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am 13. Januar 2004
Nikolaus Harnoncourt gilt ja als einer der Begründer eines neues Mozartstils und dies zeigt er in diesen Aufnahmen eindrucksvoll.
Speziell die 40. Symphonie habe ich bei keinem anderen Dirigenten besser gehört, es ist wirklich eine Offenbarung wie Harnoncourt die teilweise dämonische Energie dieses Werks einfängt. Das Orchester entfaltet einen erschütternden Tonfall der wahrlich fasziniert.
Ganz anders, aber ebenso hervorragend die 41. Symphonie: Hier zeigt uns Harnoncourt eine feurige und freudenvolle Aufnahme wie ich sie noch selten gehört habe. Das Orchester hat einen schönen, nicht zu satten Klang. Wunderbar !
Einzig negativ anzumerken sind - wie immer bei Harnoncourt - die teilweise ungewohnten Tempi, wobei es Ansichtsache ist ob man das wirklich als Nachteil empfindet.
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VINE-PRODUKTTESTERam 10. September 2004
Mozarts vorletzte Sinfonie entstand zur Zeit, da er eine Tochter verlor und genau diese Niedergeschlagenheit entfaltet sich in seiner Sinfonie Nr. 40.
Der erste Satz dieser Sinfonie kann von den Interessierteren unter Ihnen schon nach wenigen Takten Mozart zugeordnet werden, ist weltberühmt, haben auch "Klassikverweigerer" oft genug gehört, ohne dabei direkt an Mozart zu denken.
Nikolaus Harnoncourt leitet das Orchester unglaublich gut an!
Der tragische Akzent ist nicht allein auf den ersten Satz beschränkt, vielmehr zieht er sich durch die folgenden Sätze wie ein roter Faden. Die "tragische Tonart g-Moll" in Verbindung mit dem rastlosen Vorwärtstreiben der Musik künden nahezu von einem Unglück.
Auf dem Weg zum düsteren Finale kreuzen fröhlich gestimmte Holzbläser und Streicher, im düsteren Finale des Stückes ist jedoch von Fröhlichkeit keine Spur. Tauchen Sie ein in diesen dramatischen Höhepunkt, lassen Sie Sich treiben!
Wunderbare Musik - spätestens nach diesem Werk wissen Sie, warum Mozart als das sog. "Wunderkind" Berühmtheit erlangte, dieses "Wunder" bis an sein Lebensende Fortsetzung um Fortsetzung fand und was letztlich der Epoche der Wiener Klassik verloren ging, als er viel zu jung aus dem Leben gerissen wurde.
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am 6. Juni 2005
Es fällt mir nicht leicht, ein geeignetes Prädikat für diese Einspielungen der letzten beiden Sinfonien Mozarts zu finden, bei denen Nikolaus Harnoncourt einmal mehr unter Beweis stellt, dass er das Maß aller Dinge in Sachen Mozart-Interpretationen ist. Keiner dirigiert Mozart mit so viel Leidenschaft, keinem gelingt es auf so eindrucksvolle Weise, bisher unentdeckte Seiten der Mozart'schen Kompositionen zutage zu fördern, in einer Lebendigkeit, die ihresgleichen sucht. Wer einmal bei einem Konzert in seine funkelnden Augen gesehen hat, der weiß, was ich meine. Mal feurig und spritzig, dann wieder sanft und gefühlvoll, immer das rechte Maß findend in dem Bestreben, Mozart immer wieder aufs Neue für die Zuhörer "gegenwärtig" zu machen. Bei den vorliegenden Aufnahmen ist Harnoncourt und dem Königlichen Concertgebouw Orchester aus Amsterdam eine einmalige Symbiose geglückt, die mich jedesmal von Neuem in Ekstase versetzt, eine jener Sternstunden der Musik, die mich zutiefst dankbar dafür machen, dass wir heute über die technischen Möglichkeiten verfügen, einen Teil davon für die Nachwelt festzuhalten.
Gegensätzlicher könnten die beiden Sinfonien nicht sein: Die 40. durchzogen von Melancholie und Dramatik, vereinzelt ein kleiner Hoffnungsschimmer, die 41. dagegen ein Ausbund an Fröhlichkeit, als feierte Mozart seine Wiederauferstehung. Und Harnoncourt schafft es wie kein anderer, den Zuhörer diese Gegensätze "durchleben" zu lassen: Nie waren die ständigen Wechsel zwischen der gefühlvollen Spielweise der Streicher und der Dramaturgie der ohrenbetäubenden Hörner im 1. Satz der 40. eindrucksvoller, nie die Hörner zu Beginn des 2. Satzes klagender oder die Streicher sanfter. Nie klangen die Streicher und die Bläser, allen voran wieder die Hörner, im Mittelteil des 3. Satzes ergreifender, nie die Klarinette im ersten Solo des 4. Satzes herzzerreißender, nie die Hörner durchdringender.
Nicht zu vergessen die Tatsache, dass Harnoncourt trotz der zum Teil atemberaubenden Tempi doch stets mit einer schier unglaublichen Akzentuiertheit spielen lässt.
Gleiches gilt auch für die "Jupiter", in die Harnoncourt mit seinem Concertgeouw Orchester unter riesigem Paukenwirbel und Trompetenschmettern fulminant startet. Und genauso furios wie der 1. Satz beginnt endet der 4. Satz in einem einzigartigen musikalischen Feuerwerk aus Pauken und Trompeten, eingeleitet von unvergleichlich schmetternden Hörnern.
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am 19. Mai 2007
"Mozart wie er geklungen haben könnte" etc. mag kein Maßstab sein. Harnoncourts Herangehensweise ist unvoreingenommen und somit authentisch - jede Stimme wird ernst genommen, Klischees haben keine Chance. Große Klangwelten wo sie nötig sind, Intimes, fast Kammermusikalisches neben schmetternden Hörnern geben einen Eindruck von der Vielfalt des mozartschen Ausdrucks. Auch die tieftraurigen Passagen, die oberflächlich in "Dur" stehen, aber dennoch bei Mozart melancholisch klingen, werden unvergleichlich eindringlich musiziert.

Gleichzeitig sollte man Wegkommen vom ewigen "seine Tochter ist gestorben, deswegen klingt die 40. Sinfonie so traurig". Damit wird man weder Mozart noch Harnoncourt gerecht. Hätte sein Alltag Einfluss auf seine Musik gehabt, wäre er nicht in der Lage gewesen, ein Oeuvre dieses Niveaus zu schaffen. Oder wie erklärt man sich dann die permanente Melancholie seines Spätwerks auch in glücklichen Umständen, wie, dass er beim Tod der anderen 4 Kinder keine solche auf den ersten Blick dramatisch-traurige Musik schrieb?

Abzug ist lediglich geschmacklich bedingt. Mir scheinen die Tempi nicht immer angemessen und auch die Klangbalance im 1. Satz der Jupiter ist teils nicht immer gegeben (Gegenstimmen der Holzbläser zu schwach, Hornstimmen manchmal zu dünn gegenüber Trompeten).
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am 10. November 2006
Schade das so ein Kopfmensch wie Harnoncourt seine Theorien nicht zur Geltung kommen kann wenn er musiziert.

Als beste Beweiß ist das g-moll Sinfonie. Molto Allegro(des I.Satzes) und Allegro Assai(Finale) sind für Harnoncourt das gleiche Metronomzahl! Wobei Mozart wollte der Unterschied! Er hat das uhrsprüngliche Allegro Assai bei Kopfsatz zu dem etwas langsameres Molto Allegro geendert um das Allegro Assai beim Finale zur gelten kommen kann. So ist beim Harnoncourt der Anfang gehetzt und das Finale (nach ein sehr schnelles Menuett und Trio!) langsam wirkend. Mich überzeugt der Harnoncourt hier nicht!

Ich würde das mit Ihm gerne besprechen. Mit freundlichen Grüßen , Ihr Ferenc Gabor.
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am 10. März 2006
Eine detailgenaue Interpretation, ohne die Gradlinigkeit Pinnocks oder Gardiners, sehr manieriert, mit aufgesetzten Effekten. Eher ein historisches Dokument einer Annäberung als eine große Interpretation.
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