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Kundenrezensionen

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am 5. September 2005
Solche Filme gibt es viel zu selten...
"Samsara" - das Rad, der Kreislauf von Tod und Wiedergeburt - es zu durchbrechen ist im Buddhismus das Ziel aller Mönche, so auch Tashis, der sich für drei Jahre, drei Monate, drei Wochen und drei Tage in eine einsame Höhle zum Meditieren zurückzieht.
Doch nach der Wiederkehr ins Kloster mag sich das ersehnte Nirwana nicht einstellen - Tashi kommt selbst im Schlaf nicht zur Ruhe und träumt weiter von irdischen Genüssen.
Er quält sich innerlich sehr und auch sein weiser Meister weiß keinen anderen Rat, als seinem Schüler die Chance zu geben, ins weltliche Leben zurückzukehren.
Auf dem Weg der Erfahrungen macht Tashi die Liebe durch - aber auch den Schmerz und die Enttäuschungen.
Zum Schluss muss er sich entscheiden... doch seine Frau kommt mit einem brillanten Monolog dazwischen und lässt das Ende nur vermuten.
Wer selbst ein spiritueller Sucher ist, der sollte sich diesen Film unbedingt ansehen, denn hier werden alte Muster und Schablonen auf die Neuzeit ausgerichtet, auch wenn sich äußerlich das armselige Leben der Menschen nicht sehr viel verändert hat in den vergangenen Jahrhunderten. Innerlich haben auch diese Menschen einen Bewusstseinswandel durchgemacht, der des Öfteren Konflikte auf dem Weg vorprogrammiert.
Der Wert eines solchen Films ist in seiner inneren Stille zu finden... im Flüstern zwischen den Worten. Er kommt mit nur wenigen Worten aus... und immer ist es so, dass das Wichtige nicht über Worte zu vermitteln ist.
Die Schauspieler überzeugen durch ihre schlichte Eleganz, Gestik und Mimik - die Musik ist vom Feinsten und die Naturaufnahmen sind von atemberaubender Schönheit.
Was will man mehr?
An dieser Stelle möchte ich auch den spirituellen Film: "Frühling, Sommer, Herbst und Winter... und wieder Frühling" empfehlen, den Amazon auch im Programm hat.
11 Kommentar|76 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. März 2004
Wer sich für Buddhismus, das Leben in Tibet oder auch nur für schöne Landschaftsaufnahmen interessiert sollte sich diesen Film auf jeden Fall holen.
Man sollte bedenken, dass dieser Film nicht in ferner Vergangenheit spielt, was einem nicht so einfach bewusst wird, wenn man sich anschaut unter welchen Verhältnissen (auf keinen Fall negativ gemeint) die Menschen dort (teilweise noch immer) leben.
Der Buddhismus und das Leben in einem Kloster kommt auch gut rüber.
Was mich am meisten fasziniert ist, dass der Film mit sehr wenig Dialogen auskommt und die Schauspieler durch Mimik und Gestik unglaublich viel Atmosphäre erzeugen.
Die Story selbst ist auch wohl für jeden gut nachvollziehbar (ich kann mir vorstellen dass jeder Mönch mal solche Momente hat).
Der Schlussmonolog der Frau ist auch einer der Interessantesten die ich bisher in Filmen erlebt habe.
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am 17. Juni 2003
es ist lange her, daß ich samsara im kino gesehen habe. aber ich erinnere mich, wie lange der film noch nachgeklungen hat. das ist ja doch eher selten. ich hab' ihn sogar 2x gesehen, damals :)
samsara ist eine stille, weise geschichte, erzählt in wunderbaren bildern, die zuläßt, daß man den protagonisten auf seiner suche durch's leben begleitet. hesses siddharta-geschichte nicht unähnlich. wer für sowas was übrig hat, kann den film sorglos kaufen :)
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am 23. September 2005
Ein wunderschöner Film über die Suche eines Mönches. Wir können die Hauptperson sofort übertragen auf unsere eigenen Konflikte auf dem Weg.
Dieser junge Mann hat drei Jahre - ohne Kontakt mit der Außenwelt in einer abgeschlossenen Höhle meditiert und hat es nicht geschafft, sich von den weltlichen Äußerlichkeiten zu befreien. Besonders seine sexuellen Sehnsüchte lagen wie Steine auf seinem Weg.
Nach vielen Jahren der "bitteren Erfahrungen" musste er seine Suche erneut beginnen.
So ist es auch mit uns, denn wir machen immer wieder dieselben Fehler und sagen dann später: "Hätte ich doch..."
Und trotzdem macht dieser Film jedem Sucher Mut, seinen Weg zu finden, denn wenn das einem Mönch passiert, der unter der Obhut eines spirituellen Meisters erzogen wurde, dann können wir uns auch ein paar Schritte abseits des Weges "erlauben".
Es ist nie zu spät - du kannst immer wieder umkehren und deinen Weg erneut überdenken. Das ist die Botschaft dieses Filmes, den sich jeder Sucher unbedingt anschauen sollte.
Neben dem Inhalt, der mich besonders fasziniert hat, da ich selbst auf der so genannten Suche bin, sind die schauspielerischen Leistungen hervorzuheben, die in ihrer schlichten asiatischen Weise, so manchem Europäer ein großes Vorbild sein können.
Ein Film mit viel Tiefgang!
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am 3. November 2003
„Wie hindert man einen Tropfen Wasser am Austrocknen? - Indem man ihn ins Meer wirft."
Eine der vielen Weisheiten von „Samsara", einem der wohl schönsten Filme der vergangenen Jahre.
Protagonist des 140 Minuten langen Films ist der junge Mönch Tashi. Nach dreijähriger Meditation wird der Lama von den Mönchen seines Klosters zurück ins Leben geholt. Doch Tashi hat sich verändert. In ihm entwickelt sich ein Verlangen nach Frauen und körperlicher Liebe. Als er bei einer Erntesegnung die hübsche Pema trifft, verlässt er das Kloster und heiratet sie. Doch auch das Leben außerhalb des Mönchdaseins birgt Probleme und Gefahren, wie Tashi früh genug erfahren muss...
Mit „Samsara" realisierte der indische Regisseur Pan Nalin („Ayurveda") sein bisher größtes und ehrgeizigstes Filmprojekt. Seine Geschichte über die Liebe eines Mönchs zu einer einfachen Arbeiterin kommt völlig ohne Klischees aus und ist dennoch sehr gefühlvoll und packend. Dazu kommen die wunderschönen Panoramen des Himalaya, was für einzigartig schöne Naturaufnahmen sorgt. Besondere Erwähnung verdient auch die Filmmusik und die exzellenten Schauspieler, die für eine sehr intensive Atmosphäre des Films sorgen. Dieses Zusammenspiel zwischen den beeindruckenden Bildern, der atmosphärischen Musik und der faszinierenden Story über Liebe und Sinn im Leben sorgt für ein Filmerlebnis der besonderen Art.
Wer mit den Themen Buddhismus und Tibet nur im Geringsten etwas anfangen kann, sollte diesen Film gesehen haben.
11 Kommentar|32 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 31. Dezember 2013
Dieser Film ist ein seltener Glücksfall: wann gelingt es schon, eine extrem kluge Handlung mit atemberaubend schönen Bildern so spannend zu gestalten? Diesem Film gelingt das Kunststück, kein Lehrfilm des Buddhismus zu sein und dennoch unendlich viel über die Weisheitslehre des Buddhismus zu sagen. Ohne dabei viele Worte zu gebrauchen. Das ist die hohe Kunst des Films, über Bilder, Blicke, Gesten ganz viel von der Idee des Buddhismus zu erzählen, ohne je plakativ zu sein. Und er setzt sich durchaus kritisch mit so mancher Gepflogenheit des Buddhismus auseinander und reflektiert diesbezüglich auch die Rolle der Frau.
Letztlich ist der Film vieles in einem: ein handwerklich hervorragender Film; ein meditativer Film über das Leben und die Frage, was wirklich zählt; eine kritische Reflexion über den Buddhismus und seine Werte; ein spannend erzählter Film in traumhaft schönen Bildern.
Eine spannende Reise in fremde Welten, die am Ende doch nicht so weit entfernt sind, wie man mitunter denkt. Ruhig, medidativ und mit viel Raum, sich wichtige Gedanken zu machen.
Ein Meisterwerk.
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am 30. Mai 2007
Es ist spannend mitzuerleben, wie im Film zu dessen Untertitel 'Geist und Leidenschaft' fortlaufend Fragen gestellt werden:

* Wieviel Leidenschaft bleibt dem erleuchteten Geist? oder

* Bedeutet erleuchtet zu sein, (aus moralischen Gründen) keinerlei Leidenschaft mehr zeigen zu dürfen? oder

* Ist Leidenschaft überhaupt erst dann möglich, wenn der Geist erleuchtet ist?, und so weiter.

Subtil führt Samsara schrittweise an die Beantwortung dieser Fragen heran. Die Schlussszene beendet das diesbezügliche 'Flüstern zwischen den Zeilen' und fordert eine Konsequenz. Es scheint mir müßig, darüber zu rätseln, welche Antwort Tashi für sich wohl gefunden hätte. Denn das gut vorbereitete offene Ende wirft den Zuschauer in das kalte Wasser, indem es von seinem Hauptdarsteller fordert, eine ehrliche Antwort zu geben. Dies wird nur involvierten und mitfiebernden Zuschauern, die sich vorurteilsfrei und ohne moralische Wertung an neue Erkenntnisse heranführen lassen, möglich sein. Nehmen Sie sich also Zeit, um sich von fantastischen Bildern, Darstellern, Musik, etc. einfangen zu lassen, bis Sie selbst mitten drin sind...
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am 20. September 2013
Von allen Liebesgeschichten hat diese die größte Anmut und erzeugt tiefste Demut bei Menschen, denen Ihr eigener spiritueller Pfad wichtiger ist wie das Anhäufen materieller Reichtümer. Der Protagonist Tashi wird aus seinem dreijährigen Einzelretreat in völliger Abgeschiedenheit zur Außenwelt von seinem Lama erweckt und erhält die Mönchsordination des tibetischen Buddhismusses. Er scheint sich für den spirituellen Pfad ohne weltliche Verstrickungen, die anhaftet und wertet entschieden zu haben und doch gibt der Kosmos ihm eine unglaublich kaum überwindbare Aufgabe, als er bei seinem ersten Arbeitsauftrag als junger ordinierter Mönch, dem weihen der Ernte, die hübsche Pema triff ist es bei beiden Anziehung auf den ersten Blick. Jetzt aber wird ihm der tantrische eben nicht sutrische Weg des tibetischen Buddhismusses zur Falle, da er sich den irdischen reizen des Tantra und der primären Intention der Auflösung des Dualismusses im Akt nicht entziehen kann. Die hier gezeigten Liebesszenen mögen für viele dann auch kritisch sein, da Nichtwissende darin quasi Softporno ähnliche Strukturen erkennen, aber im Handlungsrahmen dieses Filmes fügen sie sich in ein unweigerliches größeres Ganzes das den meisten schlichtweg wesens und kulturfremd zu sein scheint. Tashi verlässt das Kloster heiratet Pema und beginnt ein weltliches Leben mit allen Problemen. Beeindruckend ist hier sicherlich die Situatin mit der Waaage zum abwiegen des Getreides die so stark an Brechts "Waage der Baleks" erinnert. Tashi ist den Angriffen einer der fünf Töchter Maras jetzt weitaus schutzloser ausgeliefert als hinter den Mauern seines Klosters und er lässt sich auf ein Abenteuer mit einer Wanderarbeierin ein und bringt das ganze Dorf und seine Konventionen in immer größere Probleme. Hier beginnt sich dann das Drama das Otto Weiniger in seinem Werk "Geschlecht und Character" beschreibt und die Ereignisse eines CG Jung mit Sabina Spielrein quasi in Form von Friedrich Nietzsches Theorie "Ewige Wiederkunft des Gleichen" als ultimativer Beweis zu manifestieren. Und hier laufen dann alle Fäden zu Hesses Siddharta und zu Buddha selbst zusammen. Tashi folgt seinem inneren verlangen seine spirituelle Reise fortzusetzen und verlässt wie Siddharta Gautama einst seine Frau Yashodara und seinen Sohn Rahula. Es liegt ein besonderer Zauber in dieser Schlusszene dessen Nachdenktiefe gewaltige Ausmaße hat. Leider bekommen solche Filme in einer Welt, die einzig und ALL/EIN(s) dem mechanistischem materialistischen Materialismus fröhnt wohl niemals die Anerkennung die sie für eine bessere Welt benötigen würde. Der Film ist ein Kleinod spiritueller Filmkunst.

INDEM MAN IHN INS MEER WIRFT
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am 29. April 2003
Ein Film ohne überflüssige Worte. Überwältigende Bilder-und Farbenpracht. Ein interessanter Blick auf das Leben buddhistischer Mönche und der Bevölkerung in Ladakh. Verwoben in eine Liebesgeschichte mit einer Prise Erotik.
Ein junger Mönch entsagt dem klösterlichen Leben, um Erfahrungen im weltlichen Leben zu machen. Er heiratet, setzt einen Sohn in die Welt... Aber auch das Leben jenseits der Klostermauern birgt Schwierigkeiten. Flucht oder Bleiben? Wie bewahrt man einen Wassertropfen vor dem Austrocknen?
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am 31. Dezember 2011
Der Film erzählt die Geschichte eines jungen buddhistischen Mönchs, der sich in eine Frau verliebt und daraufhin das Klosterleben hinter sich lässt. Die Geschichte hat mich sehr berührt und ich habe noch Tage später über die Fragen nachgedacht, die er aufwirft, ich denke, das ist es, was einen guten Film ausmacht. Jedem, der sich in seinem Leben mit Sinnfragen auseinandersetzt, kann ich diesen Film empfehlen.
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