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am 31. März 2003
Da hat sich Martin L. Gore musikalisch keinen Gefallen getan - und seinen, bzw. den Depeche Mode Fans noch viel weniger. Denn das 2. Soloalbum des DM-Songschreibers könnte ein unentdecktes Werk aus der Violator-Phase sein und kein Mensch würde sich wundern. Das ist einfach zu wenig, zu uninspiriert, ohne Innovation, die man von Gore eigentlich hätte erwarten können.
Was dann doch noch zum Teil die Kohlen aus dem Feuer holt, ist die Auswahl der Songs. Denn Gore hat aufs Songschreiben verzichtet und sich 11 Songs ausgesucht, die seine Leidenschaft für Velvet Underground und deren Folgen unterstreicht. Selbst sein Gesang spiegelt dies wieder. Ähnlich wie Lou Reed, John Cale oder Nico nur sehr beschränkte gesangliche Mittel zur Verfügung standen, interpretiert Gore diese Songs, als seien es seine eigenen in einem leicht näselnden fast ausdruckslosen und unbeteiligten Stil, der einem Brian Eno Soloalbum sehr nahe kommt. Leider passt die Instrumentierung des Albums oftmals nicht zu den Songs. Die durchweg elektronisch eingespielten Songs entwickeln kaum Atmosphäre. Hätte sich Gore für eine Klavierbegleitung entschieden, das Album hätte mit Sicherheit das Zeug zum Klassiker.
So klingt Nick Caves Loverman sehr dünn, wie es dem Titel eigentlich nicht gerecht wird. Auch Gores deutscher Gesang zum Lied vom einsamen Mädchen, eine nett gemeinte Hommage an Nico, besitzt all die Stolpersteine, bei denen schon Leute wie David Bowie oder Peter Gabriel ins Straucheln gerieten.
Dagegen ist der John Lennon Song Oh My Love ein wahres Kleinod und sogar der David Essex (!!) Titel Stardust ist ein überraschender Höhepunkt des Albums. Candy Says, der Abschluss des Albums, lässt einen dann doch ein wenig ratlos zurück, denn Songs dieser Art hätte man sich einige mehr gewünscht. So bleibt der Verdacht eines Lückenfüllers, der musikalisch nicht überzeugen kann aber sonst ganz nett ist. Mehr nicht.
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am 5. April 2003
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Am 28. April erscheint endlich Counterfeit² - Martin Gore's zweites Soloprojekt. Und das hat es in sich !!!
Die 11 Titel des Albums sind allesamt Coverversionen, u.a. von Lou Reed, Iggy Pop, Nick Cave And The Bad Seeds, Kurt Weill und David Essex.
Ein Blick auf einige Counterfeit² Titel:
- Die erste Singleauskopplung von Counterfeit² ist "Stardust", im Original ein Top 10 Hit von David Essex. Gore benutzt zur Gestaltung dieses Titels minimalistische elektronische Klänge - oder wie der Ami sagt: Bleeps & Clicks.
- "I Cast A Lonesome Shadow" (mein persönlicher Favorit auf Counterfeit²) ist im Original ein Country Song von Hank Thompson. Martin Gore's Techno-Noir-Fassung ist schlechthin ein Highlight auf dem Album - und ein unbedingter Anspieltipp !!!
- Ebenso genial ist ihm die Coverversion zu "Loverman" gelungen, welches ursprünglich von Nick Cave And The Bad Seeds stammt. Dieser Song hat dynamik, gefühl und leidenschaft. Einfach toll !!!
- Weiterhin möchte ich "By this River" (Original: Brian Eno) hier hervorheben. Dies dürfte einer der bekannteren Titel auf Counterfeit² sein. Sehr gefühlsbetont, minimalistisch und melodisch.
- Ein besonderes Schmankerl auf diesem Album ist der deutschsprachige Song "Das Lied vom einsamen Mädchen" (Original: Nicos).
Fazit:
Counterfeit² ist nicht nur was für Depeche Mode Fans, sondern auch genau das richtige für jeden anspruchsvollen Musikgenießer, der sich von der ganzen Mainstramwelle á la "Deutschland sucht den Superstar" distanzieren, und endlich mal wieder in den Geschmack wirklich guter Musik kommen möchte.
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am 18. März 2003
Da ist Martin Gore ein richtig guter Wurf gelungen. Er covert sich durch Klassiker. Als Depeche Mode Texter nutzt er diese mal die Vorlagen anderer großer Meister. Außerdem singt er hier ein deutsches Lied: "Das Lied vom einsamen Mädchen" Diese CD ist nicht nur für Depeche Mode Fans ein Kauf, denn Martins Stimme ist eine erfrischende Abwechslung in unserer Pop-Kultur!
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am 4. Mai 2003
Da sitzt man gemütlich am Gartentisch... die Sonne geht langsam unter... und man denkt sich.... hach... stardust... klingt doch gut... das mach ich dran... Man legt also die CD ein, schnappt sich die Fernbedienung und stellt das Lied ein...
3 Minuten später sitzt man totdepressiv beinahe am Heulen am Tisch... Sooo super schön!
Die ideale CD zum Kuscheln und Regenwetter! :-)
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HALL OF FAMEam 7. Juli 2003
Als musikalischer Kopf von Depeche Mode, der diese Band seit Jahrzehnten am Leben erhält, kann er kein schlechter Künstler sein. Nachdem er mit der EP "Counterfeit" 1989 schon einmal seinen musikalischen Idolen mit Coverversionen huldigte, macht er dies mit "Counterfeit 2" mit einem kompletten Album. Die elf Songs auf der CD stammen aus allen möglichen Stilrichtungen, wobei nicht jedem Song die Neubearbeitung mit kühler, minimalistischer Elektronik richtig gut tut. Am besten gelungen ist u.a. Nick Caves "Loverman", das schleppend in die Gänge kommt und den Hörer nach sieben Minuten verstört zurückläßt. Ebenso beeindruckend ist Nicos trauriges "Das Lied vom einsamen Mädchen", die Gänsehaut-Version von David Essex` "Stardust" sowie Iggy Pops "Tiny Girls". Düstere Musik, die aber nicht zu allen Songs passt. Trotzdem ein gelungenes Album des Depeche Mode-Masterminds, der zwar nicht sonderlich gut singen kann, dieses Manko aberdurch eine umso intensivere Produktion mehr als wett macht.
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am 17. April 2012
Das Album enthält Songs, zwar von bekannten Künstlern, aber nicht unbedingt solche, die man schon tausende Male gehört hat.
Ingesamt ist die Stimmung her melancholisch, aber zu der Stimme von Martin Gore passt das aus meiner Sicht sehr gut.
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am 13. Mai 2003
das album hat meine erwartungen noch übertroffen! als wären die songs Martin auf den leib geschneidert worden bzw. schon immer von ihm selbst.. selten klang modernst produzierte popmusik (hier mit dezenten clicks'n'cuts und einfach perfektem organischen sounddesign) so zeitlos, jenseits von kalkuliertem aufgesetzten trendspotting.
meine favoriten sind fürs erste 'i cast a lonesome shadow', 'loverman' und 'das lied vom einsamen mädchen'. wie gut sein gesang auch auf deutsch kommt .)
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am 2. März 2013
Martin Gore völlig anders und trotzdem einmalig, sehr hohes Niveau / Popart der allerhöchsten Klasse, hoffentlich folgt noch einmal ein Album dieser Art.
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am 13. Februar 2010
Wer Martin-Fan ist wird dieses Album lieben. Es ist sehr individuell und einfach nur toll.
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am 23. Mai 2003
mir gefällt counterfeit2 nicht so gut wie das erstlingswerk counterfeit von 1989. der sound des gesamten albums ist nicht sehr variabel gehalten und bei elektronischer musik sollte man gerade als kopf von depeche mode darauf achten, dass nicht schon nach dem 4. lied der hörer das gefühl hat, den einen oder anderen klang (erinnert mich teilweise an erasure!) in den liedern zuvor schon einmal gehört zu haben. so nutzt sich dieses album meiner meinung nach zu schnell ab und es bleibt einem nicht sehr langhaltig ín erinnerung. es ist ein album des augenblicks. aber das wiederum schafft m. gore sehr gut: wenn man genau in der stimmung für dieses album ist, gibt es kaum etwas besseres. im kleinen vergleich zum band-kollegen dave gahan, der fast zeitgleich sein solo-debüt vorlegt, hinkt martin gore meiner meinung nach aber ein bisschen hinterher, obwohl man hier schwer einen vergleich ziehen kann. meine favoriten sind 'i cast a lonesome shadow' und 'das lied vom einsamen mädchen'.
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