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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2003
Ich habe WIRE gleich mit PINK FLAG und MISSING CHAIR kennengelernt. Richtig fetziger WAVE. 154 ist für mich aber ihre beste Platte. Später wurden WIRE ruhiger, komplexer. Bis hin zu THE IDEAL COPY - alles toll und feinster Wave. Einfach intelligent gemacht. Auch die Solo-Sachen von Colin Newman haben es mir angetan.
Und gerade als ich dabei war diese alten Stücke neu zu entdecken, kommt SEND. Da ist alles drauf, was WIRE für mich ausmacht. Schnörkellose krachende Stücke, dunkle experimentelle Sachen und tolle Melodien.
Die Jungs können es noch - gut dass sie sich wieder gefunden haben. Neben NEW ORDER für mich eins der gelungensten Comebacks aus den 80ern.
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am 28. September 2012
Wire waren für mich die Pink Floyd des Punk (so wie The Jam = The Who, XTC = The Beatles, Ramones = Beach Boys usw.). Geniales Songwriting auf den ersten beiden Platten Pink Flag und Chairs Missing. Die letzte Platte aus der 1. Phase von Wire (154) driftete wie bei Pink Floyd ab, die Energie und Kreativität vom Anfang verschwand auf Kosten von Klangexperimenten. Umso größer die Überraschung bei Send: das ist wieder Musik, wie sie Wire anfangs ausgezeichnet hat. Geht wahnsinnig ab, aber nicht wie Green Day oder andere NeoPunker. Klare Empfehlung!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wire haben sich wieder einmal neu erfunden: Hochgeschwindigkeits-Electro-Punk, der auf seine Art Maßstäbe setzt. Gegründet bereits 1976 und nie offiziell aufgelöst hat Wire nach langer Pause 2002 mit der Vorgänger-CD Read&Burn ein neues, III. Kapitel seiner langen Bandgeschichte aufgeschlagen.
Auch die neue CD Send hat mit den Wire aus Bandphase I und II recht wenig gemein, bestenfalls eine Schnittmenge aus Phase I (Punk) und Phase II (Electro-Pop), nur selten flackern bei bestimmten Riffs die "alten" Wire auf, ansonsten bestimmt in Hochgeschwindigkeit gespielter Electro/Techno-Sound mit teilweise brachialen Gitarren und (Schrei-)Gesang den neuen, leider wenig abwechslungsreichen Sound von Wire.
Wer mit dem Namen Wire einen an eine bestimmte Bandphase verknüpften Sound erwartet, wird hier eher entäuscht sein, doch für Freunde neuer, harter Electrosounds könnte es durchaus lohnenswert sein, hier einmal hereinhören!
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1 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. September 2005
Dies ist das Comeback-Album von Wire, die in den späten 1970ern und frühen 1980ern Wegbereiter des New Wave waren, vor allem aufgrund ihrer Verbindung von Punk und elektronischen Instrumenten. Ich kannte von ihnen bisher nur das einzigartig gute Debüt "Pink Flag" sowie das staunenswerte "154", und habe mich, aufgrund guter Kritiken, schon sehr auf ihr Comeback gefreut.
Tja, zu früh gefreut. Diese Platte hat mich nicht überzeugt. Man könnte das Genre als "Electro-Punk" bezeichnen. Das ist an sich nicht schlimm -- wenn auch einige Songs für meinen Geschmack zu sehr nach stumpfsinnigem Techno klingen --, doch leider ist die Qualität der Songs recht unterschiedlich, und es gibt einfach zuviele, die vielleicht ganz nett sind, aber doch irgendwie auch langweilig.
Die Songs klingen alle ein wenig nach demselben Strickmuster: Stark verzerrte Gitarren, ein technoider Rhythmus und ein wenig Gebrüll dazu, fertig. Songs, die sich positiv herausheben, gibt es wenige. Das einzige Lied, was mir persönlich richtig gut gefällt, ist "Spent", welches endlich mal richtig abgeht, richtig kracht, richtig Feuer hat. Dann gibt es noch zwei, drei andere nette Stücke, der Rest ist einfach nur maximal mittelmäßig.
Das Album reicht somit in keinster Weise an ihre älteren Klassiker heran. Die Grundstimmung ist zwar dieselbe; doch dafür geht dieser Platte eines völlig ab: Einfallsreichtum.
Ich persönlich bin -- man merkt es wohl -- ziemlich enttäuscht. Ich kann diese Platte nicht wirklich empfehlen. Fans elektronischer Rock / Punk-Fusion können hier durchaus mal reinhören und werden vielleicht auch auf ihre Kosten kommen, doch gibt es heutzutage wesentlich überzeugenderen elektronischen Punk -- etwa Atari Teenage Riot. Allen anderen wird diese Platte nichts sagen. Zwei Sterne. Schade. Ich hatte mich so gefreut...
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