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4,3 von 5 Sternen
Ring
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Nach dem plötzlichen Tod ihrer Nichte, stößt Journalistin Rachel (Naomi Watts) auf ein mysteriöses Videoband, auf dem wirre Filmschnipsel zu sehen sind. Kurz nachdem Rachel das Band angeschaut hat, klingelt das Telefon. Eine Stimme teilt ihr darauf mit, dass sie noch sieben Tage zu leben hat. Daraufhin versucht Rachel herauszufinden, was es mit dem Band und seinem Inhalt auf sich hat...

"Ring" gehört für mich zu dem besten Remake eines asiatischen Horrorthrillers. Die Geschichte hat Anfangs den Charme eines 08/15-Horrorfilms für Teenies. Aber nach wenigen Minuten wird klar, dass die Macher hier alles richtig gemacht haben, um einen der besten Horrorthriller der letzten Jahre zu konzipieren. Nachdem die ersten Minuten schon für eine wohltuende Gänsehaut gesorgt haben, entwickelt sich die Story zu einem packenden Horrorthriller und damit durchaus ausgereifter, als bei manch anderen Vertretern des Genres. Die Spannung kommt schleichend und unkontrolliert und spätestens ab der Hälfte des Films sollte man einen kalten Schauer nach dem nächsten verspüren ;o) Passend dazu setzt Regisseur Gore Verbinski auf düstere und schaurige Bilder, die diese gruselige Grundstimmung noch einmal treffend untermalen. Ergänzt wird das Ganze noch durch ein hervorragendes Score von Komponist Hans Zimmer.

Aber nicht nur diese Elemente sorgen für die nötige Gänsehaut, auch ganz banale Dinge, wie Hautausschläge, Nasenbluten oder eine Fliege sorgen dafür, dass der Zuschauer bei "Ring" jederzeit mit allem rechnen muss. Was den Spannungsbogen ungemein steigert und sich förderlich auf jede Gänsehaut auswirken. Die schlüssige und spanneden Auflösung wird dazu häppchenweise serviert, so dass der Zuschauer jederzeit genug Freiraum für Eigeninterpretationen hat, was eigentlich auch eher Genre-untypisch ist. Denn meistens wird die Auflösung von Horrorfilmen recht schnell abgehandelt.

Dazu kommt mit Naomi Watts auch noch eine großartige Darstellerin, die im Gegensatz zu manchen Genre-Geflogenheiten bzw. Genre-Kollegen/-innen, hier der perfekte Fixpunkt für den Zuschauer ist, besonders wenn es um sie herum düster und bedrohlich wird ;o)

Abschließend sei gesagt, dass "Ring" ein wirkliches Highlight des Horrorfilms ist,. Der Film geht nicht konsequent den genretypischen Weg und dadurch bleibt er vom Anfang bis zum knallharten Ende absolut packend, unvorhersehbar und wirklich mal richtig spannend - 5 Sterne.
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61 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. Januar 2004
Nun, ich habe mich stets als einen hartgesottenen Horror-Fan gesehen, den eigentlich "nichts mehr erschüttern" kann.
- Ich habe mich noch nie SO SEHR geirrt...
Dabei bin ich ganz unbefangen an den Film herangegangen, sagte sogar zu Freunden, dass das alles Hysterie sei, was man so von den Kinobesuchern gelesen / gehört hat, wie schrecklich das doch alles war usw.
Zur "Tat": Es war dunkel (Fehler1) und ich war allein (Fehler2), wie schon von einem Rezensenten vor mir treffend formuliert.
Ungläubig grinsend habe ich die DVD eingelegt und den Film gestartet. Das "Dreamworks"-Logo erschien auf dem Fernseher... ...plötzlich ein Flackern, als hätte man eine alte Videokassette eingelegt, hihi witzig, originell! Schon dort begann die Subtilität! Es hat ja noch nicht mal angefangen!
Doch dann begannen die ersten Sekunden und irgendwie ist das Grinsen aus meinem Gesicht gewichen, denn von dort an bis zum bitteren Ende hatte ich Gänsehaut am GANZEN Körper.
Ich weiß nicht warum. Ich kann es nicht erklären, ich empfand EXTREMSTE Gruselgefühle, was sich immer mehr im Film steigerte.
Kurzum: Habe mich, seit ich ein kleines Kind war, nicht mehr so gefürchtet!
Es gab 2 Szenen, bei denen ich festgestellt habe, dass ich meine Augen fast geschlossen hatte... ich wollte in der Tat nicht hinsehen! Das gib's doch nicht! Ich weiß nicht, welche Tricks die Filmemacher da angewandt haben, aber sie waren präsent.
Für Aufmerksame: Bei einem Szenenwechsel wurde für einen Bruchteil einer Sekunde der Ring eingeblendet. Subtilität? Beeinflussung des Betrachters? Wer weiß, vielleicht sind das ja untergründige Mittel, die zusätzlich diese unerklärliche Angst gesteigert haben! Vielleicht sieht man alle 10 Sekunden für Sekundenbruchteile unterbewusst irgendwelche schrecklichen Bilder aufblitzen...
Jedenfalls habe ich meinem Besten Kumpel ganz nüchtern von dem Film erzählt, er ist genauso hartgesotten wie ich und wir haben uns gemeinsam immer halb totgelacht, wenn wir uns Horrorfilme angeschaut haben, da wir das immer gut wegstecken konnten. Er könne ihn sich ja mal mit mir angucken und sein eigenes Bild machen - ohne Wertung und Gesten habe ich ihm dazu geraten. Er schaute ihn sich mit mir an und ich freute mich diebisch, wie auch er immer mehr im Sofa versank! Genauso sind seine Witze weniger geworden, bis er nichts mehr sagte.
Fazit: Am Schluss wollte er, dass ich ihn auf's Klo begleite, weil er sich nicht alleine dort hintraue - 4 Meter entfernt :-)
Das sagt alles. Soetwas ist uns noch nie passiert. Auch ich musste nach dem "1. Mal" sehen, wie ich meine anhaltende Gänsehaut loswerde - hat gedauert.
5 Sterne. Ich kann diesen Film wärmstens empfehlen. Wer sehr sensibel auf subtile Filme wie "Shining" & co. reagiert: FINGER WEG!
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67 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. April 2007
Mir wurde der Film damals von einigen Freunden empfohlen und gleichzeitig wurde ich ermahnt den Film nicht Abends und nicht allein anzusehen.

Freitag, 23.45h, ich bin allein zuhause und nicht müde und da liegt "The Ring" auf meinem Couchtisch ...
Keine 5 Minuten später sehe ich mich starr in meinen Sessel gepresst und drücke die Pausentaste, in der Wohnung ist es stockdunkel ausser einigen wenigen gedimmten Lämpchen im Wohnzimmer und ich denke "Ok, das wird wohl wirklich heftig". Aber, die Neugier war tatsächlich noch viel größer.
Und hätte nach dem Film das Telefon geklingelt, hmm ... ich wäre wohl eher nicht drangegangen;-)

Der Horror beginnt im Kopf, und genau das zeichnet diesen Film als erstklassigen Gruselschocker aus. Subtil und surrealistisch kommt er daher ohne großartiges Gemetzel oder viel Blut zu zeigen, untermalt von nervenaufreibender Musik - oder besser gesagt Geräuschen - und getaucht in triste, beunruhigende Farben.
Und genau das ist der Film, beunruhigend.

Es beginnt schon mit dem besagten Video. Der Surrealist Luis Bunuel hätte seine wahre Freude daran gehabt. Es werden nur Bilder gezeigt und diese sind wahrlich beunruhigend ohne wirklich etwas "Schlimmes" zu zeigen. Ich finde allein das wurde meisterlich gekonnt umgesetzt, da sowohl beim realen als auch beim fiktiven Zuschauer im Film ein beklemmendes Gefühl ausgelöst wird.

Genau diese im Video gezeigten Bilder tauchen immer wieder auf und kündigen Tag für Tag den nahestehenden Tod umso deutlicher an.
Und damit möchte ich einer anderen Rezensentin Ihre Frage beantworten, was es mit dem sich von der Fähre stürzendem Pferd, dem Nasebluten, und dem Herauswürgen der medizinischen Elektroden auf sich hat. All das ist schon auf dem Video zu sehen. In Samara's Nähe starben alle Pferde der Familie. Samara wurde in einer psychiatrischen Klinik untersucht. Das Nasebluten rührt daher das Samara bei anderen Leuten schreckliche Bilder im Kopf ausgelöst hat.

Wer oder was Samara tatsächlich war und ist, das bleibt tatsächlich ungeklärt. Aber bei näherer Betrachtung und Überlegung, welche Auflösung sollte es wohl geben?
Samara ein Dämon? Einfach nur Böse?... Ein Auflösung würde aber dem Ganzen wohl letztendlich den ganzen Schrecken nehmen.
Aber genau diese unbeantworteten Fragen machen dieses subtile Grauen aus. Und kaum etwas ist gruseliger als ein wirklich böses, seelenloses, mordendes totes Kind, welches eigentlich nur Unschuld und Reinheit verkörpern sollte.

Die Geschichte dürfte mittlerweile bekannt sein. Ein mysteriöses Video unterzeichnet das Todesurteil eines jeden Betrachters. Ein im Anschluß folgender Telefonanruf verkündet dass der arme Todgeweihte nur noch 7 Tage zu leben hat. Das Ende ist unvermeidbar. Wie und wodurch sie genau sterben ist unklar, aber die entstellten, verzerrten fratzenhaften Gesichter mit den voller Entsetzen aufgerissenen Augen machen unmissverständlich deutlich dass es ein grauenhafter Tod war. Und auch hier kommt wieder die eigene Phantasie in's Spiel, was die Sache letztendlich noch schlimmer macht.

Man wird aber nicht nur mit der eigenen Phantasie konfrontiert, einige heftige Schockmomente sorgen zusätzlich für den ein oder anderen ordentlichen Adrenalin Ausstoß.

Letztendlich begeht "The Ring" viele neue Wege und eröffnet ein neues Genre, wenn es auch nur ein Remake ist.
Das Original fand ich persönlich nicht im Ansatz an das Remake heranreichend. Mag aber auch daran liegen, dass ich mich hier in keinster Weise mit irgendetwas oder irgendwem identifizieren konnte. Und tote, dämonische Japaner haben trotzdem immer noch nette Gesichter und sind daher für einen Europäer nicht halb so gruselig, sorry;-)
Darüber hinaus ist Verbinski's Variante viel subtiler, düster, surrealer und hat mehr Psycho-Elemente als seine japanische Vorlage.

Übrigens, wer "The Ring" wie ich absolut toll findet, sollte sich auch mal "The Call - 1" ansehen.
Und wer "The Ring" nicht spannend und gruselig findet, der braucht wohl aufgrund mangelnder Phantasie deutliche Bilder und ist mit SAW oder Hostel wahrscheinlich besser bedient. Da bin ich eingeschlafen.

Ein kleiner Tip: Wer das ein oder andere nicht verstanden hat - den Film nochmals anschauen! Am besten allein und am besten Nachts im Dunkeln. Grusel garantiert.

Fazit: The Ring ist für mich persönlich der beste Horrorfilm, den ich jemals gesehen habe und der erste Film der mich das Gruseln gelehrt hat!
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Als große Freundin des Horrorgenres komme ich nicht selten in die Verlegenheit, einen Film zwar ganz niedlich zu finden, allerdings von ihm nicht wirklich verstört zu sein. Das liegt nicht nur am Verschleiss und an der ewigen Wiederholung, sondern auch daran dass es schon seit langer Zeit keinen Horrorfilm mehr gab der wirklich zu schocken versuchte oder vermochte. Die Ironiewelle der Teeniehorrorstreifen war zwar amüsant, nur gruseln konnte man sich dabei nicht. Horrorfilme die sich ernstnehmen, sind rar geworden, oft scheitern sie schon halbwegs am Versuch (Jeepers Creepers, 13 Ghosts).
Dieser Film ist anders. Es gibt nur zwei Horrorfilme die mich wirklich völlig verstört haben und das war Blair Witch (1) und Ring. Wobei ich beide Filme gar nicht vergleichen möchte, denn hier geht es um etwas ganz anderes, und auch die Strategie, alles der Fantasie des Zuschauers zu überlassen, ist hier nicht realisiert. Es wird einem sogar recht viel serviert, was man dann erst mal zu verarbeiten hat, ohne dass einem der Gefallen getan würde, dass man es mit der eigenen Fantasie relativieren könnte.
Ich möchte hier nicht zuviel verraten, da sonst der Reiz verloren geht für die die ihn noch nicht gesehen haben. Nur soviel: Wenn Ihr das Video seht von dem die Menschen sterben, werdet Ihr Euch unweigerlich, und ohne jede intellektuelle Überlegenheit, fragen ob Ihr in einer Woche noch leben werdet.
Das Ende ist eines der gruseligsten und verstörendsten der Horrorfilmgeschichte. Die Darsteller sind allesamt brillant, die Filmästhetik ein wahrer Eyecatcher. Die Musik tut das übrige und die Geschichte ist -und darüber kann man in diesem Genre gar nicht glücklich genug sein- komplex und spannend und man muss in der Tat sogar sein Gehirn einschalten!!
Ich kenne das Original nicht (und habe auch nicht vor es mir anzusehen, da ich zum asiatischen Film keinen Zugang finde) und nehme daher keinen Vergleich vor. Ich kann nur sagen I AM TERRIFIED! Mit Licht schlafen ist wieder angesagt......
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Manoman der Film ist einfach nur genial.
Vor einem Jahr kam dieser Film ins Kino, war aber nur mehr oder weniger erfolgreich (1 Mio. Zuschauer) ist aber ein absoluter Kultfilm! Ich habe ihn mir durch zufälligen Zeitungsartikel am ersten Wochenende direkt angeschaut. Zuerst saßen wir normal im Saal und sagten uns "juhu ein horrorfilm", aber von der ersten Sekunde an sank ich immer weiter in den Sitz hinein, bis ich gerade noch die Leinwand sehen konnte. Dann musste auch die JAcke dran glauben. Das faszinierende an diesem Film ist, dass man eigentlich nicht versteht, warum es gruselig ist. Das fällt auf, wenn man den Film mehrere Male schaut und die anderen Zuschauer (bei Videoabend oder ähnlichem) beobachtet, die vor Angst sterben, aber der Film nicht gruselig sein dürfte bzw. erscheint. das liegt nciht daran, dass man ihn schon gesehen hat, sondern das man wirklich denkt (bis auf Schluss), es ist doch nichts da ...
Natürlich ist es spannend, aber warum gruselig?? Dieses Rätsel macht ihn für mich zu etwas ganz Besonderem, denn es ist bloß kompletter PSycho-terror, der mindesten 100 mal so schlimm ist wie Blutmassaker!
Wer glaubt er wäre angstfrei, schaut sich den Film an. Wer denkt er sei weder noch spannend noch gruselig bzw. nervenzereißend vor Angst, der ist für alles im Leben gerüstet und ANGSTFREi!!!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2003
...und bestimmt nichts für schwache Nerven!
Zugegeben, es gab und gibt sehr sehr wenig Filme, die mir noch wirklich eine Gänsehaut und ein schauriges Gefühl vor dem Fernseher verschaffen. Aber "The Ring" hat es geschafft! Ein wirklich sehr guter Film, der seine Qualitäten unter anderem in der ausgewogenen Mischung zwischen Suspense, Thriller und Horror hat. Und das macht es wohl auch aus. Es braucht nicht immer irgendwelche hanebüchenen Monster und literweise Blut. Und hier lehnt sich "The Ring" meines Erachtens -zumindest ansatzweise- auch an "The Sixth Sense" an, ohne allerdings als penetrante Kopie daherzukommen.
Eine weitere Qualität von "The Ring" ist vor allem auch die Atmosphäre, erzeugt durch die Bildsprache, Kameraführung und Musik. Die hautsächlich in Blau- und Grautönen gehaltenen "Bilder" erzeugen eine eigene, ausgezeichnet zum Film passende Atmosphäre und werden ganz punktuell durch geschickt eingesetzte "Farbtupfer" unterbrochen.
Eigentlich wirklich erstaunlich, dass ein amerikanische Remake eines ausser-amerikanischen Filmes solche Qualitäten erreicht. Zugegeben, ich kenne das japanische Original nicht. Nichts desto trotz ist den Machern mit diesem Remake ein wirklich guter Film gelungen. Zu guter Letzt tragen auch die wenig bekannten, aber guten Darsteller zum gelungenen Gesamtwerk bei.
Allerdings sei zum Schluss -als ganz kleiner Minuspunkt- angeführt, dass es da und dort etwas mit der Logik happert und eigentlich gewisse Fragen gar nicht beantwortet werden. Was hat es denn nun mit diesem Videoband auf sich und woher kommt es denn nun? Aber durch die sehr fesselnde, sich dramaturgisch geschickt steigernde Story fällt einem dies während des Films eigentlich gar nicht gross auf und wirkt daher -auch dank des gelungenen Gesamtwerkes- nur leicht störend... und auch erst hinterher!
Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass man sich diesen Film wohl eher nicht alleine und nur mit Leuten mit starken Nerven anschauen sollte. Nicht wie ich, alleine in der sturmfreien Bude, wo jede knackende Diele zu zusätzlichen "Schockeffekten" geführt hat....!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2004
Als das amerikanische Remake von The Ring erschien, entbrannte ein Glaubenskrieg zwischen den Fans des Originals und denen des US Remakes (es gibt ja auch noch ein Korearemake "Virus"). Man bezichtigte Hollywood des Plagiats oder aber die Japaner als Langweiler ohne Emotionen. Ich persönlich finde das dann doch eher kleinlich, sind doch beide Filme gut auf die jeweilige Art. Ich war über das Remake sehr erfreut, ist es doch mal endlich wieder ein Horrorfilm der nicht so vorhersehbar ist wie sonst bei Hollywood Produktionen üblich. Bei The Ring ist es schlicht nicht möglich die weitere Handlung vorher zu sagen, kennt man das Original nicht. Hinzu kommt, dass man beim Remake die Charakteren und Handlungen geschickt dem westlichen Livestyle anpasste und keine Angst hatte das Storyboard wenn nötig so zu verändern, das es für uns "westler" authentisch und nachvollziehbar wird. Mir gefällt das Original zwar besser, aber The Ring ist durchaus sehenswert.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2009
ich kenne das original nicht von the ring und wusste deshalb nur das, was auf der inhaltsangabe steht.

das intro von the ring ist richtig unheimlich und gelungen.
die schauspieler sind sehr gut, vor allem naomi watts und ihr sohn adan.
der film ist schon beim intro spannend und hält die spannung bis zum ende und ist auch an keiner stelle langweilig.
die atmosphäre ist bedrückend und düster.

die schocker sitzen richtig gut und schaffen es einen immer wieder zu erschrecken, vor allem das gesicht von den toten jagt einen, einen schauer über den rücken.

dank der super schauspieler ist der film sehr glaubhaft und man glaubt ihnen ihre angst.
vor allem samara ist sehr gut und gruselig gemacht.

ein super horror-film für albträume.

kann ich nur empfehlen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Februar 2004
Was diesen Film auszeichnet, ist die Tatsache, das man Horrorfilm endlich mal richtig verstanden hat. Dieser Film ist nicht brutal und zeigt auch keine gewalttätigen Szenen. Er gehört nicht zu dem Splatter-Schrott mit dem sich normalerweise Horrorfilme brüsten.
Dieser Film vermittelt nur eins. ANGST. Und das in einer Subtilität, die bahnbrechend ist. Geniale Kamerafahrten, eine geniale Musik und die beste Story, die ich jemals bei Horrorfilmen erlebt habe.
Ich werde nie den ersten Kinobesuch vergessen. Die Art von Atmosphäre im Kino war einzigartig,denn die Angst griff um sich. Nach dem Film konnte man seine eigene Reaktion in allen anderen Gesichtern auch ablesen.
Fazit: Es gibt nichts besseres und ich fürchte, das wird es auch nie wieder geben !!!!!
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Horror-Filme sollen Angst machen, einen prickelnden Schauer beim Seher bewirken. Besser noch: sich bei Möglichkeit ins Gedächtnis einbrennen. Diese Absicht lässt sich mitnichten mit hohem Blut- und Goregehalt umsetzen. Filme, die sich Beiderlei exzessiv bedienen, schaffen höchstens visuelle Schocks, der Nervenkitzel im Kopf setzt sich dagegen nicht ein. Darum gibt es meines Erachtens nur sehr wenige echte Horror-Streifen, die wirklich furchteinflößend sind und nach ihrem Konsum Fingernagel-Spuren auf den Polsterlehnen hinterlassen - das wohl eindeutigste Indiz, das die verstörende Wirkung eines wirklich gelungenem Genre-Films klar bescheinigt.
Denke ich an den letzten Film zurück, der mich in seiner Angstwirkung tatsächlich beeindruckt hat, fiele mir auf der Stelle der US-Kult-Schocker "The Ring" ein, ein Remake des japanischen "Ringu". Noch vor seiner überaus erfolgreichen "Fluch der Karibik"-Trilogie hat Regisseur Gore Verbinski einen modernen Meilenstein des Horror-Kino geschaffen. Dass es sich dabei eigentlich "nur" um ein Remake des japanischen Originals "Ringu" handelt, Diesen aber in Sachen Grusel-Flair klar übertrifft, bestätigt seine einzigartige Klasse nur noch mehr.

Der unnatürliche Tod ihrer Nichte veranlasst die Reporterin Rachel dazu, Nachforschungen über diesen seltsamen Fall zu betreiben. Schnell kommt sie dem Gerücht auf die Spur, dass ein rätselhaftes Videoband rumkursiert, das einem nach einmaligen Anschauen den eigenen Tod prophezeit. Als sie nur kurze Zeit später in den Besitz dieses Videos gelangt und seinen bizarren Inhalt mit eigene Augen sieht, passiert das Unmögliche: Das Telefon klingelt. Eine Stimme am anderen Ende Leitung sagt ihr, dass sie nur noch sieben Tage zu leben hat. Geschockt und verzweifelt wendet sie sich an ihren Ex-Mann Noah, einem Video-Techniker. Zusammen versuchen sie das Geheimnis hinter dem Todesvideo zu lüften und eine Möglichkeit zu finden, Rachels angekündigten Tod zu verhindern...

Auch wenn das japanische Original "Ringu" und andere Pendants wie "Ju-On / The Grudge" oder "Dark Water" Ende der 90er / Anfang der 2000er einen langanhaltenden Trend in Sachen Asia-Horror aufgebaut haben, war ich von diesen Filmen aufgrund ihrer etwas "billigen" Umsetzung (die Filme wurden ausschließlich für den Heimvideomarkt produziert) nicht so wirklich angetan. Ihren Kult-Status will ich damit aber nicht absprechen.
Da Hollywood bekanntlich nie schläft und die restliche Filmwelt stets im Auge behält, war es eine sympthomatische Reaktion der amerikanischen Filmbranche, innerhalb kürzester Zeit Remakes der japanischen Originale runterzukurbeln. Der Großteil dieser Neufilmungen sieht dank üppiger Budgets nicht nur um ein Vielfaches besser aus, die filmische (an die westliche Kultur angepasste) Grusel-Atmosphäre wirkt in den Augen normaler Seher wesentlich attraktiver. Das liegt unter anderen daran, dass "Ringu" und Co. sehr speziell, sehr asia-trashig sind, und mit so was können oft nur Hardcore-Fans etwas anfangen.

Wie dem auch sei: Verbinski übernahm die Story quasi 1:1 vom Original, tauschte japanische Charaktere gegen US-Figuren und verpasste seinem "Ring" einen unglaublich schaurigen Look. Überwiegend ist die Handlung in farbarmen, fast monochromen Bildern festgehalten, zusätzlich sorgen neben Regen, Nebel und graue Wolken auch nicht sehr einladende und kalt wirkende Schauplätze für eine sehr unheimliche, sehr frostige Stimmung. Die Musik ist ebenfalls maßgebend an der unvermeidbaren Entenpelle des Zuschauers beteiligt, weil Star-Komponist Hans Zimmer eine seiner ungewöhnlichsten Score-Arbeiten beifügt. Statt mit großem Tamm-Tamm-Getönse treibt er mit prickelnden Moll-Tönen die ohnehin hohe Spannung nur noch weiter nach oben; so weit bis die Nerven fast zu reissen drohen.
Des höherem Budgets wegen sind auch die Effekte von ausnahmslos erlesener Güte. Nie aufdringlich, aber trotzdem brillant und sehr effektiv. Realität und Videoband-Welt verschmelzen übergangslos, und die aus dem Videoband "aussteigende" Samara Morgan ist in ihrem "Schwarz-Weiss-Rahmen" und ihrer abgehakten Fortbewegung die wohl visuell erschreckenste Personifizierung des Todes seit langem. Der Begriff "Ring" ist zudem allgegenwärtig. Ob in Bild, Ton oder anderer medialer Form, man findet unzählige Hinweise darauf, u.a. als Klingeln des Telefons ("Ring-ring"), Brunnen oder Augenränder eines Pferdes. Die Einbeziehung von Orten, Objekten oder Handlungen zum Ring-Thema kann man einfach nur als genial bezeichnen. Hier lohnt sich allein wegen der Suche nach weiteren symbolischen Szenen ein zweiter Blick in den Film. "The Ring" bietet reichlich fantastische Bild-Kompositionen.

Anstelle namhafter Darsteller haben sich Verbinski und die Produzenten für damals noch unverbrauchte Gesichter entschieden. Ein weise Entscheidung, und ein besonderer Glücksfall für Naomi Watts. Mit "The Ring" wurde ihr Name auf einen Schlag berühmt; desweiteren konnte sich in die erste Liga der Stars und Sternchen katapultieren und den Ruf als moderne Scream-Queen einheimsen. Auch wenn ihre Kollegen Martin Henderson (als Ex-Ehemann Noah), Brian Cox (Vater der verfluchten Samara) und Kinderdarsteller David Dorfman (Sohn von Rachel und Noah) stark aufspielen, es ist IHR Film. Die Panik, die ihrer Rachel im Nacken sitzt, und ihre verbissene Entschlossenheit, die Wahrheit hinter dem Video aufzudecken (und parallel ihr eigenes Leben zu retten), nimmt man ihr voll ab. Habe selten einen Film gesehen, der von einer Frau so gut getragen wurde wie dieser.

Fazit:
Horror muss nicht immer blutig sein. Das beweist "The Ring" mit Bravour. Für knappe 2 Stunden bekommt man seine Gänsehaut garantiert nicht los, denn dieser Film ist Hochspannungs-Kino pur, inklusive einer perfekten Schluss-Pointe. Zu recht ein Kult-Film und für jeden Fan schauriger Unterhaltung zu empfehlen.
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