Kundenrezensionen

8
3,8 von 5 Sternen
Viva Zapata [UK Import]
Format: DVDÄndern
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Der Film ist wahrlich ein Klassiker - die Hauptdarsteller spielen ihre Rollen wirklich sehr authentisch, allen voran M. Brando. Interessant ist auch Joseph Wiseman der einige Jahre später durch den ersten James Bond-Bösewicht Dr. No bekannt wurde. Auch in Viva Zapata spielt er eine sehr fragwürdige Persönlichkeit. Für Fans des klassischen Hollywood - Ein Must Have.
Die Umsetzung auf DVD ist leider nicht ganz ok. Teilweises Bildrauschen macht sich bemerkbar und einige Szenen gehen vom deutschen Ton in den englischen über - ist aber nicht weiter schlimm - sind höchstens 5 min. Ich gebe dem Film trotzdem 5 Sterne weil mich auch die Verpackung bzw. Features sehr anspricht. Sie beinhaltet eine Postkarte und zwei booklets einerseits mit Berichten vom Dreh, der Stars, des Regiesseurs und anderseits einen Fox-Große-Filmklassiker Überblick.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 30. April 2014
"Viva Zapata!" ist von des Regisseurs Kazan Biograph Schickel als "another almost" bezeichnet worden, einer dieser fast, aber eben nicht ganz gelungenen Filme, was Kazan selbst am besten gewusst hatte. So mochte er des Drehbuchautors Idee überhaupt nicht, am Ende nach einem Bonnie-und-Clyde-Finale überlebensgroß und himmelshell das überlebende Pferd Zapatas auf einem Hügel stehend zu zeigen, "you can kill a man, but not an idea". Aber nun ist das Bild drin. Andererseits, die Aussage ist gleichsam richtig wir schön. So ist der ganze Film, knapp an den fünf Sternen vorbei, eine gute, wichtige, bewegende Geschichte, aber gelegentlich mit leicht überzeichnetem Pathos. Da sind Bilder, in denen eine sterbende Frau im Zusammenbrechen noch schafft, eine Lunte anzuzünden, die der Revolution wahrhaft entscheidende Sprengkraft verleiht. Da ist der etwas übertrieben nuschelnde Marlon Brando - schon beim frühen Brando ist die Grenze zwischen ganz im Dienste der Rolle stehenden Method Acting und selbstdarstellerischem Manierismus fließend. Da wird am Anfang recht schematisch auf den Punkt gebracht, wie stark die Gegensätze zwischen dem gönnerhaften Herrscher und den Bauern sind, der sie etwas zu oft "my children" nennt; wir hätten es auch so kapiert...

Andererseits ist Kazan schon an mehr als an einer Geschichte Gut gegen Böse interessiert, denn was passiert, wenn die Guten die Macht erst einmal haben? Macht korrumpiert. Die zweite Hälfte des Filmes ist sicherlich die interessantere. Ob man das nun als ein persönliches kommunismuskritisches Statement Kazans (der sich etwas zeitgleich in dieser Richtung vor dem House of Un-American Activities äußerte und Kollegen denunzierte) interpretiert oder nicht: Er hat ja Recht; Macht stellt immer auch eine Gefahr dar. Zapata dabei zuzusehen, wie er ihr nur mit Mühen widersteht, ist allemal faszinierend. Auch wenn eine Petitions-Szene, in der sich die Anfangsgegensätze (siehe oben: der Herrscher und die Bauern) mit vertauschten Rollen zu wiederholen drohen, wieder eine der Kazanschen überpointierten und dadurch simplifizierten Zuspitzungen ist.

Besser gelungen sind die zahlreichen Nebenfiguren; der gar nicht mal so 08/15-schurkisch daherkommende Anthony Quinn, ein schwächlicher älterer Verbündeter Zapatas sowie ein von Joseph Wiseman gespielter Intellektuellen-Revoluzzer, dem aber nach dem Sieg die organisierte Macht so wichtig wird, dass er als Allegorie eines lupenreinen Stalinisten überzeugen kann. Und die Frau in der Geschichte: Jean Peters hat nicht nur ein wunderschönes, aber auch wenn nötig herb-entschlossenes, ausdrucksstarkes Gesicht, sondern ist beinahe wie das Land selbst, um das verschiedene Personen auf verschiedene Art und Weise kämpfen. Beispielhaft sei nur die wunderschöne, romantisch-komische Szene genannt, in der Zapata nach alter Sitte um sie wirbt, indem sich die beiden vor den Eltern minutenlang Aphorismen an den Kopf werfen - weise-gewitzt und doch zärtlich und voller Leidenschaft. Zapata wird sich das Land und die Frau nicht einfach "nehmen", wie wir in ein paar davorliegenden Szenen denken dürfen. Er möchte es sich verdienen.

Grandios sind Teile der Inszenierung - Kazans Meisterschaft offenbart sich hier in minutenlangen, weitgehend dialoglosen Szenen, in denen sich eine Entwicklung wie eine choreographierte statt erzählte Sinfonie aus Bildern, Schnitten, Geräuschen, Blicken, Gesten offenbart. Neben der im Detail nicht zu verratenden Finalszene ist vor allem - eine Idee Anthony Quinns - die Szene zu nennen, in der Frauen erst ganz zaghaft Steine in einem bestimmten Rhythmus aneinanderschlagen, bis sich dem immer mehr Menschen anschließen und daraus ein stummer, aber lauter klackernder Protest wird, den niemand mehr ignorieren kann und dessen Macht man deutlich spürt, gerade weil er so unspektakulär entfacht werden konnte und die gesamte "einfache Bevölkerung" mal eben mitnimmt und zusammenschweißt. Weitere ähnliche Szenen machen den Film stellenweise zu einem cineastischen Genuss, auch wenn dies nicht für den ganzen Film gilt. Geringe Schwächen kosten leider knapp den fünften Stern, wenngleich unterm Strich ein politisch und erzählerisch äußerst interessanter Film verbleibt.
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12 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Mai 2004
Dieser Film ist allein schon durch den größten Schauspieler aller Zeiten sehenswert - MARLON BRANDO.
Selten zuvor wurde eine Rolle so meisterhaft gespielt wie diese.
Marlon Brando spielt Emiliano Zapata, einen mexikanisch Indianischen Revolutionär, der frühe Che Guevara.
Der erste wirklich authentische Rebellenfilm.
Zapata versucht mit anderen mexikanischen Revolutionären, u.a. Anthony Quinn, den Präsidenten zu stürzen, um dem armen Volk das verlorene Land wiederzugeben. Als ihm dies gelingt, beginnt der wahre Kampf - gegen seine eigenen Leute!
Ein Meisterwerk mit bester Besetzung:
Marlon Brando - Oscarnominierung
Anthony Quinn - Oscar als bester Nebendarsteller
Elia Kazan - als genialer Regisseur
Viva Marlon Brando
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Januar 2010
Der Film ist großartig, tolle Schauspieler, gut wiedergegebene Stimmung zwischen Hoffnung und Verzweiflung.
Der Regisseur hat sich auch weitgehend an historische Fakten gehalten - von mir volles Lob.
Allerdings ist die DVD mangelhaft. Immer wieder wird die deutsche Synchronisation unterbrochen von englischer Version mit deutschen Untertiteln. Das muss wirklich nicht sein und stört sehr. Film: 5*, DVD 0*
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
"¡Es mejor morir de pie que vivir toda una vida de rodillas!"
(Emiliano Zapata Salazar; 1879 - 1919)

Während timediver®'s Mexiko-Reise im November 2013 wurde ich in San Cristóbal de las Casas auf an Hauswände und anderen Mauern angebrachten Parolen der Ejército Zapatista de Liberación Nacional aufmerksam. In der kleinen Ortschaft, fast ausschließlich von Tzozil-Maya bewohnten Gemeinde San Juan Chamula wurden sogar Postkarten mit Abbildungen vermummter Kämpfer, die der mexikanischen Regierung am am 1. Januar 1994 den Krieg erklärt und im Osten des Bundesstaates Chiapas fünf Städte besetzt hatten, zum Verkauf angeboten.

Die Namenswahl für die 1983 gegründete Guerilla war ihre Reverenz an Emiliano Zapata Salazar, in dessen historischer Tradition sie sich selbst sehen. Sie werden daher auch Zapatistas (Zapatisten) genannt. Als El Caudillo del Sur (Der Oberkommandierende des Südens) zählte der im zentralmexikanischen Bundesstaat Morelos als Sohn zweier Mestizen geborene Zapata in den Jahren 1910 bis zu seiner Ermordung zu den Führern der Mexikanischen Revolution.

Da ich mich nun eingehender mit den neuen und alten Zapatistas beschäftigen musste, kam ich zunächst auch nicht an der filmischen Rezeption "Viva Zapata!" vorbei, die der griechischstämmige Hollywood-Regisseur Elia Kazan (1909 – 2003) bereits 1952 in Szene setzte. Bei dem Film der mich bisher nicht interessiert hatte, war ich vor allem darauf gespannt, auf welche Weise Marlon Brando (19924 – 2004) den Protagonisten verkörpert hatte.

Den vornehmlich weißhäutigen, us-amerikanischen Akteure wurden für ihre Rolle als Mexikaner und Mexikanerinnen ein dunklerer Teint verpasst. Nur beim gebürtigen Mexikaner Antonio Rodolfo Quinn Oaxaca (1915 - 2001), der den Bruder des Helden, Eufemio Zapata, gab waren ein Anmalen sowie ein künstlicher Schnauzbart nicht erforderlich. Ohne Marlon Brandos oftmals bewiesene Fähigkeiten als Charakterdarsteller schmälern zu wollen, muss man jedoch feststellen, dass er dem mexikanischen Revolutionär in seinem Habitus und seiner Persönlichkeit nur in einem geringen Maße gerecht werden konnte. In der deutschen Synchronisation hat man Zapata zudem noch eine leicht näselnde Stimme verpasst, die ihn noch behäbiger wirken lässt. Die passendere Optik und größere Glaubwürdigkeit Anthony Quinns wurde nicht zuletzt durch den Oscar bestätigt, den er 1953 als bester Nebendarsteller des Films erhalten sollte. Während Jean Peters (1926 – 2000) als Josefa Zapata lediglich ein echter Hingucker ist, bietet der spätere James Bond Gegenspieler Joseph Wiseman (1918 – 2009) als zunächst für die Revolution engagierter "Gringo" Fernando den zweiten überzeugenden Part als Sinnbild der damaligen us-amerikanischen Interessen, was allgemein leider nicht so recht gewürdigt wurde.

Auch historisch gesehen sind die im Film gezeigten Ereignisse nicht immer authentisch, was man sicherlich auch noch nie von einem Hollywood erwarten konnte. So war der von Frank Silvera verkörperte Zigarren rauchende Oberst Victoriano Huerta, der im Film für die Ermordung Zapatas verantwortlich ist, nicht nur General und von 1913 -1914 mexikanischer Präsident, sondern 1919 bereits seit fünf Jahren tot. Dafür fehlen Francisco Sebastián Carvajal und Venustiano Carranza, die ihm 1914 im Präsidentenamt nachfolgten. Auch die Anerkennung der Regierung Carranzas, gegen die Zapata kämpfte, durch die USA im Oktober 1915 und ihre gegen die mexikanischen Revolutionäre gerichteten militärischen Interventionen waren im Land der beginnenden McCarthy-Ära kein populäres Thema.

Viva Zapata ist ein bitter-süßes Melodram, welches nur einen geringen historischen Wert besitzt. Der mexikanische Film "Tötet Emiliano Zapata!!" von 1970 mit Antonio Aguilar (1919 – 2007) in der Hauptrolle und die 2004 enstandene Produktion "Zapata - El sueño del héroe" sind demgegenüber wesentlich authentischer und damit auch glaubwürdiger.

3 Amazonsterne!
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. August 2008
Die DVD ist empfehlenswert, v.a für diesen Preis (der Film sowieso), nicht zuletzt für alle, die Lust haben, den Film auch 'mal spanisch zu sehen (oder englisch, italienisch etc. ...), evtl. wahlweise mit Untertiteln.

Schade ist nur das Format, denn beim 4:3 Format geht unvermeidlich Bildmaterial & Atmosphäre verloren. Im original breiten Kinoformat wäre das Bild dann zwar etwas kleiner, aber dadurch dann auch etwas schärfer (und manches Bildrauschen würde weniger auffallen).

Vorsicht übrigens bei der Angabe "Produktionsjahr 2004". Das bezieht sich auf die DVD, nicht auf den Film selbst. Der ist aus der Zeit der schwarz-weiß-Filme, genauer gesagt von 1952, weshalb also auch Marlon Brando noch jung dabei ist :o)
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Mai 2013
die ausstattung der dvd und die qualität in bild und ton des filmes sind hervorragend. ein klassiker der in jede filmothek eingang finden sollte.
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4 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2005
Der Film ist gut. Aber die DVD hat ne Macke. Der Ton wechselt immer mal wieder von Deutsch in Englisch und umgekehrt, was wirklich unangenehm beim Gucken ist. Man kann das auch nicht einfach wieder über's Menü ändern, sondern muss warten bis es von alleine wieder zur gewählten Sprache geht.
4 Punkte für den Film. 2 Punkte für die DVD.
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