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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2003
ist sicherlich Martin L. Gore! Nicht nur, dass er sein zweites Solo-Album (nach der schlicht "Counterfeit" betitelten EP) auch diesmal ganz offiziell als "Counterfeit²" (d.h. "Fälschung hoch zwei") nennt, nein er produziert diese Fälschungen/Coverversionen in einer derart locker-laessigen Art, dass man ihm wahrlich nicht boese sein kann. Denn auch auf diesem Album gibt es keine einzige Eigenkompositionen von Gore. Die Namen der ausgewaehlten Songwriter tragen allerdings so klingende Namen wie Nick Cave, Brian Eno, Kurt Weill, John Lennon, David Bowie mit Iggy Pop, Lou Reed und jaja: Julee Cruise (*); dennoch sind nahezu alle Stuecke eher unbekannt und kommen daher nicht so platt daher wie auf manch anderen Cover-Version-Samplern prominenter Musiker-Kollegen. Clever gemacht Herr Gore!
Besonders schoen: "In my other world" (warum bloss erinnert mich das an Twin Peaks (*) ;-) "By this river" (herrlich einfach instrumentiert mit Eno-artigem synthetischen Geblubber)
Am aller schoensten fuer meinen derzeitigen Musikgeschmack und State of Mind: "Lost in the stars" (M. Anderson/K. Weill). Unglaublich aber wahr: Pianomusik, unterlegt mit Streichern in Kombination mit Gores bruechiger Stimme. Das Chanson ist im Jahr 2003 angekommen. Einfach ein perfekter Genuss!
Irgendwie erinnert mich die Lennon/Ono Komposition "Oh my love" nen Tick zu deutlich an Erasure... na, sowas! Gefaellt mir aber tuerlichtuerlich!
Und dann noch der Hammer: Martin L. Gore singt auf deutsch: Das Lied vom einsamen Maedchen. Dramatisch und ein wirkliches Juwel. Aehnlich gutes Material von dieser dramatischen Wirkung hab ich zuletzt bei Ute Lemper/Punishing Kiss gehoert.
Alles in allem ein schoenes Album - mit einigen Laaeengen zwar, einem nicht einfach zu erschliessenden Konzept, vielleicht einem etwas zu ruhigen, blubbernden Ambiente und wohl eher was fuer Hardcore-Martin-L-Gore-Fans - oder jemanden, der sich traut, mit offenen Ohren musikalisches Neuland zu betreten.
Auch wenn mir das Album gefallen hat, gibt es nur 3 Sternchen. Ich bitte (vor allem die DM und MLG-Fans) um Nachsicht ;-) !
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am 15. August 2011
Wenn sich Martin Gore mal nicht um Depeche Mode kümmert und von der Leine gelassen wird, kommt er mit so einem skurilen Werk wie "Counterfeit 2" aus dem Studio! Paralellen zu Depeche Mode sind Aufgrund Martins Stimme deutlich wahrnehmbar! Der Sound ist allerdings abgefahrener und fremdartiger! Hier haut Martin dem Hörer Sounds und Melodien um die Ohren, die weder für die Charts noch fürs Radio tauglich wären! Dieses Album ist nur für eingefleischte Fans oder Leute mit einem sehr eigenwilligen musikalischem Geschmack empfehlenswert! Martin zeigt ja recht wenig interesse an Soundtüffteleien, aber mit "Counterfeit 2" zeigt er, das er durchaus in der Lage ist einem Song leben einzuhauchen und das auf eine sehr ungewöhnliche Weise! Eine etwas seltsame elektronische Atmosphäre durchzieht das Album und hinterlässt dem Hörer ein seltsames Gefühl! Es ist eine recht gutes Album, woran sich der Hörer erst einmal gewöhnen muss, aber es zündet dann! Martin, du bist echt schräg!
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am 15. April 2003
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Am 28. April erscheint endlich Counterfeit² - Martin Gore's zweites Soloprojekt. Und das hat es in sich !!!
Die 11 Titel des Albums sind allesamt Coverversionen, u.a. von Lou Reed, Iggy Pop, Nick Cave And The Bad Seeds, Kurt Weill und David Essex.
Ein Blick auf einige Counterfeit² Titel:
- Die erste Singleauskopplung von Counterfeit² ist "Stardust", im Original ein Top 10 Hit von David Essex. Gore benutzt zur Gestaltung dieses Titels minimalistische elektronische Klänge - oder wie der Ami sagt: Bleeps & Clicks.
- "I Cast A Lonesome Shadow" (mein persönlicher Favorit auf Counterfeit²) ist im Original ein Country Song von Hank Thompson. Martin Gore's Techno-Noir-Fassung ist schlechthin ein Highlight auf dem Album - und ein unbedingter Anspieltipp !!!
- Ebenso genial ist ihm die Coverversion zu "Loverman" gelungen, welches ursprünglich von Nick Cave And The Bad Seeds stammt. Dieser Song hat dynamik, gefühl und leidenschaft. Einfach toll !!!
- Weiterhin möchte ich "By this River" (Original: Brian Eno) hier hervorheben. Dies dürfte einer der bekannteren Titel auf Counterfeit² sein. Sehr gefühlsbetont, minimalistisch und melodisch.
- Ein besonderes Schmankerl auf diesem Album ist der deutschsprachige Song "Das Lied vom einsamen Mädchen" (Original: Nicos).
Fazit:
Counterfeit² ist nicht nur was für Depeche Mode Fans, sondern auch genau das richtige für jeden anspruchsvollen Musikgenießer, der sich von der ganzen Mainstramwelle á la "Deutschland sucht den Superstar" distanzieren, und endlich mal wieder in den Geschmack wirklich guter Musik kommen möchte.
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am 2. Mai 2003
Die neue CD von Martin ist sicher ein Highlight für alle Elektrofreaks.Melancholisch und teilweise düster covert Martin seine Lieblingssongs.Zirpende Synthesizer,klopfende Basslines und die goretypischen Klangteppiche,die sich mit ihren elektronischen Klicks wie kleine Widerhaken im Ohr festsetzen.Aber auch Gitarrenslides und Klavier sind zu hören.Die Tracks klingen vielfach dunkel und experimentell wie zu Depeche Modes Anfangszeiten.Alles in allem absolut hörenswert,wobei sich einem erst bei mehrmaligem Hören alle der diversen Soundspielereien ganz erschließen.11 kleine Perlen zum immer wieder genießen.
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am 31. Mai 2003
Das einzige, was mir an diesem Album nicht gefällt, ist der Titel. Nur wenige werden sich an das erste "Counterfeit" Album erinnern, dass auch eigentlich nur eine EP (mit nur 6 Titeln) war, als ein ganzes Album.
Mit "Counterfeit 2" übertrifft sich Martin Gore selber, obwohl es sich nicht (wie bei Depeche Mode ausnahmslos) um eigene Kompositionen handelt und auch die Produktion wurde in fremde Hände gelegt.
Martin's Stimme paßt hervorragend zu den 11 phantastisch ausgesuchten Titeln, die mit einem einzigartigen Arrangement und einem Sound ausgestattet sind, den man selten in dieser Qualität zu hören bekommt.
Die Single "Stardust" ist dabei nur ein mittelklassiger Song. Höhepunkte sind der deutsche Song "Das Lied von einem einsamen Mädchen" und "I Cast A Lonesome Shadow".
Klasse Musik, ruhige Songs, die aber nie langweilig werden.
Unbedingt KAUFEN! - oder schenken lassen...
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am 8. Dezember 2003
Wenn ein Album, das gänzlich aus Coverversionen besteht angekündigt wird, heißt das im Normalfall nichts gutes. Man denke an das gräuliche Gedöns von Erasure vor kurzem und Martin L. Gore ist beim selben Label unter Vertrag, quasi ein Kollege. Dennoch: Er spielt hier ein seltsam entrücktes Album ein, trocken, ein bisschen unscheinbar, aber kreativ. Nicht je-dem Song mag erwartungsgemäß das zu Gesicht stehen, was es der Depeche Mode Song-schreiber aus ihm baut. Er interpretiert neu. Gelungen bei „In my other world", befremdlich aber schön beim „Lied vom einsamen Mädchen", dass Gore auch deutsch singt.
Interessante Platte, deren Titelauswahl unklar aber extravagant bleibt.
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am 25. März 2003
Da hat der gute Martin mit seinem 2. Soloalbum dem Dave (Album kommt im Juni) eine ziemlich hohe Messlatte gelegt. Counterfeit 2 ist zwar dem "Vorgänger" nicht im entferntesten ähnlich, aber wenn man sich die letzten DM-Alben betrachtet, welches klang da schon wie das vorherige? Auf jeden Fall setzt er voll auf die Synths und das mag ich so an dem Album. Es eignet sich richtig gut zum chillen oder dösen. Die erste Single "Stardust" hat zwar keine charts-qualität wie ich finde aber man hört sich rein. Eher gefallen mir da "Cast a lonesome shadow" und "Tiny Girls"(Nick Cave cover), ein smoother Synth-song. Auch das deutsche Stück (von Marlene Dietrich mal gesungen) hat eine geile Athmosphere. Generell erinnern mich manche sounds doch an das Exciter-Album, was mir auch erst nach mehrmaligem Hören immer besser gefiel. Auf jeden Fall tolle Coverversionen, was hätte man von solch einem grandiosen Songwriter und Komponist auch anders erwartet, der dazu noch nebenbei an neuem DM-Material arbeiten soll..
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am 27. Juni 2003
Nun ja, die Stimmungen, die einem beim Anhören des 2. Counterfeits überkommen, liegen irgendwo zwischen Melancholie und Aus-dem-Fenster-springen-wollen. Wahrlich kein Kracher, Gore fesselt mit gewohnt düsterer Musikalität den Zuhörer. Harmonisch, angenehm erdrückend und an vielen Stellen perfekt - diese Attribute passen zum vorliegendem Werk.
Gore tut gut daran, sich von alten Gewohnheiten zu lösen und seine eigenen Wege zu gehen. Er läßt keinen Zweifel daran, ein emanzipierter Musiker zu sein, der sich nicht scheut, gegen den Strom Musik zum Hinhören zu produzieren.
Ein Album mit viel Herzblut und gutem Sound. Hoffentlich gibts dann bald ein Soloalbum mit eigenen Werken.
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am 24. Juni 2003
Martin L. Gore, das ist der von Depeche Mode, der jahrelang durch seltsame Frisuren und bizarre Klamotten auffiel und dann irgendwann bei den Elektro-Poppern mit Gitarre auf die Bühne stapfte. Wer jetzt bei seinem zweiten Soloalbum deswegen einen akustischen Ausflug erwartet, liegt komplett daneben. "Counterfeit²" ist, wie auch sein Vorgänger, ein reines Cover-Album und zeigt auf angenehme Weise, dass auch elektronische Musik eine Seele hat. Alle elf Titel sind klar akustischen Ursprungs und Martin L. Gore füllt sie mit organisch anmutenden Sounds, statt sie mit einem stupiden Bums-Beat zu unterlegen. Der eröffnende Blues-Klassiker "In My Time Of Dying" ist noch elektronisch vollgepackt und selbst "Loverman" von Nick Cave ist erst im zweiten Anlauf zu erkennen. Gore versteht es meisterhaft, mit allerlei elektronischem Geflirre und Gefiepe Emotionen aufzubauen und sie mit seiner unschuldig klaren Stimme zu veredeln.
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Die Soloscheibe eines genialen Songschreibers einer jahrezehnte-langen, erfolgreichen Band, welche eine gesamte Musikrichtung geprägt, ja sogar erfunden hat, läßt einiges erwarten! Aber was Martin Gore mit Counterfeit2 gemacht hat, ist ein genialer und unerwarteter Schachzug zugleich:

Hier kommen keine neu geschriebenen Stücke zur Veröffentlichung. Dabei könnte durchaus der Eindruck entstehen, es wären Sachen die es auf DMs-Alben nicht geschafft haben. Stattdessen hat Mister Gore Songs gecovert, die bei weitem keine Hits waren. Aber durchaus von Hitschreibern geschaffen worden sind.

Diese Idee ist schlichtweg genial: Die Sücke werden neu interpretiert, haben alle eigenen Charakter und ergeben in der Gesamtzusammenstellung ein geradezu wundervolles Album.

Hier werden elektronische Töne von M.G. so gekonnt umgesetzt, wie man es bei DM selten zu hören bekommt. Kritiker von elektronischer Musik werden überzeugt, da die Arragements nie zu aufdringlich wirken.

Die Stimme Gores wirkt kräftiger als auf DEPECHE-MODEs Scheiben, unterstreichen aber immer die Konzepte der Stücke.

Als Intro fängt "In my time of Dying" ganz langsam an, "Stardust" hatte schon fast Hitcharakter bei der Erscheinung, und die folgenden Stücke bringen ein romantisches Gefühl. Mein persönliches Highlight ist hierbei "In my other world" und "Oh my love". Und "Loverboy" läßt auch erahnen, das dies Stück von Nick Cave kommt.

Letztendlich ist "Das Lied vom einsamen Mädchen", welches nicht von Kurt Weill stammt, ein weiteres Glanzstück.

Interessant ist auch die Tatsache, das als Zusatzmusiker lediglich mit Peter Gordeno einer der DepecheMode Live-Gastmusiker auf der Platte agiert. Während auf der, als Ergänzung zu empfehlenden Soloscheibe "Paper Monster" von Dave Gahan der andere DM-Unterstützer Christian Eigner tätig ist.

Unterm Strich eine absolut empfehlenswerte Scheibe für Freunde zeitgenössischer Musik, Elektrofans und sanfter Töne.
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