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Kundenrezensionen

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am 20. Juni 2004
... müsste der deutsche Titel eigentlich heißen. Wer "We were Soldiers once, and Young"(Wir waren damals Soldaten und jung) in "Wir waren Helden" übersetzen ließ, gibt meiner Meinung nach Aufschluss über seine Englischnote. Jedenfalls ist dieser Titel das genaue Gegenteil dessen, was der Film auszudrücken versucht.
Das ändert aber nichts am Inhalt des Films, der mir trotzdem gut gefallen hat: Es geht um den ersten Einsatz der Luftkavallerie in Vietnam 1965 und somit auch um die erste größere Begegnung zwischen der nordvietnamesischen Armee und den US Streitkräften. Mit neuer, unerprobter Ausrüstung (von den Gewehren bis zu den Hubschraubern) und größten Teils unerfahrenen Soldaten wird Col. Hal Moore ins La Drang Tal entsandt und bekommt sofort den Auftrag, NVA- Soldaten in die Berge nahe der Kambodschanischen Grenze zu verfolgen. Doch da sie ohne Infos über die Feindstärke losgeschickt werden, werden Moor's schlimmste Befürchtungen wahr.
Der Film ist effektmäßig wahrscheinlich einer der herausragensten der letzten Zeit, in den Punkten Logik und Charaktere jedoch sehr fraglich. Von (von diesem Film keinesfalls übertroffenen) alten Vietnamfilmen wie Platoon, Apocalypse Now und Full Metall Jacket weiß man, dass die GIs in Vietnam keine Heiligen waren: Wüste Ausdrücke, Alkohol, Drogen usw. im Überfluss. Dies ist für mich der Hauptkritikpunkt an "Wir waren Helden". Es fällt einem nicht gleich auf, aber auf mich wirkt der Film etwas zu brav, trotz vieler brutaler Szenen. Es gibt im ganzen Film keine einzige Figur die man nicht mögen könnte! Man hat sogar den Eindruck, als würden sich mitten in der Schlacht plötzlich alle entsetzt umdrehen, würde auch nur einer das F- Wort schreien. Auch gibt es in extremsten Szenen keinen einzigen Ausraster oder auch nur einen, der den Verstand verliert. Wie erschreckend einfach das passieren kann, zeigt (immer noch mein Lieblingsfilm über den Vietnamkrieg) "Apocalypse Now". (Da kommt übrigens auch eine Luftkavallerieeinheit zum Einsatz, und dort wirkt diese meiner Meinung nach viel realistischer.)
Die Logikmängel des Films, die eigentlich nur in der FSK 16- Fassung vorkommen, beschränken sich nur auf das Ende: War im einen Moment die Lage der Amerikaner noch aussichtslos, haben sie ein paar Minuten später die Schlacht gewonnen. Das kommt daher, weil in der FSK 16- Fassung die Szenen herausgenommen wurden, die Zeigen, wie die Amis die Nordvietnamesen überraschen konnten. Dieser Schnitt ist eigentlich völlig unnötig, da die meiner Meinung nach brutalsten Szenen nicht herausgeschnitten wurden. Auch wurde völlig unnötig die Truppenparade kurz vor dem Abmarsch nach Vietnam geschnitten, in der Moore auch einen wichtigen Schlüsselsatz sagt, der im Trailer auf der FSK 16- DVD seltsamerweise zu hören ist...
Diese Mängel schaffen es aber dennoch nicht, einem den Video- oder DVD- Abend mit "Wir waren Helden" zu verderben, obwohl man ja jeden Tag in den Nachrichten sieht, dass die Amerikaner unfähig zu sein scheinen, aus dem Vietnam- Desaster zu lernen. Ich hoffe, dass dieser Film auch dazu beiträgt, niemals zu vergessen, dass Krieg, egal wo, das schrecklichste auf Erden ist.
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am 18. Februar 2005
Ich kann mir nicht helfen, aber der Film hinterlässt in mir zwiespältige Gefühle. Doch bevor ich dies näher erkläre, möchte ich darauf hinweisen, dass ich über die FSK 18 Version schreibe.
der film behandelt den Vietnamkrieg. Da ist man einiges gewohnt. und mittlerweile ist auch jedem letzten Europäer klar, dass dieser ein großes Trauma der USA war. Platoon, Apocalypse now und die Fersehserie "Nam" haben dies deutlich gezeigt. Dieser Film will anders ansetzen.er zeigt nicht Antihelden, die mit Drogen vollgepumpt im Urwald umherirren und gegen den Krieg philosophieren. Hier wird das Augenmerk auf die erste größere Schlacht mit amerikanischer Beteiligung gelegt. Auf einen Zeitpunkt also, als Amerika sich noch unschuldig fühlte. Dementsprechend sind die Soldatenäußerungen. Ist die Deutsche übersetzung auch eigentlich irreführend, so passt sie hier zur Gefühlslage beider Parteien. Man ist noch im "Helden-Status". Der Krieg macht noch Sinn, man ehrt seinen Gegener und fühlt sich nicht wirklich Schuldig, denn man hat um sein üerleben gekämpft. Patriotismus ist noch eine Selbstverständlichkeit und es ist nicht kitschig oder naiv, im Moment seines Todes an seine Frau und sein Vaterland zu denken. Dass ist alles stimmig, schlüssig und die Bilder des Schlachtfeldes, mit ihrer Mischung aus Grausamkeit und Heroismus, sind passend erddrückend und in Ihrer Mächtigkeit immer wieder aufs neue "Seherweckend". Die Schauspieler agieren gekonnt und alles passt. Auch die Bilder der "Heimatfront" sind neu. Keine Demonstrationen, keine "kindermörder" Anklagen, all das hat Amerika noch vor sich. Und dabei sind die Bilder von den Daheim ebliebenen Frauen noch die Stärksten. Sie wissen, was geschehen kann, sie leiden den Druck der ungewissen Zukunft, sie stehen tatsächlich am Ende allein da. Eindrucksvoll dargestellt.
Aber all das macht einen auch nachdenklich. Es ist wie eine Umkehr all dessen, was wir bisher vom Vietnamkrieg zu sehen bekamen. Die Soldaten sind Tapfer, Heldenhaft, väterlich und Gutherzig. die Frauen mütterlich, fürsorglich und in ihrer Rolle Heldenhaft. Ist das der wirkliche Krieg?
Man macht sich Hoffnung, dass doch nicht alles sinnlos ist. Und ist darin der Krieg nicht verherlciht? Bin ich nur, weil ich so groß geworden bin, zu überkritisch?
nun, zumindest das hat der Film geschafft, ich habe nicht über den Krieg nachgedacht, sondern habe über mein Geschichtsbild nachgedacht. Insofern durchaus wertvoll. aber, und das ist das Zwiespältige, ist es nicht am ende doch ein reaktionärer, kitschiger Film mit einigen wenigen politisch korrekten Einsprengseln?
Soviel zum Film. Die Auststtung ist schon besprochen worden. daher dazu nichts mehr.
Weil der Film gewaltige Aufnahmen hat und bemerkt hat, dass er ein Film ist und kein Theaterstück, abgezogen davon meine politischen Vorbehalte, insgesamt vier sterne.
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am 21. Dezember 2003
Ich habe den Film schon in Original länge gesehen , und muss sagen ich war schockiert als ich mir die DVD jetzt gekauft habe. Die Qualität ist natürlich , wie meistens auf einer DVD, gut. Doch als ich mich so erinnerte wie er im Original ist, war ich sehr enttäuscht, denn dass was man gesehen haben muss um diesen Film zu verstehen, ist wie im TV weggeschnitten. Daher mein Rat an jeden der sich diese DVD noch kaufen möchte. Wenn möglich kaufen sie sich die FSK 18 Version, um diesen Film auch wirklich zu verstehen. Danke für ihre zeit und ich hoffe ich konnte ihnen weiterhelfen !
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am 22. März 2005
Ich war mir beim erstmaligen Ansehen dieses Filmes unschlüssig, was ich davon halten soll. Mittlerweile habe ich ihn ein zweites Mal gesehen und kenne somit die FSK 16 und FSK 18 Version. Bei einem Film dieser Art befürchtet man beim Zugreifen in der Videothek, mit Patriotismus überflutet zu werden. Glücklicherweise hält es sich in meinen Augen bei "Wir waren Helden" gerade noch in Grenzen, auch wenn es schon stellenweise recht viel und überzogen ist. Aber es wird auch gleichzeitig versucht, auf diese Weise eine persönliche Verbindung zu einigen Soldaten aufzubauen (allen voran natürlich Mel Gibson), damit sie später in der Schlacht nicht als Statisten agieren.
Die Schlacht- bzw. Kampfszenen sind schonungslos und realistisch inszeniert. Der Zuschauer fühlt sich mitten in das grausame Schlachtgeschehen hineinversetzt. Gleichzeitig wird auch der Versuch unternommen, die Gegenseite zu zeigen und intelligent handeln zu lassen. Der Schwerpunkt liegt natürlich bei der US-Armee aber immerhin nicht vollständig. Insgesamt gesehen, stechen einige, sehr gut eingefangene Bilder hervor, ebenso wie die stimmungsvolle Musik. Der "Cut" auf FSK 16 wirkt sich meines Erachtens nicht negativ aus, die Grausamkeiten eines Krieges werden auch so klar vermittelt. Aber es ist schon irgendwie störend, das Mel Gibson alias Colonel Moore recht locker und unbeschadet über das Schlachtfeld wirbelt, während seine Männer rings um ihn herum sterben. Die Glaubwürdigkeit geht hier etwas verloren.
Als Ganzes gesehen hat die Handlung einige Sprünge (zeitlich sowie örtlich), was den Film etwas zerreißt. Der Sprung in den Krieg nach ausführlichem Anfang, dann währenddessen zurück in die Heimat und schließlich am Schluss die Rückkehr. Dies kommt etwas abrupt und mit magerem Übergang. Vielleicht wurde versucht zu viel zu erzählen, zu viel zu zeigen und daher musste das Gesamtwerk so zusammengerafft werden. Aber es ist jetzt nicht völlig störend, sondern bewegt sich noch im vertretbaren Rahmen.
Mit etwas weniger Patriotismus und einer zusammenhängenderen Handlung wäre "Wir waren Helden" mit Sicherheit wesentlich besser geworden. So kommt er an Referenzfilme wie beispielsweise "Saving Private Ryan" nicht ran, an denen er sich messen lassen muss.
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am 17. April 2014
Wieso schaue ich mir hin und wieder mal einen Kriegsfilm an? Um mir immer wieder auf's neue ins Bewusstsein zu rufen, was Krieg bedeutet. Was für eine Sch... das doch ist. Und wie idiotisch und auch grausam wir Menschen doch sind. Unser aller Vorfahren aber haben sich gegenseitig "nach allen Regeln der Kunst" immer wieder systematisch abgeschlachtet. Das Mittel gegen erneuten Krieg ist Abschreckung. Wir alle haben den Krieg nie erlebt, also sind Filme das, was dem am nächsten kommt. Das einzige, was halbwegs als Abschreckung dienen kann.

Dieser Film ist enorm gut gemacht. Bewegend und grausam. Der beste Kriegsfilm, den ich bisher gesehen habe.
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am 9. Februar 2005
Ich habe mir "Wir waren Helden" heute Abend angesehen und muss sagen, dass dies einer der bestenn Anti-Kriegsfilme ist, der je gedreht worden ist. Auch wenn es "nur" die FSK 16 Fassung ist, wird auch hier das schreckliche Ausmaß, die Sinnlosigkeit und die Brutalität des Vietnamkrieges klar dargestellt.
"Ich bin froh für mein Land zu sterben". Klar kann man das als patriotisch bezeichnen, aber es gibt nun mal Soldaten, die so denken und in dem Film werden nun mal viele Ansichtsseiten des Krieges dargestellt. Der Colonel, der Reporter, das Soldatenheer, die Vietcongs und, was ich auch wichtig finde, die Gefühle der Angehörigen und das Geschehen um sie herum.
Ich war nach diesem Film zutiefst ergriffen davon, wie der Regisseur Gefühle, den Kampf, den Tod, das Elend, wenn auch ein wenig Patriotismus vereint hat.
Wem Black Hawk Down oder Apocalypse Now (Redux) gefallen hat, muss sich diesen Film unbedingt ansehen!
5 Sterne von mir!!! Ein Meisterwerk.
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am 24. März 2003
Wir waren Helden ist kein reiner Kriegsfilm, sondern gibt dem Zuschauer auch einen Blick hinter die Kulissen des Krieges.
Dies gelingt dem Film im Gegensatz zu anderen Kriegsfilmen erstaunlich gut. Für mich auf bisher nicht gezeigte Weise wird dargestellt, wie unvorbereitet die Amerikaner in diesen Krieg ziehen.
Zum einen, daß Sie die Volksarmee des Nordvietnams unterschätzt haben aber was für mich noch schockierender ist, wie unvorbereitet die Amerikaner auf Ihre eigenen Verluste sind.
Zum Inhalt:
Im Vordergrund des Filmes steht das Schicksal der 7 Kavallerie, die in das Krisengebiet des Vietnam geschickt wird um den Feind aufzuspüren und zu eleminieren. Allerdings ist nicht bekannt, wie stark der Feind ist. Dies wird Ihnen zum Verhängnis. Den knapp 400 Soldaten stehen 2000 gut ausgebildeten Vietnamesen gegenüber und so ist es nicht verwunderlich, daß es bald zahlreiche Verluste auf Seiten der Amerikaner gibt.
Unvorbereitet auf diese Verluste setzten die Amerikaner keine Seelsorger oder Geistliche ein um die Angehörigen über das Schicksal Ihrer Männer,Väter, Brüder zu informieren, sondern lassen Ihnen die grausame Nachrichten per Telegramm zukommen.
Der Film dokumentiert(!) die erste große Schlacht auf erstaunlich authentische und schonungslose Weise
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TOP 500 REZENSENTam 27. März 2011
Wie man das von Autor Randall Wallace schon bei "Braveheart" erlebte, wirft er auch auf Vietnam einen sehr realistischen Blick. Zwar zeigt der Film schon die ersten Minuten durch einen Rückblick in das von den Franzosen besetzte Vietnam, dass einen hier blutiges erwartet, doch dann ergeht sich der Film erstmal bis zur 40. Minute in Ausbildungsszenen, bevor die Hölle Vietnam wartet.
"Wir waren Helden" - der Originaltitel "Wir waren Soldaten" wäre hier besser gewählt gewesen. Denn es ist kein Film, der Patriotismus verströhmt, sondern ein Film, der versucht, das Grauen und das schnelle Sterben im Krieg hart und ungeschönt zu zeigen. Und das resultiert in wirklich blutigen Szenen, die aber nie anbiedernd wirken, sondern voll den Realismus des Films unterstützen.
"Wir waren Helden" hat zwar nicht die dramaturgische Tiefe von "Platoon" oder ergeht sich in Szenen, wo die Rekruten schon während der Ausbildung ausflippen, wie bei "Full Metal Jacket", aber er gehört dennoch in die gleiche Liga, wie die Filme, weil er versucht Realismus zu verbreiten und Krieg nicht als Abenteuerspielplatz zu zeigen.
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am 9. März 2006
Der Film wandelt, wie die meisten seiner Gattung, auf dem schmalen Grat zwischen Patriotismus und kritischer Betrachtung. Natürlich sind solche Filme in gewisser Hinsicht Werbestreifen der U.S. Forces, da diese Material zur Verfügung stellen, welches aber schließlich dem Film das Prädikat "besonders wertvoll" in der Kategorie Authentizität beschert; als Zuseher hat man wirklich das beklemmende Gefühl, mitten in dieser Schlacht zu sitzen.
Leider finde ich die Übersetzung des Titels irreführend, denn der Begriff "Held" suggeriert bereits die latent vorhandene einseitige amerikanische Perspektive. Allerdings finde ich sehr angenehm, dass die Schlacht in großen Teilen als ein strategischer Kampf zweier Armeen dargestellt wird und die Vietnamesische Volksarmee nicht als hinterhältige Killer gezeigt werden. Auch die Tatsache, dass gerade das Ende des Films auf den Umstand abzielt, dass der Krieg Opfer auf beiden Seiten gebracht hat und auch die vietnamesichen Gefallenen Gesichter und ein Schicksal haben, überrascht sehr angenehm.
Die Ausstattung der DVD ist OK, allerdings ist es ein Desaster, dass keine Originaltonspur zur Verfügung steht.
Ein guter Film mit leichten Schwächen, dennoch sehen meine Schüler ihn im Unterricht.
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am 10. Juli 2005
Also ich finde den Film durchschnittlich.
Vor allem stört mich dieser extreme Patriotismus! Der Soldat James Ryan war schon zu sehr patriotisch, aber das hier ist echt heftig:
Die Frau von Moore (und ihre Freundin) stellen die Briefe selbst zu. Das kann man ruhig zeigen, aber wieso muss man diese Szenen in Zeitlupe zeigen noch dazu mit der US Flagge?
Das wirkt vielleicht in den USA toll, aber in der restlichen Welt eher lächerlich.
Oder der mutige Fotograf: Wie ein Held macht er Fotos von den armen armen US Soldaten und unterhält sich noch mit den Soldaten bevor sie dann niedergemetzelt werden!
Aber auch die Szenen bei denen Moore seine Truppe ausbildet.
Als der Funker die Funksprüche aus Vietnam auffing, trauerten die Soldaten um ihre Kameraden! Ich glaube eher dass das damals jedem egal war, solange er nur überlebte.
Also mit dem Patriotisumus hat mans hier ordentlich übertrieben, weil die von mir genannten Szenen sind nur ein paar Ausgewählte. Der deutsche Filmtitel verstärkt den Patriotismus noch mehr! Im Original heißt der Film "We were Soldiers". Da kann man daraus schließen das die Soldaten nur ihren Job machten, aber "Wir waren Helden" als Titel war ein Griff ins Klo.
Aber der Film hat auch seine guten Seiten:
Die Kämpfe sind erstklassig. Da stürmen Vietnamesiche Soldaten den Hügel runter, Flugzeuge werfen Napalmbomben ab und man sieht wie alle in Zeitlupe verbrennen. Nur ein Beispiel! Also ein sehr brutaler Film! Genau deswegen schau ich ihn mir an. Achtung! Bei dieser FSK 16 Version fehlen einige Szenen! Hier wurden ganze Dialoge entfernt, weil sie mit einer blutigen Szene zusammenhängen. Holt euch lieber die FSK 18 Version!
Mich stört auch das nur US Soldaten auf dramatische Weise sterben. Die Vietnamesen bekommen eine Kugel ab und sind tot, das wars. Aber bei manchen US Soldaten dauerts länger. Hätte man sich sparen können!
Bild und Ton sind natürlich sehr gut, aber auf das achte ich nicht. Solange ich was verstehe und etwas erkennen kann bin ich zufrieden.
Fazit: Ich empfehle eher (wenns ein Vietnamkriegsfilm sein muss)Platoon, Apocalypse Now (am besten die Reduxfassung), Hamburger Hill oder Full Metal Jacket. Aber auch Tigerland ist ganz okay, auch wenn vom eigentlichen Krieg nichts gezeigt wird.
Wer die eben genannten Filme schon kennt, und mit patriotismus klar kommt, der kann sich Wir waren Helden holen.
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