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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bemerkenswertes Debüt!
An weiblichen Nachwuchsstimmen, die obendrein auch noch eigenständig komponieren, mangelt es in der Jazzszene gegenwärtig wahrlich nicht. Ein besonders positives Beispiel ist die 23-jährige Lizz Wright mit ihrem Debütalbum „Salt". Stimmlich bringt die aus Georgia stammende Pastorentochter alles das mit, was auch die große Ella Fitzgerald...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2003 von Bernd Wenserski

versus
8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber...
Schönes Debutalbum, es beginnt vielversprechend, driftet für meinen Geschmack aber zunehmend in elegische Langeweile ab. Mir persönlich gefallen da Cassandra Wilsons "New Moon Daughter" oder "Belly of the Sun" wesentlich besser, zumal diese auch origineller, liebevoller instrumentiert sind. Wer eine 'über eine gute Stereoanlage...
Veröffentlicht am 15. Mai 2004 von Ingo Meyer


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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bemerkenswertes Debüt!, 28. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
An weiblichen Nachwuchsstimmen, die obendrein auch noch eigenständig komponieren, mangelt es in der Jazzszene gegenwärtig wahrlich nicht. Ein besonders positives Beispiel ist die 23-jährige Lizz Wright mit ihrem Debütalbum „Salt". Stimmlich bringt die aus Georgia stammende Pastorentochter alles das mit, was auch die große Ella Fitzgerald einst hatte: Volumen, Modulation und viel Gefühl. Ebenso eindrucksvoll wie spielerisch switcht sie zwischen den Stilrichtungen Jazz, R&B, Blues oder Gospel ohne auch nur einen Funken an Authentizität zu verlieren. Dabei hat sie mit Tommy LiPuma, dem Mann der Diana Krall „groß" gemacht hat, als Produzenten und mit Brian Blade als Drummer und Co-Produzenten hochgradig professionelle Unterstützung. Wenn dann zusätzlich eine Legende namens Chick Corea einen Song zur Interpretation bereitstellt, sind die Erwartungen für ein Debütalbum entsprechend hoch. Schon der Eröffnungstrack „Open your eyes" erfüllt diese Erwartungen und lässt unter dem Eindruck großartiger gesanglicher Qualitäten eine traurig-schöne Leidenschaft durchscheinen. Im weiteren Verlauf wirken sowohl die Eigenkompositionen - allen voran „Fire" als Anspieltipp - als auch die Interpretationen von Klassikern wie Mongo Santamarias „Afro blue" oder Rachmaninows „Vocalise" höchst beeindruckend.
In ihren Performances verzichtet die junge Chanteuse auf jegliches Understatement und lässt ihrem ungezügelten Talent freien Lauf. Wie auf einem Beauty-Contest zieht sie alle Register, wechselt Intonation und Rhythmus nach Belieben, wodurch die harmonische Grundstimmung des Gesamtwerks etwas strapaziert wird. Auf diese Weise wird Lizz Wright gewissermaßen zum Opfer ihrer eigenen Möglichkeiten. Wenn die Mehrkämpferin der Vocalperformance ihre Spezialdisziplin einmal gefunden hat, spätestens dann dürfte einer glänzenden Sangeskarriere nichts mehr im Wege stehen. Gespannt darf man daher sein, welchem Genre sie in Zukunft schwerpunktmäßig ihren Stempel aufdrücken wird. Wer „Salt" lieben gelernt hat, dem wird dies ohnehin egal sein. Frei nach dem Motto: Do whatever you want, but do it!
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stimme wie Samt, 28. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Lizz Wrights Debütalbum "Salt" kann man gar nicht genug empfehlen. Nun gibt es zwar in dieser Zeit der neuen Superstars fast jeden Tag neue Stars und Sternchen und solche, die es gerne wären, doch die meisten entpuppen sich - Gott sei Dank! - dann doch nur als Sternschnuppen, die rasch verglühen. Dieses Schicksal ist Lizz Wright nicht zu wünschen, ganz im Gegenteil: Diese Stimme wollen wir noch lange hören!
Unter anderem produziert vom Veteranen Tommy Li Puma hat sich Miss Wright für den Jazz entschieden, obwohl viele der neuen Sängerinnen afro-amerikanischer Herkunft ja ihr Glück im sog. R & B Sektor versuchen und dann doch nur meist als MTV/VIVA-taugliche Zappelgören leichtbekleidet zur Computer-Rhythmen herumrappen. Lizz Wrights Entscheidung war goldrichtig, denn diese Stimme, die man vom ersten Hören an schon nicht mehr los wird, gehört einfach in die Jazz-Richtung: Warm und doch einschneidend und unverwechselbar erklingt sie aus den Lautsprecherboxen. Die Songs sind wunderbar "altmodisch" instrumentiert und orchestriert und lassen der Stimme den Raum, den sie benötigt und fordert. Unnötig zu erwähnen, dass die Begleitband von hoher Qualität ist. Die Songs selber sind sehr abwechslungsreich und reichen vom Jazz-Standard ("Afro Blue") über Klassik-Adaptationen ("Vocalise/End of the Line") bis hin zu schon überraschend ausgereiften Eigenkompositionen wie "Fire" und "Salt". Kein Wunder also, dass Verve sie herausbringt, achtet man bei diesem Label doch sehr auf Qualität und nicht auf schnell vergänglichen Ruhm. Ich denke, wir werden noch viel von ihr hören, denn von dieser Stimme - ich wiederhole mich gerne - WILL man einfach noch mehr hören. Bis dahin wird die CD wohl weiterhin Dauergast in meinem Player sein.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Stimme wie ein Lichtstrahl, 24. Juni 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Immer öfter liest man Rezensionen über neue, großartige Stimmen. Der geneigte Leser kauft die CD, hört sich das Werk an und stimmt der Meinung zu...oder auch nicht. Und dann kommt es sehr selten vor, dass man eine CD in die Stereoanlage einlegt, die Augen schließt und plötzlich scheint es hell zu leuchten. Man hört förmlich das strahlendste Licht aus den Lautsprechern. Ohne Ergebnis versucht man Vergleiche zu ziehen, keine Chance. Wer sich Salt anhört, sich 50 Minuten dieser Offenbarung hingibt, wird immer wieder zur CD-Hülle greifen und ungläubig und ehrfürchtig diese Singer/Songwriterin aus Georgia anschauen. Wer diese Stimme hört, möchte vor Ergebenheit weinen. Leider können hier für die Bewertung nur 5 Sterne stehen. Lizz hätte einen 6. verdient.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Talent zum Superstar?, 30. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
wunder oder klischee? es mutet wie beides zugleich an was lizz wright erlebt hat. nach bester disney-manier schaffte die 23jährige pastorentochter aus atlanta den absprung zum erfolg. als eine unter vielen unbekannten künstlerinnen trat sie auf einer billie-holiday-tribute-veranstaltung in chicago auf, versetzte die kritiker in erstaunen und fand sich kurz danach als geheimtip für den zukünftigen jazz-superstar wieder, wenn es so etwas noch geben sollte. der plattenvertrag war schneller unter dach und fach als die von ihr vorgetragene version von "i cover the waterfront" gedauert hatte die ihr den durchbruch bescherte. mit "salt" erschien nun kürzlich das erste album, mitproduziert von tommy lipuma, der schon mit größen wie george benson, miles davis, al jarreau und diana krall gearbeitet hat. anscheinend bringt man ihr bei verve bereits das nötige vertrauen entgegen...
und auch mein anfängliches misstrauen ist schnell besiegt, oder, um der emotion mehr worte zu verleihen, besänftigt. sehr weich hört sich diese stimme an, schwarz, geschmeidig. ein bisschen wie in der sonne geschmolzenes lakritz. in verschiedenen publikationen ist lizz wright mit oleta adams oder cassandra wilson verglichen worden. auf stil und emotion mag das durchaus zutreffen, ihr timbre ist jedoch noch etwas "exzentrischer" und auffälliger durch viele tiefe stimmanteile. ganz anders als beispielsweise die klare durchschlagskraft einer norah jones. was ihr aber noch etwas fehlt ist eine stärkere wandlungsfähigkeit der stimme, zwar arbeitet lizz viel mit lautstärke- und timbrevariation, allerdings meist in ähnlicher weise - was aber auch am insgesamt ruhigeren charakter des tonträgers liegen mag.
ihr selbst zuzuschreiben sind fünf der insgesamt zwölf songs des albums, hervorzuheben unter anderem das outro "silence", das mit hervorragend eingespielter akkustikgitarre starke erinnerungen weckt an songs von simon&garfunkel wie "scarborough fair". im gegensatz zu dieser ruhigen nummer stehen stücke mit dezenten funk-elementen wie chick coreas "open your eyes, you can fly". richtig flott wird's nur gelegentlich, aber innerhalb dieses rahmens ist durchaus für abwechslung gesorgt, und das album neigt sich dank dieser kurzweiligkeit schneller dem ende zu als man erwartet hat, trotz einer spielzeit von 50 minuten. das wird auch erreicht durch eine große auswahl an begleitenden musikern. neben kenny banks, john hart und den gebrüdern gardner performen auch die unbekannteren tonkünstler tadellos.
insgesamt fehlt also noch etwas die richtige würze, was nicht heißen will dass ich die hohen erwartungen an lizz wright nicht teile. ich würde gerne mehr von ihr hören, allerdings - und das bringt die erfahrung hoffentlich mit sich - wünsche ich mir mehr mut zu musikalischen seitensprüngen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehr Gospel-Soul als Jazz aber supergut, 1. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Eine neue Stimme in der Black Music, die mit ihrem Stil aus Gospel, Soulballaden und a little bit jazz im weiteren Sinne in die Jazz-Schublade passt, insbesondere aufgrund der "anspruchsvollen" Musik von Danilo Perez, Chris Potter, Brian Blade. Trotz ihrer warmen gefühlvolen Stimme kein Schmusesoul sondern wirklich etwas besonderes.
Die Scheibe wird bei jedem Hören noch besser!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gänsehautmusik, 17. November 2003
Von 
Thomas Berninger (Fuldatal Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Zufällig bin ich auf diese CD und die unglaubliche Stimme aufmerksam geworden. Durch die Vol. 2 der "Jazz for Dinner"-Ausgabe hat es mich bereits beim ersten Mal hören dieser Stimme umgehauen. Die logische Folge war der Kauf der "Salt"-CD. Die Musik geht absolut unter die Haut und ist bestens geeignet für einen entspannenden Couchabend. Jazz und Blues bestimmen die Titel, aber auch Gospelelemente (Walk with me Lord) werden überzeugend vorgetragen. Absolut empfehlenswert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die CD 2003, Suchtgefahr., 15. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Unglaublich diese Stimme. Das Mädchen ist gerade mal Anfang 20. Und wieder mal hat der wohl zur Zeit beste Drummer der Welt, Brian Blade, seine Finger mit im Spiel(siehe Norah Jones). Die junge Schwarze begeistert mit ihrem Debütwerk derart, dass man täglich eine Stunde für den Genuss der CD verwenden sollte. Es gibt immer neues zu entdecken. Viel Soul, Jazz und Balladen mit Spitzenmusikern, weniger Mainstream als Norah.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wahre Hoffnungsträgerin, 29. Juli 2003
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Nach dem überraschenden und gleichzeitig erfreulichen Erfolg von Norah Jones wird nun verstärkt nach Interpretinnen gesucht, die in dem großen Feld zwischen Pop, Soul und Jazz agieren können. Eine wahre Hoffnungsträgerin dafür ist die erst 23 jährige Lizz Wright. Mit der Unterstützung erlesener Musiker (Adam Rogers, Brian Blade, Chris Potter u.a.) kann sie ihr dunkles Timbre und ihre sichere Phrasierung gekonnt in den Liedern anbringen, die im Gegensatz zu Mrs. Jones` Songs mehr im Blues und Gospel verhaftet sind.
Als Anspieltipp eignet sich die wunderbare Ballade "Goodbye", denn die ersten Songs auf diesem Album sind leider nicht die eingängigsten Songs - was die Gefahr in sich birgt, dieses famose Album wg. anfänglicher Unzugänglichkeit beiseite zu legen. Damit würde man jedoch einen unverzeihlichen Fehler begehen, auch wenn die Stimmung vielleicht für manchen etwas zu getragen/melancholisch ist.
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es ist die Stimme ..., 22. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Es ist und bleibt diese Stimme, die einem immer wieder zwingt diese CD erneut in den Cd Spieler zu stecken um es fassen zu können was einem so tief bewegt.
Dabei ist diese CD nicht das "SALT" der Jazz-Musik, eher langweilig, eintönig, gut und altbacken produziert, NICHT-Jazz-Liebhabern kaum Nahe zu bringen.
Sie liegt irgendwo zwischen Damen wie SADE, NORAH JOHNES, CASSANDRA WILLSON, INDIA ARIE usw.
Aber was bewegt uns diese nicht kommerziell erfolgreich anmutende CD mit Rezensionen zu bewerten?
Es ist und bleibt diese Stimme, die mit ihrem warmen mittenlagigem Timbre uns nahezu in Trance versetzen kann, sie beraubt uns der vierten Dimension der Zeit, gibt uns ein warmes Wohlempfinden wie wir es vielleicht nur im Mutterleib erfahren haben, sie ist autentisch und vermittelt uns tiefe private Einblicke in die Person LIZZ selbst. Es ist zu 100% das, was Musik an Gefühlen zu vermitteln vermag.
Sie ist nicht das Salz einer Suppe, sondern eher fundamental wie das Wasser was wir für jede Suppe brauchen. Wir können gespannt sein, ob eine zweite CD nun den hohen Ansprüchen Rechnung tragen kann oder ob es eine Eintagsfliege bleibt.
Wegem Ihrem hohem emotionellen Gewinn in meiner CD-Sammlung von mir volle 5 Sterne !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckend, schön, verführerisch..., 29. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Salt (Audio CD)
Vielleicht wirkt das Album beim ersten Zuhören unspektakulär - oder gar langweilig? Gerade die Distanz zum radiotauglichen Massengeschmack zahlt sich aus. Die Schlichtheit der Lieder und die natürliche Interpretation entfaltet sich gerade gegen Ende der CD zu einer wunderbaren Schönheit. Lizz Wright strahlt Frieden und Ruhe aus und man hat für eine knappe Stunde die rare Gelegenheit, dieser hektischen Welt zu entfliehen: Das Album schließt treffend mit "Silence". Ein grooviges, spirituelles Album - Lizz Wright ist etwas Besonderes!!!
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Salt
Salt von Lizz Wright (Audio CD - 2003)
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