natürlich schon ein wenig. Wir hatten ja explizit ein NEUES Glas erwartet! Nun ja, da es ja auch gut nachjustiert sein konnte, nahmen wir es mit und das 9x63, sowie das Zeiss Glas ebenso.
Wir testeten es zunächst an einem Vogelschwarm und mussten leider sehen, dass es komplett verstellt und nicht scharf zu stellen war. Egal was wir versuchten, es war nicht zu gebrauchen.
Das Zeiss und das 9x63 ließ uns den Abend ertragen. Der eine, oder andere Kaffee und die mitgebrachten Würstchen, sowie die nette Unterhaltung retteten die Stimmung noch ein wenig. Gegen 23 Uhr bezog sich der Himmel dann endgültig und wir fuhren wieder gen Heimat.

Scheinbar versucht die Logistikabteilung von Amazon die unbrauchbaren Artikel so lange an den Mann respektive die Frau zu bringen, bis ein Unkundiger sagt, naja, so schlecht sind die Dinger ja auch wieder nicht. Und für den Preis ...
Das halten wir für sehr unschön von Amazon (zumal wir per Mail extra auf die Zusendung eines Neuexemplars gedrungen haben) und werden das unbrauchbare Zweitexemplar wieder zurück senden.
Wir haben schon mit Celestron Deutschland (Baader) vereinbart, dass das neue aber dejustierte Exemplar der ersten Zusendung einzusenden ist und dort instandgesetzt werden soll.
Eine erneute Bestellung bei Amazon scheint uns doch zu riskant zu sein. Dort gibt es ja auch kein richtiges Fachpersonal für die Instandsetzung der optischen Gerätschaften und sie schicken es ein. Das können wir auch selbst.
Die Kosten werden hoffentlich von Amazon übernommen, bzw. erstattet.
(Nachtrag: Die Versandkosten zum Baader-Service bekamen wir sofort von Amazon erstattet! Vorbildlich wie wir finden.)

Als Fazit des zweiten Teils der Rezension möchten wir nun schreiben, dass man es sich gerade bei den schon geschriebenen, negativen Rezensionen überlegen sollte, ob man (wie wir) auf das Glück hofft ein gutes Exemplar zu erhalten, oder doch besser die optischen Gerätschaften beim Fachhandel kauft.
Sehr schade dass wir uns dazu entschieden haben, aber scheinbar ist es nicht anders möglich SICHER Qualität zu bekommen.

Und wir sind eher nicht die Käufer, die auf gut Glück kaufen! Dazu wird das Geld einfach zu schwer verdient, als dass man es unnütz ausgeben sollte.
Auch wenn es keine Vermögen sind, um die es hier geht.

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Teil eins:

Nach dem ich die vielen Rezensionen durchgearbeitet hatte, beschloss ich für den Urlaub als Zweitglas ein Celestron 15x70 zu bestellen. Über Amazon Prime kam es auch heute an. Super Versand durch Amazon, wie immer! Ein Grund warum ich hier einkaufe!
Ich muss dazu sagen, dass ich gleich mit der Bestellung eine Mail an Amazon gesendet hatte, in der ich um die Zusendung eines NEUEN Glases bat. Das wurde mir auch durch die sehr nette Mitarbeiterin von Amazon zugesichert und dem war dann auch so.

Also gleich einmal ausgepackt und in Augenschein genommen.
Griffig und im Gebrauch wie ein normales Fernglas von heute. Nichts Außergewöhnliches und andererseits auch keine Billigvariante, die nach Weichmachern riecht.
Gut Verpackt und nagelneu dem Anschein nach.
Also meine Vergleichsgläser 7x50, 9x63, 10x50 und meinen Refraktor 102x1000 samt der guten, alten Vixen GP-DX und ein paar Okulare (25mm bis 40mm) eingepackt und auf`s Feld. Weit raus vor die Tore der hellen Stadt.
Keine signifikante Lichtverschmutzung und klarer Himmel ohne Wolken. Temperatur ca. 24°C.

Also zuerst das Teleskop aufgebaut, justiert und ein paar Augenblicke in der Milchstrasse "umhergehoppt". Dann ein Blick durch das CarlZeiss Dekarem 10x50 (Mittelantrieb). Herrlich diese Ansicht! Und nun wollte ich meine Neuerwerbung genießen.
Auf den Stuhl, das Stativ (Berlebach) bestückt und los geht es hin zur Wega. Upps vertan dachte ich, denn ich hatte dort einen Doppelstern im Blick. Der hat dort doch eigentlich nichts zu suchen?!
Ein kurzer Blick am Glas vorbei und neu angepeilt. Nein, es war die Wega. Als ich wieder durch das Glas sah und mir die Leier etwas hereinholte, hatte ich alles doppelt im Blick. Ca. 1/3 nach "links oben" verschoben
Ich dachte ich bekomme einen Anfall. Ein NEUES Glas so dermaßen dejustiert, grenzt schon an eine bodenlose Frechheit des Herstellers!
Selbst das kleine Kaufhaus Fernglas 10x25 aus dem Auto hatte nicht ansatzweise eine Unschärfe, geschweige denn einen "Doppelstern" Wega!!!
Wie soll man da die Perseiden vernünftig beobachten !?!
Mit etwas Galgenhumor könnte man sich auf die doppelte Anzahl freuen ~:o(

Da war für mich natürlich der Abend zu Ende und ich packte zusammen.
DAS hätte ich niemals erwartet. Selbst als ich zu Hause mein Billigglas 7x50 von Bilora (Bilogon Sport) herausholte und es kurz mit auf den Parkplatz nahm, hatte es dem 15x70 gegenüber eine exakte Darstellung!
Ich werde gleich morgen ein exakt justiertes Glas einfordern.

Ich kann es nicht verstehen, dass es im Produktionsprozess solche Schlampereien gibt. Dass muß doch ein Anfänger sehen, dass es so dermaßen dejustiert ist.
Diese Gläser werden meinem Eindruck nach nicht in Chinas Industrie, sondern irgendwo in den Hinterhöfen produziert.
Ich hatte schon zwei Celestron Reflektoren, aber NIE auch nur Ansatzweise Kritikpunkte daran! Nicht bei der Spiegeloptik und nicht bei den Okularen.
Ich habe Celestron bereits angeschrieben und werde Amazon ebenso informieren.

Sobald es erledigt ist, folgt Teil zwei der Rezension.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin positiv überrascht - Exzellentes Preis-/Leistungsverhältnis, 20. Januar 2014
Von 
Abacus "Frank" (Bodenseekreis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Skymaster 15x70 Fernglas (Elektronik)
Ich hatte mir schon immer mal ein "großes" Fernglas für gelegentliche Natur- und Schiffsbeobachtungen (hauptsächlich im Urlaub) gewünscht, war aber bisher der Ansicht, dass man für ein gutes Glas - ich bin Hobby-Fotograf und habe in diesem Bereich durchaus hohe Anforderungen an die Optiken - mehrere Hundert Euro ausgeben müsse. Das war es mir für die seltene Nutzung nicht wert.

Im Rahmen der Blitzangebote bin ich auf das Skymaster 15x70 aufmerksam geworden und beschloss, es einfach mal auszuprobieren. Die existierenden Rezensionen zeichnen ja eigentlich ein sehr positives Bild; die größte Gefahr scheint zu sein, ein völlig dejustiertes Exemplar zu erhalten, aber selbst dann hat man ja - siehe die Rezension von Uwe Pilz - noch Möglichkeiten, die schlimmsten Fehler selbst zu korrigieren.

Meine Erwartungshaltung war also nicht sehr hoch. Was kann man bei einem Preis von nicht einmal 70 Euro für ein solches Fernglas, dessen Konkurrenten schnell ein Vielfaches kosten, schon erwarten? Im schlimmsten Fall eine überaus mäßige Verarbeitung, unscharfe und kontrastarme Optik, obendrein vielleicht noch schlechte Justage ...
Ich wurde jedoch eines Besseren belehrt: Schon nach dem Auspacken war ich positiv überrascht. Gute Verarbeitung (sicher nicht auf Top-Niveau, aber für die Preisklasse deutlich mehr als angemessen), vollständiges Zubehör (Linsen- und Okularabdeckungen, Trageriemen, Tasche, Stativ-Adapter). Auch die Optik überzeugt: Scharfe und kontrastreiche Darstellung. Optische Fehler sind mir nicht aufgefallen, also habe ich wohl auch ein gut justiertes Exemplar erwischt.

Den Stativ-Adapter habe ich noch nicht ausprobiert, aber der Rest des Glases erfüllt meine persönlichen Ansprüche voll, so dass ich restlos zufrieden bin. Angesichts des günstigen Preises verwundert das eigentlich, denn mehr kann man für das Geld wirklich nicht erwarten. Unabhängig vom Preis betrachtet würde ich dem Skymaster vielleicht drei bis vier Sterne geben, aber angesichts des exzellenten Preis-/Leistungsverhältnisses hat sich das Glas fünf Sterne redlich verdient.
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Skymaster 15x70 Fernglas
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