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5.0 von 5 Sternen Absoluter Kauftipp: James Cameron hat exzellente Arbeit geleistet.
Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic wurde perfekt umgesetzt.James Cameron - ein Name mit dem sich Erinnerungen an spannende Kinoabende in "Terminator", "Alien", oder "Titanic" verbinden, hat sich nach dem eher theatralischen "Titanic"-Epos (mit Kate Winslet und Leonardo di Caprio) auf die Suche nach der Realität gemacht und versucht in "Die...
Veröffentlicht am 30. Juli 2006 von Edgar W.

versus
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3.0 von 5 Sternen Selbstdarsteller Cameron
Interessant, dass einer der anderen Rezensenten Cameron dahingehend lobt, dass dieser sich von dem angeblichen Selbstdarsteller Robert Ballard abhebt. Wie unterschiedlich doch solche Sachen wahrgenommen werden! Mein Eindruck war genau anders herum. Ballard ist ein renommierter Meeresgeologe, der unter anderem in den 60er- und 70er-Jahren an den Beweisen für die...
Veröffentlicht am 18. Mai 2009 von Jaolscha (Hessen, Germany)


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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absoluter Kauftipp: James Cameron hat exzellente Arbeit geleistet., 30. Juli 2006
Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic wurde perfekt umgesetzt.James Cameron - ein Name mit dem sich Erinnerungen an spannende Kinoabende in "Terminator", "Alien", oder "Titanic" verbinden, hat sich nach dem eher theatralischen "Titanic"-Epos (mit Kate Winslet und Leonardo di Caprio) auf die Suche nach der Realität gemacht und versucht in "Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic" Hollywood-Bombast und Dokumentation auf eine Linie zu bringen. Erzählt wird die Geschichte des deutschen Schlachtschiffes "Bismarck" vom Stapellauf bis zu dessen tragischen Untergang. Mit einem Mischung aus historischem Filmmaterial, Computeranimation und beeindruckenden Unterwasseraufnahmen, läßt Cameron den Betrachter am Geschick der "Bismarck" teilhaben und vermittelt eine differenzierte Sicht auf das Schiff und seine Geschichte. Nach dem Studium alter Konstruktionszeichnungen und Pläne bewegt Cameron unter anderem die Frage: Warum konnte die "Bismarck" überhaupt sinken ? Um eine Antwort auf diese und andere Fragen zu erhalten, charterte Cameron das russische Forschungsschiff "Keldish". An Bord befand sich eine, höchst kompetente Mannschaft, die aus Wissenschaftlern, Technikern, und Überlebenden des Untergangs der "Bismarck" bestand, welche Vergangenheit und Gegenwart sowie die Erkenntnisse der Expedition für den Betrachter in einen nachvollziehbaren Zusammenhang setzen. Cameron selbst, tauchte mit zwei russischen Mini-U-Booten aus der "Mir"-Serie zum Wrack und entdeckte 60 Jahre nach dem tragischen Untergang der deutschen "Bismarck" Erstaunliches.

Eine wirklich wunderbar gemachte und fesselnde Dokumentation in der man wirklich viel Neues erfährt wenn man sich für Bismarck interressiert. Erst wenn man manche Passagen der Doku sieht kann man sich wirklich vorstellen wie sich die Soldaten damals gefühlt haben müssen. Außerdem werden viele Details erklärt, die man so gar nicht wüsste. Definitiv ein echtes Meisterwerk.

James Cameron hat hier durchaus sehr exzellente Arbeit geleistet.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Weitere Dokumentationen zum Wrack sind nun nicht mehr nötig, 28. April 2003
Von Ein Kunde
Im Gegensatz zu Robert Ballard geht es Cameron nicht so sehr um Selbstdarstellung, sondern tatsächlich um das Wrack der Bismarck. Dabei kann er, wie von ihm gewohnt, mit spektakulären Bildern dienen. Dass der Film für ein amerikanisches Publikum gemacht wurde (wo stand Hitler auf dem Achterdeck, aus welcher Tür kam er heraus? ach wie gruselig!), kann man verschmerzen.
Wie in den meisten anderen Marinedokumentationen werden auch hier wahllos Filmschnipsel von irgendwelchen anderen Schiffen eingespielt: Hauptsache es sieht nach Kriegsschiff aus und feuert aus allen Rohren. Man merkt natürlich immer, dass dies kein Film von Marinehistorikern ist, da auch hier diverse kleine Fehler vorkommen bzw. in Kauf genommen werden. Auch und gerade die deutsche Tonspur hat hier ihre Probleme.
Trotzdem ist diese Dokumentation besser als alles andere, was ich bis jetzt zu diesem Thema gesehen habe. Sie ist ein akzeptabler Kompromiss für die meisten Zuschauer, was das Vorwissen betrifft, und eine gelungene Mischung aus Hintergrundinformation und forensischer Analyse, verknüpft durch die zeitlichen Abläufe von 1941 und die Erlebnisse der überlebenden Besatzungsmitglieder. Das Ganze wird zusätzlich durch Computeranimationen und Spielszenen veranschaulicht.
Die Beschreibung der Expedition ist im Gegensatz zu Ballards Dokumentation niemals Selbstzweck, sondern erklärt, wenn etwas erklärt werden muss und transportiert so zusätzliche Information. Es ist offensichtlich, dass Cameron sein Handwerk versteht. Dies äußert sich vor allen Dingen darin, dass man trotz der großartigen Aufnahmen am Ende doch mit einem beklommenen Gefühl zurückbleibt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Selbstdarsteller Cameron, 18. Mai 2009
Interessant, dass einer der anderen Rezensenten Cameron dahingehend lobt, dass dieser sich von dem angeblichen Selbstdarsteller Robert Ballard abhebt. Wie unterschiedlich doch solche Sachen wahrgenommen werden! Mein Eindruck war genau anders herum. Ballard ist ein renommierter Meeresgeologe, der unter anderem in den 60er- und 70er-Jahren an den Beweisen für die Theorie der Plattentektonik mitgearbeitet hat und bereits in dieser Zeit erstmals mit wissenschaftlichen Tauchbooten in die Tiefen der Ozeane vordrang. Er war später dann meines Wissens nach der Erste, der die hierbei entwickelten Arbeitsmethoden für die Suche nach verschollenen und sehr tief liegenden Schiffswracks benutzte (in flacheren Gewässern wurde natürlich schon vorher nach Wracks getaucht). So entdeckte Ballard 1985 die Titanic und 1999 die Bismarck. Cameron gebärdet sich Jahre später in dieser Doku, als wäre er es, der auf der Suche nach der Bismarck ist. Dem unbedarften Zuschauer wird vermittelt, dass Cameron ein Experte auf diesem Gebiet ist, der als Expeditionsleiter die Fäden sowohl auf dem Suchschiff als auch während der Tauchfahrten fest in der Hand hält. Nichts ist falscher! Cameron ist lediglich Filmregisseur und Hobbytaucher. Seine "Erfahrungen" beschränken sich auf die Dreharbeiten zu "Abyss" und "Titanic" - und das waren Hollywood-Filme, die in Wasserbassins gedreht wurden. Während des "Titanic"-Drehs durfte Cameron dann als KUNDE einer kommerziellen russischen Firma zum Titanic-Wrack MITtauchen! Dieselbe russische Firma hat Cameron auch für diese Doku engagiert. Samt der ganzen Ausrüstung sowie den dazugehörigen Fachleuten für Sonar, Tauchboote und Unterwasserroboter - und auch inklusive einem verantwortlichen Expeditionsleiter! Cameron selbst ist alles andere als der Expeditionsleiter, als der er sich ständig vor der Kamera darstellt. Er hat genaugenommen als zahlender Kunde überhaupt keine Verantwortung für die Such- und Taucheinsätze. Das stört mich: Dieses Pionier- und Expertengetue eines schlichten Abenteuertouristen. Denn nichts anderes ist Cameron. Die russische Firma bietet Abenteuertourismus für Gutbetuchte zu längst entdeckten Tiefsee-Wracks an. Der unbestrittene Tiefseepionier und Fachmann Robert Ballard wirkt dagegen in seinen Dokus zurückhaltend. Obwohl natürlich auch er die Publicity suchen musste, um seine Unternehmungen überhaupt finanzieren zu können.
Die Wrack-Aufnahmen aus der Tiefsee in dieser Doku sind beeindruckend, ebenso wie die auftretenden Zeitzeugen (Bismarck-Überlebende). Deshalb, trotz Camerons nerviger One-Man-Hollywood-Show, drei Sterne.

Nachtrag vom 10.03.2012: Cameron plant derzeit, mit einem Mini-U-Boot auf den Grund des Marianengrabens (mit minus 11 Kilometern der tiefste Punkt der Welt) zu tauchen. Die einzigen Menschen, die bislang dort hinunter tauchten, waren der Schweizer Jaques Piccard und der Amerikaner Don Walsh im Jahre 1960. Cameron will das Stück nun im Alleingang nochmal aufführen. Der Multimillionär hat sich in den letzten Jahren mehr und mehr Expertenwissen angeeignet (eingekauft) und sich auf einem von ihm mit finanzierten Tauchboot schulen lassen. Wenn Cameron sein Vorhaben wirklich in die Tat umsetzt, hat er meinen ganzen Respekt (den hat er übrigens schon als Filmemacher). Das ändert aber nichts an meinen oben stehenden Bemerkungen. Zum damaligen Zeitpunkt (die Doku ist von 2002, die ursprüngliche Rezension von 2009) war Cameron in erster Linie ein "Abenteuertourist", also ein Kunde kommerzieller Tauchunternehmen, und kein Expeditionsleiter bzw. eigenständiger Tiefseeforscher.

Nachtrag vom 31.03.2012: Glückwunsch, Mr.Cameron. Meinen Respekt!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr interesante dokumentation, 27. Juli 2003
Von Ein Kunde
Eine sehr gute und emotionsreiche Dokumentation
über das schlachtschiff bismarck.
mit sehr interesanten berichten vom bau des schlachtschiffes bis zum tragischen untergang.
wirklich sehr schöne unter wasser aufnahmen,
wo mann zum ersten mal die gewaltigen schäden des schiffes
sehen kann.
eine wirklich sehr spannende doku
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Empfehle Berichte von Mike Mc Dowell und Robert Ballard, 17. September 2005
Von Ein Kunde
Tolle Unterwasserbilder!!!!!, historisch ist der Bericht ungenau.
Die nachgespielten Szenen mit Lütjens sind eine grottenschlechte Karikatur. Der Kommentar aus dem Off wirkt teilweise tendenziös und aufgesetzt, ungefähr so: "Eine Kampfmaschine mit dem einzigen Zweck zu töten, die sich auf die ahnungslosen Konvois stürzen soll".

Ich empfehle hier vor allen Dingen den Bericht von Mike Mc Dowell, der wirkt wesentlich entspannter. Mike Mc Dowell ist ebenfalls mit der Keldish auf die Expedition gefahren, hat ebenfalls 2 ehemalige Besatzungsmitglieder der Bismarck an Bord und der Bericht ist viel neugieriger, neutraler mit wesentlich mehr Expeditionscharakter.
Schade, schade, daß James Cameron so schlecht gemachte Berichte herausbringt. Ich hatte da mehr Souveränität erwartet.
Fazit: Das ist zwar nicht der Kommentar, den der interessierte Käufer hören möchte, aber eigentlich ist diese DVD Geldverschwendung...........
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5.0 von 5 Sternen Der stählerne Tod, 23. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: James Cameron präsentiert: Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic [VHS] (Videokassette)
James Cameron - ein Name mit dem sich Erinnerungen an spannende Kinoabende in "Alien", "Terminator", und "Titanic" verbinden, hat sich nach dem eher theatralischen "Titanic"-Epos (mit Kate Winslet und Leonardo die Caprio) auf die Suche nach der Realität gemacht und versucht in "Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic" Hollywood-Bombast und Realität auf eine Linie zu bringen. Erzählt wird die Geschichte des deutschen Schlachtschiffes "Bismarck" vom Stapellauf bis zu dessen Untergang. Mit einem Mix aus historischem Filmmaterial,Computeranimation und beeindruckenden Unterwasseraufnahmen, läßt Cameron den Betrachter am Geschick der "Bismarck" teilhaben und vermittelt eine differenzierte Sicht auf das Schiff und seine Geschichte. Nach dem Studium alter Konstruktionszeichnungen und Pläne bewegt Cameron unter anderem die Frage: Wie konnte die "Bismarck" überhaupt sinken ? Um eine Antwort auf diese und andere Fragen zu erhalten charterte Cameron ein Forschungsschiff und untersuchte das Wrack. Cameron tauchte mit den zwei weltweit einzigartigen (russischen) Mini-U-Booten der "Mir"-Serie zum Wrack und entdeckte 60 Jahre nach dem Untergang der "Bismarck" Erstaunliches. An Bord des Forschungsschiffes befand sich eine, höchst kompetente, Crew aus Wissenschaftlern, Technikern, und Überlebenden des Untergangs der "Bismarck", welche Erkenntnisse und Geschichte in einen nachvollziehbaren Zusammenhang setzten. Auch der ehem. Gegner, die Menschen die mit ihrem Know-How die "Bismarck" bezwungen haben, kommt zu Wort.
Spannend und sehenswert !
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der stählerne Tod, 24. Februar 2004
James Cameron - ein Name mit dem sich Erinnerungen an spannende Kinoabende in "Alien", "Terminator", und "Titanic" verbinden, hat sich nach dem eher theatralischen "Titanic"-Epos (mit Kate Winslet und Leonardo di Caprio) auf die Suche nach der Realität gemacht und versucht in "Die Bismarck - Geheimnisvolle Expedition zur deutschen Titanic" Hollywood-Bombast und Dokumentation auf eine Linie zu bringen. Erzählt wird die Geschichte des deutschen Schlachtschiffes "Bismarck" vom Stapellauf bis zu dessen Untergang. Mit einem Mix aus historischem Filmmaterial, Computeranimation und beeindruckenden Unterwasseraufnahmen, läßt Cameron den Betrachter am Geschick der "Bismarck" teilhaben und vermittelt eine differenzierte Sicht auf das Schiff und seine Geschichte. Nach dem Studium alter Konstruktionszeichnungen und Pläne bewegt Cameron unter anderem die Frage: Wie konnte die "Bismarck" überhaupt sinken ? Um eine Antwort auf diese und andere Fragen zu erhalten, charterte Cameron das russische Forschungsschiff "Keldish". An Bord befand sich eine, höchst kompetente Crew, die aus Wissenschaftlern, Technikern, und Überlebenden des Untergangs der "Bismarck" bestand, welche Vergangenheit und Gegenwart sowie die Erkenntnisse der Expedition für den Betrachter in einen nachvollziehbaren Zusammenhang setzen. Cameron selbst, tauchte mit zwei russischen Mini-U-Booten aus der "Mir"-Serie zum Wrack und entdeckte 60 Jahre nach dem Untergang der "Bismarck" Erstaunliches.
Spannend und sehenswert !
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Mangelhafte Sachkenntnis, 22. Februar 2009
Die Dokumentation befasst sich mit dem Wrack des Schlachtschiffes Bismarck.
Es ist von einem "Panzerkreuzer" Bismarck die Rede !
Man merkt das die Leute sicherlich etwas vom Tauschen, aber ganz bestimmt nichts vom Schlachtschiff Bismarck verstehen.
Mit mehr Mühe und einer gewissenhaften Recherche hätte man die Dokumentation fachlich kompetent machen können.
Wer die Unterwasseraufnahmen der Bismarck glaubt sehen zu müssen,
kann sich diesen Film anschauen.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Licht und noch mehr Schatten, 2. Januar 2006
Das Positive an dieser "Doku" sind die einmaligen Unterwasseraufnahmen. Wirklich klasse; vor allem die Aufnahmen aus dem Inneren des Schiffes.

Den Rest kann man getrost vergessen. Zu den Unmengen von inhaltlichen Fehlern kommen noch mehr Übersetzungsfehler in der deutschen Fassung. Ist es so schwer, einen Fachmann zur Übersetzung heranzuziehen? Scheinbar ja, denn das ist beileibe nicht die einzige Produktion, die daran krankt.

Fazit: Nur zu genießen, wenn man über die Geschichte des Schiffes bereits gut informiert ist (z.B. bei Ballard). Ansonsten: Finger weg!
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4.0 von 5 Sternen für Geschichtsinteressierte sehenswert, 26. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein top Regisseur und die Technik machen es möglich, so meine Hoffnung. Erstmal zum Positiven... in erster Linie gehts im Film tatsächlich um das Enträtseln der letzten Stunden des gefürchteten und kampfstärksten Schlachtschiffs der damaligen Zeit und nicht um politische Botschaften oder Länderinteressen. Dabei waren auch zwei ehem. Besatzungsmitglieder an Bord, die mit Ihren Geschichten für die Authentizität sorgen sollten. Grundsätzlich finde ich es positiv, daß man sich mit großem Aufwand und finanziellen Mitteln diesem Kapitel widmet, welches sicherlich nicht als Kassenmagnet zu sehen war.

Und auch, wenn manch nachgespielte Szenen eher dem Klischee als der Realität Rechnung tragen, so kann man den Teil, der sich mit der Gefechtsabfolge oder der Selbstversenkungs-Theorie beschäftigt, sehr wohl als gut belegt herausstellen. So war es für mich schon beeindruckend und neu, daß kein einziges der über 700 großkalibrigen Direkttreffer den inneren Panzergürtel durchbrochen haben, geschweige denn die Torpedotreffer zum Untergang geführt haben können.

Interessant war auch, daß ich nach dem Film bei Recherchen im Internet auf etliche mehr als kritische (vor allem) britische Stimmen gestoßen bin, die sich mit der Herangehensweise und der Schlußfolgerung einer Selbstversenkung durch die Mannschaft so gar nicht anfreunden konnten. Das so ein kleines Detail nach einer so langen Zeit immer noch für Empörung sorgen kann.
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