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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feines Fast Food Filet
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Erst vor etwa einem halben Jahr auf die Band von einem Freund aufmerksam gemacht worden, werde ich mir hier jetzt nicht anmaßen, die offensichtlich stattfindende Evolution von Soilwork anzuprangern. Da lass ich Fans den Vorzug. Seitdem man mir jedoch das Vorgängeralbum zu diesem hier, „Natural Born Chaos", in die Anlage gestopft hat, habe...
Veröffentlicht am 29. Februar 2004 von D. Schrenker

versus
0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen im Prinzip geil, aber zu vorhersehbar
Ich muss dem einzigen negativen Rezensenten hier ein wenig zustimmen, wobei es mir herzlich egal ist, ob das nun "echter" Metal oder Nu Metal oder was immer ist: Bei dieser Platte fiel erstmals richtig auf, dass Soilwork ihr Songschema gefunden hatten, und wenn man die vorherigen Alben kannte, konnte es hier nur wenige Aha-Erlebnisse geben. Strophe: gehacktes Riff mit...
Veröffentlicht am 8. Juni 2011 von Ekkehard Meister


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20 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feines Fast Food Filet, 29. Februar 2004
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five (Audio CD)
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Erst vor etwa einem halben Jahr auf die Band von einem Freund aufmerksam gemacht worden, werde ich mir hier jetzt nicht anmaßen, die offensichtlich stattfindende Evolution von Soilwork anzuprangern. Da lass ich Fans den Vorzug. Seitdem man mir jedoch das Vorgängeralbum zu diesem hier, „Natural Born Chaos", in die Anlage gestopft hat, habe ich die 5 Metaller aus Ikea-Land als ständige Begleitung im Wechsler. Und das liegt eben an jener Eingängigkeit, aus der man heutzutage Jedem nur zu gerne einen scharlachroten Nu-Metal-Strick dreht.
„Figure Number Five" haut meiner Meinung nach in exakt dieselbe Kerbe wie „NBC". Schnelle Deathmetal-Attacken im Kontrast zu clean-gesungenen Refrains mit Ohrwurmcharakter, meist verpackt in benutzerfreundliche Drei- bis Vier-Minuten-Tracks. Um bei Soilworks Musik offensichtliche Ähnlichkeiten zu In Flames oder Children of Bodom Output zu entdecken, muss man nicht gerade echter Genrefan sein (ich bin zumindest keiner). Zwar haben die Bodenarbeiter keinen Alexi Laiho an der Gitarre, allerdings haben Sie ihn dafür auch nicht am Mikrofon, was ein wirklich großer Pluspunkt ist, denn Björn Strid ist - ganz ehrlich - ein hervorragender Sänger und Shouter. Abgesehen vom Titeltrack ist es mehr oder weniger ausschließlich seinen Gesangslinien zu verdanken, dass man sich schon nach erstem Durchlauf der Zahl Nummer Fünf beim unbewussten Nachpfeifen auf dem Klo selbst ertappt.
Das allein ist aber beileibe noch keine Kunst, sondern eigentlich glasklares Pop-Merkmal, aber Soilwork haben - natürlich - mehr als nur das zu bieten. Statt sich als radiotaugliches Gehörgang-Fast-Food abstempeln zu lassen, zeigen die Fünf, dass Eingängigkeit durchaus mit Spieltechnik auf Haubenniveau und guten Ideen in Weißweinsauce zu vereinbaren ist, ohne aufgesetzt zu wirken. Und mal ernsthaft, wer hätte das heutzutage, in der kommerziellsten Ära des Metals, noch erwartet?
Die Gitarrenarbeit auf diesem Album ist lecker, ebenso Drumming und die (leider rar gesäten) Synthie-Einlagen zeugen von kreativem Kochen. Sahnehäubchen sind für mich „Cranking the Sirens" (wegen Songstruktur und Main Riff), „Rejection Role" (wegen dem Chorus), das coole „Figure Number Five" sowie das hymnische „Departure Plan" (Mitgröhlfaktor 10! Garantiert auch ein absolutes Crowdhighlight auf der Setlist von Soilworks Konzerten). Aber letztendlich haben alle Songs ihren eigenen würzigen Nachgeschmack.
Alles in allem hat es „Figure Number Five" geschafft, seinen Vorgänger in meinem Wechsler zu ersetzen, denn um ehrlich zu sein, hatte ich den nach dem dreiundfuffzichsten Durchhören auch echt satt. Soilwork haben hier einen Silberling gebraten, der schnell ins Ohr geht, sich dort festsaugt und garantiert so lange dort nistet, bis einem die Schweden endlich ein neues Album kredenzen. Wenns schon Metal-Fast-food sein muss, dann aber bitte Deluxe! Bon Apétit.
(Anspieltipps: Rejection Role, Cranking The Sirens, Departure Plan)
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weitere Steigerung - Respekt !!!, 22. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five (Audio CD)
Nach der schon wahnsinnig guten "Natural born chaos" haben sich In Flames weiter gesteigert. Ooops - hab ich In Flames gesagt ? Nicht ganz zufällig. Soilwork haben eine ähnliche Entwicklung genommen wie die großen Göteborger Brüder auf ihrem letzten Output, ohne jedoch ihre Eigenständigkeit zu verlieren. Der typische eigene stil wurde verfeinert und umzahlreiche Nuancen verfeinert. Die Elchtod-Kracher sind noch einen Tick melodiöser geworden, ohne dass jedoch kommerzielles Kalkül spürbar ist. Und langsamere, untypische Songs wie "Departure Plan", die vor Jahren noch nicht möglich gewesen wären, sprechen dafür dass die Band in sich gereift ist. Dies kling bei manchen Bands wie eine Beschimpfung, nicht jedoch so bei Soilwork. Der Daumen geht ganz klar nach oben !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen weitere Steigerung ..., 31. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five(Ltd.Edition (Audio CD)
Es ist schon erstaunlich wie sich die Schweden von Soilwork entwickelt haben. Vom brutalen Old School Thrash/Death Metal der Anfangstage ist wahrlich nicht mehr viel übrig geblieben und so geht man auf dem neuen Longplayer "Figure Number Five" konsequent den Weg des Vorgängers "Natural Born Chaos" weiter. Wer jetzt aber glaubt das die Jungs aus Helsingborg auf Nummer sicher gehen hat sich gewaltig getäuscht, denn zum einen ist das neue Material wieder deutlich aggressiver ausgefallen ( "Figure Number Five", "Brickwalker" ) und auch Sänger Strid hat wieder hart an sich gearbeitet und präsentiert sich abwechslungsreicher und besser denn je ( man höre sich nur mal die tollen Refrains bei "Rejection Role", "Light The Torch" oder auch "Distortion Sleep" an! ). Die Zusammenarbeit mit Devin Townsend auf der letzten Platte hat den Jungs spürbar gut getan und lässt uns auch in den kommenden Jahren noch einiges erwarten. Mit "Figure Number Five" wird man sicherlich wieder einige alte Fans verlieren, aber mit diesen qualitativ hochwertigen Album ist man auf jeden Fall den richtigen Weg gegangen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der absolute Oberhammer, 1. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five (Audio CD)
Um eins kurz vorwegzunehmen: Soilwork's neues Album "Figure number five" ist das bisher beste der 6 Schweden. Punkt. Daran gibt's nichts zu rütteln.
Was aber macht das Album noch besser als die eh schon sehr guten Vorgänger "A predator's portrait" und "Natural born chaos" ?
Genauso hart, trotzdem noch melodischer und noch eingängiger sind die 11 neuen Songs. Dazu Speed's erneut verbesserter Gesang, der mal wie eine Mischung aus Chuck Billy und Phil Anselmo ("Figure number five"), mal ganz melodisch rüberkommt ("Departure plan") und sonst eine ganz eigene Note hat.
Zu den Songs: So viel kommerzielles Potential - welches sich natürlich hierzulande leider nicht oder nur sehr bedingt nutzen lässt - hatte noch kein Soilwork-Album, denn mit dem Opener "Rejection hole", "Light the torch", der Powerballade "Departure plan" (eindeutig das Highlight des Albums), "Brickwalker", "The mindmaker" und "Distortion sleep" befinden sich nicht weniger als 6 1a-Spitzensongs auf dem Album, die eigentlich mühelos auf den Musiksendern bzw. im Radio laufen könnten (besonders natürlich "Departure plan"), was natürlich wie schon erwähnt auf Grund der Engstirningkeit der Programmplaner nicht möglich ist. Natürlich müssen sich auch die restlichen 5 Songs nicht hinter dem Highlight-Sextett verstecken, sind aber nicht ganz so eingängig wie die genannten Sechs.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sympatisches Geknüppel, 13. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five (Audio CD)
Ich habe ja schon viele CDs gehört, aber was ich bei "figure number five" geboten bekomme, hat mich schon beim ersten hören total vom Hocker gehauen.
Wer bei dem Begriff Death Metal an dunkle Keller denkt, an monotones Schlagzeuggewitter und an Typen, die nur die Stimmlage "Wildschwein-Tief" draufhaben, der sollte sich mit dieser Scheibe eines besseren belehren lassen. Auch hier wird geschrieen (leider nicht mehr gegrunzt) und geknüppelt, aber da hörts dann nicht auf. Geile Riffs, Synthie-Einlagen und richtig gut klingende Gesangsparts machen dieses Album wesentlich alltagstauglicher als vergleichbare CDs, die man sonst dem Death Metal zuschiebt.
Nicht falsch verstehen, ich hör mir auch Graveworm an, aber was Soilwork hier abgeliefert haben, ist die perfekte Symbiose aus melodischem Bombast, fettem Geschrammel und Eingängigkeit - eine CD für die Insel.
Ich freu mich schon auf das kommende Album.
(PS: Auch das Vorgängeralbum "natural born chaos" ist saugeil und steht "figure number five" eigentlich kaum nach!)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soilwork werden zahm, 12. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five (Audio CD)
Tja, nun halte ich bereits nach nur knapp einem Jahr einen neuen Silberling der Schweden in der Hand. Und was kann ich gleich zu Anfang sagen? Er klingt genau so wie man es wohl erwartet hat.
Geballte Wutausbrüche mit brachialem Gesang, die sich im Chorus zu sehr melodiösen Parts mit teilweise fast epischem Charakter entwickeln und vor allem durch die perfekte Produktion einen Effekt erzielen, der einen einfach umhaut.
Leider liegt sowohl an der Eingängikeit von Melodien und Songaufbau wie auch an der überstrapazierten Produktionsqualität der Knackpunkt der Scheibe. Es klingt alles ein wenig zu glatt, zu sauber, eine Tendenz, die sich schon bei Natural Born Chaos bemerkbar machte und dazu führte, daß ich nach einigen Monaten, in denen diese Scheibe meinen CD-Player belegte, "A Predator's Portrait" doch für einen Tick besser hielt.
Auch am neuen Material von "Figure Number Five" hört man sich recht schnell über. Es gibt nur 2 Ausnahmen, die vom Schema Strophe verzerrt, Chorus clean abweichen: "Figure Number Five", das ein durchweg verzerrt gespielt ist und wenig an die Zeit von "A Predator's Portrait" erinnert sowie die Halballade "Departure Plan", die mit ihrem Fast-New-Metal Riff und dem durchweg cleanen Gesang (Wobei hier am deutlichsten auffällt, daß sich Björn Strids Gesang nochmals verbessert hat) eine für Soilwork sehr untypische Richtung einschlägt.
Insgesamt halte ich das Album für sehr empfehlenswert, vor allem wenn man die vorherigen Alben nicht kennt. Es macht einfach Spaß, es zu hören, auch wenn ich die Langzeitwirkung etwas vermisse und es nicht ganz an absolute Topscheiben wie "Natural Born Chaos" und "A Predaitor's Portrait" heranreicht.
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5.0 von 5 Sternen Vorhang auf: Soilwork schlagen zurück!!!, 30. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five(Ltd.Edition (Audio CD)
Gleich beim Einlegen der CD fällt dem Hörer auf, dass Soilwork das Konzept von Natural Born Chaos im großen und ganzen beibehalten haben: "Rejection Role" erinnert anfangs etwas an "The Bringer" vom genannten Album, entpuppt sich aber als geniale und eigenständige Nummer. Überzeugendste Kracher sind meiner Meinung nach aber das Titelstück, "Light the Torch" und "The Mindmaker", der langsame Groover "Departure Plan" ist auch hervorragend gelungen. Die 11 Songs können alle vollends überzeugen, allerdings fehlt mir persönlich ein Hit wie die NBC-Hymne "Black Star Deciver"...
Die Produktion klingt mindestens genau so fett wie bei der Vorgängerscheibe, auch wenn Soilwork diesmal auf die Unterstützung von Elektro-Genius Devin Townsend verzichtet haben. Deshalb stehen auf diesem Langeisen auch (endlich wieder) die Gitarren und nicht das Keyboard im Vordergrund.
Die Special-Edition enthält zudem eine hörenswerte Bonus-CD, die Demo-Aufnahmen von 1997 zum Besten gibt. Nackenbrecher wie "Skin After Skin" oder "Steel Bath Suicide" werden Soilwork-Neulinge erstmal zurückschrecken lassen, da der Härtegrad des alten Materials doch deutlich höher ist als auf den letzten beiden Alben.
Fazit: Soilwork-Fans werden diese CD lieben und Leute, die mit dieser Musik bislang noch nichts anfangen konnten, verpflichtet zumindest ein Lauschangriff!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Positive Entwicklung!, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five(Ltd.Edition (Audio CD)
Also was hier Soilwork mal wieder abgeliefert hat ist auf gut deutsch, SAUGEIL.Es mag ja manche geben, die den Weg der Gruppe
was ihren Still angeht,die schon mit NATURAL BORN CHAOS sich nicht ganz anfreunden konnten.Diese Zeitgenossen werden diese
Album dann wohl auch nicht mögen, aber ich für meinen Teil
finde das diese Weiterentwicklung gut ist und warum soll sich eine Metal-Combo nicht auch weiterentwickeln.Besonders wenns
so gut klingt:) Da können sich noch so einige Bands ne Scheibe
abschneiden. Also wer NATURAL BORN CHAOS gut fand wird um deise
Scheibe nicht herum kommen.
METAL RULEZ.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute Mischung aus Härte und Melodie, 19. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five(Ltd.Edition (Audio CD)
Diese Platte knüppelt einerseits dermaßen brutal rein und schmeichelt sich andererseits durch klasse Melodien ins Ohr. Da gibt es einige, die nun auf brutalen Krachsound mit Rotzgesang stehen und die hier die melodische Ausrichtung kritisieren, aber genau dieser Gegensatz ist die große Stärke von Soilwork, denn sie schaffen es diese beiden Sparten perfekt zu kombinieren. Jeder Refrain ist ein Hammer! Tolle Melodien, stark gesungen! Ein wirklich geniales Metalalbum, vielleicht das Beste dieses Jahres!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Metal Generation, 8. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Figure Number Five(Ltd.Edition (Audio CD)
Soilwork als auch In Flames und nach dem letzten Album auch Children of Bodom bilden die Speespitze der neuen Metal Generation. Dabei spielen Verschmelzungen verschiedener Stile (Black, Trash, Power, etc.) sicher ein Rolle. Allerdings machen diese Kategorisierungen heutzutage kaum noch Sinn. Streng genommen gibt es diese alten Schubladen nicht mehr (gab es sie überhaupt mal?). Was macht die neuen Gruppen aus? Sie beherrschen Ihre Instrumente, kennen so also bestens Ihre Möglichkeiten und Limits. Sie sind aggressiv aber melodisch. Sie sind (noch) klischeefrei. Sie scheinen sich von Platte zu Platte steigern zu können (ich kann mir nicht vorstellen wie die Meilensteine Reroute to remain, Figure number five oder Hate Crew Deathroll getoppt werden sollen) und sie kommen alle aus Skandinavien. Es scheint als seien die alten Heroen an ihre Grenzen gestossen. Slayers bestes Werk stammt von 1986, Painkiller von 1991, Blind Guardians Imaginations from the other side setzt auch schon Moos an. Und über Metallica hüllen wir den Mantel des Schweigens.
Die neuen Produktionen dieser Bands sind leider mehr schlechte als rechte Wiederholungen. Nach dem 80er Revival, dass ja auch im Heavy Bereich stattfand (Hammerfall und Konsorten) und dem unsäglichen - typisch amerikanischen - Nu Metal Schrott findet nun ein Umbruch statt. Vor allem das was Soilwork hier abliefern ist richtig stark und macht mir als alten Metaller wieder volle Freude.
Dieses Werk istw, wie gesagt schwer einzuordnen. Ich finde den Begriff Melodic Death ein wenig irreführend. Eingängige Melodien und Grouls passen m.E. nicht zusammen. Deswegen kommt hier auch überwiegend cleaner Gesang zur Geltung.
Lange Rede kurzer Sinn: unbedingt reinhören. Ich habe die Scheibe blind gekauft und hatte einige wundervolle Stunden unterm Kopfhörer.
Anspieltipps: Rejection Role, Departure Plan und Distortion Sleep
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Figure Number Five
Figure Number Five von Soilwork (Audio CD - 2003)
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