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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Westernklassiker auf technisch hoch angesiedelter Blu-ray
Der Film selbst ist ein Westernklassiker ohne Frage. Lee Marvin, Burt Lancester und die beeindruckende Claudia Cardinale in einer klassischen Westernstory um vier Abenteurer, welche sich auf die Mission machen die Frau ihres Auftraggebers aus den Händen eines Entführers zu befreien. Es gibt viel Action, netten Witz und vor allem tolle Charaktere in einer recht...
Veröffentlicht am 19. September 2008 von hilbili

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Western !
Hab den Film auch schon auf DVD, wollte aber das "Making of" u. das Portät v. B.Lancaster sehen, deshalb hab ich mir die "Blue Ray" bestellt. Das "Making of" u. das Portät sind zwar kurz, aber trotzdem gute Infos u. Anekdoten über den Film. Endlich mal Infos über das Privatleben v. B.Lancaster. Kann ich nur empfehlen. Bild u. Ton v. Hauptfilm auch...
Veröffentlicht am 16. November 2008 von Frank Foster


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Westernklassiker auf technisch hoch angesiedelter Blu-ray, 19. September 2008
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
Der Film selbst ist ein Westernklassiker ohne Frage. Lee Marvin, Burt Lancester und die beeindruckende Claudia Cardinale in einer klassischen Westernstory um vier Abenteurer, welche sich auf die Mission machen die Frau ihres Auftraggebers aus den Händen eines Entführers zu befreien. Es gibt viel Action, netten Witz und vor allem tolle Charaktere in einer recht beeindruckenden Wüstenlandschaft. Und dazu eine saftige Wendung im Geschehen mit der sicher kaum einer gerechnet hat. Auch wenn typische Westernklischees nicht ganz ausbleiben, so dürfen "Die gefürchteten Vier" durchaus als Klassiker des Genres bezeichnet werden.

Was die Blu-ray angeht liefert Sony erneut eine recht solide, teilweise sogar recht beeindruckende Bildqualität ab. Auch wenn die ersten knapp 30 Minuten noch ein wenig zu wünschen übrig lassen, sobald sich die vier Haudegen zu ihrer Mission aufmachen und dabei durch die trockene, felsige Wüste reiten und marschieren und ihnen dabei nicht selten die Sonne auf die Schädel brennt, dann kann die Blu-ray nicht selten zeigen, was sie draufhat. Teilweise gestochen scharf, kann man an so manchen Stellen gar nicht glauben, dass der Film schon über 40 Jahre auf dem Buckel hat. Zudem ist es auch komplett Schmutzpartikelfrei, wenn auch ein stetig präsentes Filmkorn nicht zu übersehen sind. Wenn man das Alter des Films berücksichtigt kommt man jedenfalls um ein dickes Lob nicht drumherum!

Auch der Ton kann sich hören lassen, wenngleich hier natürlich keine Referenzen erwartet werden dürfen. Der True HD-Ton kann aber vor allem bei Szenen mit Schiessereien und Explosionen gut überzeugen und auch die Musik kommt gelungen aus allen fünf Lautsprechern. Auch hier kann man nur sagen, fürs Alter überzeugend.

Extramäßig gibt es, im Vergleich zur alten dt. DVD, eine spürbare Aufwertung um drei recht interessante, wenn auch kurze Dokumentation, welche 2003 für eine S.E. entwickelt wurden, die nie zu uns gekommen ist. In diesen Extras erinnern sich die Schauspieler an den Dreh, erzählen warum der Film ein Klassiker ist und es wird Burt Lancester in einem Kurzportrait ein nettes Denkmal erstellt. Alles in allem nicht wirklich viel, aber wenigstens interessant und werbefrei gestaltet.

Unterm Strich ist die Blu-ray somit jedem Westernfan zu empfehlen. Der Film ist toll, Bild und Ton merkt man das Alter des Films nicht an, man kriegt es sogar ab und an mit einigen tollen HiDef-Momenten zu tun und in Sachen Extras gibt es mehr zu sehen, als zu DVD-Zeiten. Kurzum: zuschlagen!
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Zierde für jede BluRay-Sammlung, 1. Februar 2010
Von 
Stavros (Unterfranken) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
Was man hier zu sehen und zu hören bekommt, ist der absolute Hammer!
Nicht nur, dass "Die gefürchteten Vier" einer der besten Western überhaupt ist - mit Lee Marvin und Burt Lancaster in Hochform -, sondern auch die Bild- und die Tonqualität sind schlicht und ergreifend überrragend. Ich wünschte, alle Studios würden sich so viel Mühe bei der Veröffentlichung solcher Klassiker geben wie Sony Pictures Home Entertainment.
Eine klare Kaufempfehlung an alle Western Fans!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Referenz-Bluray!, 28. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
An alle HD-Anhänger die auf Westernklassiker stehen,--diese BR muß in die Sammlung!
Das Bild ist so gut restauriert-es kann total mit der BR von"Toteszug nach Juma"mithalten,-man bedenke der Film ist von 1966.
Die Schärfe,der kontrast,Schwarzwert alles wie bei einer Produktion aus diesem Jahr.
Der Ton wurde auch sehr gut abgemischt,der super Soundtrack von M.Jarre ist glasklar,wie gestern erst aufgenommen.

Wenn das Lee Marvin und Burt Lancaster wüßten in was für einer Qualität wir mal ihre Filme sehen.....sie würden ne extra Flasche Whiskey killen und dazu ne echte"Havanna"...wetten.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einen wirklich großen Film...., 31. Januar 2009
Von 
S. Schilling (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier (DVD)
..hat Regisseur Richard Brooks ("Die Katze auf dem heißen Blechdach") hier mal wieder abgeliefert. Für mich als Fan von Sam Peckinpah und dessen Meisterwerk "The Wild Bunch", sowie natürlich von Italo-Western im Allgemeinen ist zum Einen das Entstehungsjahr 1966 faszinierend. Brooks arbeitet hier gekonnt mit dem Staub, dem Dreck des Italo-Westerns. Damit ist er für mich der erste amerikanische Regisseur, der diese Optik in der Heimat des Westerns etablierte. "The Wild Bunch" kam z.B. erst 1969 raus.
Zum Anderen gefällt der Handlungsstrang, der am Ende einen derartigen Twist erfährt, dass man sich nur fragen kann: "Und was hat das Ganze jetzt gebracht? Und vor Allem, wem?". Grossartig!!
Worauf der Film natürlich nicht verzichten kann - anders als bei etlichen Italos - ist das HappyEnd. Okay, es fällt anders aus, als man erwarten sollte (Parallelen zu den "Glorreichen Sieben" von 1960) aber die Helden bleiben Helden und sie bleiben (moralisch) sauber.
"Die Gefürchteten Vier" ist auf jeden Fall ein richtig großes Stück Western- Geschichte. War die Anschaffung auf jeden Fall wert! Meine Empfehlung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Profis!, 5. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
Dieser Film, von "Profis" über "Profis" (man hätte den Originaltitel "The Professionals" lassen sollen)fesselt alle Westernfreunde von Anfang an bis zur überraschenden Wende am Schluß des Films. Regisseur Richard Brooks und seine Hauptdarsteller Burt Lancaster, Lee Marvin, Claudia Cardinale und Jack Palance haben, wie der Originaltitel verspricht, alle professionelle, exellente Leistungen vollbracht! Woody Strode, Robert Ryan, Ralph Bellamy und Marie Gomez spielen in den Nebenrollen ebenfalls vorzüglich. Letztere hat dann auch gemeinsam mit Burt Lancaster die beste Szene des Films, eigentlich eine der besten Szenen in Western überhaupt. Wenn "Bill" (Lancaster) "Chiquita" (Gomez) kurz vor ihrem Tod, nachdem diese ihn Sekunden vorher noch töten wollte, im Staub der Wüste in seine Arme nimmt, sie zärtlich küßt - und sie dabei während des Kusses stirbt - dann ist das mit Sicherheit eine der ergreifendsten Szenen in Westernfilmen!
Bild und Ton der Bluray sind sehr gut, erheblich besser als auf DVD und auf dem Cover sieht man im Gegensatz zur DVD endlich auch den Darsteller, der am meisten fasziniert, Burt Lancaster!
Bei den "Extras" findet man ein wunderbares Porträt über Lancaster und wenn man sich "Erinnerungen an die gefürchteten Vier" anschaut, hat man sofort wieder Lust sich den Film nochmal anzusehen. Diese wunderbaren "Extras" waren auf der DVD nicht vorhanden. Für mich und viele "Fachleute" gehört "Die gefürchteten Vier" zu den "Top 10" der Westerngeschichte!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist eine Frau wert?, 21. November 2009
Von 
Tonio Gas - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier (DVD)
Das ist schon komisch: Ab der zweiten Hälfte der 60er Jahre stand der gute alte US-Western kurz davor, mit einem Strick aus Spaghetti aufgeknüpft zu werden, und die neuen amerikanischen Filme wollte niemand mehr sehen. Dabei entstanden gerade in dieser Zeit echte Perlen des Genres, und zwar weder durch Beharren auf den Klassikern noch durch pures Nachahmen der Italo-Konkurrenz. Nein, es gab neue Ideen, politische Allegorien, größere Offenheit und Kritik im Umgang mit den Mythen, Abgesänge auch. Regisseure, die nicht gerade Western-Experten waren, versuchten sich einmal am Genre, mit beachtlichen Ergebnissen. Neben Joseph L. Mankiewicz (Zwei dreckige Halunken, 1970) und Blake Edwards (Missouri, 1971) wäre Richard Brooks zu nennen, der Drehbuchautor und Regisseur des vorliegenden Filmes von 1966. Er lässt ein klassisches Westerthema, den Professionalismus im Kampf, auf eine völlig aus den Fugen geratene Welt prallen. Schon Zeit und Ort sind ungewöhnlich: Ende der 10er Jahre des 20. Jahrhunderts im amerikanisch-mexikanischen Grenzgebiet.

Hier geben bereits die ersten Minuten die Tonlage vor: Temporeich und gleichzeitig vielschichtig wird der Film werden. In kürzester Zeit werden die titelgebenden Vier vorgestellt, am Ende wird kaum noch einer von ihnen sein wie zuvor. Lee Marvin ist der professionelle MG-Experte und Stratege, der für jeden arbeitet, nicht unbedingt des Geldes, aber des Versprechens wegen. Er wird sich entscheiden müssen, wo er steht. Robert Ryan ist der Ruhepol der Gruppe, aber er liebt Pferde mehr als Menschen und wird auch dies überdenken müssen. Woody Stroud ist ein farbiger Kopfgeldjäger, der sich nicht etwa mit anderen Diskriminierten solidarisiert, sondern erstmal einen Indianer dem Marshall übergibt und ihn bei einem Angriffsversuch niederschlägt, so als habe er dem Gefangenen die Pseudo-Gelegenheit extra gegeben. Die typischen Waffen und Fähigkeiten der Indianer hat er sich auch gleich angeeignet, er ist ein Meisterschütze mit Pfeil und Bogen sowie ein exzellenter Spurenleser und Kundschafter. Man sieht, die gewohnten Ordnungen sind durcheinander. Burt Lancaster schließlich ist der bumsfidele Stecher der Truppe, für den alle Frauen bestenfalls Frischfleisch sind, doch nicht nur zu Beginn (bei der Flucht vor dem Mann, dessen Frau er gerade ...), sondern auch am Ende wird er mit heruntergelassenen Hosen dastehen.

Ein mexikanischer Bandit habe die Frau des reichen Mr. Grant entführt, die Vierertruppe soll sie von seiner Hazienda befreien. Das gelingt ihnen auch, aber vieles kommt anders als erwartet. Vor allem in der Frage, wer der Entführer und wer der Retter ist, wurde dieser Film gelegentlich als Vietnam-Allegorie gedeutet: Die Amerikaner mischen sich in einen Konflikt ein, der nicht der ihre ist, in einem fremden Land, und die zu Rettenden wollen nicht unbedingt gerettet werden. Beauftragt werden die "Befreier" nicht von der Regierung, sondern vom Mammon ("militärisch-industrieller Komplex" nannte man im 68erdeutsch, was Grant darstellt). In der Tat, diese Deutung ist alles andere als hergesucht. Der Film nimmt mannigfaltig auf die mexikanische Revolution Bezug und zeigt eine chaotische, aus den Fugen geratene Welt. Amerikaner greifen in ein Geschehen in Mexiko ein, die dortige Revolution ist aber längst ins Stocken geraten und hat gewalttätiges Chaos hinterlassen. Lancaster und Marvin haben beide schon für die Revolution gekämpft, der erste mehr in Folge einer emotionalen Massenbegeisterung, der zweite bekam halt einen guten Job bei Pancho Villa, den er mit derselben Soldatenehre erledigte, die er in einer US-Militärakademie gelernt hatte. Doch inzwischen sind die Fronten nicht mehr klar: Kein Gut und Böse, nirgends. Mexikanische Wegelagerer, die die vier Protagonisten überfallen wollen und dafür sterben müssen, werden von unserem (immerhin gemischtrassigen) Quartett im Nachhinein nicht verurteilt - solche Leute hätten vor einem Jahr, so Marvin, vielleicht für die Föderierten gekämpft. Die Orientierungslosigkeit gebiert Gewalt, so sieht die Welt aus, die Brooks da schildert.

Und das gilt auch für die US-Seite, die ist kein Deut besser. Alle Verästelungen sollen nicht preisgegeben werden, aber ein Tipp: Achten Sie auf die Frauen. Von Kleinstrollen einmal abgesehen, gibt es nur zwei beachtenswerte Parts, die mittelgroße Rolle des mutmaßlichen Entführungsopfers Maria (Claudia Cardinale) und eine kleine, aber beachtliche Rolle einer "Chiquita" genannten Kumpanin des von Jack Palance gespielten mexikanischen Bandenchefs. Achten Sie auf diese Frauen, achten Sie darauf, wie Männer mit Frauen umgehen, hieran zeigt sich oft die wahre Einstellung auch zu anderen Dingen des Lebens, und hieran zeigt sich, wie sich Einstellungen wandeln können. Fatalistisch ist der Film nämlich nicht. Burt Lancaster und "Chiquita" wird eine unglaublich traurig-schöne Einzelszene geschenkt, in der er erkennen muss: Diese Frau, die er von früher als eine kennt, die "nie nein sagt" und mit der er hundertprozentig schon mal im Bett war, diese Frau ist bereit, für ihren Chef und die Wiederherausgabe Marias alles zu geben. Für ihn waren Frauen immer nur eine schnelle Nummer wert, jetzt können sie auch die Nummer von 100.000 $ wert sein (das Lösegeld, das Palance angeblich gefordert hatte). Oder ein Leben. Lancaster weiß erstmals, was Liebe ist. Dies wird dem Film eine hier nicht zu verratende Wendung geben und eine Hoffnung, die freilich nicht alle angerissenen Probleme wie Seifenblasen zerplatzen lässt.

Neben den durchweg guten Darstellern gibt es ein paar stilistische Schmankerln. Die Schnittfolge habe ich als flott und Aufmerksamkeit fordernd empfunden, wiewohl meilenweit entfernt von dem fast schon experimentell-schnellen Schnitt der modernen Actionfilme wie etwa der Bourne-Serie. Dennoch muss man genau hinschauen, denn der Schnitt begleitet ebenso schnelle, ausgeklügelte taktische Bewegungen der Vier in der felsigen Gegend. Sie sind eben nicht offene Armeekämpfer, sondern pragmatische, trickreiche Spezialisten, die sich den ganzen tiefen Schluchten und Felsvorsprüngen anpassen können und mit ihnen verwachsen. Ein Mal wird das auch erläutert: Lancaster solle, als er eine Aktion allein ausführen muss, schießen, rennen, schießen, rennen... so dass die Gegner meinen, es mit mindestens zweien zu tun zu haben. Genau wie diese Gegner drohen auch wir gelegentlich den Überblick zu verlieren. Einer der Vier ist an Punkt A, und kaum haben wir ihn (wie der Gegner) dort gesehen und als Ziel (des Blicks/der Waffe) anvisiert, da taucht er schon wieder woanders auf. Wir werden so besser in das Geschehen hineingezogen und müssen genau so schnell denken wie die gefürchteten Vier bzw. deren Gegner. Das macht das heikle Handeln aller Beteiligten perfekt erfahrbar.

Schließlich trägt zu dem Eindruck einer hektischen, zerrissenen Welt der große Filmkomponist Maurice Jarre bei. Mittel- und nordamerikanische Klänge vermischen sich, schnelle Themen wechseln mit langgezogenen, lauernde Gefahr ausdrückenden hohen Geigentönen. Jarres Lieblingsinstrument, das Zymbal (z.B. auch in Filmen von David Lean), ähnelt ein bißchen der Funktion, die die Gitarre in spanisch-mexikanischen Klängen übernimmt (aber Gitarren kommen ebenfalls vor). Das ist ein reichhaltiger Mix mit ungewöhnlichen 7/8- und 14/8-Rhythmen für diese chaotische Welt, aber insgesamt ein durchkomponiertes Eigenes mit einer für Jarre typischen Leitmotivik. Obwohl insgesamt unverkennbar Jarre, haben wir diese flirrenden Geigen eventuell Morricone und dem Italowestern zu verdanken, der 1966 auch in den USA so langsam wahrgenommen wurde. Somit ein Film, der sich auf allen Ebenen lohnt. Was ein Mensch (bzw. eine Frau) wert ist, müssen die Protagonisten selbst herausfinden. Der Film ist jedenfalls fünf Sterne wert.
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40 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Western mit politischer Tragweite, 12. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier (DVD)
Dieser 1966 inszenierte Western von Richard Brooks ist einer der ganz wenigen Western vom Schlage eines "Der glorreichen 7". Er handelt von vier Söldnern, die ausgesand werden die entführte Frau (Claudia Cardinale) eines einflussreichen Geschäftsmannes (Ralph Bellamy) aus Mexico herauszuschmuggeln. Etwas zögerlich setzten sich die Vier (Lee Marvin, Burt Lancaster, Robert Ryan und Woody Strode) in Bewegung, da der Enführer ein alter Freund (Jack Palance) von den Söldnern ist..
Der Film ist aufwendig und spannend erzählt und obendrein noch klasse gespielt (allen voran: Burt Lancaster), da die Söldner sehr vielschichtig und dreidimensional gezeichnet worden sind.
Der Film spielt zur Zeit der mexikanischen Revolution und macht sich zur Aufgabe die Vietnampolitik der Vereinigten Staaten der 60er Jahre in der Form zu kritisieren, als das die vermeintlichen Retter nicht immer die "Guten" sind.
Da ich die DVD noch nicht kenne bleibt mir nur zu sagen, dass sie beide Sprachversionen (Deutsch/Enlglisch) beinhaltet, was heutzutage unabdingbar für eine DVD ist...Viel Spass bei diesem super Western
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen The inglorious mercenaries, 15. Juni 2013
Von 
SAINT (South Of Heaven, West Of Hell) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
Die Blu-ray Umsetzung hat es meines erachtens würdevoll auf die blaue Scheibe geschafft. Die gefürchteten 4 sind schon in so manche Schublade gesteckt worden, vor allem hört man immer wieder die Kritik am Kapitalismus, die hier scheinbar zur Schau gestellt wird. Nun sicher kann man an dieser Stelle parallelen ziehen, aber vor allem ist dies ein "weltklasse" inszeniertes Westernepos welches die Dramatik eines gut inszenierten "Kommando Unternehmens" darstellt. In jedem guten Taktikshooter auf dem Computer heute zieht man mit verschiedenen Spezialisten zu Felde, so dürfen diese Figuren hier ganz sicher als Pioniere ihrer Zeit gelten.

Dabei finde ich die schauspielerische Auswahl beeindruckend. Eine Bandbreite an Schauspielern die damals Rang und Namen hatten machen diesen Film zu einem gekonnten Erlebnis, das selbst heute nichts von seinem Charme verloren hat. Besonders die Charackterinszenierung hat es in sich. Denn der Film lebt nicht zuletzt von seiner Dynamik der Truppe, deren Characktere nicht unterschiedlicher sein könnten. Vom Spieler, bis zum disziplinierten Soldaten ist alles vorhanden. Dementsprechend wird die Geschichte nicht nur der Fähigkeiten der Characktere entsprechend gut in Szene gesetzt wenn es zum Kampf kommt, auch der trockene Westerntypische Humor ist dezent an einigen Stellen plaziert worden, der manchmal nicht zuletzt etwas spitzfindig ist. Man beachte unbedingt die Schlussdialoge ;).

Die technische Seite kann sich im Bild wirklich sehen lassen. Es gibt nicht all zu viele Western Filme aus der Epoche, die auf solch ein Hochglanz poliert worden sind. Das Ausgangsmaterial schien zum Glück noch sehr gut gewesen zu sein, wofür der Filmfreund an dieser Stelle sehr dankbar sein kann.
Der Ton ist dem Alterentsprechend Mono und nun ja, Mono halt ;). Aber das Klasse Bild ist und nicht zuletzt die wirklich spannend inszenierte Geschichte machen den Kauf zum Pflichtprogramm für den Freund des Westerns und des Söldner/Abenteuerfilmes.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen toller film, 12. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier [Blu-ray] (Blu-ray)
ein lob an die leute die diesen alten schincken aufgearbeitet haben .. bild und ton sind sehr gut.. da habe ich bei neueren blurays andere erfahrung machen dürfen .. wieso kriegen die das bei oltimern sogut hin und bei neuen , aktuellen filmen nicht ? ist mir ein rätsel.
von mir eine klare kaufempfehlung .. versand und verpackung war auch alles bestens.
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5.0 von 5 Sternen The Professionals, 17. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die gefürchteten Vier (DVD)
Unter diesem Titel das Original, Lee Marvin, Burt Lancaster, Woody Stroke (nie viel beachtet), Jack Palance und Claudia Cardinale, alle zusammen in einem spannenden Western zur Zeit der mexikanischen Revolution (einer von vielen), diese DVD sollte in keiner Sammlung von Western-Filmen fehlen. Woody Stroke (s. a. Spiel mir das Lied vom Tod, Anfangssequenz) in einer seiner besten Rollen, von Lee Marvin, Burt Lancaster, Jack Palance und CC ebenfalls.
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Die gefürchteten Vier
Die gefürchteten Vier von Burt Lancaster (DVD - 2003)
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