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25 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rock aus dem Unterholz, 10. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
"Songs from the wood" ist ein weiterer Teil einer Reihe von Jethro Tull-Platten der 70er, die mit virtuoser und anspruchsvoller Rock-Musik einen bestimmten Themenkomplex als Leitfaden für das Album bearbeiten und den Hörer somit in eine faszinierende Welt entführen, die durch die Musik erzeugt wird, aber dennoch gänzlich dem Plattencover entspricht.

Dieses Album ist einfach Rock aus dem Unterholz: Bilder von Wäldern und Wiesen, Bergen und Tälern sowie dem Leben auf dem Land verankern sich fest im Kopf des Hörers.

Auf der musikalischen Ebene wird ganz große Kunst geboten:

anspruchsvolle Akzentuierungen, krumme Taktarten und unglaubliche Leistungen der einzelnen Instrumentalisten würden dem Album auch ohne seinen großen emotionalen Stellenwert Höchstwertungen verschaffen, doch wie gesagt, hier wirkt nichts kopflastig; Ian Anderson's Kompositionen lassen alles natürlich, frisch und aus tiefstem Herzen kommend wirken.

Die Songs an sich sind konstant stark und zeigen mit ihrer Mischung aus kraftvollen Riffs und hauptsächlich akustisch orientierter Instrumentierung auf, was der Begriff "Folk-Rock" bedeutet (Ian Anderson's obligatorische Querflöte dominiert als Solo-Instrument).

Der Titelsong ist ein hervorragender Opener, der alle bereits erwähnten Attribute des Albums vereinigt und zusammenfasst.

Es folgt "Jack-in-the-green", ein reiner Folk-Song, der von einem merkwürdigen Waldbewohner erzählt und für einen Erhalt der Naturverbundenheit in den modernen Zeiten plädiert. Der prägnanteste Rock-Song der Scheibe ist das schwungvolle, melodiöse "Cup of wonder", auf das das virtuose "Hunting girl" folgt, welches zu den herrausragenden Jethro-Tull-Liedern zu zählen ist. Mit "Ring solstice bells" ist sogar ein weihnachtlicher Song enthalten. Die nächsten 3 Stücke entführen den Hörer nochmal richtig in den Wald: "Velvet green" und "The whistler" bewegen sich zwischen verwunschener Verspieltheit und eingängigen Hook-Lines, während "Cap in hand" eine sehr ausladende, groß-angelegte Nummer ist, die man sich durch intensives Hören erschließen muss.

Den Abschluss macht das tröstliche "Fires at midnight", welches mit seiner unabstreitbaren Abendstimmung unter Beweis stellt, dass Ian Anderson mit seiner Band jede gewünschte Stimmung allein durch gutes Songwriting und geschickte Arrangements mühelos verbreiten kann. Eine hervorragende Leistung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ian Anderson entführt uns mit Songs des Waldes tief in Zeit voller Mythen und Sagen, 12. Juni 2011
Von 
Alexander Hoefer "Animus" (Pähkinäkolo) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Songs from the Wood - beginnt gleich mit dem Titeltrack und überrascht den Hörer mit einem A-Capella-Intro, das wenig später zuerst mit akustischen mittelalterlichen Folkloretönen in den Song einsteigt, und gleich darauf mit Bombastrockelementen losfegt, dass es grad so kracht. In großartiger musikalischer Manier entführt uns Anderson tief in das Innere des Waldes, und in eine mittelalterliche Zeit, wo noch Sagen über Waldgeister, und Mythen über Hexen unter den Menschen Mund-zu-Mund-Propaganda machten.

Der damals schon großartige Geschichtenerzähler Anderson versteht es auch auf diesem Album bravourös dem Hörer diese alten Überlieferungen auf seine besondere flötenweise literarische wunderschön, und wie immer auf einem sehr hohen musikalischen Niveau rüberzubringen. Jack-In-The-Green (vielleicht Robin Hood) oder das jagende Mädchen (Hunting Girl) aber auch der berühmte Zaubertrank (Cup of Wonder) dürfen hier natürlich als spannende Geschichten dieser Zeit nicht fehlen.

Anderson schreibt mit - Songs from the Wood - erneut neun zeitlose und vielseitige Lieder jenseits des trivialen Kommerzes und der Hitparade, und erlaubt sich auf der Rückseite des Plattencovers auch eine gesunde Portion Humor, indem er den Arm eines Schallplattenspieler auf einen Baumstumpf setzt, und damit andeutet, dass dieser wahrscheinlich noch sehr lange spielen muss, bis er die Musik der vielen Jahresrillen des Baumes wiedergegeben hat.

Auf der remasterten CD gibt es zwei Bonustrack, darunter das bis Dato noch nicht veröffentlichte - Beltane - und eine sehr gute Life-Version von - Velvet Green.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen `Rock aus dem Unterholz` trifft es wirklich gut, 1. August 2008
Von 
Child in time - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Die "Songs From The Wood" aus dem Jahr 1977 ist wirklich klasse. Nachdem der Vorgänger "Too Old To Rock`n`Roll..." nicht ganz gelungen war bzw. ausgefallen ist, konnten sich die Tull-Fans hier wieder an einem erstklassigen Album erfreuen.

Sicher ist das Album sehr akustisch und Folk-mäßig ausgefallen. Aber mit `Haunting girl`(super) und besonders `Pibroch (Cap in hand)` (genial) sind auch richtige Rocker vertreten. Besonders `Pibroch` hat eine so dermaßen geile (sorry) Gitarrenarbeit, große klasse. Martin Barre muss sowieso mal lobend erwähnt werden. Ohne ihn wäre Jethro Tull irgendwie gar nicht möglich gewesen.
Weitere gute bis sehr gute Songs sind `Songs from the wood`, `Jack in the green`, `The whistler` und `Fire at midnight`. Immer wieder super Flötenspiel von Ian A. und auch die Keyboarder John Evan und David Palmer spielen großartig auf.
Auch die Bonussongs sind sehr gelungen. `Beltane` ist wieder ein härterer Song, während `Velvet green` zusätzlich in einer gelungenen Livefassung vorhanden ist.

"Songs from the wood" macht mächtig Spaß, versprochen. Die Grundtendenz ist eher akustisch, aber auch härtere Klänge und Prog finden wir hier. 5 Sterne. Der Nachfolger "Heavy Horses" ist ähnlich ausgefallen und auch sehr gelungen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meilenstein der Bandkarriere, 8. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Dies war das erste von 3 sehr folkigen Alben dieser Band und war auch sehr erfolgreich und populär.

Neben "Heavy Horses" und "Stormwatch" war "Songs from the wood " 1977 aus dieser Trilogie das 1. Album, aber sicherlich auch das kommerziell erfolgreichste.
Ich würde mir wüschen, die Band würde erneut an diese ausserordentliche Qualität anschliessen, denn für 2009 ist die Produktion eines neuen Studioalbums geplant.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Inspirierende Waldklänge, 2. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Der Titel sowie das Cover ergänzen sich in perfekter Weise mit der gebotenen Musik. Anstatt eines übertechnisierten, synthetischen Sounds findet man längere Gesangseinlagen, tw. sogar a-cappella. Die für Jethro Tull typischen Elemente, insbes. Ian Andersons Querflöte, kommen natürlich auch nicht zu kurz.
Vom Hörerlebnis her fällt das Album einerseits aufgrund einer Rückbesinnung auf einfache Mittel, freilich gut arrangiert und bearbeitet, und andererseits wegen der lebhaften, heiteren Grundstimmung, welche die "Lieder aus dem Wald" vermitteln, aus dem üblichen Rahmen.
Neben dem Titelstück sowie der Single "The Whistler" verdienen das mit härteren Gitarrenriffs versehene "Hunting Girl" oder "Ring Out, Solstice Bells" besondere Erwähnung.
Insgesamt nicht das populärste oder erfolgreichste, aber sicher eines der originellsten JT-Alben. Für alle "Einsteiger" noch eine unvollständige Aufzählung von Song-Klassikern bzw. Geheimtipps anderer CDs: "Locomotive Breath", "Aqualung", "Too Old to Rock and Roll, Too Young To Die", "Bungle In The Jungle", "Flyingdale Flyer", "Heavy Horses", "Pussy Willow", "Farm On The Freeway", "Another Christmas Song" sowie "Roots To Branches".
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auftakt der rustikalen Triologie, 11. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Songs from the Wood muss man in einem Konsens mit Heavy Horses und Stormwatch sehen. Die Atmosphäre dieses Albums klingt wegen der Ausgewogenheit von klassischen und elektronischen Instrumenten wunderbar entspannt. Das Songwriting ist hier perfekt geraten, was auf den beiden anderen genannten Alben niveaumäßig nicht mehr ganz erreicht wurde. Auf Songs from the Wood befinden sich gleich mehrere Lieder, die zum Besten des Repertoires von Jethro Tull zählen. Als erstes sei hier gleich der Titeltrack selber genannt. Der Anfang ist ein A Capella Männerchor, der uns die Lieder, Reime des Waldes ankündigt. Dieser Chor besteht aus einer nicht zählbaren Anzahl von mehreren Ian Andersons. Dieser Umstand verhindert natürlich auch heute noch die vollständige Livedarbietung (der Chor muss leider vom Band kommen). In der zweiten Strophe des Songs setzen nach und nach die Instrumente ein. Der Mittelteil besteht aus einem harten Instrumentalpart, der von Ian's Flöte dirigiert wird. Der Schlussteil wiederum fasst das vorher Gehörte mit Chor und Instrumentierung zusammen und endet abrupt. Ein einfach zeitloses Stück. Zum Besten zählt auch Hunting Girl, ein kompliziert arrangierter Rocker. Hervorstechender Part sind zwei identisch gespielte Instrumentaleinleitungen, wie sie es so kein zweites Mal gibt und geben wird. Er mündet beide Male in ein knackiges Riff von Martin bevor der Gesang einsetzt. Der Text kommt trotz des Titels gar nicht so rustikal, sondern handelt von Fetischsex (Die Hunting Girl ist eine ledertragende Domina) im Walde. Zum Thema Liebe im Wald oder in der Natur gibt es einen weiteren Song auf der Scheibe, nämlich Velvet Green. Nur ist hier nicht von Domina und Leder die Rede. The Whistler ist der Hit des Albums, der meines Wissens zufolge damals Singleauskopplung und recht erfolgreich war, in diesem Fall auch verdient, weil der Song einfach wie genial ist. Ich möchte nicht wissen, wie viele selbst ernannte Gitarreros sich an diesem Song schon versucht haben. Pibroch ist ein 8-Minutenstück, das Martin Barre mit seinem einzigartigen und gefühlvollem Gitarrenspiel hier in besonderem Maße bereichert. Die Songstruktur selber weist eigentlich gar nicht auf ein so langes Stück hin (3 Strophen) aber Martins Gitarreneinsatz und der Instrumentalpart mit tollem Flötensolo in der Mitte lassen es in epischer Breite erscheinen. Abgerundet wird die Platte mit den weiteren Stücken, wobei sämtlich Instrumente bei Jack-in-the-Green z.B. von Ian allein gespielt wurden. Was wirklich Rustikales für lange Winterabende findet sich mit Ring out und Fire at Midnight, die Jethro Tull auf ihrem späten Christmas Album noch einmal neu eingespielt haben. Die Bonustracks sind für sich betrachtet gute Songs, passen aber nicht auf das Album. Da die Klangqualität schon 1977 auf LP sehr gut war, ist die Remastered-Version zwar keine neue Offenbarung, aber ein absoluter Hörgenuss.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Robin Hood Soundtrack, 14. April 2010
Von 
V-Lee (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Mit den zu großen Teilen akkustischen Arrangements und den mittelalterlichen Folkore-Einflüssen zu den songs dieses Albums, wollten Jethro Tull sich offensichtlich neu positionieren und eine Richtunsgwechsel einschlagen. Aus künstlerischer Sicht ist dies auch voll geglückt.

Songs From The Wood ist ein leichtes - wenn auch nicht leicht zugängliches - Album, das ein bisschen Zeit braucht, bis es zündet, dann tut es das aber umso mehr und das sich eigentlich hervorragend als soundtrack zu einer Robin Hood Verfilmung eignen würde.

Der Titelsong eröffnet mit erstklassigem Chorgesang und bohrt sich mit der Zeit unaufhaltsam in die Gehörgänge, genauso wie dies auch bei ,Jack In The Green', dem recht rockigen ,Hunting Girl' und bei ,Velvet Green' der Fall ist.

Das eingängigste Stück hier ist der Ersatz-Christmas song ,Ring Out Solstice Bell', der rhythmisch sehr viel zu bieten hat und mit seinem von hinten kommenden Refrain zu faszinieren weiss.

Lediglich das einzige längere Stück (,Pibroch'), das noch am ehesten an Prog gemahnt kann hier nicht ganz überzeugen, dafür wird man aber durch den rockenden Bonus track ,Beltane' mehr als entschädigt.

Ein wunderbares Album, das trotz seiner luftigen und oft akkustischen Instrumentierung andrückt und ganz tolle songs zu bieten hat. Schade, dass dieses Album für viele viele Jahre das Beste sein sollte, das die Gruppe um Ian Anderson gemacht hat. ,Heavy Horses' war dann noch recht gut, erreichte aber auch nicht mehr die Originalität dieser Platte.

Für all jene die Jethro Tull aber abseits der ganz großen Hits kennen lernen wollen, ist das eine Super Ergänzung oder auch ein alternativer Einstieg in die musikalische Welt dieser eigentlich einzigartigen Band.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rustikale Grüße einer ungewöhnlichen Band, 7. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Ich muß gestehen, daß es mich einige Überwindung gekostet hat, diesem Album gerecht zu werden. Der Grund ist folgender: während die Melodieführung von "Songs from the Wood" eindeutig in Richtung Folk/Rock weist, verharrt die Orchestration streckenweise noch in progressiven Mustern. So benötigt der geneigte Hörer einige Durchläufe, um alle Feinheiten herauszuhören-die Mühe macht sich aber bezahlt!
Vom mehrstimmig gesungenen Titelsong über die Beschwörung des Naturgeistes "Jack in the Green" und das exzentrische "Hunting Girl" bis zur Beschreibung heidnischer Naturmagie in "Cup of Wonder" und "Beltane" nehmen Anderson und Konsorten uns auf eine Reise durchs magisch verklärte "Old England" mit. Dabei offenbaren auch kurze Songs wie "Ring Out Solstice Bells" und "Fire at Midnight" ihren besonderen Reiz.
Zusammen mitHeavy Horses-Remastered und Stormwatch-Remastered bildet dieses Album eine mystische Trilogie, die gleichzeitig den Höhepunkt im Schaffen von Jethro Tull darstellt.
Daher nicht zögern, kaufen!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reife Leistung, 5. September 2007
Von 
André Beßler (Bremen, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
Von allen britischen Rockbands, die in den Siebzigerjahren auf sich aufmerksam gemacht haben, gehört Jethro Tull wohl zu den beständigsten, kreativsten - und wandlungsfähigsten. Zwar hatte die Gruppe schon mit "Minstrel In The Gallery" gezeigt, dass sie durchaus zu einer - streckenweise - recht folkigen Langrille imstande war, doch nach dem eher maßvollen "Too Old To Rock'n'Roll" war "Songs From The Wood" 1977 eine echte Überraschung.

Der Umzug auf's Land hat offenbar für den Bandleader Ian Anderson eine Menge neuer Ideen mit sich gebracht. Hier zieht er mit seiner Begleitung wieder recht überzeugend vom Leder. Das äußerst geschlossen klingende Album gewinnt sehr durch die bemerkenswerte Abstimmungsleistung der Musiker untereinander so wie durch seine balladenhaften Kompositionen mit ausgesprochen schönen Melodiebögen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klassiker, 13. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Songs from the Wood-Remastered (Audio CD)
"Songs From The Wood" ist ein Klassiker. Trotz komplexer Arrangements und vielschichtiger Kompositionen wirkt das Album wie aus einem Guß. Es klingt leicht, obwohl es alles andere als leichte Kost ist. Das Ganze wird von tollen Musikern dargeboten, unter denen Ian Anderson, schon alleine wegen seiner warmen, ausdrucksstarken Stimme, herausragt. Der Sound ist auch o.k. Was will man mehr?
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