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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für eingefleischte OMD Fans, 9. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Remastered) (Audio CD)
Als absoluter OMD Fan der ersten Stunde dachte ich: "Was soll denn das nun?" Digital Remastered! Da ich eigentlich alles habe was von OMD produziert wurde erschien mir die CD irgendwie überflüssig. Lediglich die Bonus Tracks waren es die mich zum Kauf dieser CD bewegten. Doch dann die Überraschung. Man hört die digitale Überarbeitung wirklich heraus. Die Bässe sind etwas kräftiger, die Höhen kommen wesentlich besser heraus was einen besseren Stereoeffekt zur Folge hat. Und nicht zuletzt die Stimme von Andy Mc Cluskey sticht hervor. Die Bonus Tracks dürften nicht nur für die eingefleischten OMD Fans interessant sein, sind sie doch zum Teil auf keiner LP von OMD zu finden und als Single in Deutschland nicht veröffentlicht worden. Super gute CD zu einem fairen Preis. Sehr zu empfehlen. KAUFEN !!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Album-Kritik, 24. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Remastered) (Audio CD)
ORGANISATION das zweite Werk von Andy Mc Cluskey und Paul Humphreys, besser bekannt als OMD, in einer Remasterversion 23 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Albums, bei der der Klang etwas aufpoliert und das Rauschen etwas abgewöhnt wurde. ENOLA GAY das erste Stück, ist mit seiner einprägsamen Melodie eine der Sternstunden von OMD, nebenbei ist Enola Gay das Flugzeug, daß die Hiroshima-Bombe abwarf.
Aber es sind andere Titel die dieses Album ausmachen, so z.B. 2ND THOUGHT, STATUES, THE MISUNDERSTANDING, PROMISE oder STANLOW. Diese Songs sind alleine schon den kauf dieser CD wert. Anders als der Auftakttitel ENOLA GAY vermuten läßt ist ORGANISATION kein Hitalbum, vielmehr ist es ein düsteres und melancholisches Werk das zum träumen und sich fallen lassen einlädt, am besten bei voll aufgedrehtem Verstärker. Die Remaster-Version hat noch sechs Bonustracks dabei, von denen besonders ANNEX und eine "Dindisc 1980 Version" von ELECTRICITY hervorstechen. Ein ideales Album für die bevorstehende dunkle Jahreszeit.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigenständiger Synthie-Pop von 1980, 8. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Remastered) (Audio CD)
Organisation" wurde wenige Monate nach OMDs Debüt ebenfalls noch 1980 veröffentlicht, stellte aber eine deutliche Steigerung zum Erstling dar - soundmäßig und kompositorisch. Auch wenn die Beeinflussung durch Kraftwerk (schließlich nannten OMD nicht umsonst dieses Album nach dem Kraftwerk-Vorläufer Organisation) weiter offensichtlich blieb, verfeinerte die Band ihr Songwriting und setzte verstärkte eigene Nuancen. Das reichte von catchy Synthie-Pop-Smashern wie der Hit-Single Enola Gay" oder "The More I See You" über ruhige, melodiöse Stücke (Statues", 2nd Thought") zu sehr experimentellen und spannenden Gebilden wie Stanlow".

Alles in allem, großartige Songs, deren epochalen Charakter erst heute - in der nostalgischen Rückschau - zu würdigen weiß. Das Ganze wurde erneut optimal remastert und mit 6 Bonus-Tracks aufgewertet, die ebenso hörenswert sind und nicht bloße Lückenfüller.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst beim 2.Hinhören merkt man es: Klasse-Album, 20. Januar 2002
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Audio CD)
Ich hatte das Album schon bei der Erstveröffentlichung gekauft. Damals, 1980, noch in gutem, alten Vinyl. Allein wegen ENOLA GAY. Zuerst mochte ich das ganze Album nicht so richtig, aber einige Zeit später habe ich gemerkt, wie klasse das Album wirklich ist. Heute gehört es immer noch (mittlerweile natürlich auf CD) zu meinen Lieblingsplatten.
Für alle Fans, die elektonische Musik mögen, aber nicht nur diesen chartstauglichen Kram, ist dieses Album ein Geheimtipp.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düstere Soundlandschaften und eine seltene Liebeserklärung, 6. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Remastered) (Audio CD)
Manchmal genügt ein Blick auf das Album-Cover um zu ahnen, welch musikalisches Erlebnis sich dahinter verbirgt. Organisation aus dem Jahre 1980, die zweite LP der Liverpooler Elektro-Pioniere, ist ein solcher Fall. Feuchtes Geröll inmitten einer unwirtlichen und dunklen Berglandschaft. Graue Wolkenfetzen, durch die vereinzelt Sonnenstrahlen hindurchbrechen. Die Grundstimmung dieses frühen Werkes wird durch dieses Cover trefflich vermittelt.

Seltsam, wie unterschiedlich manche Bandkarrieren verlaufen. Während die späteren Synth-Götter Depeche Mode mit Speak & Spell erst 1981 in den Ring steigen und dabei (zunächst) überwiegend spätpubertäre Liedchen trällern, haben OMD bis dahin bereits 3 bahnbrechende Alben produziert. Nämlich OMitD, Organisation und das himmlische Architecture & Morality.

Dabei beginnt Organisation mit einem meisterhaften Betrugsversuch. Der europaweite TopTen-Hit "Enola Gay" verbreitet durch sein mitreißendes Synthriff und den treibenden Bass beste Partylaune. Wenn man sich mit dieser schillernden Pop-Hymne jedoch richtig befasst, gefriert einem das wohlige Grinsen im Gesicht. Thematisch verarbeitet der Song knallhart das dunkelste Kapitel der Menschheitsgeschichte, nämlich den Atombombenabwurf über Hiroshima: "Enola Gay you should have stayed at home yesterday!....This kiss you give is never going to fade away....".

Die poppige Atmosphäre weicht dann aber überwiegend einer herrlich düsteren und melancholischen Grundstimmung. Das bewegende "Statues" begeistert mit McCluskeys traurig-schönem Gesang und wallenden Synthwänden. Es enthält übrigens versteckte Reminiszenzen an den zuvor verstorbenen Joy Division-Frontmann Ian Curtis ("The way you moved, I can`t explain..."). Direkt darauf folgt das zornige "The Misunderstanding". Das Intro mit fernem Grollen und Donnern lässt den Hörer erschaudern. Dann setzt ein peitschender Beat mit treibender Synth-Melodie ein bis letztendlich die Synthies wie außer Rand und Band geraten - unnachahmlich. Das von Humphreys gesungene "Promise" schlägt wieder einen poppigeren Weg ein und besticht durch seine wunderschöne Melodie und wavigem Chorus. Schade, dass dieser Titel nicht als Single ausgekoppelt wurde.

Die zunächst etwas schrullig wirkenden "Motion and Heart" und "VCL XI" steigern sich mit jedem weiteren Hören.

Der überwältigende Schlusspunkt "Stanlow" zählt ohne Übertreibung sicherlich zu den Meisterwerken der frühen elektronischen Popmusik. In erhabener Schönheit haben OMD hier eine Liebeserklärung an die in ihrer Heimat gelegene Öl-Raffinerie vertont. Das Ergebnis geht einem unter die Haut. Der kühle Maschinentakt verschmilzt hier mit unendlich warmen Synthklängen zu "dem" emotionalen Höhepunkt des Albums.

Fazit: Ein meisterhaftes und stilprägendes Album. Ein Muss für jeden Fan von Elektronik oder "New Wave". Die remasterte Version bietet Fans noch einige Bonus-Schmankerl. Wer die frühen OMD noch nicht kennt, wird zusätzlich mit einer raren Version des Klassikers "Electricity" belohnt, der sich eigentlich auf dem Debütalbum befindet.

Anspieltipps: 1,5,6,8,9.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit ne Lanze zu brechen..., 14. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Organisation (Remastered) (Audio CD)
...für die Helden meiner Jugend!
Obwohl mein Plattenschrank zu 90% mit Indie-und Alternativzeugs vollgestopft ist, muß ich mich an dieser Stelle mal ins Zeug legen. Stellvertretend für alle anderen O.M.D. Alben der ersten Jahre hab ich mir einfach mal meinen Favoriten rausgegriffen und behaupte: wer meint O.M.D. waren nur 'ne reine Synthi-Pop-Band ala Kraftwerk[achtet doch spaßeshalber mal auf die Instrumentalisierung] die immer nur den Massenkompatiblen Hausfrauenpop der letzten Jahre gemacht haben, der irrt gewaltig und sollte sich einfach mal die frühen Alben der Jahre 79-83 anhören.
Da wurde kräftig experimentiert, probiert und gewagt und ein lupenreiner Popsong fiel wahrscheinlich nebenbei mit ab.
Gewaltige Melodien, gebündelte Melancholie, eine ordentliche Portion Wehmut und auch[oder gerade] tiefsinnigere Texte und eher kunstvolle Thematisierung zeichnen diese Platten aus.
Herausragender Song ist hier nach wie vor "Stanlow",nicht nur wegen seiner Dauer von über sechs Minuten weit von Radiotauglichkeit entfernt.
Selbst die späteren Sachen ab `85, die von vielen Fans der ersten Stunde geschmäht werden[auch das zu Unrecht wie ich finde]zeichnen sich als absolut brilliante Produktionen aus. Melodien um die sich andere Bands prügeln müssen, werden hier ganz nebenbei zu großen Nummern und vorderen Chartplatzierungen. Leider durch offensichtlich taube, abgestumpfte RADIO-DJ's unermüdlich abgenudelt und bis zum Erbrechen wieder und immer wieder durchgekaut, ist es das traurige Schicksal dieser grandiosen Band auf den oberflächlicheren Pop der letzten Jahre reduziert zu werden und wahrscheinlich auch zu bleiben. Unumstößlicher Fakt ist aber auch: obwohl Andy McCluskey mit seinen Solo-Alben in seichtere Gewässer abdriftete[die Masse hörts, die Masse kauft`s] hat diese Band eine Berechtigung, im Gegensatz zu den grottenschlechten Bands welche uns heute noch,schon wieder oder im allgemeinen mit Ihrer uninspirierten "Pseudo-Mucke"quälen.
OMD-Alben sind bis auf ganz wenige Ausnahmen zeitlose Werke, absolut brilliant gemacht und wer sich die Zeit und Ruhe nimmt genauer Hinzuhören, entdeckt die unglaubliche Liebe zum Detail in Gesang und Arrangements(z.B. in "Crush" vom gleichnamigen Album) Klasse find ich daß die ersten Alben gemastert wurden, man hätte aber mit 'nem zeitgemäßeren DolbyDigital-Sound und 'ner einfallsreicheren Ausstattung mehr Fans(inclusive mir) noch glücklicher gemacht.Das hätte sich gerade bei den experimentellen, frühen Stücken unheimlich gelohnt.(siehe alle gemasterten Alben von DM...)
Aber egal, macht euch mal auf Entdeckungsreise, lasst die ausgenudelten Sachen hinter euch und nehmt euch die Zeit für ein kleines,feines und beinahe schon historisches Klangexperiment.
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Organisation (Remastered)
Organisation (Remastered) von Orchestral Manoeuvres in the Dark (Audio CD)
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