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5.0 von 5 Sternen Vollkommen natürlich
Als ich im letzten Jahr Viktoria Mullova in der Kölner Philharmonie mit Beethovens Violinkonzert (damals mit dem Chamber Orchestra of Europe und Frans Brüggen) gehört hatte, war ich gänzlich hingerissen und mir sicher: schöner, klarer, klassischer, vollkommener hatte ich dieses so oft gehörte Werk noch nie vernommen, weder im Konzertsaal noch...
Veröffentlicht am 1. Juni 2003 von Hans Werner Heymann

versus
6 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich eine Bereicherung
Geht das überhaupt noch. So unendlich viele Einspielungen beider Konzerte. Warum weiter Produktionen. Frau Mullova geigt sehr schön, Gardiner befeuert sein Orchester,insbesondere bei Beethoven wird das revolutionäre Element herausgestellt. Aber gibt einem die Aufnahme irgend etwas, was nicht bereits gehört wurde. Die Antwort ist "Nein". Alles...
Veröffentlicht am 22. Mai 2003 von Sagittarius


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39 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vollkommen natürlich, 1. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Violinkonzert Op.61/Op.64 (Audio CD)
Als ich im letzten Jahr Viktoria Mullova in der Kölner Philharmonie mit Beethovens Violinkonzert (damals mit dem Chamber Orchestra of Europe und Frans Brüggen) gehört hatte, war ich gänzlich hingerissen und mir sicher: schöner, klarer, klassischer, vollkommener hatte ich dieses so oft gehörte Werk noch nie vernommen, weder im Konzertsaal noch auf Platte. Deshalb große Spannung, als die neue CD mit den Violinkonzerten von Beethoven und Mendelssohn-Bartholdy auf den Markt kam - dieses Mal mit Gardiner und dem Orchester, mit dem er schon die Beethoven- und Schumann-Sinfonien auf so überzeugend-frische Weise eingespielt hatte, das das Bemühen um historische Aufführungspraxis so überzeugend mit modernem Feeling verbindet.
Die neue CD erfüllt und übertrifft alle meine Erwartungen: Das ist die ultimative Aufnahme beider Konzerte! Ohne irgendeinen nur äußerlichen Effekt (alles scheint einer tiefen Einfühlung in den Geist der beiden herrlichen Partituren zu entspringen), mit absoluter Natürlichkeit der Artikulation, bei vollkommener technischer Beherrschung ihres (mit Darmsaiten bespannten) Instruments, in vielen lyrischen Passagen mit fast unglaublicher Zartheit (bis an die Grenze der Hörbarkeit), und in den dramatischeren Partien mitreißend und beherzt zupackend - so führt uns die Mullova mit traumwandlerischer Sicherheit durch den Solopart beider Konzerte, kongenial unterstützt von Gardiner und seinen blendend aufspielenden MusikerInnen ...
Bisweilen wird Mullova Sprödigkeit und Intellektualität vorgehalten - wer Ohren hat zu hören, wird sich der tief empfundenen Emotionalität dieser beiden Einspielungen nicht entziehen können. War das Ideal der „Klassik" nicht die vollkommene Synthese von Inhalt und Form, von Intellekt und Gefühl? Dann haben wir hier zwei wahrhaft „klassische" Aufnahmen, die viele von der Werbung hochgelobte Modeprodukte überdauern werden!
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6 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht wirklich eine Bereicherung, 22. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Violinkonzert Op.61/Op.64 (Audio CD)
Geht das überhaupt noch. So unendlich viele Einspielungen beider Konzerte. Warum weiter Produktionen. Frau Mullova geigt sehr schön, Gardiner befeuert sein Orchester,insbesondere bei Beethoven wird das revolutionäre Element herausgestellt. Aber gibt einem die Aufnahme irgend etwas, was nicht bereits gehört wurde. Die Antwort ist "Nein". Alles schon vorhanden. Intensivere geigerische Darstellung- Zimmermann oder Rabin- der Konzerte ebensio wie revolutionäres Aufmischen, durchaus radikaler durch Frans Brüggen mit Zehetmaier.
Also für Fans der Mullova keine Enttäuschung. Sonst das Urteil: eher überflüssig.
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Violinkonzert Op.61/Op.64
Violinkonzert Op.61/Op.64 von Viktoria Mullova (Audio CD - 2003)
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