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am 23. Februar 2006
Wenn es ein "kommerzielles" AC/DC-Album gibt, dann dieses. Das liegt zum einen an den mitsingtauglichen Songs ("Thunderstruck"), eingängigen Melodien ("Moneytalks", "Goodbye&Good...") und dem aalglatten 1990er-Sound. Das Album deswegen als Fehlschlag abzukanzeln, wäre aber falsch. "Thunderstruck" ist kein 08/15 AC/DC-Song à la "Flick of the switch" (deswegen kein schlechtes Album !) und mit dem metallischen, leider unterbewerteten Titelstück sowie dem Stampfer "Are you ready" sind noch zwei weitere Highlights drauf. "If you dare" ist für AC/DC geradezu innovativ.
Es ist sicher nicht die beste Aussie-Scheibe. Ich würde sogar sagen, dass es sich hier ähnlich wie bei Metallicas Black Album verhält: Die Platte ist weniger was für alte Fans, als viel mehr auch mainstream-geeignet und passt auch da in's Regal, wo eher seichtere Sachen stehen.
Nichtsdestotrotz: Das Album hat keine Tiefschläge. Und rockt alle mal besser als die trockene Rubin-Produktion "Ballbreaker" oder das gähnende "Stiff upper lip". Die Platte zeigt auch, dass Phil Rudd am Schlagzeug zwar Urgestein und Nummer 1, aber sicher kein Muß ist.
Wegen fehlender Rauheit gibt es nur vier Sterne, allerdings mit deutlichem Minus.
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am 8. September 2013
Zu Beginn der 1990iger wollten es AC/DC nocheinmal wissen: mit einem bärenstarken Album spielten sich AC/DC zurück ins kollektive Bewusstsein der Musikwelt. Denn Mitte der 1980iger fristete der handgemachte Hard Rock der Band dort eher ein Randdasein. Trotz unscheinbar wirkender Veränderungen innerhalb ihrer Musik zu Beginn der 80iger, blieben AC/DC ihrem Konzept und ihrer Vorstellung von Rock N'Roll stets treu. Die gediegenen Vorgängeralben kamen bei den Fans aber trotz des ein- oder anderen Verkaufserfolges anscheinend nur überwiegend mäßig an. Mit "The Razors Edge" pfiffen AC/DC nocheinmal zum Sturm auf den Rock N'Roll-Thron.

Brian Johnson klingt, als ob er vor Aufnahme des Albums Rasierklingen gegurgelt hätte, die Gitarren tönen, als ob deren Griffbretter brennen würden, der swingende E-Bass tänzelt wie Cassius Clay in seiner besten Zeit, und Chris Slades kraftvolles Drumming beackert das Trommelfell wie Artilleriefeuer. So angriffslustig und ausgehungert waren AC/DC auf Platte seinerzeit lange nicht mehr. Dabei brachten sie nicht nur eine unbändige Spielfreude und einen tollen Sound, sondern auch einige packende Kompositionen mit. Besonders harte AC/DC-Rock N'Roller wie "Thunderstruck", das ultra-brachiale "Fire Your Guns", das flotte "Rock Your Heart Out", und das coole "Shot Of Love", zeugen davon das AC/DC wieder mehr Feuer unter dem Hintern hatten, und dementsprechend heißhungrig waren. Speziell "Thunderstruck" ist ein Opener wie man ihn wohl erst schreiben musste. Die Nummer leitet ein Donnerwetter ein, das einem das Trommelfell klingelt.

Wie man da über eine angeblich schlechte Produktion jammern kann, ist mir offen gestanden ein Rätsel. Natürlich kann man den Sound von 1990 nicht ganz mit dem von 1977 vergleichen, so räudig und organisch ist "The Razors Edge" nicht, knallt aber eigentlich ziemlich rein. Produziert von Bruce Fairbairn (Aerosmith, Bon Jovi) kann man dem Album durchaus attestieren, dass es sehr sauber produziert wurde. Aber ich habe nicht den Eindruck, dass sich AC/DC dabei sonderlich haben zähmen lassen. Nicht nur der Gesamtsound ist ziemlich kräftig und wuchtig, sondern speziell die Gitarrenriffs kommen ziemlich fett rüber. Als ob man einen auf die Glocke gehauen kriegt. Als ich Mitte der 1990iger zum ersten Mal auf "The Razors Edge" gestoßen bin, war ich begeistert, wie heavy das Album ist. Mich haben AC/DC schon allein in puncto Härte sehr viel mehr begeistert als Manowar. Das mag jetzt natürlich nur der Eindruck eines Würmlings sein, aber den habe ich mir bis heute irgendwie ein wenig erhalten.

Bei etwas ruhigeren und bluesigeren Titeln kommt die Wucht allerdings nicht ganz so heftig rüber. Solcherlei Songs tummeln sich auf Razors Edge doch auch einige. Bluesige, aber lustige Titel, wie z.B. "Mistress For Christmas" oder "Got You By The Balls" entsprechen dafür allerdings dem Gute Laune-Rock der Band für den sie immer gestanden haben. Mag sein, dass man unter jenen Songs die viel erwähnten Filler sehen kann, ich möchte eine solche Ansicht nicht teilen. Ich kann mir das Album sehr gut an einem Stück anhören, und habe meinen Spaß dabei. Meines Erachtens gibt es bei AC/DC einfach ein gewisses Niveau, dass nie unterschritten wird, und "The Razors Edge" bewegt sich insgesamt auf einem sehr hohen AC/DC-Level. Lyrisch könnte man allerdings den Mantel des Schweigens darüber breiten; wie für AC/DC üblich, geht es reichlich anzüglich und schlüpfrig zu. Die Songtitel sprechen im Grunde für sich selbst.

Als besonders tolle AC/DC-Nummern möchte ich noch gerne den etwas geheimnisumwobenen und sinistren Titelsong, das schelmische "If You Dare", und das flotte, blues-rockige "Moneytalks" erwähnen, die davon zeugen, dass AC/DC innerhalb ihres Stiles gelungen manöverieren, und mit "Are You Ready" und eben "Moneytalks" auch zeitgemäße Hits zu ihren Bedingungen abliefern konnten.

In jener Zeit sind AC/DC natürlich längst im MTV Zeitalter angekommen. Die Videoclips halfen dabei, das Album in die höchsten Platinriegen zu katapultieren. Mit "The Razors Edge" konnten AC/DC wieder an die ganz großen Erfolge zu Beginn der 1980iger anknüpfen und ihren Status untermauen. Man entdeckte die Band gewissermaßen als Bastion des ehrlichen Rock N'Rolls wieder. Aber gleichwohl ist "The Razors Edge" nicht die Antithese ihrer Alben der 1980iger. Der Unterschied besteht in den ganz großen Hits wie eben "Thunderstruck" oder "Moneytalks", und der tollen Produktion, die AC/DC für die Welt der Rockmusik neu aufbereitete. Für eine Verkommerzalisierung in ihrer Musik konnte ich auf den Platten allerdings noch nie einen Hinweis entdecken. Weder hier noch sonstwo. "The Razors Edge" hievte die Band gelungen und frisch in ihre dritte Dekade.
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am 6. März 2009
Bei diesem Album aus dem Jahr 1990 wurden die Karten bei AC/DC neu gemischt. Drummer Simon Wright ging zu DIO und mit Chris Slade kam ein Drummer der Oberklasse. Ferner arbeitetn sie mit Producer Bruce Fairbain ( u.a Bon Jovi, Scorpions ) und Sound-Engineer Mike Fraser ( u.a Metallica, Aerosmith ), das 1. Mal zusammen.

Ich kann mich noch gut an das Jahr 1990 erinnern als ich zum 1. Mal "The Razors Edge", damals noch auf LP, hörte. Der Sound hat einen richtiggehend weggeblasen, aber das wichtigste ist, die 12 Songs sind der Hammer. Auf diesem Album gibt es keinen! aber auch wirklich keinen Ausfall. Angfangen mit "Thunderstruck" bis hin zu "If you dare", jeder Song hat das Zeug zum Klassiker.

Dieses Album bescherte AC/DC die besten Verkäufe seit dem Klasiker aus dem Jahr 1981 "For those about to Rock". Mit über 5 Mio. Verkäufe, nur allein in den USA.

Ich halte dieses Album für sehr wichtig, mit "The Razors Edge" im Gepäck konnten AC/DC zum 3. Mal das "Monster of Rock-Festival" headlinen.

Heute versuche ich das aktuelle Album "Black Ice", das ebenso erfolgreich ist, mit diesem Album zu vergleichen. Es ist schwer, beide Alben besitzen ihre Reize. 1990 war es DAS Album, 2008 ist "Black Ice" eine Bombe.

Für alle Rockfans, oder neu hinzugekommene AC/DC Fans ein MUSS.

Für mich gehört das Album in die Top 5 der AC/DC Alben

1. Let there be Rock ( 1977 )
2. Highway to Hell ( 1979 )
3. Back in Black ( 1980 )
4. The Razors Edge ( 1990 )
5. Black Ice ( 2008 )
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am 27. Juli 2008
Es ist das beste Album seit dem Meiserwerk Back in Black.Sie haben wieder alle Trademarks von früher auf einem Album vereint.Tolle, schmissige Melodien und von Bruce Fairbairn klasse produziert.Ich denke Bruce Fairbairn hat grossen Anteil am Erfolg dieses Albums, liegen doch gerade produktionstechnisch Welten zu dem vorherigen Album Blow up your Video.
Jeder Song ist für sich ein Treffer,allen voran natürlich der Top-Hit Thunderstruck.Im Schlepptau davon auch die beiden anderen Singles Moneytalks und das etwas schwächere Are you Ready.Doch auch viele andere,unbekanntere Songs haben es in sich;z.B.Fire your Guns -ein kurzer harter Gute-Laune-Rocker der echt abgeht -Mistress for Christmas -ein etwas anderer AC/DC-Song der sich gut als Single zu Weihnachten geeignet hätte(wird jedes Jahr an Weihnachten im Radio gespielt) -Shot of Love -ein Boogie-Rock-Song der die Beine zum schaukeln bringt.Die letzten 3 Songs fallen zum übrigen Material etwas ab.
Schulnotenmässig bewerte ich das Album in der Reihenfolge der 12 Songs:1-1-3-4-2-3-3-3-2-4-3-5
Es war das letzte Meisterwerk(Klassiker)von AC/DC bis heute.
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Diese Scheibe war meine erste auf CD von AC/DC.

Man muss AC/DC halt mögen, ich will das jetzt nicht diskutieren. Aber "Thunderstruck", so kommerziell er für andere hier auch ist, war das Stück, was mich "Back In Black" brachte.

Diese Riffs sind einfach gigantisch. Das muss man auch erstmal können, dass durch den gesamten Song so aus- und vor allem durchzuhalten. Richtig laut über die Boxen kann ich da völlig in Trance verfallen - ein anderer rockt hier voll darauf ab.

Es ist richtig, dass Razor's Edge im Vergleich kommerziell ist - aber was ist das im Vergleich zur heutigen kommerziellen Musik? Genau - ein Klassiker! Weil?

Weil es AC/DC eben nur einmal gibt und nichts annähernd Vergleichbares da ran kommt.

Also - aus der 2-ten AC/DC-Ära für mich das 2-beste Album (nach der Back in Black natürlich) allerdings mit dem besten AC/DC-Song.

Klanglich ist die Scheibe echt topp - das Mastering passt wirklich gut.

Muss man nicht haben, wie eh und je - kann man aber ...
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am 23. Dezember 2008
wäre dieses album auch noch gefloppt, wären sie erledigt gewesen. zu schwach waren die alben davor.

insofern wundert es nicht, dass sie einen produzenten auswählten, der berühmt war für seine mainstream-produktionen.

ja, das ist das "kommerz-album" von ac/dc. stört mich nicht. denn erstens habe ich nichts gegen kommerz, zweitens sind ac/dc sowieso stärker als jeder produzent und ihr bluesboogiehardrock sowieso gegen jeden übertriebenen kommerzialisierungsversuch immun, drittens stimmt hier einfach das wesentlichste, nämlich das songmaterial.

allein der auftakt - "thunderstruck", "fire your guns", "moneytalks" und "razor's edge" - zählt zu den faszinierendsten songstrec ken überhaupt auf einem rockalbum. "thunderstruck" ist außerdem einer der ganz großen klassiker der band geworden, so wie "hells bells", "highway to hell" oder "high voltage".

für mich ist das das stärkste album der zweiten phase der band (wobei ich "back in black" noch zur ersten zähle). so gut wurden sie nie wieder.
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am 26. Februar 2000
Mit 17 hörte ich 1974 zum ersten Mal AC/DC's Whole lotta Rosie" und nur selten in den vielen Jahren ließen sie derart die Post abgehen bis - Razors Edge! Es bleibt kaum Zeit zum Luft holen, so viel Tempo und Kraft stecken in diesem Album. Vielleicht fehlt ein wirklich herausragender Song, doch treiben Stücke wie "Thunderstruck","Fire your guns","Rock your heart out" oder "Are you ready" derart gnaden- und schnörkellos nach vorn, daß ich es bis heute für DAS AC/DC-Album halte, weil es keinen Hänger hat. Eine wirklich runde Sache und genau der richtige Sound (neben ZZ Top), um mit dem Cabrio bei schönem Wetter durch die Straßen zu cruisen!! Chris
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am 22. Februar 2016
AC/DC hat als Gruppe schon sehr viel durchgemacht. Man verlor 1979 den Sänger, was für die meisten Gruppen das Ende bedeutet, war bei AC/DC nicht so. Sie stiegen mit Back in Black und einem neuen Sänger wie ein Phönix aus der Asche. Genauso bei diesem Album. Der Stamm-Drummer Phil Rudd fiel aus, und das ganze Album wurde mit Chris Slade an den Drums eingespielt. Chris Slade löste diese schwere Aufgabe mit Bravour. Sein Spiel wirkt härter, etwas aggressiver und um einen Deut schneller. Bitte, das ist nichts gegen Phil Rudd, aber bei diesem fetzigen Album hat es einfach gepasst. Auch in den Charts war The Razors Edge ein voller Abräumer. Platz 2 in der Schweiz und in den US Charts. In Amerika konnte sich das Album unglaubliche 1,5 Jahre halten. In ihrer Heimat wurde es Platz 3. In den UK Charts und Deutschland wurde es ein 4. Platz, wobei auch die Verweildauer von 76 Wochen in Deutschland mehr als beachtenswert ist. In Österreich gab es immerhin noch einen 11.Platz. 3 Singles wurden ausgekoppelt. Thunderstruck, wer kennt nicht diesen sensationellen, ehrlichen, harten und sehr schnellen Gitarrenriff am Anfang. Wenn man bedenkt das dies 16 Jahre nach Ihrem Debüt bereits das 11. Studioalbum war, mag es positiv erstaunen was AC/DC da noch hervorzaubert. Diese Nummer ist eine absolute Kultnummer im unerschöpflichen Repertoire der Australier. Auch die nächste Auskoppelung , Moneytalks, ist ein absolut fetziger schneller Song, angehaucht mit bluesigen Tönen, der für mich zum besten gehört, was AC/DC je veröffentlicht hat. Die 3.Auskoppellung Are You Ready steht dem um nichts nach. Mit Fire Your Guns geht's sogar noch schneller und brachialer. Für diese brutal fetzigen Songs bekommt man aber dann in Form von langsameren und bluesigeren Nummern wie Mistress For Christmas oder Got You By The Balls eine sehr interessante Abwechslung. Als Gesamtwerk für mich eines der drei besten AC/DC Alben ever. Zu Recht ein Klassiker, der 26 Jahre nach Erscheinen noch alles versprüht was AC/DC ausmacht.
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TOP 500 REZENSENTam 17. Oktober 2015
... gelang AC/DC mit "The Razor's Edge" im Jahr 1990.
Nachdem die Verkaufszahlen in den 80ern bei den Australiern doch ziemlich in den Keller rauschten und man sich mit Alben wie "Flick of the Switch" nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, war der Erfolg von "Razor's Edge" doch ziemlich überraschend. Das dieses Album zum erfolgreichsten seit "Back in Black" wurde lag vor allem an einem Hit, "Thunderstruck" ist eine richtige Granate, an diesem Song stimmt einfach alles, das kann man nicht besser machen. Mit "Moneytalks" und "Are You Ready" sind aber noch weitere Übersongs auf diesem Album, bei den vorherigen Alben war diese Vielzahl von überdurchschnittlichen Hits nicht zu finden. Wenn man aber einmal diese drei Songs außer acht lässt, dann offenbart sich doch eine Menge Mittelmaß den man von den vorherigen Alben auch schon kennt. Beispielsweise finde ich den Titelsong ziemlich banal, auch "Mistress of Christmas" hat mich nicht wirklich überzeugt. Nicht das diese Songs wirklich schlecht wären, allerdings sind sie auch nichts Besonderes, weshalb ich den Hype um dieses Album noch nie so ganz nachvollziehen konnte. Eventuell liegt es aber auch daran, dass ich eben mit diesen großartigen Alben der BON SCOTT - Ära groß geworden bin und daher andere Maßstäbe an die fünf Australier anlege.
Neben den bereits genannten Songs würde ich noch "Rock Your Heart Out", "Shot of Love" und "Goodbye & Good Riddance ...." als Anspieltipps empfehlen. Der Rest ist zwar nicht wirklich schlecht, allerdings auch nicht herausragend und besonders erwähnenswert - eben "gut" Songs!

Mein Fazit: Drei Granaten und eine Vielzahl an "guten" Songs haben aus "The Razor's Edge" das erfolgreichste Album seit "Back in Black" gemacht. Vor allem "Thunderstruck" dürfte für den Erfolg maßgeblich verantwortlich sein, ich finde das dieser Song einer der besten ist den AC/DC jemals geschrieben haben - eine richtige Vollgranate!

Meine Bewertung: 8 von 10 Punkten.
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am 27. August 2015
Im September 1990 erschien das 11. internationale Studioalbum von AC/DC. "The Razor`s Edge" wurde eingespielt von Brian Johnson (Lead Vocals), Angus Young (Lead Guitar), Malcolm Young (Rhythm Guitar, Backing Vocals), Cliff Williams (Bass Guitar, Backing Vocals) und Chris Slade (Drums, Percussion). Produziert wurde das Album von Bruce Fairbairn (u.a. Aerosmith, Kiss, Van Halen). Alle Songs stammen von Malcolm und Angus Young, Brian Johnson erhielt ab diesem Album hier keine Songwriting Credits mehr.

"The Razor`s Edge" wurde ein Riesenerfolg und Comeback für die Hard Rocker aus Australien. Durch sie sehr erfolgreichen Singles `Thunderstruck`, `Moneytalks` und `Are you ready` beflügelt, lief auch das Album mehr als sehr gut (alleine in den U.S.A. wurden mehr als 5 Millionen Exemplare verkauft). `Thunderstruck` kennt auch heute noch jedes Kind. Weitere Kracher sind der Titelsong `The razor`s edge` (richtig fies und gemein) und das kurze `Fire your guns` (geht gut ab). Ich bin auch nicht der Meinung, dass Bruce Fairbairn das Album zu kommerziell produziert hat, natürlich arbeitet er anders als Vanda und Young, AC/DC sind aber immer als AC/DC zu erkennen. Ich wäre froh, wenn die Gruppe heute noch so ein Album einspielen würde. `Got you by the balls` ist auch gelungen, insgesamt wird das Album aber nach hinten raus etwas schwächer.

Unter dem Strich ist "The Razor`s Edge" für mich das zweitbeste Album der Gruppe mit Brian Johnson, an "Back In Black" kommt es natürlich nicht heran. Es ist aber besser als alle nachfolgenden Alben. Für 5 Sterne reicht es trotzdem nicht, da die 2. Hälfte der CD etwas schwächer ist. Gute 4 Sterne und eine klare Kaufempfehlung ist aber hier angesagt.
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