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am 1. Juli 2011
Rodney Gilfry singt und spielt einen hervorragenden Don Giovanni. Er ist ein junger gutaussehender Adliger, der aus lauter Übermut mit anderen Menschen wie mit Puppen spielt. Er ist eigentlich ständig dabei, andere auszulachen, ihnen zu schaden und in der Schussszene verhöhnt er Donna Elvira so extrem, wie ich es noch in keiner Inszenierung sah. Und absolut gelungen und beeindruckend ist seine Höllenfahrt, im wahrsten Sinne des Wortes. Das Bühnenbild besteht in dieser Szene hauptsächlich aus Treppen, Leitern und Verbindungsbrettern und Gilfry steht auf einer Leiter zu Füßen der Komturstatue. Unter ihm öffnet sich die Bühne, eine Feuerlohe lodert empor und der Don stürzt schreiend in dieses Inferno.
Auch die anderen Partien sind gut besetzt. Hervorragend ist Cecilia Bertolli als Donna Elvira. Sie gestaltet die Rolle gesanglich und darstellerisch hervorragend. Laszlo Polgar kann als Leporello endlich mal sein schauspielerisches Talent einsetzen und er spielt einen gerissenen, durchtriebenen Diener, der keinen Deut besser ist als sein Herr.
Roberto Saccá ist der erste Don Ottavio, welcher mir sympathisch ist. Er ist ein wirklich gut aussehender Ottavio, welcher sogar von Jürgen Flimm mal zum Cavaradossi gemacht wurde (optisch natürlich!). Er stellt den Ottavio mal als einen Mann mit Durchsetzungsvermögen dar und nicht nur als liebeskranken, unter den ständigen Zurückweisungen von Donna Anna leidenden Verlobten. Er hat mir gut gefallen, auch stimmlich bringt er die Rolle super.
Isabel Rey ist mal eine Sängerin, welche die Donna Anna stimmlich bewältigt, allerdings hat sie keine weiche Stimme, so dass die hohen Töne schon mal in den Ohren schmerzen. Optisch ist sie allerdings eine wunderschöne Anna.
Die Zerlina von Liliana Nikiteanu ist ein kleines flatterhaftes Weibchen, welches beide Männer gegeneinander ausspielt - immer unter dem Deckmantel der Unschuld vom Lande - und es durchaus genießt, wenn der Don sie mal in eine nicht ganz unschuldige Umarmung schließt (während Masetto dabei nur ihre Hand bekommt) oder wenn er sie beim "La di carem la mano" schon mal anfängt zu entkleiden. Allerdings ändert sich das schlagartig, als er sie auf dem Ball versucht zu vergewaltigen.
Oliver Widmer spielt einen Masetto voller Bauernschläue, der sich aus Liebeskummer einen Mordsrausch antrinkt. Niedlich die Szene, als er versucht, volltrunken sich seine Weste wieder anzuziehen. Da er es nicht hinbekommt, verzichtet er vorübergehend auf die Beschimpfungen seiner Zerlina und lässt sich von ihr - förmlich schnurrend wie der Kater in der Sonne - helfen.
Zu erwähnen ist noch Matti Salminen in der Rolle des Komturs. Wie von ihm nicht anders zu erwarten, singt er die Partie hervorragend.
Das Orchester der Züricher Oper wird dirigiert von Nikolaus Harnoncourt, der hier wieder einmal mehr zeigt, dass er Mozart perfekt dirigiert. Hier stimmt auch das rasante Tempo der Champagnerarie, die leider meistens viel zu langsam gespielt und gesungen wird.
Es ist eine moderne Inszenierung, wie immer in Zürich, aber Jürgen Flimm gehört zu den Regisseuren, welche das Werk nicht verändern. Sehr gekonnt wird hier auch die Drehbühne eingesetzt, was einen eigenen Reiz hat.
Alles in allem eine absolute Kaufempfehlung!
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. Januar 2009
Eine der besten Don Giovanni Opernfilme, die ich kenne, hervorragende Sänger mit großartiger Schauspielleistung. Leider fehlt die Szene zwischen Leporello und Zerlina, ist aber anderweitig integriert, also fällt es nicht so auf.

Recht eigenwillig ist auch der Schnitt in der Mitte des zweiten Aktes, aber das ist nur ein kleines Manko.

Wer eine Inszenierung mit schönen Kostümen, tollen Sängern, Höllenfeuer und einem ironischen Endbild sehen möchte - unbedingt zugreifen! :D
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am 6. Dezember 2013
Eine Referenzaufnahme unter Harnoncourt mit einer wunderbaren Cecilia Bartoli als Anna "arrabiata", einem tollen Rodney Gilfry als dandyhafter Don Giovanni, und auch die übrigen Rollen, vor allem Leporello und Zerlina toll gesungen.
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