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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Drama zu napoleonischen Zeiten
Das, auf Joseph Conrads "The Point of Honour" basierende Spielfilmdebüt von Ridley Scott, erzählt von zwei Husarenoffizieren der französischen Armee, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts wegen einer Lappalie zu Todfeinden werden. Harvey Keitel als "Feraud", berüchtigter Hitzkopf und Sieger zahlreicher Zweikämpfe, benutzt einen angeblichen Affront...
Veröffentlicht am 4. April 2003 von twinprop

versus
1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Malerisches Geplänkel
Es wird gefochten, was Säbel und Degen hergeben, und am Schluß steht - natürlich! - der ethisch-moralische Held im Glanz heroischer Selbstüberwindung da. Aber wie die zunehmend bruchstückhafte Handlung ins Bild gesetzt wird, das ist sehenswert. Die Beleuchtung in diesem inhaltlich nicht gerade zum Aufregendsten zählenden Film ist...
Veröffentlicht am 20. Mai 2011 von Mirzai


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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Intelligentes Drama zu napoleonischen Zeiten, 4. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Das, auf Joseph Conrads "The Point of Honour" basierende Spielfilmdebüt von Ridley Scott, erzählt von zwei Husarenoffizieren der französischen Armee, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts wegen einer Lappalie zu Todfeinden werden. Harvey Keitel als "Feraud", berüchtigter Hitzkopf und Sieger zahlreicher Zweikämpfe, benutzt einen angeblichen Affront durch Keith Carradine als "D'Hubert" um ihn zu einem Duell fordern zu können. Dieses Duell endet allerdings nicht so eindeutig wie von "Feraud" erwartet. Daher kommt es in den darauf folgenden Jahren, in denen jeder der Beiden während der napoleonischen Feldzüge seine individuellen Erfolge und Niederlagen durchlebt, immer wieder zum Zweikampf. Obwohl es scheint, als müsse der Konflikt in alle Ewigkeit ausgetragen werden, findet er nach 16 Jahren ein intelligentes Ende.
Der Film besticht ebenso wie die anderen zwei frühen Meisterwerke von Ridley Scott ("Alien" und "Blade Runner") vor allem durch die Authentizität der Ausstattung und eine wundervoll inspirierte Handlung. Von den aufwändigen Uniformen bis zu den grotesken Zöpfen, die seinerzeit bei den selbstverliebt-exzentrischen jungen Offizieren der leichten Kavallerie in Mode waren. Es stimmt praktisch jedes Detail. Und nicht zuletzt diese Akribie liess auch dieses Werk von Scott schnell zum Kultfilm avancieren. Die Tatsache, dass es dem Regisseur schon bei seinem ersten Spielfilm gelungen war, neben einer Vielzahl relativ neuer Gesichter, die hervorragenden Edward Fox und Albert Finney für Nebenrollen zu gewinnen, macht den Streifen nur noch wertvoller.
Wenn Ihnen die anektdotenhaften Werke Akira Kurosawas (z.B. "Rashomon" oder "Yojimbo") gefallen, denen dieser Film etwas ähnelt, dann möchten Sie wahrscheinlich auch die DVD haben. Falls sie aber von "Rid" bisher nur "Gladiator", "Hannibal" oder "Black Hawk Down" kennen, rate ich eher zum vorherigen Ausleihen. Der Stil seiner heutigen Arbeiten unterscheidet sich, vielleicht bedingt durch seine Tätigkeit als Werbefilm-Regisseur (der bekannte Spot zur Einführung des Apple Macintosh 1984 war von ihm), doch sehr von seinen ersten drei Spielfilmen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mantel und Degen, 5. Juni 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten [VHS] (Videokassette)
Mit einem minimalen Budget ausgestattet, drehte Ridley Scott ("Blade Runner") mit "The Duellists" seinen Debütfilm. Die Story ist einer Kurzgeschichte von Joseph Conrad entlehnt: Zwei Offiziere der napoleonischen Armee, gänzlich unterschiedliche Charaktere, treffen aufeinander. Der eine, Feraud (Harvey Keitel), ist ein glühender Bonapartist, aufbrausend und schnell mit dem Degen zur Hand; der andere, d'Hubert (Keith Carradine), eher hölzern, pragmatisch und pflichtbewußt. Wegen einer Lappalie gerät Feraud in Zorn und fordert d'Hubert zum Duell. Der Zweikampf stillt aber Ferauds Blutdurst noch lange nicht. Wieder und wieder versucht er während des Rußlandfeldzuges, d'Hubert im Duell zu töten, doch der Krieg greift auf groteske Weise immer wieder ein und verhindert einen tödlichen Ausgang: mal wird der strebsame d'Hubert schneller befördert (und der Kodex verbot, einen ranghöheren Offizier zu fordern), mal greifen russische Husaren just in dem Augenblick an, als sich die Kontrahenten gegenüberstehen. Mit der Verbannung des Kaisers nach St. Helena ändern sich die Verhältnisse für die beiden Offiziere grundlegend - an dem fanatischen Haß, mit dem Feraud d'Hubert verfolgt und dessen Leben einfordert, ändert sich nicht das Geringste...
Mit sparsamen Mitteln ist hier ein spannender, manchmal vergnüglicher, manchmal todernster Film entstanden. Nicht zuletzt dank der großartigen Darsteller (außer den Hauptdarstellern ist Edward Fox in einer Nebenrolle zu sehen) wird die Story glaubhaft und atmosphärisch dicht transportiert.
Farbenfroh, schnell und lebendig in Szene gesetzt, mit mitreißenden Duellsequenzen - das ist dieser Film. Wer allerdings auf laute, krachende Hollywood-Action setzt, wird nicht auf seine Kosten kommen: Der Film ist eher etwas für Freunde der stilleren Zwischentöne; immerhin wird hier mit dem Säbel oder Degen gefochten und nicht mit Bomben und Granaten...
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Film 5/5, DVD 5/5, 22. März 2004
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Dieser sehr gute und niveauvolle Film ist eine gelungene Abwechslung zu dem sonstigen Hollywoodschrott, den man so auf DVD bekommt. Die Bildqualität ist 1a, der Transfer muss sich neben vielen Transfers neuerer Filme auf keinen Fall verstecken. Der englische Ton wird in einem Stereoupmix präsentiert, bei dem die schöne Musik gut zur Geltung kommt. Der deutschsprachige Ton ist wie die restlichen Tonspuren in Mono, die Synchronisation ist aber gut und an sich die Qualität auch nicht schlecht (kein Rauschen usw.). Die Extras haben es wirklich in sich. So sollten Extras für DVDs im Allgemeinen aussehen! Und das auch noch um diesen Preis! Tja, echte Qualität kann eben auch günstig sein!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehenswert & kaufenswert, 8. September 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Ridley Scott, dazu fällt einem ein: ALIEN. Oder BLADE RUNNER. Oder GLADIATOR. Dazu fällt einem eher nicht ein: DIE DUELLISTEN.
Das allerdings ist schade, denn DIE DUELLISTEN sind ein im wahrsten Sinne des Wortes sehenswerter Film. Scotts Auge für visuelle Kompositionen beschert diesem seinem Spielfilm-Debüt eine Fülle von Bildern, die sich der Erinnerung in ihrer Schönheit einbrennen. Die Kostüme, die Interieurs, die Locations, alles hat vor allem eines (gleichgültig wie unerfreulich der Inhalt der Bilder auch sein mag) - eine visuelle Schönheit, die von Howard Blakes ebenfalls sehr gelungenem Soundtrack wirksam untermauert wird .
Außerdem präsentiert der Film einen Harvey Keitel in bedrohlicher Höchstform und einen Keith Carradine, den ich hier zum ersten Mal überhaupt als Schauspieler wahrgenommen habe. Die eigentlich schlicht gestrickte Story zweier napoleonischer Soldaten, die sich über 15 Jahre hinweg immer wieder miteinander duellieren, bis sie schließlich zum schicksalhaften, letzten Duell aufeinandertreffen, ist nur das Vehikel für die episodischen Bilderwelten, die Scott in diesem Film konstruiert, und das merkt man ihm mitunter auch ein wenig an. Insgesamt aber lohnt der Kauf dieser für kleines Geld zu erwerbenden DVD auf jeden Fall.
Die Extras sind aufgrund der heute ja moderat zu nennenden Länge des Films (96 Minuten hat er) üppig ausgefallen und durch die Bank sehenswert. Besonders das kurzweilig produzierte „Duell der Regisseure", in dem der „Fan" Kevin Reynolds den Regisseur Ridley Scott über die Dreharbeiten befragt und Scotts erster, in schwarz-weiß gedrehter Kurzfilm „Boy and Bicycle", an dem man die Begeisterung seines Machers für Strukturen und visuellen Formationen ablesen kann, sind absolute „must-sees" dieser rundum gelungenen DVD-Zusammenstellung.
Fazit: Wunderschöner Film + ausladende Extras + günstiger Preis = da kann man nur 5 Sterne geben.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brillantes, atmosphärisches Frühwerk, 19. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Ein mehr als 30 Jahre alter Film des Regie-Altmeisters Ridley Scott aus einer Zeit, als dieser noch keine Monumentalfilme und Blockbuster mit den zugkräftigsten Hollywood-Stars drehen durfte, sondern eine Low-Budget Produktion mit sehr guten Schauspielern. Und siehe da: Ridley Scott erweist sich tatsächlich als ein guter Regisseur, der auch ohne randvoll gefüllte Fleischtöpfe einen ausgezeichneten Film machen kann. Der Film ist eine ziemlich freie Umsetzung einer Kurzgeschichte von Joseph Conrad, die von zwei Offizieren handelt, die während der Napoleonischen Kriege Karriere in der französischen Armee machen. Diese beiden sehr unterschiedlichen Männer, kongenial von Keith Carradine und Harvey Keitel gespielt, werden wegen einer Lappalie Feinde und duellieren sich im Lauf der Jahre immer wieder, ohne dass einer den anderen endgültig ausschalten kann. Dieser geradezu zwanghafte Konflikt, befeuert von diffusen Ehrbegriffen und militärischen Konventionen, entwickelt sich besonders bei dem von Keitel gespielten Feraud zu einer Manie, während d'Hubert (Carradine) die Sinnlosigkeit dieser Rituale erkennt und aus diesem Teufelskreis ausbrechen will - vergebens, zumindest bis zum letzten entscheidenden Duell... Diese Geschichte wird in wunderschönen, geradezu epischen Bildern erzählt, in denen das Zeitkolorit rundum überzeugt. Die Hohlheit verlogener Rituale wird glänzend bloßgelegt und die beiden Hauptdarsteller geben ihren Figuren ein überzeugendes Profil, der große, schlanke Carradine mit lässiger Eleganz, die ganz langsam einer tiefen Müdigkeit weicht, während Harvey Keitel dem Offizier Feraud eine energiegeladene Verbohrtheit verleiht, eine geradezu dämonische Kraft, die stumpfsinnig und unaufhaltsam die eigenen Rachegelüste verfolgt. Die Kampfszenen sind glänzend choreografiert, dennoch ist dieser Film kein Actionspektakel, sondern eine eindringliche Studie vom Wahn inhaltsleerer Ehrbegriffe, die in einer Zeit epochaler Umwälzungen zum Anachronismus verkommen. Viele Filme von Ridley Scott, die er später mit dem zigfachen Budget drehen konnte, reichen an dieses Frühwerk nicht heran, weniger ist manchmal mehr.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein ganze besonderer Film ..., 10. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
... über die nicht enden wollende Fehde zweier napoleonischer Offiziere die beide
zu zerstören droht. Die Duellisten ist der erste größere Film von Ridley Scott und hier offenbarte sich schon das große Potential dieses Regiesseurs. Für nur 900.000 Dollar gelingt ihm ein wundervoller Kostümfilm der neben seiner Ausstattung natürlich auch von der guten darstellerischen Leistung von Harvey Keitel und David Carradine lebt. Der wahre Hauptdarsteller des Films sind allerdings die Sets auf denen es Scott mit ausgeklügelten Licht und Schatteneffekten gelingt ganz besondere Bilder auf die Leinwand zu bannen. Ein Film den man sein Alter von 30 Jahren wirklich nicht ansieht.
Die DVD Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen. Neben einer wirklich ausgezeichneten Bildqualität besticht die DVD durch diverse Interviews und Einblicke hinter die Kulissen des Films. Als besonderes Gimmick liegt auf der DVD noch Scotts erste Kurzfilm Boy and Bicycle bei.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine langjährige Feindschaft..., 23. Dezember 2011
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Straßburg im Jahr 1800: Leutnant Armand D'Hubert (Keith Carradine) erhält von seinem Vorgesetzten den Auftrag den Hitzkopf Fereau (Harvey Keitel) ausfindig zu machen, denn dieser hat sich mit dem Neffen des Bürgermeisters duelliert und diesen schwer verletzt. Er soll unter Hausarrest gestellt werden. DŽHubert trifft Fereau dann im Salon einer Abendgesellschaft und überbringt ihm die Nachricht.
Für DŽHubert scheint nun die Angelegenheit erledigt zu sein, doch Fereau fühlt sich vom Kameraden, den er für einen eitlen Pfau hält, sichtlich beleidigt und verlangt eine Entschuldigung.
DŽHubert findet dieses Ansinnen reichlich absurd und zieht noch mehr den Zorn von Fereau zu. Die Frage nach dem Warum bleibt ungeklärt.
Ist Fereau beleidigt, weil der andere seinen Auftrag korrekt ausgeführt hat? Oder weil er sich gestört fühlte?
Es kommt wie es in den Zeiten der Ehre kommen muß. Fereau fordert D'Hubert heraus, dieser lässt sich trotz aller Unsinnigkeit darauf ein. Die beiden duellieren sich, D'Hubert wird verletzt und kann nicht weiter kämpfen.
Statt dem Verletzten die Hand zu reichen, verabschiedet sich Fereau mit den Worten "Wir sehen uns wieder"....und tatsächlich kreuzen sich die Wege der beiden Kontrahenten immer wieder.
Ein Jahr später in Augsburg, dann in Lübeck im Jahr 1806.
Dr. Jacquin (Tom Conti) ein Freund von DŽHubert rät diesem die Nähe von Fereau zu meiden und immer einen Rang über ihm zu stehen, denn dieser Umstand mache ein Duell auf Augenhöhe unmöglich.
Beim Russlandfeldzug 1812 begegnen sich die beiden in Schnee und Eis wieder, das Duell kann nie bis zum tödlichen Ende ausgetragen werden.
1814 findet es in Tours seine Fortsetzung, Nach dem Russlandfeldzug Napoleons wurden beide zu Generälen ernannt. D'Hubert heiratet die schöne Adele (Cristina Raines). Wenig später hört er Gerüchte, dass Feraud in Paris Lügengeschichten über ihn erfindet, ihn als Napoleonhasser bezichtigt.
Als der Kaiser tatsächlich entmachtet wird, kann D'Hubert eine Kavalleriedivision der Armee von Ludwig XVIII übernehmen. Er erfährt von Fereaus Verhaftung und kann dessen Todesurteil abwenden.
Dieser wird begnadigt und fordert ihn in Reims zu letzten Duell auf...
Ridley Scotts Filmdebüt "Die Duellisten" ist ein wunderbar fotografierter Historienfilm über ein völlig überzogenes Duell der Ehre. Einem Duell allerdings, bei dem niemals der Ehre genüge getan werden kann, denn nur der Tod scheint die Erlösung dieser Feindschaft zu sein, die DŽHubert irgendwann einmal "langjährige Beziehung" nennt.
"Die Duellisten" ist kühl inszeniert und lässt den Zuschauer spielend schnell in andere Epoche ganz anderer Werte eintauchen.
Die Musik von Howard Blake darf man als hervorragend bezeichnen und trifft voll den düsteren Charakter der Männerfeindschaft.
Kameramann Frank Tidy orientierte sich offensichtlich an Stanley Kubricks "Barry Lyndon", diese von John Alcott so vorzüglich fotografierte und perfekt gestaltente Bilderflut.
Für mich gehört der napoleonische Bilderbogen gemeinsam mit "Alien" und "Blade Runner" immer noch zu Ridley Scotts besten Filmen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pefektes Stimmungsbild zu einem perfekten Preis, 4. März 2004
Von 
Alexander Fechter (Vienna Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Dieser Film fängt in unnachahmbarer Art und Weise das Stimmungsbild einer ganzen Epoche ein.
Der Ehrbegriff - oder was manche darunter verstanden - steht im Mittelpunkt der spannenden Handlung, die zwei Männer miteinander verstrickt. Der Streifen stiegert sich von Begegnung zu Beggegnung bis zum furiosen Finale und dem überraschenden Ende. Zu diesem Preis wird man sicher keine bessere DVD bekomen.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Film!, 1. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Vor einigen Wochen habe ich Scotts Meisterwerk (besser: eines seiner Meisterwerke) zum gemeinsamen Filmabend mit Freunden eingepackt. Selten hat ein Film so für Diskussion und Begeisterung in der Runde gesorgt, wie die "Duellisten". Das in einer fast schon Herzog'schen Naturbeleuchtung und grandioser Location- und Bilderwahl inszeniertes Meisterwerk hat auch fast 30 Jahre nach seiner Entstehung kein Deut an Faszination verloren. Kein Vergleich zum gewohnten Action-überfrachteten Hollywood-Schwachsinn - ein ruhiger, besinnlicher Film über Ehre, Werte und die daraus resultierenden (oftmals schwer nachvollziehbaren) Blüten und Abgründe. Genial fotografiert, genial inszeniert, genial besetzt und noch lange nachklingend!
Absolute Empfehlung!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungenes Film-Debüt von Ridley Scott auf schwacher DVD!, 7. Mai 2009
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Duellisten (DVD)
Die beiden Husarenoffiziere der napoleonischen Armee DHubert (Keith Carradine) und Feraud (Harvey Keitel) geraten wegen einer Nichtigkeit aneinander. In den kommenden 15 Jahren eskaliert die Situation zwischen den beiden zusehends, obwohl sie beide in Napoleons Armee Karriere machen, stehen sich beide immer wieder in Duellen gegenüber.

"Die Duellisten" von 1977 ist der erste große Spielfilm von Meisterregisseur Ridley Scott. Die Geschichte der beiden verfeindeten Offiziere erzählt Scott in ruhigen Bildern gehalten, durchaus spannend und abwechslungsreich. So entwickelt der Film schnell eine eigene Art von Intensität.

Wer allerdings große Schlachtengemälde a la "Waterloo" erwartet, wird von dem Film eher enttäuscht sein. "Die Duellisten" hat eher einen Hauch von Kammerschauspiel, wo ganz klar die beiden Duellanten im Blickpunkt stehen. Umgeben wird das ganze von Aufstieg und Niedergang Napoelons und seiner Armee. So wirken die Bilder manchmal ein wenig wie auf einem Gemälde und dank einer zur damaligen Zeit sicherlich innovativen Kameraführung, schafft es Ridley Scott diese überzeugend zu transferieren.

Die Qualität der DVD ist leider etwas enttäuschend, der Ton ist teilweise sehr schwach und das Bild überzeugt selbst für eine DVD nicht vollends - daher gibt es ingesamt nur 4 Sterne.
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Die Duellisten
Die Duellisten von Ridley Scott (DVD - 2003)
EUR 19,99
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