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Kundenrezensionen

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am 22. April 2003
Musik kann etwas schönes sein. Sie kann befreien, inspirieren, zum Nachdenken anregen oder einfach nur unterhalten. Folgt man dieser Definition wäre dieses Album theoretisch nicht dem Genre der Musik, weder als Kunst noch als Entertainment, zuzuordnen. Was haben wir also? Ein weiteres schnelllebiges und belangloses Konsumprodukt, welches einzig und allein aus Gewinnstreben produziert wurde. Und ich meine nicht produziert im Sinne von Studioarbeit, sondern als Beschreibung der mechanischen, verkaufsproduktorientierten Anfertigung, welche sich theoretisch nicht im Geringsten von der Fabrikation von Aldi Tütensuppen unterscheidet. Es gibt hier keine Kreativität, keine Seele, keine Ehrlichkeit oder gar Glaubwürdigkeit, sondern nur industrielles Kalkül. Musik ist mehr als die Summe der Einzelteile? Hier definitiv nicht. Begleitung, Melodien, Lyrics und Vocals werden mit mäßiger technischer Versiertheit mechanisch zusammengerührt und unter dem "Gütesiegel" Bohlen auf CD gepresst. Ein wenig Psychologie ist auch dabei: Eine ausgefeilte Maschinerie aus aggressivem Marketing und überlegtem Recycling ausgewählter, bereits erfolgsbestätigter Melodien ließ dieses Album zum Charthit werden.
Klingt hart, aber sein wir doch mal auch nur für einen Moment ehrlich: Ich kann in dieser Rezension schreiben was ich will, da dieser Artikel sowieso nach 6 Monaten aus dem Inventar verschwindet. Warum? Bei diesem Ableger dieterscher Vermarktung handelt es sich schlicht und ergreifend um Wegwerfmusik. Dies ist nicht Ausdruck meiner persönlichen Abneigung (mit diesen Mechanismen habe ich mich längst abgefunden), sondern objektive Gesetzmäßigkeit. Jedes Jahr gibt es aufs Neue irgendeinen musikalischen Hype der "die Nation spaltet" (wer erinnert sich an Big Brother?). Die Ergebnisse im Allgemeinen und DSDS im Besonderen sind Wertlos. Dieses Wort umschreibt diese Musik mit Abstand am besten.
Was haben wir auf der technischen Seite? Simpelste Kombinationen von Standartsamples, welche man auch in jeder "Music Maker"-Datenbank findet, werden kombiniert mit instrumentalen Arrangements, die aus bestenfalls 3 oder 4 nah beieinander liegenden Tönen oder 2 Akkorden bestehen. Die Stimmen der gesanglichen Vertreter sind allesamt austauschbar. So sympathisch uns doch einige Kandidaten waren, realistisch betrachtet bietet jeder Schulchor vergleichbare Stimmen. Die Songs an sich gab es alle schon mal. Ob nun unter den Pseudonymen "Modern Talking", "Blue System" oder wie auch immer sie alle hießen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass sich jeder Käufer darüber im Klaren sein sollte, dass er sich hier ein anspruchsloses Musikerzeugnis kauft und einzig und allein der kalkulierten Ausbeutung bzw. Massenverdummung Tribut zollt. Wem die Musik etwas gibt, der soll ruhig zugreifen, denn dann hat "United" wenigstens eine minimale Existenzberechtigung, auch wenn das Berühren der Menschen bestenfalls als ungewollter Nebeneffekt betrachtet werden kann.
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am 4. Mai 2009
Mitlerweile ist das Album 6 JAHRE alt!!!! Jetzt wo man viele Vergleiche hat mit Bohlen Produktionen die Dieter Bohlen vorher und nacher gemacht hat muss man wirklich sagen, dass United das BESTE ALBUM was Dieter Bohlen seit der Jahrtausendwende erschaffen hat ist. (Und auch das meistverkaufteste). Tonight ist meiner Meinung allerdings um weiten besser als We have a dream. Die besten Songs der Albums sind: 02 Tonight, 03 Cry on my shoulder, 05 Here we stand again, 07 How can we mend... und 09 We are no heroes. Flops sind 04 A young generation, 08 Today, Tonight, Tomorrow und 10 Freedom.
Dennoch wurde diese Bohlenproduktion bis heute nicht übertroffen. Die Kandidaten von DSDS 2 hatten zwar teilweise bessere Songs auf der CD. Jedoch klang das meiste genau gleich mit den meisten Songs dieses Albums. Das DSDS2 Album war auch optisch nicht so der Renner. Das DSDS1 Album allerdings schon. Gute Arbeit Herr Bohlen. Das vor einem Jahr veröffentlichte DSDS 5 Album (Fly alone) war noch um einiges schlechter als das DSDS2 Album. Bis auf Fly alone und All for one und des meiner Meinung nach besten Sngs, der jemals von Dieter bohlen geschrieben wurde (Never ever let you go) sind die meisten Songs relativ langweilig und klingen wie schon vor langer Zeit veröffentlichte Songs anderer Künstler.
Das United Album ist aber echt der Renner!!! 5 Sterne!!
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am 13. Februar 2003
Also zunächst mal möchte ich folgendes zur Ehrenrettung der Kandidaten sagen: es gibt unter ihnen hervorragende Talente, wie etwa Juliette oder auch Nektarios oder Gracia. Dass diese Talente versuchen, in einer zweifelhaften Show zu Ruhm zu ist ihnen nachzusehen, die meisten unter uns würden sich eine solche Chance wohl nicht entgehen lassen selbst wenn wir sehen dass das eine kurzfristige Erhebung in den musikalischen Olymp werden könnte und schon nach ein paar Monaten niemand mehr weiss wer diese Leute eigentlich waren. Also halten wir die Stimmen derer die singen können in Ehren (Daniel Lopez und Daniel Küblböck gehören sicher nicht dazu) und kommen wir nun zum eigentlichen Album.
Wir wissen alle, dass Dieter Bohlen mit Modern Talking jahrelang wirklich grottige Musik abgeliefert hat. Das hat sich mit diesem Album gebessert. Ich meine so etwas wie (wenn auch simple) Musik erkennen zu können, die aber allein davon lebt dass die Protagonisten singen können (im Gegensatz zu Thomas oder Dieter).
Wir wissen auch alle dass dieses Album kein Jahrhundertkunstwerk werden sollte bzw. werden konnte (angesichts der rekordverdächtig kurzen Produktionszeit), sondern dass es im engen Sinne ein Merchandisingprodukt ist. Die Kiddies, die gerne DSDS gucken und ihre Wände mit Carsten Spengemann-Postern und Daniel Küblböck-Fotos schmücken, die werden auch garantiert dieses Album kaufen zumal es ja kurzweilig, unterhaltsam und optimistisch klingt.
Unterm Strich sind die Songs natürlich grottig. Sie wiederholen endlos dieselben Strukturen, binden billige Reaggae- oder Latinoelemente in Plastikpop ein und verbreiten so etwas wie unreflektierte vor sich hin dümpelnde gute Laune.
Herr Bohlen kann froh sein dass die Kandidaten seine schlechte Musik so aufwerten. Leider verdient er natürlich an dem Album weit mehr als die Sänger. But that's Business!
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am 17. Februar 2003
...zugegeben, singen können die. nachsingen. bohlens stücke mitsingen. aber nicht interpretieren. man versucht, so nahe wie möglich an die originale heranzukommen. optisch und gesanglich. aber wer variiert schon mal innerhalb oder mit den harmonien oder legt die swing/soul- oder hiphop-version eines rock- oder popsongs hin? wer kann denn wirklich den songs einen eigenen stempel aufdrücken? wird wohl auch nicht wirklich gesucht und gefördert. ok - daniel ist halt daniel, aber ist das musikalisch und unterhaltungstechnisch auf dauer wirklich wertvoll und ertragbar?
man sucht angeblich einen tollen sänger. dazu wird aber doch sehr häufig erwähnt, wie toll das outfit, die frisur, die oberarme oder das igelschnäuzchen-lächeln ist. und eine stimmgewaltige dame mit 80 oder 90 kg würde da nie nie nie auf der bühne stehen...
die beiden stimm-markantesten sind zudem auch schon raus...
ich war zugegebenermaßen lange zeit dem trugschluß erlegen, daß das die besten 10 sänger waren/sind, die wir im lande haben. ist ja aber nicht richtig. das sind die 10 besten aus den 10000 bewerben (dies sei der jury pauschaliert mal so zugestanden). nicht mehr und nicht weniger(!). nur beworben haben sich ja nicht alle, die wir haben...
nichts desto trotz. so nebenbei im radio taugen die songs schon halbwegs. klar, sie sind bohlen-eingängig (das muß man auch erst mal schaffen...) und man summt ein bißchen mit. fließband, uncharismatisch, aber nicht störend.
doch da die superstars selbst in der pyramide der werbe- und geldverdien-maschinerie ganz unten stehen und den meisten druck aushalten müssen, bleibt bei mir die bittere frage, wie lange das trägt. wer hat da wirklich das musikalische (!, sympatisch finde ich die alle!) format, über längere zeit qualität zu bieten? ein superstar sollte das eigentlich können.
(super)star... robbie williams? ja. der swingt. sting? allemal (das toskana-konzert - ein musikalischer leckerbissen und zeitzeugnis zugleich). elton john? immer wieder. auch mit blue. warum nicht. u2? möchte man nicht missen. phil collins? auch. aber wer redet heute noch von einer milane fernandez oder dem bohlen`schen deutschland-grandprix-auftritt von 2002? die dame möge es mir verzeihen, daß ich ihren namen vergessen habe. und die rede war damals auch vielmehr davon, daß sie sich das rote kleid von estafania ausgeborgt hat. das sagt alles. dsds ist auch nix anderes, nur alles ein paar aufgeblasene nummern größer...

und genauso wird man in ein absehbarer zeit nicht mehr von den superstars und dieser platte reden, die sicherlich in keiner liste von den besten cd`s aller zeiten erscheinen wird... schade für die kandidaten. mit ein bißchen mehr zeit hätte man durchaus auch etwas mehr qualität produzieren können und die kandidaten zu höchstleistungen bringen können. am meisten geld verdient man natürlich, wenn der hype am größten ist..
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am 17. April 2003
Ein Wochenende mit 12- und 13jährigen Jugendlichen unterwegs und man kann dieses Album wirklich nicht mehr hören. Und genau diese Zielgruppe wird angesprochen. Wer sonst außer quietschenden Teenagern findet nervige Musik und noch dazu einen über alles nervender Daniel Kübelböck (den ich am liebsten dahin wünschen würde, wo der Pfeffer wächst) sogar noch toll???. Nein, keiner dieser Songs hätte es ohne den dazugehörigen Hype der Fernsehsendung je geschafft, in die Charts zu kommen. Die ganze Platte ist einfach nur noch furchtbar und es kommen einem wirklich Zweifel auf, an der musikalischen Eignung der deutschen Plattenkäufer.
Dies fängt schon beim Titel des Konzepts an: Ein Superstar ist für mich jemand, wie Elton John oder Phil Collins, der es schafft, sich entgegen allen kurzlebigen Trends über Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte im Geschäft zu halten. Ich hoffe, dass diese Platte und die dazugehörigen sogenannten "Superstars" (allen voran der Kasperle aus Eggenfelden) so schnell wie möglich wieder von der Bildfläche verschwinden. Und die Hoffnung ist in unserem schnelllebigem medialen Zeitalter berechtigt. Von den Big-Brother-Containerstars hört man ja zum Glück auch nichts mehr ...
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am 3. März 2003
Die CD kann man gut hören, auch wenn man DSDS nicht im TV sieht. Die Titel sind gut, die Aufnahmen und Stimmen (von Daniel Kübelböck mal abgesehen) professionell und wirklich gut.
Wer keine musikalische Revolution oder gesangliche Maximum-Virtuosität erwartet, kriegt schönen, gut gemachten Mainstreamsound. Man muß Dieter Bohlen und/oder Modern Talking nicht mögen, aber er kann nun mal eingängige Titel schreiben, das ist Fakt, dafür hat er großes Talent.
Und den angehenden Superstars gönnt man diese insgesamt gute Scheibe wirklich. Sogar der Einzeltitel von Daniel ("Superman") nervt weniger als ich dachte. Habe es keinesfalls bereut, diese CD gekauft zu haben, kann sie empfehlen. Zumal: Bei dem eingetretenen Erfolg ist sie schon jetzt ein musik- und mediengeschichtliches Zeitdokument, an das man sich später gerne zurückerinnern wird, insbesondere wenn man auch die Show gerne gesehen hat. Schade etwas, daß es keine einzeln gesungenen Titel von den stimmlich Besten (Gracia, Andrea, Alexander, Nicole, Stefanie) gibt. Das hätte ich mir gewünscht, denn die können wirklich super singen, die hätten sich auf der CD noch mehr als Einzelkünstler präsentieren können sollen. Aber gemeinsam sind sie auch toll, tlw. kann man auch raushören, wer welchen Part singt, und vielleicht kommen ja bald einzelne CD's von ihnen raus.
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am 25. Februar 2003
Mit Interesse habe ich die Rezensionen zu dieser CD gelesen. Die Show sehe ich mir gerne an. Die meisten Nachwuchstalente haben tolle Stimmen (über Daniel K. decken wir da mal lieber den Mantel des Schweigens). Leider ist meine Favouritin Gracia ausgeschieden, was einmal mehr zeigt, daß es bei der Wahl nicht in erster Linie um die Stimme geht. Das ist auch okay so, denn auch wenn die Juroren nicht müde werden, anderes zu behaupten - bei dieser Show wird nicht der Kandidat mit der besten Stimme gesucht, sondern derjenige, der fähig ist, eine Fan-Gemeinde zu begeistern. So viele Faktoren machen einen Popstar aus. Ausstrahlung und Ankommen bei den Fans sind dabei mindesten so wichtig wie die Stimme - sonst hätte Daniel K. es wohl kaum so weit geschafft. Was nützt die tollste Stimme, wenn am Ende keine Platten verkauft werden? Das mag zynisch klingen - aber mal ehrlich, die Musik-Branche ist halt ein Geschäft - und wer sich am besten verkauft, der verkauft am besten, was Herr Bohlen doch gerade erst unter Beweis gestellt hat. Bei dieser Casting Show geht es doch nicht darum, den Kandidaten zu helfen, sondern einen künftigen Popstar aufzubauen, der möglichst viele Platten verkauft. Wer darin was anderes sieht, ist hoffnungslos naiv. Dies soll bitte nicht mißverstanden werden, ich habe kein Problem damit, die Musikbranche als Geschäft wie jedes andere zu sehen. Ob das Ziel der Kandidaten tatsächlich so erstebenswert ist, wie sie es sich erträumen, kann ich nicht beurteilen. Für mich wäre es das nicht - aber ich kann ohnehin nicht singen, so daß sich jegliche Überlegung erübrigt.
Den ganzen Rummel, den die kreischenden Fans veranstalten, finde ich persönlich zwar genauso unverständlich wie die ständigen Schlagzeilen in der Boulevard-Presse, aber vermutlich gehört das zu so einer Casting-Show dazu - und mal ehrlich, es gibt doch wirklich Schmlimmeres. Ich muß die Bild-Zeitung ja nicht kaufen, und niemand zwingt mich, in der U-Bahn rüber zum Nachbarn auf dessen Zeitung zu schielen. Kreischende Teenies hat es immer gegeben und wird es immer geben, und daran finde ich nichts auszusetzen. Angesichts der zunehmenden Gewaltbereitschaft gerade unter den Jüngeren, verstehe ich nicht, weshalb so viele Renzenten vor mir sich über die harmlose Begeisterung der Teenies für ihre "Stars" aufregen. Da gäbe es an manchn anderen Leuten wahrlich mehr auszusetzen. Laßt sie doch, ihnen macht es Spaß, den Nachwuchssängern noch viel mehr - und der Rest der Welt kann diesen Trubel einfach ignorieren.
Der Vergleich mit anderen "tollen und besseren" Sängern, hinkt m.E. und ist überaus ungerecht. Jeder nach seiner Facon. Die einen finden Grönemeyer und seinen Hit "Mensch" oberirdisch - die anderen schwärmen für seichte Popmusik. Persönlich gehöre ich weder der einen noch der anderen Gruppe an, aber wie käme ich - wie kommt an dieser Stelle irgendjemand eigentlich dazu, sich einen besseren Geschmack als den von anderen anzumaßen und anderen Menschen vorschreiben zu wollen, welche Musik sie gefälligst zu mögen haben? Niemand wird gezwungen, die Show zu sehen oder gar dieses Album zu kaufen. Ich selbst habe es nicht gekauft, weil es nicht meine Richtung ist. Aber mit welchem Recht dürfte ich deswegen "mitleidig" oder gar "verächtlich", wie das mancher hier leider tut, auf andere "hinabsehen", denen diese Musik gefällt? Was bitte ist denn rein objektiv betrachtet an dieser Art von Musik so furchtbar, daß manch ein Rezent allein die Vorstellung, daß andere sie mögen, unerträglich findet? Nette, eingängige Melodien, gesungen von schönen Stimmen, gefällig arrangiert. Nichts für große Ansprüche - na und! Nicht jeder sucht in allem, was er mag DEN Anspruch. Manche möchten einfach nur entspannen und sich unterhalten - und das ist schließlich ihr gutes Recht!
Die einzige Musik, die die Bezeichnung nicht verdient und von jedem zivilisierten Menschen verachtet werden darf und sollte, sind gewaltverlichende Stücke, rechtsradikales Liedgut und alles, was in diese Richtung geht.
Wer Dieter Bohlen nicht mag - der kann ja wegschauen, bzw. weghören. Persönlich hatte ich auch bisher keine rechte Meinung von ihm; aber was er da Samstag für Samstag an Professionalität gepaart mit Freundlichkeit für die Kandidaten abliefert, hat mich eines bessern belehrt. Und mich stört es nicht, daß Herr Bohlen alles zu Geld machen kann, das ist ein Talent, das man nur bewundern kann. Der Mann mag nicht jedem liegen, aber er steht zu sich und was er erreicht hat, ist ihm nicht in den Schoß gefallen. Neid der Besitzlosen scheint mir hier aus vielen Kommentaren zu sprechen. Warum können wir es Herrn Bohlen nicht gönnen, daß er so clever war, die Gelegenheit beim Schopf zu packen? Wem bitte tut er damit weh? Den zahllosen Fans, die begeistert die Scheibe kaufen, gewiß nicht - und dem Rest könnte es doch egal sein, wieviel Geld Herr Bohlen verdient, solange er es selbst verdient und nicht anderen auf der Tasche liegt. Ich jedenfalls ziehe vor so viel Geschäftssinn den Hut.
Ob die Kandidaten hier "verheizt" werden, bezweifle ich. Die meisten fangen mit Sachen an, mit denen sie sich Jahre später vielleicht nicht mehr identifizieren (man muß sich nur einmal manche Schauspieler, die heute Kassenstars sind, in ihren ersten Rollen ansehen). Herr Bohlen hat den Kandidaten eine Chance gegeben, und sie haben sie ergriffen. D.h. nicht, daß sie später nicht in ganz andere Richtungen gehen werden. Herr Bohlen hat das gewiß nicht ganz uneigennützig getan, aber warum auch? Nicht jeder ist Mutter Theresa, die meisten Menschen tun Dinge um ihres Vorteils willen - und solange sie damit keinen anderen benachteiligen, sehe ich darin nichts, das ich verdammen müßte.
Da ich dem Album neutral gegenüberstehe, kriegt es 2 Sterne - und einen Stern extra für Herrn Bohlen, der sich damit auf seine Weise selbst übertroffen hat.
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am 13. Februar 2003
Na hier ist ja was los....fühle mich aufgrund der vielen unterschiedlichen Ansichten veranlasst, hier auch mal meinen Kommentar abzugeben. Tiefgang hin, Plastikmusik her. Warum kaufen die Leute denn die CD? Weil sie Spaß haben wollen. Es sind alles sehr eingängige Melodien, ohne „tiefsinnigen" Text und einfach zum Nachträllern. Superman passt gut zu Daniels Stimme, besser als alles andere, was er bis dato von sich gegeben hat.
Seht doch die ganze Chose nicht so verbissen!!
Natürlich ist das „Unternehmen Superstar" eine Wahnsinns-Geldmaschine. Wohl das einzige Unternehmen in Deutschland, was im Moment so richtig gut läuft. Die Macher reiben sich die Hände (oder Daumen und Zeigefinger...), die Superstars bekommen wohl die wenigste Kohle, dafür aber einen Riesen-Bekanntheitsgrad. Und damit lässt sich auch Geld machen. Ob man nun singen kann oder nicht. Einzig Cleverness ist hier gefragt.
Also kauft die CD oder lasst es. Wer Tiefgang sucht, kauft keinen Bohlen und wer Spaß haben will, hört Superstars, Gipsy Kings oder Petry. Wie es Euch gefällt....
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am 10. Februar 2003
Ein absolutes MUSS für alle Freunde der einfallslosen Konservenmusik. Alles klingt wie schon einmal dagewesen.
Die Single "We have a dream" konnte ja noch teilweise überzeugen, dieses Album jedoch ist ein idealer Nachweis für "0815 - Kompositionen".
Der Hörer wird von Ideenlosigkeit geradezu überrannt. "War das jetzt der, oder der andere Song?" wird sich der eine oder andere Fragen, aber das macht bei diesem Album wohl keinen großen Unterschied.
Schade das sich echte Talente für so einen Sch**ß hergeben!
Deutschland sucht den Supersklaven. Und wir hören alle zu!
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am 1. April 2003
Die CD bietet einfältigen austauschbaren tralala-Pop aus der Retorte. Immerhin gibt Bohlen selber zu, dass ein großteil aus der Zweitverwertung (seiner eigenen Interpretationen) stammt. Dass er aus Schxxxx Geld machen kann, zeigt sich mit diesem Machwerk. Die nötige Promo, ein paar Teens, die ankommen und schon wird aus einem zuvor völlig unbekannten UND schlechten Song ein Hit. Ausnahmen gibt es auf der CD leider keine. Alles Songs die unter anderen Umständen niemals in unsere Gehörgänge vorgedrungen wären. Der Erfolg ist nicht nur vorprogrammiert sondern garantiert. Bei derartigem medialen Overkill kein Wunder. Das millionenfacher Verkauf jedoch kein Indiz für Qualität ist, stellt diese CD einmal mehr unter Beweis. Ein Song gleicht dem anderen. Mal etwas flotter, mal etwas softer. Aber belanglos dass es schon fast weh tut.
Die Teenies wird's freuen und sie kaufen es in Scharen, aber die Qualität ist einfach schlecht. Für kurzen Ruhm des ein oder anderen Suppenstars wird's reichen, aber schon in Bälde wird sich ganz Deutschland fragen: Alex, wer? Daniel, was? Denn die neuen Geldspülstars stehen schon in den Startlöchern. Andere Gesichter, aber mit Sicherheit, der gleiche Sound. Im Herbst geht's dann weiter... Bis dahin werden wohl oder übel die Marionettenstars der Stunde die Charts dominieren. Aber: We have a dream,... music will survive!!!!!!!!!!!!!!!!... Verdammt!! Doch ganz schön eingängig...
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