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65 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbarer Film!
Als geborener "Wessi" aus dem tiefsten Bayerischen Wald war ich wirklich sehr gespannt auf diesen Film.
Und: Meine von der Trailer-Werbung geweckten Erwartungen wurden noch bei weitem übertroffen!!!!
Im Jahr 1989, kurz bevor sich die historischen Ereignisse in Deutschland endgütlig überschlagen, fällt die überzeugte Sozialistin und...
Veröffentlicht am 7. August 2003 von finko13

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gähnkrampfgefahr
Aus Deutschland kommen selten hochwertige Filme, und wenn mal einer so wie "Good Bye Lenin" hochgejubelt wird, ist das auch noch lange keine Garantie dafür, dass der Film wirklich außergewöhnlich gut ist. Ich fand ihn uninteressant, massenkompatibel und mit den typisch kleinkarierten deutschen Gesichtern übersät.
Veröffentlicht am 6. November 2007 von Hugo Humpelbein


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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Ein Land das es so ...", 31. Dezember 2005
Von 
MaReIx "Marci" (Herne im Rurhgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
... nie wirklich gegeben hat.

"Good Bye Lenin!" ist ein deutscher Spielfilm aus dem Jahr 2003. Mit ihm schuf Wolfgang Becker in der erfolgreichsten deutschen Filme aller Zeiten, der 6 Millionen Zuschauer in die Kinos logte, 9 deutsche Filmpreise gewann und in alle Welt verkauft wurde.
Für den Soundtrack war der französische Musiker und Komponist Yann Tiersen zuständig, der auch schon den Soundtrack zu "Die fabelhafte Welt der Amelie" schuf.

Wolfgang Becker erzählt die Geschichte der ostdeutschen Familie Kerner, welche 1978 beginnt und 1990 endet.

Christiane Kerner ist seit 1978 gezwungener Maßen eine Anhängerin des ostdeutschen Regimes. Dafür soll Sie am 07. Oktober 1989 ausgezeichnet werden. Doch als Sie auf der Fahrt zur Feier sieht wie Ihr Sohn Alexander, der sich an den Demonstrationen beteiligt, zuerst geschlagen und dann verhaftet wird bekommt Sie einen Herzinfakt und fällt für Monate ins Koma. In dieser Zeit fällt die Mauer. Als Christiane im Juni 1990 aufwacht ist nichts mehr wie es war doch haben ihre beiden Kinder ein Problem. Ihre Mutter darf sich nicht aufregen. Die kleinste Aufregung könnte Sie umbringen. So haben die beiden nur eine Lösung. Die DDR auf 79 qm wieder auferstehen zu lassen.

Das Drehbuch zu "Good Bye Lenin!" gehört zu einem der besten welches der deutsche Film jemals gesehen hat. Wobei dieses dann auch sehr gut von Wolfgang Becker auf die Leinwand gebracht wurde. Die Entscheidung den Franzosen Yann Tiersen den Soundtrack komponieren zu lassen war fantastisch. Die einzelnen Songs sind auch heute noch (stand Januar 2011) immer noch im Gedächtnis und werden nur allzu gerne auch im Fernsehen als Hintergrund Musik verwendet. Die Entscheidung für Tiersen ist auch der Sicht klasse wenn man bedenkt das dieser bis dahin nur den Soundtrack zu "Die fabelhafte Welt der Amelie" komponierte und weder davor noch danach dieses nochmals tat.

Die Leistung der Schauspieler ist jetzt aber auch mal zu würdigen. Wobei die Geschichte besonders Daniel Brühl und Katrin Sass die Chance gab sich zu präsentieren. Für Brühl war dieser dabei auch der Einstieg ins internationale Geschäft, wenn auch nicht gleich Hollywood. Weitere interessante schauspielerische Leistungen boten Tschulpan Chamatowa, als Alexanders Freundin, Florian Lukas, als Denis, Maria Simon, als Ariane Kerner, & Alexander Beyer, als Reiner. Der Film hat gezeigt das auch in Deutschland gute junge wie ältere Schauspieler zu finden sind.

"Good Bye Lenin!" ist auch heute noch ein deutscher Film der heraussticht. Er brauchte keine aufwendigen Special Effects oder sonst irgendwelche überzogenden Actionen Szenen. Er begeistert durch ein fantastisches Drehbuch und überzeugenden Schauspielern.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lenin Exquisit, 8. März 2004
Von Ein Kunde
"Na bitte!" wird sich der ein oder andere sagen: "der Kapitalismus siegt nun also auch bei "Good Bye, Lenin!" Erst eine "normale" DVD und nun, nur ein paar Monate später, eine 3 Disc Deluxe Edition. Könnte man meinen, stimmt aber nicht ganz. Die feinen Unterschiede beginnen schon im Untertitel: Es handelt sich nicht um eine „Deluxe-", sondern um eine "Exquisit-Ausgabe", und das macht sich rasch bemerkbar.
Beginnen wir mit einem Blick auf das, Verzeihung, die Making Ofs. Es sind nämlich drei. Wer schon immer wissen wollte, wie die Spezial Effekte in den Film kommen, der bekommt einen interessanten Einblick im "Making of the Special Effects - Lenin lernt fliegen". Im "Making of the Music" kann man Yann Tiersen dabei zusehen, wie er gleichzeitig Kette raucht, wunderbar Klavier spielt und "J'adore le cinema" nuschelt. Und dann ist da natürlich noch das, naja, "normale" Making Of des Films mit dem Titel: "Der Schmerz geht, der Film bleibt". Der Name ist Programm und lässt erahnen, dass es hier nicht um ein Hollywood "Making-this-movie-was-the-best-experience-I've-ever-had" Gewäsch handelt. In einem mit Interviews angereicherten Drehtagebuch, berichten die Beteiligten sehr ehrlich über Höhen und Tiefen einer ungewöhnlichen Filmproduktion. Lustig, traurig, spannend und lehrreich. Kleiner Tip des Produzenten: Trabbis kaufen ist manchmal billiger als Trabbis mieten. Auch die Schauspieler haben einiges loszuwerden: Alexander Beyers begibt sich in der Garderobe auf Sinnsuche und Daniel Brühl hat gute Vorschläge fürs Catering...
Man könnte meinen, das wäre schon eine ganze Menge, aber die X Filme & - Verleih Crew hat noch tiefer in die Schatzkiste gegriffen.
Mit "Genau so war's" gibt es eine interessante Dokumentation über die Recherche zum Film. Und obendrauf gibt es noch die Spiegel TV Doku "Herbstgeschichte '89". (Habe ich mir bisher noch nicht angesehen, aber Spiegel TV geht doch eigentlich immer!)
Deleted Scenes sind ja bekanntlich Szenen, die zwar gedreht worden sind und im Script standen, aber im fertigen Film dann doch nicht vorkommen. In einem witzigen Gespräch erklären Wolfgang Becker und sein X Filme Kollege Tom Tykwer warum bei Good Bye, Lenin! nun doch nicht drei Stunden lang ist und sinnieren auch gleich noch über die Notwendigkeit des "Killing Darlings" und über knöcheltiefes "Kürzungsblut auf dem Boden des Schneideraums" - Filmstudenten aufgepasst!
Darüber hinaus gibt es noch eine Foto-Galerie und einen DVD-Rom Part mit einigen Goodies für Fans und Neugierige. Ach ja, beinahe hätte ich vergessen zu erwähnen, dass Regisseur Becker die Produktion der Exquisit Ausgabe höchst-selbst überwacht hat - ein besonderer Film erhält eben eine besondere Behandlung. Das Medium DVD darf zeigen was es kann, und sogar die Verpackung ist geschmackvoll bis auf die letzte Bookletseite (besonders die sollte man beachten!). Da ist soviel gutes drauf, man wird gar nicht fertig mit dem Lob. Ansehen lohnt auf alle Fälle!
FAZIT: Auch wenn es zunächst einen anderen Anschein haben sollte, so zeigt sich am Ende doch: Lenin-Qualität überholt Marketing-Kapitalimus - und Coca-Cola ist ein sozialistisches Getränk.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckender und toller Film, 24. Juli 2003
Von 
R. de Hond "r.dehond@berlin.de" (Tilburg, Niederlande) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
Neulich "Good-bye Lenin" gesehen als niederländischer Tourist in Berlin. Seit 15 Jahren schon sehr an die ehemalige DDR und Berlin interessiert, oft da gewesen. Den Film fand ich wunderbar, sehr beeindruckend: das DVD ist für mich ein "must-have" in meiner DDR-Sammlung. Auch mein (niederländischer) Kumpel der vorher noch nie in Berlin war und kaum politisch interessiert ist fand den Film wirklich gut, hat sich die schöne Musik auch (sowie ich) sofort gekauft. Was ich sagen will: ich bin kein Berliner, kein Deutscher und kein ehemaliger DDR-bürger und schätze diesen Film nichtdestoweniger sehr: bin auch der Meinung das viele hier in meinem Land die vielleicht nicht alles (Komische) verstehen werden generell gesehen den Film sehr sehenswert finden werden. "Good-bye Lenin" erzaehlt am schoensten die juengste Geschichte Berlins und Deutschlands. Einfach anschauen!!
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5.0 von 5 Sternen DDR Adé, 28. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
Dieser Klassiker über die Endphase der DDR ist nicht nur eine hervorragende Dokumentation dieser historischen Epoche um 1989, sondern bindet in die Handlung auch noch eine ergreifende Geschichte einer Ostberliner Familie mit ein. So treffen hier Komik und Emotionen, Tragik und Ernsthaftigkeit aufeinander.
Aus der Abteilung Dokumentation kommen solche Sätze wie der bezüglich der Republikflucht über die die ‘rüber machen: ‘Der Letzte macht das Licht aus.‘ Und bei der WM ‘wächst zusammen, was zusammengehört.‘ Manche Prügelszenen der Staatsorgane gegen demonstrierende Bürger sind durchaus echt.
Wie es kommt, dass die im Koma liegende Mutter Kerner (Katrin Sass), eine Vorzeigegenossin, nie desillusioniert werden muss, ist eine geniale Wendung innerhalb dieser Wendegeschichte. Man dreht den ideologischen Spieß einfach um, und kann interessanterweise die gleichen Bilder von den ‘Mauerspechten‘ und den freiheitstrunkenen Bürgern verwenden. Und es ist eine wunderbare Idee, dass viele Westler dem Konsumterror entfliehen wollen. Das ist alles sehr amüsant egal ob schwebendes Lenindenkmal, Spreewaldgurken oder den echten ersten Deutschen im All, Siegmund Jähn, als Taxifahrer. Musik und Schnelldurchlauf betonen das Groteske an der Story ebenso wie der distanziert ironische Kommentar.
Neben Mutter Kerner steht Alex (Daniel Brühl) im Mittelpunkt, der das Ganze inszeniert und das Wiedersehen mit seinem in den Westen getürmten Vater (Burghart Klaußner) emotional hervorragend darstellt. Die ruhige Inszenierung hilft ihm dabei.
Man kann den Film immer wieder mal anschauen, um die eigenen Emotionen erneut zu testen oder um eine deutsche Bildungslücke zu schließen.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auferstanden aus Ruinen...., 30. November 2005
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
....schon in den ersten Minuten schaffen es Alexander (Daniel Brühl) und "Genossen" die DDR auferstehen zu lassen - man fühlt sich zurückversetzt in die Zeit vor den Montagsdemos, die Filmemacher drehen das Rad der Zeit so weit zurück, bis man angekommen ist in einem gerade noch geteilten Deutschland - einer Zeit in der russische Kosmonauten DDR-Briefmarken zieren und Gurken aus dem Spreewald die Küchenschränke des Ostens dominieren...

Man erlebt den sich unaufhaltsam beschleunigenden Zerfall der leibhaftigen DDR, der Arbeiter- und Bauernstaat kommt unter die Räder des Westens - und genau das ist das "Problem" unseres jungen Hauptdarstellers Alexander - in der Phase des politischen Umbruchs fällt die zu 150% vom Sozialismus "infizierte", alleinerziehende Mutter (Katrin Sass), ins Koma.... - sie "verschläft" praktisch die turbulenten Zeiten gegen Ende des geteilten Deutschlands....

Aus dem Koma erwacht, darf "Mutti" sich auf keinen Fall unnötig aufregen, sonst droht der Tod... - wie "schützt" man also die ans Bett gefesselte Mutter vor der neuen Freiheit?

Ganz einfach - die große Idee des Sozialismus darf nicht sterben und der Zeitgeist des Klassenfeindes muss unter allen Umständen aus der Wohnung ferngehalten werden....

Koste es was es wolle, die DDR hat weiterzuleben! Die Geschichte wird praktisch neu geschrieben - und diese ganz spezielle Interpretation der damaligen Ereignisse wird zu einer echten Probe für Ihre Lachmuskeln - wetten?! Wenn ich alleine an die durchaus zynischen Kommentare der selbstgedrehten Reportagen und Beiträge der "Aktuellen Kamera" denke - großartig!

Das Bonusmaterial der DVD kann sich übrigens wirklich sehen lassen - so findet sich u.a. der Lauf der tatsächlichen Geschichtsereignisse in Form einer Zeittafel - die Momente, in denen man mit der Handlung des Filmes auf den Zug der Zeitgeschichte aufgesprungen ist, heben sich farblich von den Ereignissen der Realität ab....

Die Untertitel für Hörgeschädigte unterscheiden die einzelnen Hauptdarsteller "farblich" - d.h. die Dialoge sind per Farbe den einzelnen Schauspielern zugeordnet!

Ein weiterer Gewinn für den Film dürfte wohl die gelungene Musik des genialen Franzosen Yann Tiersen sein... - somit ist der Film nicht nur sehens- sondern auch hörenswert...

O.k. - wer jetzt noch nicht verstanden hat, warum ich den Film mit 5 Sternen bewerte - *seufz* - selbst anschauen! :-)
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gute DVD zu gutem Film, 2. Mai 2004
Dass "Good Bye Lenin" zu den besten deutschen Filmen überhaupt zählt, brauch sicher nicht nochmal erwähnt werden. Die wunderbare Mischung aus Humor, Tragik, Ehrlichkeit und Detailgenauigkeit ist einfach nur schön anzusehen. Der Film berührt, erheitert und informiert.
Nun hat "Good Bye Lenin" endlich auch eine würdige DVD Umsetzung erfahren. Die Deluxe Edition weiss (im Gegensatz zu seinem Vorgänger) in allen Bereichen zu überzeugen. Die erste der drei Discs enthält den Hauptfilm in souveräner Qualität und einigen kleinen Extras, wie beispielsweise den informativen Inter-Kosmodus, der jedoch auch schon auf der vorher erschienenen Single-Disc vorhanden war.
Auf den restlichen beiden Scheiben erhält man dann Informationen in Hülle und Fülle. Neben zahlreichen interessanten Specials zum Film (geschnittene Szenen, Making Of, Musik-Spezial, Visuelle Effekte und vielem mehr) findet man auch eine Spiegel TV Dokumentation, die über die tatsächlichen Ereignisse zur Wendezeit berichtet.
Ein wirklich gelungenes Stück Film in einer absolut zufriedenstellenden DVD Form. Man würde sich jeden Film in einer solch angenehmen Form wünschen.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen charmanter spott ..., 1. August 2003
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
dagegen, dass die DDR so schnell vom westen verschluckt wurde, dagegen scheint sich der film unterschwellig und spottbereit auflehnen zu wollen - auch wenn er weiß, dass das rad der zeit so wenig sich zurückdrehen lässt, wie sich das alte DDR-geld noch umtauschen lässt, wenn man es zu spät wiederfindet. man ahnt nach dem ersten drittel des films, dass die simulation einer noch bestehenden DDR in schwierigkeiten geraten muss, je mehr die vom koma genesende mutter von der sich verändernden außenwelt mitbekommen wird. sich entrollende coca-cola-plakate, fliegende lenin-statuen, einreisende aus wuppertal - überhaupt die vielen west-autos (als die wieder gehfähige mutter vor die haustür tritt): einfach grandios wird es, wenn der haupt-akteur mit seinem kumpel beginnt, per video-kamera der mutter die angeblich neuesten nachrichten in das fernsehgerät zu mogeln. so kommt der staatsratsvorsitzende halt wie beiläufig darauf zu sprechen, dass man nun zahlreichen, verunsicherten bürgern aus dem westen großzügig die einreise erlauben wolle. tröstlich für die in der realität vom westen verschluckten, sich mindestens für die zeitspanne eines films, die sache einmal (nicht ohne charme) ganz anders vorzustellen...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachen und weinen in einem, 21. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! (DVD)
Dies ist wirklich ein genialer deutscher Film, der mit unserer Geschichte sensibel umgeht.Neben vielen komischen Szenen gibt es aber auch vieles was einem nachdenklich und ein wenig traurig stimmt.Hervoragend die Hauptdarsteller aus Ost und West.Die Ausstatung der DVD ist sehr gut gelungen,unter anderem mit geschichtlichen Dokutmaterial.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein toller Film, 11. Oktober 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Good Bye, Lenin! [VHS] (Videokassette)
Ein wunderschöner Film über die "Wiederbelebung" der DDR in einer 79 qm großen Wohnung. Die Geschichte ist herrlich absurd und wird mit wunderschönen Bildern und Dialogen perfekt in Szene gesetzt. ES macht sehr viel Spaß sich diesen Film anzusehen.

Alles in allem ist "Good Bye Lenin" also nur zu empfehlen, so muß richtig gutes Kino aussehen!!!

P.S: Es kostet Zeit, bei Amazon Rezensionen zu verfassen. Es wäre schön, wenn ich ein Feedback erhalte. Vielen Dank!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wunderbare Satire.,, 25. Februar 2012
Von 
Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Dieser Film ist eine Satire auf den Zusammenbruch der sogenannten DDR. Er ist so angelegt, dass alle politischen Gruppierungen den Inhalt nach ihrem Gutdünken interpretieren können und darin sehe ich die eigentliche Meisterleistung dieses Werkes des Regisseurs Wolfgang Becker.

In meinen Augen war das andere Deutschland hinter der Mauer- zugespitzt jedenfalls- immer ein großes Gefängnis, in dem die Menschen, sobald sie passiven oder aktiven Widerstand gegen diesen Unrechtsstaat leisteten, nach Bautzen verbannt und dort im Staatsgefängnis gefoltert oder anderweitig zur Räson gebracht wurden. Demokratisch war dieser Staat auf keinen Fall, denn er raubte seinen Bürgern die Freiheit und damit ein unveräußerliches Menschenrecht.

Die Filmhandlung spielt unmittelbar vor der Wende. Der Regisseur bindet immer wieder Dokumentarteile in seinen Film ein, die die Absurdität der ewig gestrigen Nomenklatura aufzeigen, speziell wenn die DDR-Soldaten im Stechschritt an Honecker vorbeimarschieren und Kinder mit Schiffchen auf dem Kopf und Tüchlein um den Hals, uniformiert vorgestrige Heimatlieder singen und dadurch deutsches Liedgut der besonderen Art konservieren.

Der Protagonist des Films ist Alex (Daniel Brühl) der gemeinsam mit seiner Schwester, deren Kind und seiner Mutter Christiane Kerner (Kathrin Saß) in Berlin lebt. Sein Vater, ein Arzt, hat schon Jahre vor der Wende die Gelegenheit genutzt, in den Westen zu gehen und dort zu bleiben.

Christiane hat aufgrund ihrer Ängstlichkeit den Schritt nicht gewagt und wurde zu einer angepassten DDR-Bürgerin, die einen Herzinfarkt bekommt als sie ihren Sohn während einer Montagsdemonstration wahrnimmt und sieht, wie er verprügelt wird. Ihre kleine heile Spießerwelt der Spreewaldgurken und Heimatlieder lässt ein Ende des Unrechtstaats nicht zu und so schafft ihr Alex, nachdem Christiane das Krankenhaus verlassen hat, in einem Zimmer der gemeinsamen Wohnung einen Ort, in dem die DDR fortlebt, obschon sie bereits längst untergegangen ist. Christiane lag wochenlang im Krankenhaus im Koma und hat die Wende verschlafen. Alex ist überzeugt, dass ihr die Wiedervereinigung nicht zugemutet werden kann.

Nicht nur Christiane, sondern all die anderen vergleichsweise alten "DDRler" sind in dem Film tragische Figuren, weil sie sich nicht mehr auf Neues einlassen wollen und sich nach einer Idylle sehnen, die es so weder in dem einstigen Land hinter der Mauer, noch sonst irgendwo gab. Sie alle gehören den Generationen an, die man Jahrzehnte um ihre Freiheit betrogen hat und nun nicht wissen, wie man sie positiv nutzen kann.

Der Film beinhaltet sehr witzige, teilweise tiefgründige Dialoge, sehr gute, leise Kritik, sowohl an der marxistischen wie auch kapitalistischen Ideologie und zwar in ihren direkten Auswirkungen. Sakastisch fand ich, dass die Tochter Christianes problemlos die Uniform der jungen Pioniere (Schiffchen, und Halstuch) gegen die Uniform von Mc Donalds (Schiffchen und Halstuch) eintauschte. Das sagt im Grunde alles, vor allem, dass man sich bemühen sollte, stets seinen eigenen Verstand nicht außer Acht zu lassen, um nicht fremdbestimmt zu werden.

Die schauspielerischen Leistungen von Daniel Brühl und Kathrin Saß können nicht genug gelobt werden.

Die Bild- und Tonqualität sind hervorragend.
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Good Bye, Lenin!
Good Bye, Lenin! von Wolfgang Becker (DVD - 2003)
EUR 4,99
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