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Kundenrezensionen

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4,1 von 5 Sternen
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am 4. November 2013
You always remember it because it was there and you let it go and you keep asking yourself: What if I had stopped, what if I had said something. What if, what if.

Dies haben sich wohl die meisten von uns schon mal gefragt, wenn sie für einen kurzen Moment jemand Faszinierendem über den Weg gelaufen sind und dann wieder aus den Augen verloren haben. Nicht nur wegen diesem Satz ist Out Of Sight einer meiner Lieblingsfilme. Ich habe ihn bereits als Teenager mehrere Male im Kino gesehen, dann die Original Fassung auf VHS gekauft, später die DVD Collector's Edition, und nun noch einmal die Blu-Ray.

Bild und Ton:
Der Kauf der Blu-Ray war in diesem Fall tatsächlich nochmal sein Geld wert. Das Bild ist im Vergleich zur DVD, welche ein doch recht unscharfes Bild aufwies, um Welten besser und diesmal gestochen scharf. Obwohl ich Out Of Sight mittlerweile bestimmt schon über 20 Mal gesehen habe, habe ich beim Schauen der Blu-Ray noch einmal ganz neue Details bemerkt und den Film ganz neu genießen können.
Auf der DVD Collector's Edition war das Bildformat zudem 16:9 anamorph, sprich es war (seltsamerweise) im einem nativen 4:3 Format vorhanden und der Film besaß oben und unten schwarze Balken, was dazu führte, dass man das Bild auf mittlerweile standardmäßigen 16:9 Fernsehern erst noch etwas umständlich anpassen musste, um den Film ohne Balken im 16:9 Vollformat sehen zu können.
Dies ist bei der Blu-Ray nun glücklicherweise nicht mehr der Fall und der Film besitzt sein korrektes Seitenverhältnis. Auch farblich hat sich noch mal einiges getan und die Sättigung ist in den von Soderbergh je nach Erzählstrang unterschiedlich verwendeten Farbtönen wunderbar gelungen.
Tonlich ist der Film im Original (englisch) nun in DTS-HD und auf Deutsch immerhin endlich in DTS Surround 5.1 vorhanden (bei der DVD auf Deutsch damals nur Dolby Surround). Fairerweise muss man aber sagen, dass der Film sich nicht durch großartige Surroundeffekte auszeichnet, in welchem Tonformat auch immer.
Für Sprachliebhaber sind außerdem noch Spanisch, Französisch, Portugiesisch, Italienisch, Japanisch, und Russisch im Angebot.

Extras:
Hier wurde im Vergleich zur DVD Collector's Edition leider wieder einiges rausgenommen. Vorhanden sind noch das Making Of, die Deleted Scenes, und der Audiokommentar, wobei diese scheinbar 1:1 von der DVD übernommen wurden, sprich das Videomaterial in diesem Falle wieder SD und 16:9 anamorph (also 4:3 Vollformat) ist. Somit hat man auf einem 16:9 Fernseher nun gleichzeitig oben, unten, sowie rechts und links schwarze Balken, wenn das Bildmaterial 16:9 ist. Das hätte besser gelöst werden und ebenso an heutige Standards angepasst werden können. Verschwunden sind der Kino-Trailer, die Produktionsnotizen, Biografien, und das individuelle Original DVD Menü, was ich von der künstlerischen Aufmachung her gelungener fand als die offenbar nun standardmäßig gleiche Menüoptik auf jeder Universal Blu-Ray. Auch das separate Beiheft ist nicht mehr im Inlay. Auf dem Cover wird Soderbergh an einer Stelle übrigens noch als Soderberth beschrieben. Nicht schlimm, aber sowas sollte eigentlich nicht vorkommen. Immerhin ist das Cover ein Wendecover, sodass das FSK Logo nicht stört.

Die genannten, wieder rausgenommenen Extras und die lieblose 1:1 Kopie der verbliebenen veranlassen mich in diesem Fall zu einem Stern Abzug bei der Blu Ray. Wer wie ich jedoch bereits die Collector's Edition auf DVD besitzt, den wird es nicht groß stören, weil man bei Bedarf eben noch auf die DVD zurückgreifen kann.

Film:
Der Film an sich bekommt von mir 5 Sterne. Was mich vom ersten Anschauen bis heute bei Out Of Sight am meisten fesselt und ihn zu einem meiner Lieblingsfilme gemacht hat, ist die wirklich sensible, subtile und romantische Entwicklung der beiden Hauptcharaktere zueinander, die zu keiner Zeit ins Kitschige abdriftet. (Steven Soderbergh, Scott Frank und Elmore Leonard sei Dank, ebenso Clooney und Lopez). Der Film ist nichts für Actionliebhaber und ebenso nichts für Fans von typischen Hollywood Liebeskomödien, die am Ende ein Friede-Freude-Eierkuchen erwarten. Es ist ein Charakterstück und es lebt von der grandiosen, simplen (daher grandios), und realistischen Darstellung aller Schauspieler, die bis in die Nebenrollen absolut gelungen und glaubwürdig besetzt sind.

Man muss den Film unter moderater Nutzung seiner Gehirnzellen sehen und ein Feingefühl für Mimik und Emotion besitzen. Vieles von dem was "gesprochen" wird, ist nicht zwangsläufig in Worte gefasst und der Film lebt vor allem von seinen Bildern. Out Of Sight ist nicht dafür geeignet, sich einfach berieseln zu lassen und wird Zuschauer, die unaufmerksam sind, daher schnell langweilen oder frustrieren. Kurzum: Aus meiner Sicht besitzt der Film einen recht hohen intellektuellen Anspruch, der aufgrund seiner einfach gehaltenen Geschichte für den Durchschnittszuschauer aber nicht so leicht wahrnehmbar ist.
Dass Out Of Sight aufgrund seiner Erzählstruktur (diverse Rückblenden) jedoch kompliziert sein soll, wie hier teilweise in Rezensionen erwähnt wird, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Zumindest habe ich der Handlung schon beim ersten Kinobesuch als damals 14jähriger problemlos folgen können und ich halte mich nicht für ein Superhirn. Möglicherweise ist es aber für solche Zuschauer problematisch, die an heutiges Trash-TV gewöhnt sind, wo beim Großteil der Sendungen alle 5 Minuten die (nicht vorhandene) Handlung nochmals zusammengefasst und breitgetreten wird, damit auch jeder, der grad auf dem Klo war oder ein Bier geholt hat, ohne Nutzung der Gehirnzellen dem Verlauf weiter folgen kann.

Während ich die deutsche Synchro als gelungen bezeichnen würde, entfaltet der Film (wie so oft) aber erst im Original auf Englisch seine wirkliche Magie. Die Nuancen von Witz, Charme, und Gefühl sind hier noch wesentlich besser ausgearbeitet. Einen wichtigen Beitrag zur Sexiness des Films leistet auch definitiv die musikalische Untermalung, für die David Holmes verantwortlich ist, der später mit Soderbergh z.B. bei Ocean's Eleven wieder zusammengearbeitet hat.
Hierbei sind vor allem die Kofferraum-, Badewannen- und die Barszene hervorzuheben, wo Holmes mit minimalistischer Musikuntermalung dem erotischen Knistern der Atmospähre noch den letzten Schliff verleiht.

Fazit:
Wer auf ruhige, einfache Filme steht, die fernab von jeglichem Hollywood Kitsch und belangloser Banalität sind, ist mit Out Of Sight gut beraten. Einfach bezieht sich hierbei allein auf die Handlung. In Bezug auf subtilen Humor, knisternde Erotik, und emotionale Intelligenz ist Out Of Sight aus meiner Sicht sehr komplex. Dazu kommen die wunderschöne Bildführung und -ausleuchtung von Soderbergh, die gelungene Geschichte von Leonard und deren Drehbuchumsetzung von Frank, sowie glänzend aufgelegte Schauspieler, die Out Of Sight zu dem machen, was es bis heute ist: Ein kleines, recht unbekanntes Juwel der Filmgeschichte.
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Die smarte Gaunerei der Eingangs-Szene macht nur zum Teil deutlich, in welche Richtung der 1998 unter der Regie von Steven Sonderbergh nach einem Roman von Elmore Leonard produzierte "Out of Sight" anzusiedeln ist. Im Kern dreht sich die Geschichte um eine ungewöhnlichen Romanze zwischen einem partiell moralischen Bankräuber und einer tendenziell unmoralischen FBI-Agentin, die sich in einem erstaunlich geräumigen Auto-Kofferraum kennen lernen.

Der Film lebt von Überraschungs-Effekten und Gags, die hier natürlich nicht verrraten werden sollen.

Sorgfältig herausgearbeitete Situationskomik mit glänzend aufgelegten Darstellern, zuvorderst Jennifer Lopez und George Clooney, heben den Film aus der Masse hervor. Leider lässt der Drive im letzten Drittel etwas nach, weil zunehmend bierernste und moralinsaure Mammutdialoge Einzug halten.

Hervorragend gefallen die feine Ironie von Marshall Sisco (Dennis Farina) und die genial bekloppte Nummer des FBI-Agenten Ray Nicollette, göttlich gebracht von Michael Keaton. Eine weitere coole Cameo-Rolle lieferte Samuel L. Jackson ab. Steve Zahn gibt eine unfreiwillig komische Gaunerfigur - möglicherweise trifft das nicht jedermanns Humor, aber das ist wohl, wie so vieles, Geschmackssache.

Die Musik erinnert an US-Serien der 70er.

Die großen Stars haben ihre Mammut-Gagen nur mühsam eingespielt: Mit 78 Millionen weltweiten Einspielergebnissen ist das große Publikum zuhause geblieben. Mich überzeugt die Lopez meinetwegen in "The Cell" bei weitem mehr und in "Operation Peacemaker" strahlt Clooney zum Beispiel mehr Persönlichkeit aus.

Wer den Film dennoch erwerben möchte, sollte natürlich die Blu-ray wählen, die umfangreiche Sprachen-Auswahl bietet (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Japanisch und Russisch), allerdings nur die englische Version in DTS-HD MA 5.1, Deutsch kommt DTS 5.1. Ansonsten war der Film in Stereo aufgezeichnet (DTS-Stereo|DTS|DD|SDDS), was sich in einer gewissen Frontbetonung auswirkt, allerdings mit vorzüglicher Verständlichkeit der Dialoge.

Das Format und die Spieldauer sind original, also 123 Minuten im Format 1,85:1.

Die Bildqualität ist exzellent.

film-jury 3* A0609 22.10.2011
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am 12. Juli 2005
Diesen Film muss man gesehen haben. Doch vorsicht (und das hätten sich auch die paar Schlechtbewerter vorher bewusst machen sollen): Dieser Film besitzt einen unerwartet hohen intelektuellen Anspruch. Die nonlineare Handlung mit den zahlreichen Handlungssträngen und den vielschichtigen Charakteren verlangt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit, dass aber mehr als belohnt wird: selten habe ich einen genialeren und cooleren Film als diesen gesehen.
Grandiose Schauspieler bis in die Nebenrollen, eine Story, bei der man auch nach dem dritten Mal ansehen noch etwas neues erkennt und ein geniales Ende.
Defintiv der "Liebesfilm" der 90er.
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am 9. April 2011
Die wohl spannendste Frage...Lohnt der Kauf gegenüber der DVD ? Ja ! Auf DVD hat mich vieles gestört, vor allem die Unschärfe, trotz Upscaling auf meinem Player. Unschärfe haben zwar nicht alle DVD's gleichermaßen. Hier aber schon. Anders die Blu-ray. Endlich knackig scharf. Was ebenso verbessert wurde ist das Format. Auf Blu-ray (1.85:1) endlich ohne die (wie ich immer finde) störenden Kinobalken, die auf DVD nervten. Der Ton ist auch satt. Das Hauptmenü und die Menüführung sind entstaubt und modernisiert worden. Extras will ich hier nicht bewerten. Sehr interessant ist aber "Meine Szenen". Hier lassen sich komfortabel Lieblingsszenen markieren und abspielen, ähnlich wie eine A-B Repeat Funktion. Ein Wendecover gibt es auch noch, der FSK Hinweis verschwindet dann. Klare Kaufempfehlung.
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am 28. Mai 2003
Ich bin bei weitem kein Jennifer Lopez-Fan (im Grunde genommen sollten ihre akkustische Vergewaltigungen verboten werden). Aber in Out Of Sight ergänzt sie sich derart brilliant mit George Clooney, das man ihr so manchen anderen Mist, den sie verzapft hat, vergibt. Auch Steven Soderbergh hat hier nach mehreren Flops den Sprung in den Regie-Olymp geschafft und seine Filme werden regelmäßig für den Oscar nominiert.
Das tollste ist natürlich die Umsetzung der Buchvorlage, die eine Oscarnominierung für die beste Adaption erhielt. Denn wer den Roman gelesen hat, wird hier nichts vermissen, und die Charaktere wurden klasse besetzt, besonders die Rolle der Karen Sisco, die mit Jennifer Lopez zwar nicht der blonden Vorlage übereinstimmt, aber der Figur einen charismatischen Touch verleiht.
Das Ergebnis ist eine absolut coole Krimi-Romanze, so cool, daß es im Wohnzimmer schneit.
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am 4. August 2005
Wer kennt Steven Soderberghs grandiose Filme denn nicht: "Ocean's Eleven/ Twelve", "Traffic", "Solaris" und natürlich "Out of Sight".
Der Film überzeugt nicht nur durch seine Hauptdarsteller (Jennifer Loopez und George Clooney, sondern vor allem durch die raffinierte Story, die Filmmusik und den Schnitt. Der Film ist auf jeden Fall kaufenswert, vor allem jetzt, da er in der SZ-Cinemathek-Reihe erschienen ist. Ein echtes Schnäppchen, das alles bietet wovon man träumt: deutsche und englische Sprache, jede Menge Zusatzmaterial und eine hochwertige DVD-Hülle, die nochmal ausführlich zu dem Film informiert. Alles in allem ein Angebot, das Mann nicht ablehnen sollte.
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am 23. November 2007
Out of sight ist die beste Unterhaltung für einen Sonntagabend. Vor allem die Harmonie zwischen George Clooney und Jennifer Lopez ist grandios. Dazu kommt das es einer der besten Filme ist die J.Lo je gedreht hat. Vor allem die Szene der beiden in der Bar eines Hotels wo im Hintergrund der Schnee wunderschön vom Himmel fällt ist meines Erachtens ein absolutes Highlight der Filmgeschichte.
Einfach grandios.
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am 3. Januar 2015
Gut das es auch positiven Feedback gab sonst hätte ich den unterhaltenen Film nicht geguckt.
Ich fand ihn ganz ok für einen ruhigen Fernsehabend.
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am 23. Mai 2002
Zum Film brauch ich wohl nix sagen: Spitzenklasse!
Trotzdem bin ich sehr entäuscht von der DVD.
Super unscharf und nicht anamorph.
Anstatt ein halbes dutzend Audiotracks auf die DVD zu hauen hätte man sich auf Original und Deutsch in hervorragender Qualität beschränken sollen und dafür auf anständige Bildqualität (anamorph!!) achten sollen.
So hätte es die VHS auch getan...
Eine Schande wenn die Möglichkeiten der Technik nicht ausgenutzt werden.
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am 6. Juni 2006
Genial, intelligent, sexy, verrucht, gehimnisvoll etc.

Dieser Film IST Kult. Die verschiedenen Handlungsebenen, die genial besetzten Darsteller (J-Lo KANN schauspielern, man könnte meinen Clooney und sie hätten während dem Film eine Affäre gehabt) und vor allem die Geschichte zeigen das Soderbergh genial ist. Jack und Karen strahlen den Sexappeal aus, den der Film hat. Er erinnert an ein kleiner Tarantino, zeigt aber mehr als deutlich Soderbergh Spuren.

Ich mag J-Lo auch nicht wirklich als Schauspielerin (liegt vermutlich an ihren Rollen) aber dieser Film ist Ihr Meisterstück! Leider blieb es nur bei dieser Glanzleistung (außer The Cell)!

Schau euch den Film an und liebt ihn einfach! Aber bitte schaut ihn mitdenkend an, denn leichte Kost ist er nicht und wer sowas sehen will, sollte sich diese Film nicht anschauen. Er fordert viel! GENIAL
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