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5.0 von 5 Sternen Unvergleichliche Lucinda Williams
Von den ersten Takten an ist klar, das dies wieder ein Album von Lucinda Williams ist, das ich die nächste Zeit durch und wahrscheinlich noch lange hören werde, wie ihre anderen Alben.
Bereits ihr eigentliches Debüt aus dem Jahr 1988 hatte mich damals begeistert, der spätere Hit "Passionate Kisses" war nur einer unter vielen schönen Songs...
Veröffentlicht am 15. April 2003 von Frank Schmidtsdorff

versus
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3.0 von 5 Sternen Righteously
Ich überfliege das Fernsehprogramm des Tages. Lucinda Williams ist bei Later with Jools im Jahr 2003. Ein Grund der Freude. Der Abend wird um diesen Auftritt herum arrangiert. Erster Song "Real Live Bleeding Fingers...". Sie ist nicht ganz so autistisch, wie bei ihrem letzten Jools Auftritt. Dennoch seltsam starr und wie immer sehr scheu. Der Song wird ziemlich lahm...
Veröffentlicht am 31. März 2012 von Catero


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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unvergleichliche Lucinda Williams, 15. April 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
Von den ersten Takten an ist klar, das dies wieder ein Album von Lucinda Williams ist, das ich die nächste Zeit durch und wahrscheinlich noch lange hören werde, wie ihre anderen Alben.
Bereits ihr eigentliches Debüt aus dem Jahr 1988 hatte mich damals begeistert, der spätere Hit "Passionate Kisses" war nur einer unter vielen schönen Songs. Das später veröffentliche Album "Sweet Old World" entging mir dann völlig, kein Airplay wie typischerweise für diese Musik. Doch ich hatte ihr wunderbares erstes Album nicht vergessen und so entdeckte ich sie vor drei Jahren in England vollkommen begeistert wieder, mit ihrem Comeback nach einer langen Pause. „Car Wheels on a Gravel Road" kann man schon heute als Klassiker bezeichnen. Dann folgte mit „Essence" ein wunderbares Album, das viele als schwierig empfanden - sehr viel weniger rockig, sehr nachdenklich, düster aber mit Perlen wie dem Titelstück etwa und einigen mehr sowie mit Charlie Sexton und Jim Keltner mit fantastischen Musikern von teilweise atemberaubender Intensität. Doch es erwies sich, dass dieses Album wenig life-geeignet ist, zu intim, zu persönlich änderte Lucinda Williams nach wenigen Konzerten ihr Liveprogramm. So ist diese Erfahrung sicher ein Anstoss für dieses Album: es IST ein Livealbum.
"World without Tears" ist das entspannteste, rundeste, und freundlichste Album ihrer Karriere. Kraftvoll gespielt umfasst es ihren gesamten Repertoirestile aus bluesigem, ein paar rockigen Krachern, Country-Folk, Balladen, einmal eher soulig angehauchtem (oder, jedenfalls durch die Wurlitzer denke ich daran) und Up-Tempostücken. Man kann eine Reihe von Einflüssen sprechen, doch diese Diskussion ist elend, blödes namedropping dazu und wir reden auch von keiner 20-jährigen. Aber es ist wohl nicht zufällig, dass sie Neil Youngs US-Tour bei 52 Konzerten begleiten wird. Auch im Gesangsstil zeigt sie ihre Varriationsfähigkeit, die sie spielerisch um Rapeinflüsse erweitert, ihre Stimme ist wunderbar, cool, erotisch. Eingespielt wurde das Album in nur zwei Takes je Stück. Für ihre literarischen Qualitäten sind die Texte bekannt, anregend und überraschend und auch schweren Themen nicht ausweichend, gesättigt vom Leben, einigen bitteren Momenten und weiblicher Erfahrung. Die Band ist hervorragend und die Begleitung ist so schlüssig, dass ich mich frage, ob sie ihre „Crazy Horse" gefunden hat.
Highlights sind für mich das blues-rockige „Righteously", das auch nach „Bleeding Fingers..." klingende Stück und die wunderbare Ballade „Ventura", das auch textlich und gesanglich eindrucksvolle „Sweet Side" und der Titeltrack.
Wieder ist Lucinda Williams Kandidat für eines der besten Alben des Jahres. Die wichtigste Songwriterin unserer Zeit wird mit diesem Album denke ich auch kommerziell einen grossen Wurf gemacht haben. Ein fantastisches Album.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Emotionen pur, 18. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
Das erste, was mir an Lucinda Williams auffiel, waren ihre Texte: direkt, präzis und trotzdem poetisch. Von der lyrischen Qualität direkt neben Bob Dylan oder Lou Reed. Dann ihre Stimme: mal unschuldig, mal rauh, krächzend, erfahren, mal zornig - aber man hat immer das Gefühl: diese Frau meint genau das, was sie sagt, da ist keine Pose, keine Masche - sie ist ehrlich bis zur Beschreibung von Masturbationsphantasien. Und die Musik? Hinreißend - Countryeinflüsse sind zu hören, Rock ist jede Menge da, aber vor allem Blues als Hintergrund. Diese CD ist live im Studio eingespielt, die Band ist hervorragend, vor allem der Gitarrist kennt seinen Hendrix! Anspieltips: "Righteously" (wie man als Lover sein sollte), "Minneapolis" (bittere Melancholie), "Atonement" (ein lauter, wütender Höllenblues) und "World without Tears" (was für ein Wahnsinns-Text - hinhören!). Ich höre die CD seit einem Jahr, sehr oft, und ich habe immer noch nicht genug davon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Righteously, 31. März 2012
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
Ich überfliege das Fernsehprogramm des Tages. Lucinda Williams ist bei Later with Jools im Jahr 2003. Ein Grund der Freude. Der Abend wird um diesen Auftritt herum arrangiert. Erster Song "Real Live Bleeding Fingers...". Sie ist nicht ganz so autistisch, wie bei ihrem letzten Jools Auftritt. Dennoch seltsam starr und wie immer sehr scheu. Der Song wird ziemlich lahm interpretiert. Ich habe die Studioversion nicht mehr in Erinnerung. Der zweite Titel - wahrscheinlich "Overtime" - ermüdend. Die immer gleiche Stimmlage. Die Songs extrem ähnlich, obwohl doch alleine diese beiden auf der CD ziemlich unterschiedlich angelegt sind?! Pepp gibt dem Ganzen alleine die Gibson Les Paul von Doug Pettibone, krachend, splittrig, ein wenig an den Neil Young der späten 80er erinnernd. Doch hattest Du die Hoffnung es gäbe "Righteously" - weit gefehlt. Den dritten Song hab ich vergessen, unwichtig. Die Reaktion des Publikums wie meine - mau.

Ich hab sie lange nichr mehr gehört, die dazugehörige CD "World Without Tears". So mau kann die doch gar nicht gewesen sein. Aber ich hab mir das Lucinda Williams Hören abgewöhnt, obwohl sie über mindestens ein Jahrzehnt zur Basisausstattung meines persönlichen Musikinventars gehörte.

Die Aufnahme geht gut los - "Fruits of My Labor". Ein sehr typischer Williams Rocksong. Das Eingeschränktsein in Modulation und Phrasierung eines Songs ist ja schließlich ihr Erkennungszeichen. Dennoch gut produziert. Von Mark Howard ihr auf den Leib geschneidert. Dann "Rightously", die Beziehungskiste einer Frau, die sich gegegen den Macho zur Wehr setzt. Und ich dachte immer, da würde mehr drin stecken, denn....es fällt der Satz "...just play me John Coltrane" und Pettibone beginnt das Fliegen! Beginnt den Hendrix der "Electric Ladyland"-Zeit tatsächlich mit dem Coltrane der späten "Sun Ship"-Phase zu verschmelzen. Unglaublich. Hierfür gibt es definitiv nicht genügend Sterne, die als Qualitätsrating zu vergeben wären!

Dann folgt irgendwann das bereits zitierte "Bleeding Fingers..." und auch "Overtime" und noch....und irgendwann sind circa 61 Minuten rum. Und Du bist froh darüber, dass es vorbei ist. Es wurde nämlich ziemlich zäh. Das Stereotype innerhalb der Songs, wird zum Stereotypen zwischen den Songs - und damit eben auch zur Monotonie und Langeweile der Gesamtaufnahme.

Nun ist die CD in USA nicht so einheitlich abgefeiert worden, wie hier unter amazon.de Kunden. Gerade die stupide Gleichförmigkeit wurde einschränkend als Kritikpunkt hervorgehoben. Darüberhinaus aber auch, dass es Frau Williams inzwischen weniger um's Songschreiben geht, als vielmehr um Lebensbewältigung. Nun, bei der Mehrzahl der Künstler aller Genres ist das so - sonst wären sie wohl keine. Was will man ihr da vorwerfen?! Aber muss man das in dieser öden Form auf 61 Minuten dehnen?! Howard hätte ihr einen entschiedenen Gefallen getan, hätte er sie zensiert. Hätte die Aufnahme, speziell ab Track 6 oder 7, ausgemistet. Hat er aber nicht.

So fällt die Gesamtbewertung der Aufnahme letztlich ziemlich schwer. Es gibt überragendes - "Righteously" - es gibt gutes und durchschnittliches. Und es gibt mäßiges - irgendwas gegen Ende. Keine Ahnung welcher Titel negativ hervorzuheben wäre. Das interessiert dann auch nicht mehr. Da sind die Ohren schon zu oder anderweitig beschäftigt. Es gibt den immer gleichen Williams Gesang mit sterotyper Phrasierung. Der gehört aber so originär zu ihr. Es gibt Doug Pettibone, mit seinem Sammelsurium an Gitarren, dem man einerseits stärkere Songs wünscht, dem man andererseits anerkennend zugestehen muss, dass er einen Großteil der strukturellen Schwächen kompensiert, die Aufnahme fast rettet. Insgesamt eine seltsam zerrissene Geschichte. Als Single Aufnahme wäre sie jedenfalls großartig geworden - "righteously".
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausnahmealbum aus einem Guss - toller Sound und tiefe Songs, 27. Januar 2007
Von 
azche24 "azche24" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
Wie kann Frau nur? Ein ganzes Album mit eigenen Songs über enttäuschte Liebe und schwierige Liebschaften. Mit einer kräftigen Prise amerikanischer Selbstentblößung. Und einer bildhaften Sprache, die an Bob Dylan und Joni Mitchell erinnert.

Und dann diese Musik: Gitarren in allen Facetten, ein Sound wie eine Wand - mal zart ("World Without Tears", "Over Time"), mal hart ("Real Live Bleeding..") und immer wie aus einem Guss. Selbst solche Hörer, die nur Hintergrundmusik wollen, werden hier fündig. Denn der dichte Sound und die oft mit Vibrato und Hall interessant angereicherten Klänge schaffen eine dichte Stimmung. Mit diesem Album brachte sich Lucinda Williams, die seit mehr als 30 Jahren (fast nur gute-) Alben produziert, gekonnt in's 21. Jahrhundert und auf die CD-Player der Pophörer. - Ein echtes Ausnahmealbum.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lucinda Williams, World without tears, 5. Juli 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
Seit dem ich 'Carl wheels...' von Lucinda das erste Mal hörte,
bin ich Fan ihrer tollen, gefühlsbetonten Musik.
Egal ob Balladen, Rock, Folk, Lucinda beherrscht sämtliche
Arten.
Ihre Musik wirkt immer echt, nicht gekünstelt und vor allen
Dingen nicht auf Chart-Erfolge angelegt.
'World without' besticht durch sparsame aber wirkungsvolle
Instrumentierung und Lucindas leidenschaftlichen Gesang.
Eine wirklich tolle CD, sehr empfehlenswert.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wahnsinn, 24. Juli 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: World Without Tears (Audio CD)
diese scheibe wurde mir von amazon empfohlen, wohl ich in irgendein profil durch ähnlich eingekaufte cds aufgelaufen bin...egal. diese scheibe muss man haben. nicht country, nicht, ach was sag ich. kaufen. exzelenter gesang, ich kannte diese dame vorher nicht, ausgezeichnetet blues guitarren und vorallen hervorragendes songwriting.
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World Without Tears
World Without Tears von Lucinda Williams (Audio CD - 2003)
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