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5.0 von 5 Sternen Reitermania, 18. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Fünf? Ach was! 10 Sterne!
Ein schier grandioses Album. Einzigartig vielfältig und doch durchweg Reitermania pur, altbekannt und dennoch komplett neu. Phantastisch! So und nicht anders war es auch von den Reitern zu erwarten.
Wer Musik im Stil der beiden ersten Alben "Soft and Stronger" und "Allegro Babaro" erwartet wird eventuell enttäuscht werden, da (wie auch schon auf der "All You Need is Love") der grelle Kreischgesang fast komplett fehlt, und gegenüber "All You Need is Love" der Anteil an klarem Gesang drastisch erhöht wurde.
So könnte man sagen, war bei "All You Need is Love" das Verhältnis 'klarer Gesang' zu Geschrei bei ca. 80-20 %, so liegt das Verhältnis jetzt bei ca. 30-70%. Also fast genau umgekehrt.
Wer jedoch als Fan der ersten Alben offen für Weiterentwicklung, Innovationen, Experimente und klaren Gesang ist, und wer 'All You Need Is Love' einfach fantastisch fand und nach mehr giert, oder wer einfach ein unglaublich geiles Metal-Album hören möchte - dem sei dieses Album ans Herz gelegt.
Das musikalisch sowie inhaltlich unglaubliche hohe Niveau (bei dem auch der Spass nicht zu kurz kommt) wird fast durchweg gehalten. Lediglich mit dem Bonus-Track "Master of the Wind" hat man sich in meinen Augen bzw. Ohren ein wenig vergriffen, das Original dieses Songs ist einfach zu gut um es besser covern zu können (allerdings ist das jetzt auch wieder Geschmackssache).
Musikalische Experimente wie das mit spanischer Folklore angehauchte "Baila Conmígo" oder das schon fast HipHoppige "Das Paradies" könnten evtl. abschrecken, zeigen aber auch die vielfältigkeit der Band.
Leider werden die ewigen "kommerz"-schreier auch hier nicht ausbleiben, doch genau diese Leute haben die Reiter-Philosophie nicht begriffen. Mein Beileid an dieser Stelle dafür.
Abschließend noch ein Wort zum Cover-Artwork und dem Albumdesign: Geil!
Fazit
Leute - Kauft und seid Glücklich!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was soll man hier noch groß sagen ?, 23. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Perfekt - Perfekter - Reiter ! Ich weiss, von perfekt gibt es an sich keine Steigerung. Doch wie soll man es sonst beschreiben, was die Weimarer auf ihrem vierten Album abgeliefert haben ? Sie haben es tatsächlich geschafft, ihrem superben Drittwerk "All You need is love" einen gleichwertigen Nachfolger zur Seite zur stellen. Auch auf diesem Album bieten die Reiter wieder alles, was das Metaller-Herz höherschlagen lässt - von den reitertypischen mit zahlreichen Breaks versehenen Hymnen wie "Vier Reiter stehen bereit" oder "Du kleiner Wicht" über teilweise balladeske Stücke (in denen natürlich zeitweise auch geküppelt wird) wie "Sehnsucht" bis hin zu Liedern mit Hitpotential wie "Terra Nola" gibt es nichts, was es nicht gibt. Das wären das spanisch gesungene mit Flamenco-Rhythmen versehene "Baila Commingo", das orientalisch angehauchte Massaker "Fatima" oder "Das Paradies", deren Lyrics fast schon hip-hop-artig vorgetragen werden. Zwischenzeitlich klingen die Reiter mal wie Pro-Pain mit Hammond-Orgeln ("Ride on") und bieten zum Abschluß wie schon auf dem letzten Album mit "Seid Willkommen" einen atmosphärisch ruhigen Abgang, der noch lange nachhallen würde - wäre nicht das Manowar-Cover "Master of the wind", das fast reiter-untypisch nah am Original gehalten ist.
Fazit : Eine geniale Platte. Die Reiter haben eine Vielfalt in ihren Songs wie ich es von keiner anderen Band kenne. Das wunderliche ist, dass jeder Song auf seine Art wirklich "Reiter-typisch" ist und das Album so kling, als wäre ein Zusammenspiel all dieser Stile völlig normal. Eine CD, die sich schwer toppen lässt. Aber den Reitern wird schon wieder was einfallen. Vermutlich spielen sie auf ihrem nächsten Output Schlager, Country oder Techno - und es wird gut klingen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Na dann, gute Reise..., 12. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
"Have A Nice Trip" ist das vierte Album der deutschen Vorzeigebekloppten und irgendwie auch so eine Art Kehrtwende ihrer Musik. "Soft & Stronger" habe ich leider noch nicht, aber anhand von "Allegro Barbaro" und "All You Need Is Love" kann ich mir denken, was auch das Reiter-Debut für ein Death-Brett sein müsste. Aber wie dem auch sei, Eumel nennt sich jetzt Fuchs und die anfängliche Death-Mucke hat sich mittlerweile auch zu einem ziemlichen Genre-Chaos entwickelt (Chaos im positiven Sinn). Da ist es durchaus verständlich, wieso "Have A Nice Trip" für Fans der früheren Reiter und für Reiter-Neulinge ziemlich gewöhnungsbedürftig sein könnte. Aber Freunde von "Riders On The Storm" sollten mit diesem Werk eigentlich wenig Probleme haben.

"Vier Reiter stehen bereit" eröffnet das Album erstmal wie in alten Death-Zeiten und knallt bis auf den recht melodischen Chorus erstmal ordentlich. Inzwischen dürfte das Stück live für die Reiter etwas blöd zu spielen sein, aber das stört ja erstmal nicht. Die Songs wechseln zwischen hart, melodisch, hymnisch und einfach nur abgedreht und als wäre so ein Wechseln nicht schon genug, vermischen sich diese Elemente in den Songs auch noch und zu vielen Stücken kommen dann zusätzlich auch noch völlig eigene Einflüsse. Da hätten wir orientalische Klänge in "Fatima", Cocktail-Feeling in "Baila Conmígo", völlig abgefahrene Keyboard-Klänge im genialen "Ride On" oder mainstreamigen Schmusegesang in "Das Paradies". Hinzu kommen immer völlig irre Texte und einfach abgedrehtes Keyboard-Geklimper von Dr. Pest.

Hervorzuheben wären auf jeden Fall "Ride On" und "Du kleiner Wicht". "Ride On" ist eine knackige Rocknummer mit völlig irren Keys im Refrain. Die Nummer geht sofort ins Ohr und regt jedes Glied zum Zucken an. Definitiv einer der geilsten Reiter-Songs ever. "Du kleiner Wicht" hingegen ist im Vers etwas ruhiger, Flöhtenklänge und Trommeln sind die einzige Begleitung zu Fuchs' Gesang. Im Refrain brüllt er dann richtig los und die Gitarren dröhnen auch ordentlich los. Der Text ist ohnehin schon irre-genial und mit Fuchs' Darbietung noch um einiges geiler.

Dann hätten wir da noch das Manowar-Cover "Masters Of The Wind". Jedes Mal wenn ich dieses Stück höre, muss ich mir ungewollt vorstellen, wie Manowar in ihren Lederanzügen auf der Bühne stehen und diese Hymne spielen, so dermaßen kitschig ist Ding - von den Reitern aber irgendwie herrlich gemacht, ohne dass es den Kitsch verliert. Fuchs' singt makellos, unterstützt von Klavier und Streichern, später setzen noch die Klampfen ein.

Alle nicht genannten Songs hätten eigentlich auch genannt werden müssen. Dieses Album, mit all seinen Songs, ist einfach genial. Mehr als KAUFEN kann man dazu nicht sagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reitermania geht weiter...., 17. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Erst war ich etwas enttäuscht als ich die neue CD der Reiter
zum ersten Mal hörte, denn der Härtegrad wurde deutlich runtergeschraubt. Gibt man der Cd aber einen 2. und 3. Durchlauf Zeit, so offenbart sich doch die Genialität und der Abwechslungsreichtum des neuen Werkes.
Es ist für jeden Metal-Fan was dabei. Meine Anspieltipps: We will never die, Du kleiner Wicht, und natürlich alle anderen!
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5.0 von 5 Sternen Eine knüppelharte Reise, 2. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Was Deutschlands vielfältigste Metal- Band auf ihrem vierten Album abliefert, ist einfach der absolute reitermanische Wahnsinn. Für außergewöhnliche Klänge vom Keyboard innerhalb des beinharten Metal- Korsetts waren Die Apokalyptischen Reiter schon auf ihren allerersten Scheiben gut. „Have A Nice Trip“ erfährt darin allerdings die Vollendung, auch was Komposition und Epik angeht, nachdem die Weimarer mit „All You Need Is Love“ bereits ihre Genialität erstmals so richtig aufblitzen ließen. „Have A Nice Trip“ ist allerdings noch weit abwechslungsreicher: Vom härtesten Death Metal bis hin zu eher sanfter Rockmusik ist alles vertreten, der Gesang deckt quasi alle erdenklichen Vortragsweisen – Klargesang, Grunzen, Kreischen, Schreien – und auch Tonhöhen ab. Auch die lyrisch meist hochwertigen Texte sorgen für Kurzweil: Mal geht es getreu dem Bandnamen um Weltuntergang (siehe: der geniale Opener „Vier Reiter Stehen Bereit“) und düstere Szenarien („Terra Nola“, „Wo Die Geister Ganz Still Sterben“), mal geht es wesentlich fröhlicher zur Sache (siehe: „Du Kleiner Wicht“ oder die beiden Bandhymnen „We Will Never Die“ und „Ride On“). Dazu experimentiert man mit traditionellen orientalischen („Sehnsucht“, „Fatima“) und spanischen Klängen („Baila Conmigo“) und sogar mit Elementen des Hip-Hop („Das Paradies“), auch wenn letzteres weniger überzeugen kann. Die Sangeskünste von Fuchs und der Umstand, dass alle Musiker, insbesondere aber Sir G. am Schlagzeug, technisch enorm versiert sind, geben der Platte gemeinsam mit dem genialen Keyboarder Dr. Pest, der besonders häufig auf Klaviereinlagen setzt, ihr Übriges. Nach wie vor eines der innovativsten Alben der Metal- Geschichte, das für viel Abwechslung sorgt, ohne sich dabei Techno- Klängen hinzugeben, zu was die Reiter leider heute tendieren. Ein Album der Experimente, das trotzdem homogen wirkt und sich dank der damals noch höheren Grundhärte definitiv innerhalb der metallischen Musik bewegt.

Vier Reiter Stehen Bereit (5 / 5)
Einfach der perfekte harte Einstieg ins Album, der stilistisch an die „All You Need Is Love“ anknüpft. Das Herausragendste an dem Lied sind der apokalyptische Text, die rasenden Blastbeats und der hymnische Refrain mit großartigem Gesang. Reitermania pur!

Warum? (3 / 5)
Industrial- Elemente verschmelzen mit Metal, dazu guter Gesang und kritischer Text. Allerdings wirkt jener Text irgendwie etwas hineingezwängt und die Strophe so holprig. Schwächer als die meisten Lieder des Albums; insgesamt aber trotzdem eine sehr ordentliche Nummer.

Sehnsucht (5 / 5)
Ein flottes, härtetechnisch gemäßigtes Lied, das orientalische Einflüsse und galoppierendes Getrommel aufweist. Dank starker Melodieführung und Gesang sowie nicht zuletzt aufgrund des schwer zu deutenden, lyrisch hochwertigen Textes die wohl beste Nummer des Albums.

Terra Nola (4,5 / 5)
Beileibe keins der härteren Stücke, liegt aber mit seinen rüttelnden Gitarren definitiv innerhalb des Metals und kann in dieser Position mit Klavier und schönen Gitarrensoli zum Schluss hin punkten. Die größte Stärke sind aber zweifellos Text (Hammer!) und Gesang (bombastisch!).

We Will Never Die (4 / 5)
Beginnt wie ein Country- Song mit Western- Gitarre und schönem Gesang. Bald setzen schwere Gitarren ein, deren Schnelligkeit sich im Verlauf des Liedes steigert. Eine echte Bandhymne mit einfachem, aber fröhlichem Text und Ohrwurm- Refrain, gut geeignet für Konzerte.

Baila Conmigo (4 / 5)
Das vielleicht außergewöhnlichste Experiment des Albums: Wirkt, wenngleich selbstgedichtet, sowohl musikalisch als auch sprachlich wie ein traditionelles spanisches Volkslied; erst später setzen getragene, aber schwere Gitarren ein. Schön zum Augen zu machen und Genießen.

Ride On (3,5 / 5)
Musikalisch eine richtige Granate, denn dieses flotte Lied fetzt von der ersten Sekunde lang mit treibenden Riffs, harten Breaks und halb- guturralem Gesang. Der englischsprachige Text ist dabei leider zu kurz gekommen und so etwas simpel geraten. Spaß macht’s trotzdem.

Du Kleiner Wicht (4 / 5)
Ein echter Klassiker und das nicht zu Unrecht: Begeistert mit seinen Laut- Leise- Differenzen. In den Strophen beschwingliche, aber ruhige Trommeln und Flöten und sanfter Gesang. Im Refrain geht dann die Post ab. Lebensfroh und rasant, auch wenn die englisch gesungene Passage nach dem Refrain eher einen Bruch darstellt.

Komm (4,5 / 5)
Liegt über weite Strecken im härtetechnisch gemäßigteren Bereich, begleitet vom Klavier, doch im Refrain wird man plötzlich von Stakkato- Riffs gehörig durchgeschüttelt. Die Perle des Liedes ist vielleicht der ehrliche und poetische Text, dem man nur zustimmen kann.

Das Paradies (2,5 / 5)
Klar ist, dass bei so viel Abwechslung und Experimentierfreudigkeit nicht jede Saat auf einer Scheibe aufgeht. In diesem Fall können der rap- ähnliche Sprechgesang in den ruhigen Strophen sowie der Text nur wenig überzeugen. Pluspunkt dagegen für den Refrain, der insbesondere ab dem 2. Erschallen wie ein gregorianischer Choral anmutet. Trotzdem der Schwachpunkt des Albums…

Fatima (5 / 5)
Macht gemeinsam mit dem Opener und „Sehnsucht“ das Trio der Meisterstücke auf diesem Meisterwerk perfekt. Glänzt durch einen dreiteiligen Aufbau: Ruhige orientalische Klänge. Wütender Death Metal mit Blastbeat- Attacke und (fast) Kreischen. NDH / Industrial- artige Riffs. Genial!

Wo Die Geister Ganz Still Sterben (4,5 / 5)
In Sachen Brutalität die Nr. 1: Zwar geht es ruhig los, aber eher wie die Ruhe vor dem Sturm – und der erfolgt tatsächlich! Rasante Blastbeats, harte Gitarre, grausames Kreischen, Grunzgesang – alle Death Metal- Merkmale sind versammelt, dabei geht es meist schnell, aber auch mal langsam zu. Melodien sucht man eher vergebens, dafür findet man einen durchdachten Text. Stark!

Seid Willkommen (4 / 5)
Nach zwei harten Brettern erfolgt der Albumausklang eher besinnlich, aber trotzdem voll Energie. Ein getragenes Riff, das wie aus dem Viking Metal wirkt, ertönt, dazu wurde der wenn auch kurze, so doch passende Text gefunden, angelehnt an nordische Sagen.
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5.0 von 5 Sternen Reiter Metal, 16. August 2008
Von 
T. Walsch (Trier) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Das beste Reiter Album bis heute. Habe mir alle Alben zugelegt bis Raiders on the Storm und muss sagen das mir alle eigentlich gefallen, aber dieses ist schon ein Goldstück für Metal Fans. Abwechslungsreich mit gigantischen Riffs und tollen Drums bis hin zu tollen Texten und eine für mich sehr überzeugenden Stimme die man im Metal Bereich sehr selten findet. Glaubt mir diese Stimme macht süchtig und wird euch nicht mehr aus den Ohren gehen. Es ist auch das einigste Album bei dem mir jedes Lied gefällt. Ich denke diese Band hat Zukunft, ich freu mich jedenfalls schon auf Licht.
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5.0 von 5 Sternen Der Weltuntergang auf Schallplatte, 7. Februar 2005
Von 
Felix (Göttingen, Niedersachsen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip [Vinyl LP] (Vinyl)
Dass Musik an sich der Wahnsinn ist muss ich wohl aufgrund der Rezensionen bei der CD kaum erwähnen: Wunderbarer dunkler und irgendiw gleichzeitig humorvoller Metal wie es ihn in von keinem anderen Künstler gibt mit sehr symbolischen Texten, die teilweise aus Gedichten stammen könnten. Die Texte sind vielsagend, meistens auf Deutsch, teuflisches Blackmetalgeschrei, Deathmetalgegrunze und tiefer Gesang wechseln sich ab. Und jetzt zum Besonderen an den Platten: Die Platten sind rot und halb durchsichtig. Auf einer ist das komplette Album drauf und auf der anderen ein Bonus Song: Master of the wind, ein Cover, das ursprünglich von der Band Manowar ist. Diese Platte wird mit einer höheren Geschwindigkeit abgespielt, sie ist jedoch so groß wie eine LP. Die Qualität ist natürlich hervorragend und ich finde, dass die Musik zum Stil einer Schallplatte passt. Das Booklet beinhaltet alle Songtexte (außer Master of the wind und seit willkommen) und außerdem ein sehr lustiges "Quiz" und andere Sachen, so wie man es eben von den Reiter gewöhnt ist.
Fazit: Eine sehr stilvolle, gelungene Platte! Falls Plattenspieler vorhanden: KAUFEN!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ride on, du kleiner Wicht!!, 29. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Was die Reiter hier zelebrieren geht auf keine Kuhhaut.

Allerhöchsten auf die Nackenwirbel.

Diese CD ist eine Dauerkarte zum Headbangen!

Die Reiter wechseln dabei Stil-, Gesangsart und Tempo wie es ihnen paßt.

Und was soll ich sagen? Die Sache funktioniert.

Die deutschsprachigen Songs laden zum Mitsingen ein und bei den englischen Lieder hat man spätestens nach einmaligem Hören den Refrain drauf.

Mit "we will never die" ist eine ordentliche Reiterhymne auf der Platte vertreten.

"Ride on" enthält im Refrain absolut geile Orgelparts.

"Terra nola", ein Song der mit jedem mal Hören wächst. Genial!

"Du kleiner Wicht", der Song für Kurzgewachsene.

Diese Songs sind die Highlights.

Einzig "Das Paradis" mag nicht so recht zu gefallen. Irgendwie klingt das ganze nach Freundeskreis meets Gregorians.

Bei "Fatima" haben mich nach einer Weile diese orientalischen Klänge genervt. Aber das ist natürlich Geschmacksache.

Trotzdem haben die Reiter wieder eine super CD abgeliefert, die bei mir immer wieder den Weg in den CD-Player findet. Vor allem den im Auto.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen RIDE ON!!!!!!!, 23. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Schon kultig, die band mit dem biblischen Namen. ja, ja, aber biblisch sind hier weder Musik noch Image noch die Texte der Band.
Schon der Opener „Vier Reiter stehen bereit" ist eine Symbiose aus den musikalischen und textlichen Stärken der Reiter. Donnernde Drums, eine sägende Gitarre und die Stimme von Sänger Fuchs, sowie hymnisch eingesetzte Keyboard verbinden sich hier zu einer wahrhaften Symphonie des Grauen, die selbst viele Black Metal Bands nicht mal im Traum kreieren können. Auch der zweite Song „Warum" schlägt in diese Kerbe ein und behandelt textlich die Infektion des Menschen mit Ideologien, Religion („Gut und Böse sind so selbstverständlich, dass du nie hinterfragst..") etc. Sehr lesenswert.
Bei „Sehnsucht" dagegen regiert eher eine Form von Klagegesang, was beweißt, dass Fuchs in der Lage ist, sämtliche Emotionen und Gefühle aus seiner Stimme herauszuholen. Mit hymnischen Keyboards dagegen versehen ist die nächste Mitsingnummer „Terra Nova", während mit „We will never die" ein Speed Metal Kracher seinen Platz auf der CD gefunden hat.
Wirklich lustig, wie es die Reiter immer wieder schaffen, die verschiedensten musikalischen Kulturen miteinander zu vermischen, wie eben Metal, spanische Folklore („Baila Conmigo") und gute emotionale Rockmusik, die tanzbar, aber eben auch hymnisch zugleich wirkt („Ride On", „Du kleiner Wicht" und „Komm"). Aber auch Balladen finden ihren Weg auf das Album, wie das Starke „Das Paradies" beweißt, während am Ende wieder in bester Black/Death Metal Manier geholzt wird und sogar Songs mit orientalischen Riffing versehen werden („Fatima", „Wo die Geister ganz still sterben").
Die Reiter schaffen es mühelos, Spielwitz, Ernsthaftigkeit und gute Laune zu verbreiten, nicht nur aufgrund der Musik, sondern auch wegen den sehr guten Lyrics, die wirklich Lebensfreude, Wut und Sehnsucht zugleich ausdrücken. Einmalig in Deutschland.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen HAMMER - HAMMER - HAMMER, 18. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Have a Nice Trip (Audio CD)
Ein Wort beschreibt diese Scheibe: SENSATIONELL. Flamenco meets Grind, Black Metal meets Crust, Krieg und Frieden, Liebe und Hass, alles auf einer CD. GERMAN METAL IS BACK. Die innovativste Band, die wirklich allen den Mittelfinger zeigt und so konsequent ihr eigenes Ding durchzieht. Und die Texte sind besser, als alles, was Rammstein und die Onkelz je zu Papier gebracht haben. A new star is born. KAUFT DIESE SCHEIBE!
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Have a Nice Trip
Have a Nice Trip von Die Apokalyptischen Reiter (Audio CD - 2003)
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