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am 25. Februar 2003
"ES" gehört sicherlich zu den bekanntesten und besten Verfilmungen des Roman Autors Stephen Kings neben solchen Klassikern wie "Shining" oder "Misery" - wobei das wirklich Beeindruckende an diesem Werk ist, dass es sich eigentlich "nur" um eine TV-Produktion und nicht um einen Kino Film handelt. Das merkt man dem 3-stündigen Horror Epos jedoch nicht an. Die Schauspieler, allen voran der in dieser Rolle so herrlich diabolisch agierende Tim Curry (vielen sicher bekannt u.a. aus der "Rocky Horror Picture Show") als die Verkörperung des Bösen, spielen sicher und überzeugend ihren Part - insbesondere auch die jugendlichen Schauspieler. Hier wurde beim Casting gut gewählt.
Wer das Buch kennt wird feststellen, dass eine über 1200 Seiten umfassende Romanvorlage natürlich nur mit Abstrichen verfilmt werden kann. Viele Kleinigkeiten, die im Buch eine tiefer gehende Identifizierung mit den Charakteren ermöglichten oder mehr über den Ursprung des Bösen verrieten, konnten ganz einfach aus Zeitgründen nicht untergebracht werden. Mich hat es jedoch nicht sonderlich gestört, was aber vielleicht damit zusammenhängt, dass ich das Buch erst gelesen habe, nachdem ich durch den Film darauf neugierig geworden bin. Lediglich vom Ende des Films bin ich retrospektiv etwas enttäuscht, nachdem ich das Buch nun kenne. Im Film ist der letzte Kampf der "Club der Verlierer" gegen das Böse (und insbesondere die Art, wie "Es" dargestellt wurde) derart dilettantisch, dass ich mir hier mehr Liebe zum Detail gewünscht hätte. Nun, wie schon erwähnt, es handelte sich um eine TV-Produktion und da sind Budgets nun mal beschränkt. Alles in allem trotzdem ein toller, teils subtiler Horror-Film. Ich will nicht verschweigen, dass ich damals mit 16 Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah, Nächte lang Angst hatte, ein wahnsinniger Clown würde plötzlich in meinem Schlafzimmer stehen (bin in Punkto Horror Filme nicht so abgehärtet). Ich empfehle die "FSK 16" hier ernst zu nehmen und den Film nicht zu jungem Publikum zugänglich zu machen.
Zur DVD:
Die DVD kommt im "Ivy Hill Snapper Case" daher, typisch für eine Midprice-DVD von Warner Home Entertainment. Schade, dass man dem Film keine edlere und robustere Amaray Hülle spendiert hat, aber die sind im Einkauf wohl auch ein paar Cent teurer. Die DVD ansich ist eine sog. DVD-10. Das bedeutet "double sided - single layer". Im Gegensatz zu den heutigen Standard DVD's (Typ 9) haben diese den Nachteil, dass man aufgrund der beschränkten Kapazität einer nur 1-schichtigen DVD nach der Hälfte des Films diese wenden muß. Bei "ES" fällt das nicht ganz so störend aus, da der Film ursprünglich auch als 2-Teiler gedreht wurde und der Wechsel genau nach Ende des ersten Abschnitts erfolgte. Trotzdem eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Auch hier wurde gespart. Schade, dass solche kleinen Mängel in der technischen Umsetzung vorliegen.
Wenn man im Hintergrund behält, dass es sich hier um eine TV Produktion handelt, die zudem schon 13 Jahre auf dem Buckel hat, kann man über das Bild nicht meckern, zumal er im 16:9 Format vorliegt. Die Farben sind kräftig, die Schärfe und Details bewegen sich im durchschnittlichen Bereich. Sehr solide.
Der Ton ist in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch) jeweils in DD 2.0 anwählbar. Insbesondere ist es schön, den Film mal in der Original Fassung zu erleben. Untertitel sind optional zuschaltbar. Sowohl in Deutsch und Englisch sind die Stimmen klar zu verstehen, jedoch vermisst man wirklichen Surround Sound. In erster Linie kommt der Klang aus den Front Lautsprechern, der Bassbereich kommt nur in seltenen Momenten zum Einsatz - meist dann, wenn "ES" auftritt und die Musik etwas "beängstigender" wird. Alles in allem nicht wirklich gut aber akzeptabel.
Im Punkto Bonus-Material befindet sich ein informativer und lustiger Audio Kommentar von Regisseur und Darstellern auf der DVD, den es sich anzuschauen lohnt. Das war's dann aber auch schon, von ein paar überflüssigen Text-Tafeln einmal abgesehen. Zugegebenermaßen ist das nicht viel, aber für eine TV-Produktion gibt es in der Regel kein "Making-Of", insbesondere nicht, wenn das Budget derart limitiert war, wie bei einem solchen Horror-Film. Nichtsdestotrotz schön, dass es überhaupt einen Audio Kommentar gibt.
Fazit: Eine wirklich gute TV-Produktion, die verständlicherweise an die Roman-Vorlage nicht herankommt. Trotz Schwächen in der technischen Umsetzung als Midprice DVD ein Schnäppchen.
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am 27. Oktober 2012
Ich habe Stephen Kings -es- gelesen und ich habe mir die Verfilmung angesehen. Beides finde ich nach wie vor genial. Der Roman ist sicher um Längen besser. Wer diesen Roman noch nicht kennt, sollte sich unbedingt mal die Zeit zum lesen nehmen. Ich habe den Roman zweimal gelesen und hatte bei den bildlichen Vorstellungen eine Gänsehaut bekommen. So geht es mir auch bei der Verfilmung. Der erste Film der mich unruhig schlafen ließ'. Dass schafft nicht jeder Film. Ich mag die Geschichte, die Darsteller und Last but not least - Tim Curry-. Hervorragene Darstellerleistung, grandioses Make up und überzeugend böse. Ich finde bei dem Film passen auch die unvergesslichen Darsteller. Schade ist dabei nur, dass der Film ab der zweiten Hälfte ungewollt komisch wird. Und dass Finale war auch etwas dürftig. Dass man am Ende des Films ein lachen hört, sollte einen wohl nur klarmachen dass es nur ein Film ist. Ich gucke den Film immer wieder gerne. Film ist Film und Buch ist Buch, gewisse Unterschiede gibt es immer wieder. Die jenigen, die dass immer wieder bemängeln sollten mal froh sein dass es Verfilmungen gibt. Spiele sind auch meistens anders z.B. Resident Evil. Trotzdem genial. Im Prinzip kann man über alle Filme nörgeln. Stephen Kings es setzt mehr auf Schocks und glaubwürdige Darsteller als auf Gemetzel. Blut gibt es reichlich und die Vorstellung dass dieses Ding Kinder zerfleischt ist umso heftiger als wenn man soetwas sieht. Es wird ja von einer Fortsetzung gesprochen, mal sehen was dabei rauskommt. Ich bin sehr gespannt. Die Nörgler sollten dann wohl doch lieber wieder zum Roman greifen.
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am 12. Januar 2004
"ES" gehört sicherlich zu den bekanntesten und besten Verfilmungen des Roman Autors Stephen Kings neben solchen Klassikern wie "Shining" oder "Misery" - wobei das wirklich Beeindruckende an diesem Werk ist, dass es sich eigentlich "nur" um eine TV-Produktion und nicht um einen Kino Film handelt. Das merkt man dem 3-stündigen Horror Epos jedoch nicht an. Die Schauspieler, allen voran der in dieser Rolle so herrlich diabolisch agierende Tim Curry (vielen sicher bekannt u.a. aus der "Rocky Horror Picture Show") als die Verkörperung des Bösen, spielen sicher und überzeugend ihren Part - insbesondere auch die jugendlichen Schauspieler. Hier wurde beim Casting gut gewählt.
Wer das Buch kennt wird feststellen, dass eine über 1200 Seiten umfassende Romanvorlage natürlich nur mit Abstrichen verfilmt werden kann. Viele Kleinigkeiten, die im Buch eine tiefer gehende Identifizierung mit den Charakteren ermöglichten oder mehr über den Ursprung des Bösen verrieten, konnten ganz einfach aus Zeitgründen nicht untergebracht werden. Mich hat es jedoch nicht sonderlich gestört, was aber vielleicht damit zusammenhängt, dass ich das Buch erst gelesen habe, nachdem ich durch den Film darauf neugierig geworden bin. Lediglich vom Ende des Films bin ich retrospektiv etwas enttäuscht, nachdem ich das Buch nun kenne. Im Film ist der letzte Kampf der "Club der Verlierer" gegen das Böse (und insbesondere die Art, wie "Es" dargestellt wurde) derart dilettantisch, dass ich mir hier mehr Liebe zum Detail gewünscht hätte. Nun, wie schon erwähnt, es handelte sich um eine TV-Produktion und da sind Budgets nun mal beschränkt. Alles in allem trotzdem ein toller, teils subtiler Horror-Film. Ich will nicht verschweigen, dass ich damals mit 16 Jahren, als ich ihn zum ersten Mal sah, Nächte lang Angst hatte, ein wahnsinniger Clown würde plötzlich in meinem Schlafzimmer stehen (bin in Punkto Horror Filme nicht so abgehärtet). Ich empfehle die "FSK 16" hier ernst zu nehmen und den Film nicht zu jungem Publikum zugänglich zu machen.
Zur DVD:
Die DVD kommt im "Ivy Hill Snapper Case" daher, typisch für eine Midprice-DVD von Warner Home Entertainment. Schade, dass man dem Film keine edlere und robustere Amaray Hülle spendiert hat, aber die sind im Einkauf wohl auch ein paar Cent teurer. Die DVD ansich ist eine sog. DVD-10. Das bedeutet "double sided - single layer". Im Gegensatz zu den heutigen Standard DVD's (Typ 9) haben diese den Nachteil, dass man aufgrund der beschränkten Kapazität einer nur 1-schichtigen DVD nach der Hälfte des Films diese wenden muss. Bei "ES" fällt das nicht ganz so störend aus, da der Film ursprünglich auch als 2-Teiler gedreht wurde und der Wechsel genau nach Ende des ersten Abschnitts erfolgte. Trotzdem eigentlich nicht mehr zeitgemäß. Auch hier wurde gespart. Schade, dass solche kleinen Mängel in der technischen Umsetzung vorliegen.
Wenn man im Hintergrund behält, dass es sich hier um eine TV Produktion handelt, die zudem schon 13 Jahre auf dem Buckel hat, kann man über das Bild nicht meckern, zumal er im 16:9 Format vorliegt. Die Farben sind kräftig, die Schärfe und Details bewegen sich im durchschnittlichen Bereich. Sehr solide.
Der Ton ist in drei Sprachen (Deutsch, Englisch und Spanisch) jeweils in DD 2.0 anwählbar. Insbesondere ist es schön, den Film mal in der Original Fassung zu erleben. Untertitel sind optional zuschaltbar. Sowohl in Deutsch und Englisch sind die Stimmen klar zu verstehen, jedoch vermisst man wirklichen Surround Sound. In erster Linie kommt der Klang aus den Front Lautsprechern, der Bassbereich kommt nur in seltenen Momenten zum Einsatz - meist dann, wenn "ES" auftritt und die Musik etwas "beängstigender" wird. Alles in allem nicht wirklich gut aber akzeptabel.
Im Punkto Bonus-Material befindet sich ein informativer und lustiger Audio Kommentar von Regisseur und Darstellern auf der DVD, den es sich anzuschauen lohnt. Das war's dann aber auch schon, von ein paar überflüssigen Text-Tafeln einmal abgesehen. Zugegebenermaßen ist das nicht viel, aber für eine TV-Produktion gibt es in der Regel kein "Making-Of", insbesondere nicht, wenn das Budget derart limitiert war, wie bei einem solchen Horror-Film. Nichtsdestotrotz schön, dass es überhaupt einen Audio Kommentar gibt.
Fazit: Eine wirklich gute TV-Produktion, die verständlicherweise an die Roman-Vorlage nicht herankommt. Trotz Schwächen in der technischen Umsetzung als Midprice DVD ein Schnäppchen.
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Also - dieser Film hat bei mir Spuren hinterlassen. Habe ihn mit 12 zum ersten Mal gesehen (hui, wenn das die USK liest), zusammen mit einem Freund. Bereits der erste Teil ließ uns die ganze Nacht nicht schlafen. Der Zweite tat dann sein Übriges...

Was für mich auch jetzt noch bei dieser King-Verfilmung hervorsticht, sind jetzt folgende Punkte (und dies sind für mich auch die Gründe, weshalb ich den Film allen Leuten ans Herz legen kann, die gehaltvollere, tiefgehende und klar emotionsgefüllte King-Verfilmungen mögen):

- da wären die Besetzung der Schauspieler. Sowohl in der Zeit der Jugendlichen, als auch im Erwachsenenalter ist die Wahl der Schauspieler in meinen Augen mehr als geglückt. Dabei meine ich jetzt nicht nur ausschließlich das schauspielerische Talent, das zutage gelegt wird, sondern auch die Tatsache, dass die "älteren" Schauspieler z.T. wirklich markante Ähnlichkeiten mit ihren jüngeren haben. So erkennt man also nach dem Sehen des ersten Teils auf Anhieb z.B. Eddie - wie er auf einmal erwachsen geworden ist und ohne, dass es dem Zuschauer sofort in den Mund gelegt wird. Dies schafft ein ganz besonderes, vertrautes Gefühl.

Zur schauspielerischen Leistung möchte ich auch noch kurz etwas sagen. Auch wenn ich schon viele Leute über diese und jene Darbietung (ganz besonders Tim Curry in der Rolle von Pennywise) habe lästern hören - ich finde, dass sie wie die Faust auf's Auge passen, dass sich die Schauspieler und ihre Rollen wirklich ernst nehmen und man ihnen ihre Emotionen zu jeder Zeit abnimmt. Und dabei meine ich auch Pennywise - wenn er zum Beispiel wie ein Clown zu tanzen beginnt bzw. wie er von ungeheurer Euphorie plötzlich in den "leeren Blick der Totenlichter" verfällt. Es schafft schon eine Reaktion - und bei mir war's eine millimeterhohe Gänsehaut.

- da wäre die Dauer des Films - zweimal 90 Minuten sind eine sehr gute Wahl in meinen Augen. Schlimm wäre es wirklich gewesen Kings 1000 Seiten Wälzer in eine 90minütige Handlung zu quetschen - oder wie bei the Stand auf mehr als 500 Minuten. So ist die Handlung ausreichend ausführlich (und wer will, kann sowieso im Anschluss daran noch das Buch aufsaugen) bzw. ist die Trennung in den "Teil wie alles begann" und in den "Teil der zweiten Zusammenkunft" sehr schlau bzw. für den Zuseher sehr hilfreich. Auch gefällt mir in dieser Hinsicht besonders der Anfang von "Es", wo nach und nach gezeigt wird, wie jedes einzelne Mitglied des "Clubs der Verlierer" seine ureigene Begegnung mit "es" hatte und - und das ist der springende, so richtig Spannung erzeugende Punkt für mich - wie sie bei der Nachricht, dass "es" wieder da ist, von ihrer Erwachsenenrolle wieder richtig in ihre Kindlichkeit und Angst zurückfallen. Dieser auch im Buch so wichtige Punkt wird von der Verfilmung wirklich gut eingefangen bzw. generell das Gefühl der Gemeinschaft. Wie der Club zusammenwächst, wie er auf die zahlreichen Proben gestellt wird und wie er sich nach zig Jahren wieder trifft, um einem alten Schwur treu zu bleiben.

- und da wäre noch der Soundtrack des Films. Also wirklich - von Richard Bellis habe ich noch niemals zuvor gehört, aber sein Soundtrack ist für eine TV Produktion wirklich toll bzw. unterstreicht den Film in allen Belangen.

Jetzt zum Kritikpunkt, den viele schon vorher erwähnt haben:

- das Ende!!!!! Oh mein Gott - also alle, die mit dem Ende auch so ihr schönes, unbefriedigendes Problem haben - das Buch ist um einiges besser und vorallem auch ausführlicher. Klar, der Film musste mal zu Ende sein, aber wie plump und plötzlich die Handlungsstränge aufgelöst werden, ist nicht gerade eine Glanzleistung von diesem Film. Naja - ich will hier nicht länger lästern, am besten man sieht sich den Film selbst an und macht sich dann selbst ein Bild...

- und dass die DVD ein Flipper ist. Ich mag nämlich selbst Flipper nicht so sehr, weil man so genau schauen muss, welche Seite gerade oben ist. Zur Anmerkung: eine Flipper DVD hat nichts mit Delphinen zu tun - es sind vielmehr DVDs die oben und unten bespielt sind. Also anstatt zwei DVDs liegt nur eine in der Hülle und die ist oben und unten Silber - hat also kein Etikett (die Infos sind stattdessen auf den Innenring der DVD gedruckt - aber halt nur klein und unleserlich)

So - ich hoffe den Lesern und Leserinnen dieser Rezension war meine Auflistung ein bißchen hilfreich in Bezug auf die Frage "Soll ich mir die ES-Verfilmung angucken oder nicht?". Wie gesagt - wer Horror mit Gefühl und guten Schauspielern mag. Wer gerne Urängste in Filmen hat, von Clowns nur ein einseitig schönes und naives Bild hat und wer überhaupt gerne ausgedehnte Erkundungstouren durch Abwässerkanäle mag, dem oder der kann ich diesen Film nur ans Herz legen. Wer sich den Film nur deswegen nicht angeschaut hat, weil alle über das Ende lästern, denen hoffe ich auch, das eine oder andere Quäntchen zum "Ausprobieren" geliefert zu haben - man wird zu Ende sicherlich schön gegruselt sein.

Also - vier Sterne von mir und einen Stern Abzug nur, weil halt das Ende...ich hör schön auf :)

---------

zur Technik:

Bild: Juchuh!!!! 16:9 Neuabtastung - echt schöne Farben und Auflösung (und bitte im Auge behalten, dass es sich hier um eine 90er Jahre TV Produktion aus Amerika in NTSC handelt!)

Ton: kein Makel - klar in Deutsch und klar in Englisch. Jetzt im nachhinein hätte eine schöne Surroundauffrischung aber noch eine Portion Atmosphäre nachgelegt. Naja - zuviel soll man sich ja nicht wünschen.

Extras: Ein Audiokommentar mit einem Großteil der Schauspielerriege! Hab ihn mir noch nicht ganz angehört, aber ich glaube, dass das eine oder andere Informationshäppchen ganz interessant sein dürfte.
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am 12. April 2016
Vom Buch war ich wirklich angetan: zwar mit viel Fiktion, aber superspannend. Ich habe die 1200 Seiten des Taschenbuches in 3 Tagen gelesen. Der Film sollte dann für mich das Highlight in Bildern sein. Aber nee: sooooo schlecht, dass ich ihn nur mit Mühe zu Ende gesehen habe. Man hat ja immer gewisse Vorstellungen von den Schauspielern, davon hat man gerade eine halbwegs zugetroffen (Ben). Viel schlimmer aber war, dass man aus dem Film unbedingt einen drei-fünfteiligen Film hätte nahen müssen, um dem Buch halbwegs gerecht zu werden. Keine Ahnung, wie Leute den Film begreifen können, die vorher 'NICHT das Buch gelesen haben. Ich finde es schade, es hätte was besseres werden können (bei "SIE" ging es doch auch).
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am 20. Februar 2003
Die Vorlage empfand ich als spannend, doch in etlichen Passagen etwas lahm, deshalb war ich von dem Film - jetzt auf einer technisch einwandfreien DVD - noch begeisterter.
"ES" verzichtet auf blutige Gemetzel und greift auf die Urängste des Menschen zurück und stellt sie auf zwei Zeitebenenen brillant dar. Zum einen wird die Geschichte von einer Gruppe Jugendlichen erzählt, die gemeinsam gegen das Böse kämpfen und dann später von den gleichen Charakteren, die inzwischen erwachsen geworden sind und versucht haben, ihre Kindheit zu verdrängen, als sie erneut gegen "ES" kämpfen müssen. Allein Tim Curry als Clown Pennywise macht den Film sehenswert, auch die übrigen Szenen sind mit düsteren Handlungen und unheimlichen Momenten gefüllt.
Die einzige Schwachstelle ist meiner Meinung nach das Ende - die Technik und Effekte bei der monströsen Riesenspinne sind so flau, dass ich glatt einen Stern abziehen muss; bis dahin war der Film einwandfrei, weshalb ich nicht verstehen kann, wie die Macher so einen groben Fehler begehen konnten.
Nichtsdestotrotz ist "ES" ein genüsslicher Gruselspaß - wieder und wieder.
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ES ist zurückgekehrt. Sowohl für die Protagonisten dieses dreistündigen Horrorfilms (Immerhin: Würde ich das endlose Buch zur Hand nehmen, müsste ich drei Jahre dran lesen!) als auch für mich. Seit ich Kind war hab ich ES nicht mehr gesehen, aber jetzt hat der Eberhard mir die DVD geschenkt und ES hat sich in meiner Sammlung eingenistet. Warum erst jetzt und nicht schon all die Jahre vorher? Wohl weil mein Vater, der Stephen King für den größten Schriftsteller aller Zeiten hielt (Da gibt's noch ganz andere...), mir damals eingeredet hatte, der Film sei nix und ich sollte lieber das Buch lesen. Nein danke Papa - so lang, dass ich es mir zeitlich leisten könnte, Stephen King den Meistern der Weltliteratur vorzuziehen, ist mein noch relativ junges Leben nun auch wieder nicht. Gute Unterhaltung kann ich auch mit dem Film haben.

Ein bisschen unglaubwürdig ist es ja schon, dass nach so langer Zeit des unterbrochenen Kontaktes die damaligen Schulfreunde (mittlerweile Großverdiener) nach der Nachricht "ES ist zurückgekehrt" alles stehen und liegen lassen und sich treu an ihren Schwur erinnern, sich versammeln, so tun als seien sie immer noch die besten Freunde (Ja, wo waren sie denn all die Jahre?) und sich ohne Ausnahme der Vernichtung des hässlichen Clowns mit den gelben Zähnen widmen wollen. Ich als Regisseur hätte Tim Curry lieber ein strahlend weißes, symmetrisches Gebiss in den Mund dirigiert, denn wenn die ganze Visage weiß angemalt ist, sind gelbe Zähne ein Schönheitsfehler.
Schön find ich aber, dass die Rückbesinnung in die Kinderzeit und das aktuelle Erwachsenen-Geschehen gerecht geteilt werden und je 50% des Films einnehmen. Es wäre auch ein Unding gewesen, die viel interessanteren Kindheits-Episoden nur kurz anzureißen und die Jetztzeit auszuwalzen, weil die Figuren in der Jetztzeit mir zuviel palavern und sich zu wenig um die Ausrottung des bösen Clowns kümmern.
Für so einen langen Film ist das Ende übrigens unangemessen abrupt und unbefriedigend. Da hatten die Macher wohl keine Lust mehr, oder war der Zeitrahmen aus den Fugen geraten, weil zu viele Szenen zu oft gedreht werden mussten, weil die Schauspieler keine Meister ihres Faches sind? Sei's drum.
Fazit: Alle 30 Jahre kehrt ES zurück und alle 30 Jahre kann man sich ES mal wieder ansehen.
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am 18. März 2012
Hatte schon sehr lange vor mir diesen Film irgendwann mal anzusehen, da ich wusste, dass es ein absoluter Kultfilm ist, hatte allerdings doch etwas Angst enttäuscht zu werden, als ich die zahlreichen schlechten Kritiken las, wurde jedoch ohne Frage positiv überrascht!!!
Die erste Filmhälfte hatte eher ewtas von einer Serie, deren Folgen zu einem Film zusammengeschnitten wurden, doch genau das fand ich so fantastisch! Die Story wurde in einzelne Episoden unterteilt, in denen die Ängste der betroffenen Kinder sehr gut dargestellt wurden und in denen es sehr viel Spaß machte, zuzusehen, wie sich wundervolle Freundschften und der Mut Kämpfe aufzunehmen entwickelten! Bis zur zweiten Filmhälfte konte man sich perfekt mit den Charakteren identifizieren und in jeder Situation mitfühlen, was zu einem großen Teil an den sympathischen Darstellern lag und an der Art wie der Regisseur die Situationen darstellte!!
Die Frage ob man sich hier als Zuschauer wirklich fürchtet, stellt sich kaum, da der Clown beim eingefleischten Horrorfan nur wenig Angst verbreitet. Trotzdem kann man selbstverständlich, wie bereits gesagt, sehr gut mit den direkt am Geschehen beteiligten Charakteren mitfühlen!
Die einzigen Kritikpunkte sind zum einen das Ende, welches deutlich zu langweilig ist und zu schnell vorbeigeht, und zum anderen die Tatsache, dass man hier eine Double-Layer-DVD (Disc die man zwischendurch umdrehen und wieder einlegen muss) kauft, was sehr schlecht gekennzeichnet ist, weshalb es vorkommen kann, dass man glaubt, die DVD sei nach dem halben Film plötzlich vorbei! Deshalb 1 Stern Abzug anosnsten ist "Es" EIN TOP FILM, DEN MAN SICH GERNE WIEDER ANSCHAUT!!!!!
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am 10. Juni 2015
Inhalt : wollte nur mal kurz anmerken für diejenigen die sich den Film kaufen wollen oder ihn erst jetzt gekauft haben, es ist eine drehbare DVD deshalb ist kein Motiv auf der Disk :
Seite A ca. 100 min. Filmlänge
Seite B ca. 80 min. Filmlänge
...Also DVD einfach umdrehen und auf die Disk Beschreibung A bzw. B achten ( am inneren Ring).

Film : die beste Stephen King Buchverfilmung. Wer bisher Clowns mochte wird sich hinterher fürchten, denn Tim Curry spielt Pennywise atemberaubend böse.
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am 12. September 2010
...nicht so gut wie das Buch. Da dies aber so oft bei Buchverfilmungen der Fall ist, habe ich den Film nicht mit dem Buch vergliechen sondern es als ein Eigenwerk gesehen. Von der Story her ist der Film echt unterhaltsam und auch sehr spannend. Jedoch merkt man es dem Film teilweise an, dass er schon älter ist und das liegt weder an der Story noch an den Schauspielern, sondern an der Technik. Ich finde das nicht umbediengt schlimm. Jedoch könnte man den Film trotzdem technishc überarbeiten. Was ich nicht verstehe ist warum man den Film nicht als 2 DVD - Edition rausgebracht hat. Den als ich auf die 2te Seite wechselte, musste ich ewig lange suchen wo man die Sprache von Englisch auf Deutsch umstellte. Naja ansonsten hab ich am Film echt nichts zu motzen. Ich kann den Film an alle weiterempfehlen, die die Bücher von Stephen King mögen.Aber auch Leuten die Horrorfilme mögen. Wer denn Film anschaut sollte sich jedoch klar darüber sein, dass er den Film nicht mit dem Buch vergleichen soll. Denn das führt meistens nur zu einer Entäuschung.

Ich gebe dem Film 4 Sterne, da es kleine Mängel gibt. Inhaltlich hätte er meiner Meinung nach 5 verdient.

Zum Schauspielerischen muss ich sagen das Tim Curry als "Es" sehr überzeugend ist und die Rolle echt gut verkörpert. Jedes Kind das den Film sieht wird dank Tim Curry Angst vor Clowns haben oder Angst vor "Es" haben.
Die Kinder sind schauspielerisch gesehen auch gut. Nur die erwachsenen Schauspieler sind nicht ganz so gut. Womit ich allerdings leben kann.
Stephen Kings Bücher sind Kult! Und die Zahlreichen Verfilmungen sind es größtenteils auch.

"Es" = KULT!
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