Kundenrezensionen


52 Rezensionen
5 Sterne:
 (31)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (6)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:
 (2)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


36 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht nur für Fans ein Muss!
Apocalyptica veröffentlichen nun, wie schon vom Vorgängeralbum Cult, eine revised Edition, auf der neben dem "normalen" Reflections Album auch die zwei erfolgreichen Singleauskopplungen Farway Vol. 2 feat. Linda Sunblad von Lambretta und Seemann feat. Nina Hagen zu finden sind, daneben gibt es noch rare Vinyltracks, Single B Seiten und eine Bonus DVD, die neben...
Veröffentlicht am 3. November 2003 von Iodit

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht mehr das, was sie einmal waren
Bands verändern sich (Metallica ist ein gutes Beispiel dafür) und verlieren, aber gewinnen auch gleichzeitig neue Fans mit einem Album. Mir persönlich gefallen die etwas softeren Töne, die jetzt angeschlagen werden ganz gut, aber es ist mir persönlich zu viel Schlagwerk. Die Celli bilden nicht mehr wie früher auch die rhythmische Basis...
Veröffentlicht am 22. Juli 2006 von Wütender Wotan


‹ Zurück | 1 2 36 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Metal für wahre Genießer!, 7. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Reflections ist ohne jeden Zweifel das beste Apocalyptica Album. Hier werden alle Facetten ihres Potenzials präsentiert. Von hart und rockig (Cortege) bis ruhig verträumt (Faraway) weisen die Cellomeister aus Finnland ihr wahres kreatives Können. Die Verpflichtung Dave Lombardos als Gastdrummer hat sich erstaunlicherweise als gut und der Abgang eines Mitglied als nicht relevant herausgestellt. Auch haben die Drei bei scheinbar völlig für ihre Musik unpassende Bands ihre Inspiration gesucht. Beim Song Heat ist der geistige Pate eindeutig Rammstein gewesen, was auch im Booklet nachzulesen ist. Das Reultat ist großartig geworden. Das Album ist so melodiös geworden, dass man aber kaum noch von Classic Metal sprechen kann. Aber genau das ist das Schöne an dieser Musikrichtung: die ungeheuer große Vielfältigkeit und Apocalyptica tragen entscheidend dazu bei. Danke Jungs!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man verträumt sich, 3. Juni 2003
Von 
C. Pachmann (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Zum ersten Mal hörte ich von Apocalyptica, als das Video von "Path Vol. 2" im Fernsehen gespielt wurde (und zwar auf Arte!). Ihr Stil gefiel mir, und ich legte mir "Inquisition Symphony" zu. Als mir auch dieses Album zusagte (wobei mir die drei selbst komponierten Lieder fast besser gefallen haben als die gecoverten), legte ich mir auch noch "Cult" zu - und wurde ein begeisterter Anhänger dieser ungewöhnlichen Truppe. Ich habe sehnlichst auf das neueste Album gewartet (auf dem Bekanntermaßen diesmal nur selbst geschriebene Stücke vertreten sein sollten), mich gefragt, was mich erwarten wird - und ich wurde nicht enttäuscht.
Das Album wechselt zwischen dem altbekannten Stil von harten Klängen, regt aber auch zum Träumen und dahintreiben an. Vor allem "Faraway" und "Epilogue" sind zwei wundervolle Lieder, bei denen man die Welt um sich vergisst. Doch auch der volle Gitarrensound in "Prologue (Apprehension)" und die starken Klänge der Cellie in "No Education" lassen nichts von ihrem alten Metall-Charme vermissen.
Ich jedenfalls kann das Album nur empfehlen, denn selbst nach tausend Mal hören habe ich es immer noch nicht satt (und das kommt wirklich äußerst selten vor!)
Selbst für "Klassik-Muffel" vielleicht wert, einmal kurz hinein zu hören.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein hoch auf die eigenkompositionen!, 9. April 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
als ich wieder einmal durch zufall erfuhr das es ein neues apocalyptica album gibt war ich zunächst skeptisch, natürlich war mir der ausstieg von max zu ohren gekommen, und ich fragte mich wie die drei übrigen die neue situation wohl bewältigt haben. dann wieder eine info: percussion! "hm... vielleicht keine schlechte idee" dachte ich und entschloss mich mal reinzuhören.
was ich dann aber hörte haute mich schlichtweg vom hocker!
jede einzelne der neuen eigenkompositionen ein gemachter ohrwurm! mag sein das freunde der etwas härteren apocalypticatöne ein wenig zu kurz kommen, aber bei diesem album ist das auf keinen fall zu bemängeln!
und ich stellte mal wieder fest das eicca wort hält wenn er sagt das der ursprung seiner musik in der natur des menschen und in der zwischenmenschlichkeit liegt;
also leben, tod, liebe, hass, geburt und der beziehung zur eigenen umwelt.
immer wieder, wenn ich diese musik höre, habe ich das gefühl ganz genau zu verstehen!
eine scheibe die niemand missen sollte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brachial genial, 1. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Dieses Album ist in meinen Augen echt ein Meilenstein. So genial, dass man sogar den Ausstieg von Max Lilja aus der Band verschmerzen kann. Es ist noch eine ganze Ecke härter als die Alben zuvor. Wie ja jeder weiß haben die 4 Finnen (heute sind's nur noch drei) mit Metallica-Covern angefangen. Von Album zu Album überwogen dann die Eigenkompositionen und siehe da: auf dieser Scheibe gibt es gar nichts mehr aus fremder Feder. Der Song "Somewhere around Nothing" beweist außerdem endgültig Eiccas können wenn es ums Lieder schreiben geht.
Fazit: kaufen, hören, noch mal hören, wieder hören, lieben lernen;-)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Atmosphärische Verluste einer nach wie vor genialen Musik, 13. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Was soll man denn dazu sagen?
percussion oder nicht, die musik des trios bleibt von der feder bis zur aufnahme ein meisterstück, das im moment sowohl im klassischen als auch im kommerziellen bereich seines gleichen sucht und nicht findet.
positiv: die schnellen stücke klingen nun mit percussion-unterstützung schneller, deftiger, dunkler, finsterer, böser, finnischer.
negativ: die langsamen tracks dagegen verlieren an atmosphäre, an depressiver grundsubstanz, die teilweise zu völligem unnütz "niedergetrommelt" wird. warum?!
doch trotzdem, die melodiestränge bleiben nach wie vor von genialer schönheit, die instrumentalische leistung unglaublich und - sie entwickeln sich weiter in ihrem stil, und das ist doch für jede band noch das wichtigste in ihrer karriere.
deshalb trotzdem 5 sterne (auch wenn das vorgängeralbum "Cult" mindestens 7 sterne verdiene).
p.s.: leidlich ist nur der völlig sinnlos-kommerzielle kopierschutz auf der CD, ich bin sicher, dass sie jungs das nicht nötig haben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut, aber nicht so gut wie die Vorgänger, 12. Februar 2003
Von 
Moritz Nagel (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
"Reflections" ist wieder ein tolles Apocalyptica-Album. Es klingt anders, als die Vorgänger, aber nicht unbedingt besser. Mir gefällt der neue Sound des neuen Albums und es gibt viele Gastmusiker z.B. Slayer-Drummer Dave Lombardo. Allerdings sind auch Violinen und Trompeten mit von der Partie. Dass so viele andere Instrumente mit von der Partie sind, liegt wahrscheinlich auch daran, dass Max Lilja die Band verlassen hat und die Jungs nur noch zu dritt sind. Die Songs sind auch wieder ziemlich hart, Ausnahme wäre "Faraway". Ansonsten sind die Meisten wieder ordentliche Headbanger. Mir bringt das Album wirklich Spaß und es ist ein Pflichtkauf, allerdings fand ich die vorherigen Alben besser. Zwar hat Apocalyptica zum ersten mal nur Songs, die sie selber geschrieben haben draufgepackt, aber bei "Cult", dem Vorgänger-Album waren auch nur drei dabei, die nicht von ihnen waren, deswegen kann man die beiden Alben gut vergleichen und dabei zieht "Reflections" bei mir persönlich den Kürzeren, da in "Cult" noch mehr Metal drin war. Das fehlt mir persönlich etwas bei der neuen Scheibe.
Trotzdem finde ich, dass Apocalyptica gute Arbeit geleistet hat und vier Sterne sind ja bei weitem nicht schlecht. Also kann man bedenkenlos zugreifen, oder wenn man will, vorher Probehören, das Fazit wird dasselbe sein. Man wird zugreifen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen traurig das apocalyptica da mit machen!, 28. Januar 2004
- "als ich wieder einmal durch zufall erfuhr das es ein neues apocalyptica album gibt war ich zunächst skeptisch, natürlich war mir der ausstieg von max zu ohren gekommen, und ich fragte mich wie die drei übrigen die neue situation wohl bewältigt haben. dann wieder eine info: percussion! "hm... vielleicht keine schlechte idee" dachte ich und entschloss mich mal reinzuhören.
was ich dann aber hörte haute mich schlichtweg vom hocker!
jede einzelne der neuen eigenkompositionen ein gemachter ohrwurm! mag sein das freunde der etwas härteren apocalypticatöne ein wenig zu kurz kommen, aber bei diesem album ist das auf keinen fall zu bemängeln!
und ich stellte mal wieder fest das eicca wort hält wenn er sagt das der ursprung seiner musik in der natur des menschen und in der zwischenmenschlichkeit liegt;
also leben, tod, liebe, hass, geburt und der beziehung zur eigenen umwelt.
immer wieder, wenn ich diese musik höre, habe ich das gefühl ihn ganz genau zu verstehen!
eine scheibe die niemand missen sollte!"-
das war mein kommentar vor einigen monaten als die "erste" reflections auf den markt kam.
meine meinung über die musik habe ich nicht geändert,
doch der altbekannte trick nochmal geld aus den taschen der fans zu ziehen
(siehe 'cult-special edition')
verleidet einem das ganze!
gott sei dank sind die 2-3 neuen songs nicht ganz so überragend, so das ein fan auch ohne die
'super-special-revised-version-limited-edition-digipack-........-version leben kann!!!
alles in allem traurig das apocalyptica da mit machen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genialer Cello- ROCK! Starke Scheibe!!, 10. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Bekannt geworden durch ein Album mit METALLICA- Coversongs,
haben sich die studierten celloschwingenden Finnen bereits
auf dem Vorgängeralbum" CULT " mit durchaus stimmigen Eigen-
kompositionen hervorgetan.

" Reflection " ist der vierte Longplayer, und erstmals sind
SÄMTLICHE Stücke der eigenen Feder entfleucht.-
Im Februar 2005 begleiteten die Finnen dann RAMMSTEIN auf ihrer
Europatour ( ein Konzi durfte ich miterleben! ) und setzten dann
anschliessend zum ersten Mal über den Atlantik; um in den Staaten
( mit braviösem Erfolg) aufzutreten.

2006 ist es an der Zeit für eine Retrospektive.
So erscheint die Doppel- CD/ DVD " Apocalyptica- A Decade of Reinventing the Cell".
Dann wird es einige Zeit etwas ruhiger um die Band.

Erst im August 2007 dringen Gerüchte an die Öffentlichkeit, dass auf der
neuen Scheibe sowohl Corey Taylor( Slipknot) und Till Lindemann( Rammstein),
als auch Cristina Scabbia( Lacuna Coil) das Mikro schwingen.

_____________________________

Und die ebenso fantastische DVD in diesem Album hier beinhaltet:

Rock am Ring 2003!
----
Lathi Concert Hall 2003!!
----
VIDEO CLIPS:
SOMEWHERE AROUND NOTHING
FARAWAY WITH LINDA
SEEMANN- WITH NINA HAGEN!! DUFTE!!
----
Specials:

MAKING OF- Faraway with Linda
-
MAKING OF- Reflections
-
MAKING OF- Seemann mit Nina Hagen! Ooch dufte!!
****************************************************

Fazit:

Mit verzerrtem Celli richtig heavy abrocken,
DAS hat das gewisse Etwas.
So was kann man sich schon ab und an mal gut anhören- auch Metal- Fans
können sich für APOCALYPTICA erwärmen.
Allerdings wirkt die Musik schon sehr speziell....ein zweites Album würd`
ich nicht direkt im Anschluss hören wollen.
Trotzdem empfehle ich jedem, sich diese Band mal anzuhören.
Eine Scheibe von den apokalyptischen Finnen macht sich in jeder Sammlung gut-
und " Reflections" wäre da eine sehr gute Wahl.

Ein ansprechendes Album für ein Publikum mit moderner Einstellung,-
für einen neuen Stil, der sich CELLO- ROCK nennt.

DAS gibt 5- genau... FÜNF cellistische, rockige Sterne!!

Absolute Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Intensiv, kraftvoll, cellistisch atemberaubend!, 10. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Apocalyptica – Reflections (2003)

Die vier (beziehungsweise eigentlich nur doch drei) Teufelscellisten aus dem hohen Norden legen ihr drittes Album (ihr erstes reines Coveralbum ausgenommen) auf den Tisch und präsentieren ihre nächste Evolutionsstufe.

1996 hatte alles angefangen. Vier Celli. Zwei Hand voll Metallica-Cover-Versionen. Ausreichend Virtuosität und mehr war nicht vonnöten. Die Hörerschaft war begeistert. Nach und nach erweiterten die Finnen aber ihren Fundus, fügten perkussive Elemente und leichte Verzerrer-Effekte hinzu. Als Bonus-Titel gab es sogar Gesang zu hören und nun im Jahre 2003 räumen die Jungs im Studio etwas zusammen um (neben einigen anderen Elemeten wie starke Verzerrer, Bässen und verschiedensten Gastinstrumenten) Platz zu schaffen für eine neue Attraktion: Das Schlagzeug.

So startet das nächste (wieder vollständig instrumentale) Album auch wieder mit brutal, „geshreddeten“ Powerchords und einem famos gespielten Schlagzeug mit dem Opener Prologue (Apprehension) und geht im gleichen Stil, nur rhythmisch noch versierter, mit No Education weiter. Wäre eine typische, trotz aller Härte, filigrane Celli-Oberstimme nicht dabei, könnte man dieses Lied, auch dank der verzerrten tiefen Rhythmus-Celli mit einer typischen Metal-Band verwechseln. Diese Einschätzung kann man jetzt werten wie man will. Langjährige Fans werden sich sicherlich daran gewöhnen müssen. Hierbei könnte die Produktion des Schlagzeugs etwas druckvoller sein, doch man möchte wahrscheinlich nicht von den Celli ablenken. Trotzdem erkennt man zeitweilig das enorme Talent von niemand Geringeren als Dave Lombardo von Slayer hinter der Schießbude.

Der langjährige Fan wird wohl die stark ausgearbeiteten Arrangements in den harten Liedern vermissen. Diesmal übernimmt nun mal das Schlagzeug mit seinem unglaublichen Beat (siehe das hart rockende Somewhere around nothing) die Rhythmus-Sektion und die Celli übernehmen neben der Lead-Stimme nur stumpfes, verzerrtes Rhythmus-Geschraddel. Dass das ja nicht unbedingt schlecht sein muss und durchaus „Drive“ besitzt, wenn man nur stark genug in die Saiten haut, beweist das gleichnamige Lied, aber auch das atmosphärische, sich in Stimmung und verschieden Laut-Leise-Abschnitten abwechselnde Cortége. Dass die Soli wieder gewohnt virtuos sind und Apocalyptica auch einen antreibenden Marsch abliefern kann, merkt der Hörer in Pandemonium.

Also trotz konsequenter Weiterentwicklung und Entfernung von den recht guten Wurzeln alles gelungen? Nun ja, nicht alle Lieder können so beeindrucken wie zum Beispiel Cohka, welches schön düster wirkt. Bei Titeln wie Resurrection fehlt das gewisse Etwas, außer dass sich die Finnen gewohnt saitenfeindlich durch das Lied schraddeln. Und bei allen brodelnden Powerchords: Auf Dauer fehlt Abwechslung und man sehnt sich nach früheren ausgefeilteren Instrumentierungen. Da lobt man doch das orientalisch wirkende Toreador II. Zwar gibt es wieder Distortion satt, aber die Melodie begeistert und eine Trompete (!) fügt sich stimmig ins Arrangement ein.

Apropos begeisternde Melodien und Abwechslung: Natürlich gibt es auch wieder Balladen, die mit einfühlsamen und warmen Klängen, aber auch Melancholie den Hörer in den Bann ziehen. Da gibt es das gute Conclusion, doch richtig toll wird die Melodie im (vom Klavier begleiteten) Faraway. Doch selbst dieses Lied ist noch meilenweit von den melodischen Künsten und dem moll-lastigen Ambiente des letzten Liedes Epilogue (Relief) entfernt. Einfach herrlich!

Fazit: Einige Fans mögen aufgrund der vermeintlichen Anbiederung an den
Metal-Massengeschmack mittels Verzerrern und Schlagzeug erzürnt sein, doch diese Elemente tragen wirklich das gesamte Album, machen es härter denn je und vermögen das Gefühl der Kraft, mit denen die Band in die Saiten haut, gut zu unterstützen. Gewohnt gute bis fantastische Melodien gibt es natürlich auch. Jeder Rockfan sollte den Finnen mit diesem Album mal eine Chance geben.
Fazit: ****
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel Licht, kaum Schatten., 27. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Reflections (Audio CD)
Das Album macht immer noch Spaß! Nachdem ich es jetzt schon einige Monate besitze, ist diese Platte immer noch ein astreines Metal-Brett voller Abwechslung in Tempo, Instrumentierung, Stimmung und nur sehr wenig in Qualität (die ist meist konstant hoch).
Vor allem aber hat es den besten Opener, den ich im Metal-Jahr 2003 bisher gehört habe: "Prologue (Apprehension)". Rasend ratternde tiefe Riffs, Dave Lombardos polterndes Schlagwerk im irren Thrash-Offbeat und immer wieder die geniale hohe Refrain-Melodie. Diese Tempo-Bombe wirft einen so richtig ins Album hinein.
Auch in den folgenden Liedern animiert die teilweise sehr gitarrenähnliche Cello-Arbeit immer wieder zum fröhlichen Headbangen. Dazwischen die natürlich wie für die Streicher geschaffenen Balladen wie "Faraway" und "Conclusion", die, wie auch die Mehrheit der Lieder, ziemlich düster daherkommen. Bei "Cortège" bauen Apocalyptica eine genialistische Spannung auf, die sich zwischen dramatischen Orchester-Parts und sägenden Metal-Riffs entlädt; in den beiden folgenden Stücken wird ebenfalls noch mal der Heavy-Freund im Hörer gefordert und als Abschluss folgt "Epilogue (Relief)".
Fazit: Die Drums sind genau das, was den Celli den richtigen Druck und Groove für ihre emotionale Spannweite verleiht. Für Metal einfach unerlässlich. Und trotzdem werden die drei Streicher nicht zerprügelt, sondern haben genug akustischen Raum. Mit Abstand das beste Werk der Finnen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 36 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Reflections
Reflections von Apocalyptica (Audio CD - 2003)
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen