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Kundenrezensionen

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am 9. Oktober 2008
BULLETS OVER BROADWAY ist eine leichte Woody-Allen-Komödie, die durch geschliffene Dialoge, gute Schauspieler und detailgetreue Kostüme & Ausstattung überzeugt. Der Film spielt in den Roaring Twenties, wo in den USA sowohl Kunst als auch organisiertes Verbrechen florierten. John Cusack spielt einen jungen Schriftsteller, der mithilfe von Mafia-Geldern ein Broadway-Stück finanziert bekommt. Als Zugeständnis muss er jedoch die Geliebte des Mafia-Bosses (Jennifer Tilly) mitspielen lassen, die jede Szene ruiniert. Selbst ihrem Bodyguard (Chazz Palminteri) reisst dabei der Geduldsfaden, woraufhin er selbst Änderungen an dem Stück vornimmt, was dieses zur Überraschung aller besser werden lässt. Der Film lebt vor allem von seiner witzigen Grundidee und den guten Schauspielerleistungen, insbesondere Dianne Wiest als dramatische Broadway-Diva stiehlt naturgemäss sämtliche Szenen.

ACHTUNG: leider ist auf der DVD unerklärlicherweise kein ENGLISCHER ORIGINALTON enthalten, was üblicherweise Standard bei den Woody-Allen-DVD's ist und bei diesem Preis eigentlich auch sein sollte. Leider findet sich nirgendwo in der Produktbeschreibung ein Hinweis darauf, weshalb ich mein Exemplar auch gleich zurückgeschickt habe, und allen anderen potentiellen Käufern diese Warnung vorausschicken möchte...
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am 11. Januar 2012
Ich muss leider dringend abraten. Selbst jenen, die (wie ich auch) an der Kompletierung ihrer Woody Sammlung arbeiten. Lieber als Import kaufen.
Wie bereits erwähnt, gibt es auf dieser DVD keinen Originalton. Dazu ist der Film höchstens mittelmäßig synchronisiert.
Und die Bildqualität bei dieser DVD-Version spottet jeder Beschreibung. Jeder 40er Jahre Klassiker ist von einer besseren Kopie gezogen.
Rein hypothetisch würde ich dem englischfesten Fan raten das Original als Stream im Netz zu suchen, die Bildqualität kann kaum schlechter sein. Aber das wäre natürlich juristisch höchst bedenklich und kann deswegen auf keinen Fall empfohlen werden.
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am 21. November 2009
Als ich die Originalverpackung in den Händen hielt war noch alles bestens. Ich freute mich auf einen unterhaltsamen Filmabend mit meiner Frau, der jedoch empfindlich gestört wurde. Schon zu Beginn des Films fiel mir auf, dass das Bild äußerst verwaschen über den Fernseher rüberkam. Leider zog sich die mäßige Bildqualität durch den gesamten Film.
Somit kann man einfach keinen Woody Allen - Fan zufrieden stimmen.
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am 12. Dezember 2011
In "Bullets Over Broadway" lehrt uns Woody Allen mit spöttischem Zungenschlag ein paar wichtige Dinge über Kunst. Beispielsweise dass es schon im New York der 20er Jahre ein Heidenspaß gewesen sein muss, Kunst in feingeistigen Gesprächsrunden in einem Cafe verbal zu sezieren; dass manche Autoren prinzipiell keine Kassenschlager schreiben, weil ihre Stücke eben Kunst sind, was auch so beabsichtigt ist, damit sie keiner aufführt; dass die Werke von großen Genies für das Laiengemüt grundsätzlich unzugänglich sind; dass Kunst reziprok ist, weil sie beide Seiten braucht, den Künstler und das Publikum, analog zum Sex, der erst durch zwei ideal zueinander passende Partner zur ästhetischen Kunstform erhoben wird; dass eine Frau einen Mann lieben kann, auch wenn er kein richtiger Künstler ist, aber dass sie umgekehrt keinen Künstler lieben will, der kein richtiger Mann ist, und das Allerwichtigste ist, dass Schriftsteller niemals Kompromisse eingehen, weil sie keine Änderungen an ihren Skripten akzeptieren wollen. Eben das ist das Problem des ambitionierten Texters David Shayne, der sein neues Drama mit dem bedeutungsschwangeren Titel "Gods Of Our Fathers" ausgerechnet in der Glitzerwelt am Broadway inszenieren möchte, nur mangelt es ihm nach einigen Flops am nötigen Geld. Nick Valenti, ein im Showbusiness einschlägig bekannter Mafioso, erklärt sich bereit, ihm finanziell unter die Arme zu greifen. Dafür muss David jedoch als Gegenleistung Nicks sagenhaft untalentierter Freundin Olive eine Rolle in seinem Stück geben. Was nicht das einzige Problem bleiben wird, denn die quäkende Olive wird bei den strapaziösen Proben ständig von ihrem rabiaten Leibwächter Cheech begleitet, der von Davids gestelzten Dialogen und dem lausigen Sujet bald restlos die Nase voll hat. Mit Gewalt zwingt er David ein paar Änderungen auf, die dieser nur widerborstig annimmt. Doch nachdem sich selbst der große Rest des chaotischen Ensembles von den frischen Ideen inspiriert zeigt, kommt das Stück endlich zum Laufen und nach seiner anfänglichen Abneigung freundet sich David sogar mit Cheech an, in dem ein echtes Talent zu schlummern scheint, sodass er nun das Manuskript nach Cheechs Vorstellungen umschreibt. Allerdings werden die Proben bis zur Premiere noch von einer Serie unvorhersehbarer Zwischenfälle überschattet. So verfällt David dem unwiderstehlichen Charisma seiner Hauptdarstellerin Helen Sinclair, einer alternden Broadway-Legende, die grundsätzlich als Letzte im Theater erscheint, weil eine Diva eben selbst entscheidet, zu welchem Zeitpunkt sie sich zeigt. Seine Frau Ellen brennt dafür mit seinem besten Freund Flender durch. Die zickige Olive beginnt eine Affäre mit ihrem gefräßigen Kollegen Warner Purcell, was Nick Valenti allmählich misstrauisch stimmt. Zu allem Überfluss entwickelt Cheech auch noch den Narzissmus eines Künstlers, weil er den Erfolg des Stückes durch die dilettantisch agierende Mätresse seines Bosses gefährdet sieht und zu Davids Entsetzen genau das tut, was ein Mafioso eben so tut, wenn sich ihm Hindernisse in den Weg stellen.

Mit einem süffisanten Lächeln auf den Lippen zieht Woody Allen den Vorhang hoch und gewährt uns auf entlarvende Weise einen desillusionierenden Blick hinter die Kulissen des glamourösen Showbusiness, der alle Klischees bestätigt, die man mit dieser schillernden Scheinwelt assoziieren kann: Partys, Neurosen, Allüren, verletzte Eitelkeiten, die Geltungssucht der Stars, Drinks in einer Flüsterbar, kokette Blicke, kleine Affären; Schauspielerinnen, die bei bester Gelegenheit bereit sind, das Unaussprechliche zu tun und damit auch noch den Anfang machen; lüsterne Kollegen, die wiederum scharf auf sie sind; Sex in der Garderobe, eine schnelle Nummer auf der Toilette, Streitigkeiten wegen Banalitäten, Giftpfeile überkandidelter Diven gegen alle lohnenden Zielscheiben und mittendrin Woody Allens Alter Ego David Shayne, stereotyp in Szene gesetzt von John Cusack, der den halsbrecherischen Spagat zwischen Kunst und Kommerz wagt, in Selbstzweifeln versinkt und sich damit für diese Welt disqualifiziert, weil Schuldgefühle in einem derartig illusionären Milieu nur kleinbürgerlicher Quatsch sind und den neuen Star am Firmament des Broadway wie einen Kometen verglühen lassen. Ein Künstler kann hier nur bestehen, wenn er sich sein eigenes moralisches Universum kreiert. All das erzählt Woody Allen wie immer locker, flockig, völlig ungeniert, mit einem zwinkernden Auge und der Zeit entsprechend mit Musik von Cole Porter und George Gershwin unterlegt!

Die Bildqualität dieser DVD-Edition ist leider sehr schlecht und mindert ein wenig das Sehvergnügen (grobkörnige Texturen, miserabel ausbalancierte Kontraste). Die Tonspur ist zudem nur in Deutsch verfügbar.
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am 25. Mai 2013
Toller Film, keine Frage.

Aber warum gibt’s den nur als deutsche Synchronfassung und nicht zusätzlich als englische OF? (Das ist doch heutzutage wirklich ein Standard.) — Sehr enttäuschend.
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am 11. Juli 2014
Auf köstliche Weise nimmt Allen das Theatermilieu auf die Schippe. Unter dem Vorwand einer schrillen Komödie übt er deutliche Kritik an den Finanzierungsmethoden und dem Einfluss krimineller Elemente auf Produktionen und Schauspielerkarrieren (Frank Sinatra). Der Gag, dass ein Mafia Killer dem Autor des Stücks den Text umschreibt und sich als der wahre Künstler herausstellt, während Shayne einzusehen lernt, er sei wohl besser zum bürgerlichen Familienvater geeignet, als für eine Künstlerkarriere, ist dabei ein kühner Einfall, angesichts dessen man sich der Selbstironie Allens bewusst werden kann. Die Schrullen, Manien, Marotten und abgehobenen Einbildungen der Schauspieler und anderer Künstler am Rande werden wunderbar persifliert. Die Wiest gibt eine bewundernswerte Probe ihres überragenden Könnens. Die Tilly lässt einen die Zehennägel kräuseln, doch auf sehr gekonnte Weise. Insgesamt ein Filmereignis.
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am 26. Februar 2014
Der Film ist gut, aber haben die den für die DVD vom Fernseher abgefilmt? Also die Qualität ist allerhöchstens bescheiden zu nennen.
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am 28. Februar 2001
"Bullets Over Broadway" ist in mehreren Aspekten ein ungewöhnlicher Woody Allen-Film. Ich glaube, dass er es gemacht hat, weil er einige Ideen hatte, die er ausprobieren wollte - und der Film ist vor allem eine Ehrung ans Theater der 1930'er.
Die Szene ist... New York in den 1930ern - Broadway, die Mafia, das ganze Zirkus. Und Allen verwendet mal wieder seine Wahl von Umgebung um die typische Atmosphäre der Showbiz-Industrie zu unterstützen, mit dessen kleineren und grösseren Skandalen. Eigentlich könnte dieser Film als einer Parodie der gegenwärtigen Hollywood interpretiert werden! Denn "Bullets Over Broadway" mag eine Ehrung sein, aber es ist ganz sicher auch eine Parodie. In der uniken Woody Allen-Weise!
Es ist wunderbar zusammengestellt - die schauspieler sind sehr sorgfältig ausgewählt (fast Stereotypen in deren Rollen, jede einzige!), und das ganze Szenario, die Farben, die Atmosphäre sind einfach so über-1930er!
Ein witziger und sehr lustiger Film - sehenswert!
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am 7. Oktober 2014
Also ich kann die Rezessionen nicht verstehen, der Film ist total überspannt nur Gebrüll und Gestreite, kann dem Film absolut nichts abgewinnen
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am 28. Februar 2001
"Bullets Over Broadway" ist in mehreren Aspekten ein ungewöhnlicher Woody Allen-Film. Ich glaube, dass er es gemacht hat, weil er einige Ideen hatte, die er ausprobieren wollte - und der Film ist vor allem eine Ehrung ans Theater der 1930'er.
Die Szene ist... New York in den 1930ern - Broadway, die Mafia, das ganze Zirkus. Und Allen verwendet mal wieder seine Wahl von Umgebung um die typische Atmosphäre der Showbiz-Industrie zu unterstützen, mit dessen kleineren und grösseren Skandalen. Eigentlich könnte dieser Film als einer Parodie der gegenwärtigen Hollywood interpretiert werden! Denn "Bullets Over Broadway" mag eine Ehrung sein, aber es ist ganz sicher auch eine Parodie. In der uniken Woody Allen-Weise!
Es ist wunderbar zusammengestellt - die schauspieler sind sehr sorgfältig ausgewählt (fast Stereotypen in deren Rollen, jede einzige!), und das ganze Szenario, die Farben, die Atmosphäre sind einfach so über-1930er!
Ein witziger und sehr lustiger Film - sehenswert!
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