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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen8
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am 17. März 2003
Überall ist nun zu lesen, wie sehr sich die Turin Brakes verändert haben, wie sehr sie sich von jener "quiet ist the new loud"-Schublade entfernt haben. Die Wahrheit liegt - wie immer - irgendwo zwischendrin. Einen richtigen Bruch vom ersten zum zweiten Album kann ich nicht erkennen. Wobei ich damals schon nicht richtig verstand, warum die Turin Brakes mit einer rein akustischen Band wie die Kings of Convenience in die gleiche Schublade gedrückt wurden. Eigentlich spielen Olly Knights und Gale Paridjanian auf ihrer neuen Platte einfach weiterhin ihre Mischung aus Folk und Country, sind also weiterhin irgendwo zwischen den europäischen und amerikanischen Musiktraditionen zuhause. Inzwischen werden die Trommeln ein bisschen stärker angeschlagen und auch mal ein Klavier dominant eingesetzt. Doch sonst: Alles beim Alten. Es ist einfach gute, intelligente Popmusik. Nach wie vor umschmeicheln die melancholisch-dezenten Songs unser Ohr. Nach wie vor verzücken zweistimmige Refrains. Nach wie vor klingts nie plump sondern immer verspielt tiefsinnig. Ein wenig intensiver und direkter wirken die Ether Songs im Vergleich zum Vorgänger. Das ist gut so, denn sie lassen besser erahnen, was die Band live drauf hat. Da auch ich es nicht lassen kann, stelle ich hier ebenfalls eine Parallele her: Muse habe ich beim besten Willen nicht raushören können, Supergrass erst recht nicht. Steinigt mich, aber ich denke, dass die Turin Brakes nicht so weit von den Counting Crows entfernt sind. Nur dass ihre Songs besser sind und die Stimme nicht so nervt. Mal sehen, ich bin für allfällige Repliken gewaffnet.
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am 18. April 2003
Es ist ziemlich schwierig nach einem Debutalbum, was als Bestes seiner Zeit gefeiert wurde einen gebührenden Nachfolger zu produzieren. Die Messlatte für die angeblichen Ausnahmesongwriter lag hoch, doch nahmen die Turin Brakes sie mit Bravour wie "Ether Song" beweist. Im Vergleich zum Erstling fällt natürlich sofort der Gebrauch von vermehrten Instrumenten neben der guten alten Akkustikgitarre auf, was die ganzen Lieder dynamischer und noch ausdrucksstärker macht. Hier und da findet man sogar - man höre und staune ;)- einpaar elektronische Spielereien wie z.B. beim Opener "Blue Hour" wieder. Generell klingt das gesamte Album vielschichtiger als "the Optimist Lp": während sich "Painkiller" zur kleinen Mitsinghymne entwickelt und das verschrobene "Little Brother" eine neue düstere Seite aufschlägt, schmilzt man bei den fragilen Tönen von "Ether Song" dahin. Auch für mich wird es wohl ewig ein Rätsel bleiben wieso der beste Song der Platte, der sie meiner Meinung nach auf ein anderes Level trägt nur als Hiddentrack auf der CD Platz fand. Im Prinzip bleibt man dem eigenen Stil jedoch treu: wunderschöne, melancholische Melodien, die einen von der eindrucksvollen Stimme Olly Knights vorgetragen (niemand leidet schöner ;)) in eine andere Welt verzaubern. Zu den Sahnestücken gehören neben den bereits genannten noch "Average Man" und "Rain City". Eigentlich sollte eine Warnung auf der Hülle stehen: "Vorsicht! Kann in Verbindung mit Tagträumern unvorhersehbare Wirkungen haben." Trotzdem sollten gerade diese Menschen sich die Platte unbedingt anschaffen. Ich würde jedenfalls nicht mehr ohne sein wollen.
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am 1. April 2003
Das vor 2 Jahren von der englischen Presse eingeführte und heftigst gepushte New Acoustic Movement mit seinem Slogan "quiet is the new loud" war eigentlich gar kein "Movement", sondern vielmehr die sich mehr oder weniger zufällig überschneidenden kommerziellen Durchbrüche von ein paar englischen Bands, namentlich vor allem Travis und Coldplay, in deren Windschatten eine Menge anderer Acts ihre Chance bekamen. Zwei Typen aus London, die genau diese nutzten, waren die Turin Brakes, die anno 2000 mit wenig mehr als 2 Akustikgitarren bewaffnet auszogen, um die Lagerfeuer und Stereoanlagen der Erde zu erobern. Die (zu recht) hochgelobte, aber etwas in der Masse der Veröffentlichungen untergegangene Platte "The Optimist LP" war ein Fels: Grandiose Songs, konsequent spärliche Umsetzung, Singer / Songwritertum in seiner reinsten Form.
Wir schreiben das Jahr 2003: Kein Hahn kräht mehr nach quiet-acoustic Platten, nein, es muss rumpeln im Rock- Karton, und wer kein "The" im Bandnamen trägt, hat sowieso schon verloren. Und was wurde aus unseren beiden unerschrockenen Helden ? Sie veröffentlichen eine neue Platte - "Ether Song" heisst sie - die ein paar Instrumente mehr zu bieten hat als das Debüt, ein klein wenig mehr Arrangement und, leider, zu viele belanglose Songs.
Die Vorabsingle "Pain Killer" ließ auf Grosses hoffen: Da war sie wieder, diese Melancholie, dieser engelshafte Gesang, diese Gitarren, die ewige Liebe versprechen. "Ether Song" hält das Versprechen nicht ganz.
Klar, wenn die Platte erst mal läuft, ist man betäubt von ihrer flüchtigen Schönheit, man wird eingelullt von zugegebenermassen grossartigen Stücken wie "Average Man" oder "Self Help" und wähnt sich schon im siebten Himmel, aber wenn man am nächsten Morgen neben dem stummen CD-Player aufwacht ("Ether Song" ist eine traditionelle Einschlafplatte), füht man sich irgendwie betrogen. "Wie klang dieser erste Song nochmal ?" fragt man sich zunächst, um erschrocken zu bemerken, dass man die Erinnnerung an irgendwie fast alle Lieder verloren hat - ein typischer Narkose-Effekt, den Äther ("Ether") typischerweise bewirkt.
Ein wirklich schönes, wenn auch ein bisschen zu oberflächliches Album, auf dass man gerne wieder und wieder reinfällt, auch wenn es den Songs, bis auf ein paar Ausnahmen, an Substanz und Griffigkeit fehlt. Vielleicht ist dieser Effekt beabsichtigt, aber wer ehrlich ist, muss dann doch zugeben, dass man an einem Frühlingsmorgen lieber "Mrs.Robinson" summt, als sich an die Melodie von "Blue Hour" zu erinnern versucht.
2,5 von 5 Punkte
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am 10. April 2006
Das Album "Ether Song" ist leider über weite Strecken nur mittelmässig wird allerdings durch zwei sensationelle Songs druchbrochen: "Average Man" ist für mich eines der besten Lieder der Band. Etwas rockiger, lebhafter als gewohnt ist es neben "Rain City" das absolute Highlight des Albums. Typisch verträumt melancholische Klänge die durch die Hinzunahme von E-Guitarre und der stärkeren Piano- und Schlagzeuguntermalung kraftvoller und etwas (!) rauher klingen.

Ein Wehrmutstropfen ist der Abfall ins Triviale bei "Summer rain" der aufrgund banalem Text und platter Melodie nicht über einen "netten Sommer-Pop-Song" hinauskommt. Der Rest ist leider nur Mittelmass und kann dem Vorgänger nicht das Wasser reichen. Schade, den sie könnnen mehr!!!
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am 2. April 2003
Aha, da haben wir also wieder mal - laut Fachpresse - die (zur Zeit) besten Songwriter Brittaniens vor uns. Naja, diese Lobhudelei kennt man ja. Hier trifft sie aber voll zu:
Turin Brakes schaffen es den Hörer über die gesamte Dauer der CD zu fesseln. Zwar sind die Stimmen zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann möchte man angesichts dieser Melodien nur noch dahinschmelzen und die CD so schnell nicht wieder aus dem Player nehmen.
Schön abwechslungsreich ist sie auch. Neben den obligatorischen Melancholie-Balladen gibt es auch schnellere Nummern wie z.B. Pain Killer oder My Little Brother.
Hübsche und dem Song dienende Einfälle wie ein paar elektronische Spielereien ziehen sich durch die gesamte CD.
Und wenn eine CD mit einem Lachen schonmal anfängt ist das ein verdammt gutes Zeichen!
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am 20. Februar 2003
Die Turin Brakes haben die Zeichen der Zeit erkannt und erweitern ihr musikalisches Spielfeld. Ihr vielgefeiertes Debut ließ sich noch wunderbar mit den Kings of Convenience, Belle & Sebastian und wie sie alle heißen in eine Reihe stellen. Das dürfte mit „Ether song" nur noch schwer möglich sein.
Auch wenn die neue Platte der Brakes bestimmt keine alten Fans verprellen wird, so ist doch ein Fortschritt zu erkennen, der die Londoner deutlich von den restlichen Seitenscheitel-Trägern in 70er Hemden abhebt. Vielleicht liegt es daran, dass „Ether song" nicht im trüben London, sondern im sonnigen LA aufgenommen wurde. Ollie Knights und Gale Paridjanian setzen nicht mehr nur auf jugendliche Melancholie und holen sich mit Tony Hoffer (Beck, Air und Supergrass) einen Produzenten ins Boot , der sich auch auf unbeschwertere Momente versteht. Da wird dann schon mal Travis-artig gerockt („Little brother") oder es gibt psychedelische Momente wie in „Panic attack". Besonders gelungen ist die Single „Pain killer", die irgendwo zwischen Supergrass und der letzten Ween-Platte schwebt. „Long distance" klingt wie eine Muse-Kompostition.
Die Turin Brakes verlassen zum Glück das zum Klischee verkommene „New Acoustic Movement" und suchen sich ihre eigene Ecke. Dort spielen sie zwar immer noch am liebsten auf ihren akustische Gitarren, das Motto aber hat sich aber verändert: Louder than the old quite.
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am 12. März 2003
"Ether Song" macht nicht einfach da weiter, wo "the Optimist" von 2001 aufhört. "Ether Song" geht weiter und weiter. Melancholische Texte, wunderschöne Melodien werden von rockigen Stücken ergänzt die man von den TB so nie erwartet hätte. "Average Man" etwa könnte vom U2-Achtung Baby-Album stammen. Genial die Stimme, die Stimmung ("Blue Hour") und "Stone Thrown": "I'm the stone you've thrown into the ocean, how many stones have you thrown?".
Anleihen bei UK-Ikonen sind überall zu finden, die Brakes können nicht verbergen wo sie herkommen. Mal klingen die Smiths durch, mal China Crisis in ihren gutenTagen, mal Aztec Camera. Und das alles gepaart mit einem modernen Sound wie man ihn von Travis und Coldplay gewohnt ist.
Wenn die Brakes so weitermachen, müssen sich oben genannte warm anziehen! Auch U2! GENIAL. Ein Jahrhundertalbum. Punkt.
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am 21. März 2003
das hier ist wohl eine etwas ungewöhnliche rezension, da ich die cd heute lediglich im cd-laden durchgehört habe. das heißt auch dass ich nicht alle songs komplett gehört habe. trotzdem reißt es mich bereits zu einer kritik hin. diese "überstürzte" meinungsäußerung liegt hauptsächlich an dem erlebnis, den im booklet deutlich angekündigten hidden track, witziger weise dem titeltrack, "ether song", zu hören. ein song der alle kleinen makel die der eine oder andere der "offiziellen" titel der cd vielleicht haben könnte vollständig vergessen ließ. es ist mir unerklärlich warum "ether song" nicht mit zum tracklistig zählt. immerhin ist trotzdem der text abgedruckt. also kommen wir zur sache: ja, das album ist lauter, mehr e-gitarre, mehr klavier, mehr drums, trotzdem ist es unverkennbar turin brakes. all die wunderbaren zutaten, die "the optimist l.p." ausmachten, sind auch hier vorhanden, die beiden jungs gehen nur etwas weiter. aber auch nur soundtechnisch. die songs an sich bleiben typisch. und deshalb wunderbar. beeindruckend der opener "blue hour", sehr typisch die erste single in england "long distance", überraschend hart das bedrückende "little brother", eine wunderbar eingängige single namens "pain killer", und wieder ein wunderschön melodischer schlusspunkt mit "rain city". aber der höhepunkt der cd bleibt ungewöhnlicherweise "ether song", der hidden track nach dem letzten song. einen solchen meilenstein als hidden track gab es das letzte mal bei robbie williams' zweitem album mit dem hidden track "stand your ground". "ether song" ist ein ergreifender, beeindruckender song, den man schlecht beschreiben kann, vor allem, da ich ihn "nur" in einem atmosphärisch doch recht armen müller-drogeriemarkt gehört habe, und auch nur einmal. kurz: diese musik muss sein. und das ist gut so.
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