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5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Mahler-Interpretation zum Kampfpreis!
Mahlers 5. Sinfonie stellt in seinem Schaffen einen wichtigen Punkt da. Man könnte durchaus behaupten, es sei seine erste wirkliche Sinfonie, nachdem die erste ja ursprünglich als Sinfonische Dichtung gedacht war und die drei folgenden Sinfonien durch die Beteiligung von Chören und/bzw. von Gesangssolisten zu den Sinfoniekantaten gerechnet werden...
Veröffentlicht am 21. März 2010 von Corbinian Tannhofer

versus
6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Sachen Abbado gegen Abbado
Verkehrte Welt! Betrachtet man die Amazon-Rezensionen zu den beiden von Claudio Abbado (Jahrgang 1933) geleiteten Aufnahmen der fünften Sinfonie Mahlers (1902), muss man den Eindruck gewinnen, als sei die Aufnahme von 1981 der von 1993 vorzuziehen. Das ist ein wenig befremdlich.
Nun, zunächst zu den Fakten: Die vorliegende Einspielung ist in Kooperation...
Veröffentlicht am 31. Juli 2011 von Sommerwind


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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete Mahler-Interpretation zum Kampfpreis!, 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5 (Audio CD)
Mahlers 5. Sinfonie stellt in seinem Schaffen einen wichtigen Punkt da. Man könnte durchaus behaupten, es sei seine erste wirkliche Sinfonie, nachdem die erste ja ursprünglich als Sinfonische Dichtung gedacht war und die drei folgenden Sinfonien durch die Beteiligung von Chören und/bzw. von Gesangssolisten zu den Sinfoniekantaten gerechnet werden können.

Aber sei es wie es sei, dieses Herumreiten auf musikalischen Fachbegriffen wird diesem Werk nicht gerecht. Ich habe oft gerätselt, warum mich gerade Mahlers 5. Sinfonie so sehr anspricht und warum sie auch mir persönlich als Einschnitt in Mahlers Werk erscheint. Vielleicht hängt dies mit den veränderten Lebensumständen des Komponisten in dieser Zeit zusammen (die Heirat mit Alma Schindler, das Warten auf das erste gemeinsame Kind, gleichzeitig aber auch beträchtliche gesundheitliche Probleme), vielleicht aber auch damit, dass sich Mahler in dieser Zeit intensiv mit der Musik Johann Sebastian Bachs auseinandersetzte und so auch eine höhere Bedeutung des Kontrapunkts in dieser Sinfonie hörbar wird. Möglicherweise ist es auch eine Kombination aus diesen Faktoren, ich kann es nicht mit letzter Sicherheit sagen.
Jedenfalls wohnt diesem Werk Mahlers in meinen Augen eine besondere Magie inne. Eine Magie, die Claudio Abbado und das Chicago Symphony Orchestra meisterhaft einzufangen und zu transportieren verstehen. Bei jedem Satz sind Mahlers Satzbezeichnungen wirklich Programm. Sei es beim Trauermarsch "in gemessenem Schritt", oder beim 2. Satz (dem eigentlichen Haupsatz), der hier wirklich "mit größter Vehemenz" präsentiert wird. Auch der darauffolgende ausgedehnte Scherzo-Satz (welcher den zweiten Teil dieser Sinfonie bildet, nachdem der erste Teil von den ersten beiden Sätzen konstituiert wurde) wird wahrlich überzeugend herübergebracht. Im dritten Teil begegnet dem Hörer dann der berühmte 4. Satz, das Adagietto, das so viele Menschen aus der Verfilmung von Thomas Manns "Tod in Venedig" kennen. Dieser Satz findet sich oft alleinstehend auf Klassik-Samplern. Dadurch jedoch wirkt er wahrlich kitschig und man wird Mahler nicht gerecht. Doch im Zusammenhang der gesamten Sinfonie erfüllt dieser Satz eine fast heilsbringende Wirkung und wirkt dadurch überhaupt nicht kitschig oder fehl am Platze. Nach den bisweilen aufwühlenden ersten drei Sätzen ist der vierte Satz wie ein kühler Lappen auf das erhitzte Gemüt des Zuhörers, wohltuend und manches lindernd. Abbado nimmt die Bezeichnung "sehr langsam" hier vielleicht etwas zu genau, sodass man fast von "sehr sehr langsam" sprechen kann, wenn man sich die Spielzeit von knapp zwölf Minuten vor Augen hält. Hört man ihn aber, dann fühlt sich das nur natürlich und richtig an. Von einem verschleppten Tempo kann also nicht die Rede sein. Nach der Erholungspause des 4. Satzes vermag es das Orchester auch wieder im Rondo-Finale (sozusagen wahrlich ein "klassischer" Rückgriff Mahlers, in dem er das Rondo mit kontrapunktischen Elementen und seiner eigenen Tonsprache vereint), dem 5. Satz, noch einmal "frisch" aufzuspielen und Mahlers 5. Sinfonie gelungen und rund abzuschließen. Nach diesem eindrucksvollen Finale bleibt man auch mit Rückblick auf die letzten gut 70 Minuten dann auch erstmal gerne sitzen und lässt die Musik und die hinterlassenen Eindrücke noch einmal nachhallen, ehe man aufsteht um die CD wieder aus dem Player zu nehmen oder gar erneut auf "Play" zu drücken.

Abschließend lässt sich sagen, dass man hier nicht nur ein herausragenedes musikalisches Werk eines Komponisten bekommt, der bildlich gesprochen gleich auf mehreren Ebenen mit einem Bein im 20. und dem anderen im 19. Jahrhundert stand (vielleicht sogar in noch ganz anderen Jahrhunderten...), sondern auch eine vorzügliche Interpretation eben dieses Werkes. Claudio Abbado schafft es, diese Sinfonie weder zu sezieren noch in romantisch-süßlicher Soße zu ertränken. Da wo es sein muss rührt er durchaus kräftig an den Gefühlen des Zuhörers, jedoch geht dies nie zu Lasten der Struktur, die immer klar und deutlich hörbar bleibt. Man folgt diesem Werk in dieser Interpretation automatisch mit aufmerksamen Ohren, was sich wirklich lohnt. Über die Klangqualität muss man nicht lange diskutieren, sie ist ebenfalls ausgezeichnet, voll und klar, an den entscheidenden Stellen kommen auch klangfarbentechnisch die "Untiefen" richtig zur Geltung. Das mitgelieferte Booklet ist schön gemacht, liefert demjenigen, der mit Mahler einigermaßen vertraut ist aber keine großartig neuen Erkenntnisse, ist jedoch für den Einstieger durchaus lesenswert (man darf ja nicht vergessen, dass es sich hier um die entrée-Serie handelt). Kurz und gut ist diese CD sowohl für den mit Mahlers Kompositionen vertrauten Hörer als auch für solche, die es noch werden wollen eine äußerst hörenswerte Bereicherung der Sammlung.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen In Sachen Abbado gegen Abbado, 31. Juli 2011
Von 
Sommerwind - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5 (Audio CD)
Verkehrte Welt! Betrachtet man die Amazon-Rezensionen zu den beiden von Claudio Abbado (Jahrgang 1933) geleiteten Aufnahmen der fünften Sinfonie Mahlers (1902), muss man den Eindruck gewinnen, als sei die Aufnahme von 1981 der von 1993 vorzuziehen. Das ist ein wenig befremdlich.
Nun, zunächst zu den Fakten: Die vorliegende Einspielung ist in Kooperation zwischen Abbado und dem Chicago Symphony Orchestra entstanden und liegt hier in einer wohlfeilen Fassung innerhalb der Entrée-Reihe der Deutschen Grammophon vor. Abbados jüngere Mahler-Aufnahme stammt aus seiner vielbeachteten Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern und gilt neben Barbirollis freilich ganz anders gearteter Version zu Recht als Referenzaufnahme von Mahlers bekanntester Sinfonie. Und das ist auch die richtige Reihenfolge!
Abbados analytischer, präziser, sensibler, aber durchaus großformatiger und auf den musikalischen Fluss hin angelegter Zugang fand in den hochgradig aufmerksamen, einzigartig dynamisch spielenden Berliner Philharmonikern stets eine kongeniale Ergänzung. Eine spannungsreiche und musikalisch selten glückliche Synthese. Das kann für das vorliegende Album nun kaum konstatiert werden. Alles recht ordentlich, akkurat, ohne gravierende Defizite oder Mängel. Aber auch ohne Glanz und sinfonischen Geist. Tatsächlich finden die Agierenden erst im berühmten Adagietto (vierter Satz) zueinander und können diese Harmonie hinüber in den fünften und letzten Satz retten. Davor allerdings rumpelt es ganz erheblich im Gebälk von Chicagos Sinfonieorchester. Mit kammermusikalischer Darbietung indes hat das nichts zu tun. Sondern mit fehlender Konzentration und Homogenität. Der "Mahler", den Abbado zwölf Jahre später inszeniert - gleichsam in Cinemascope -, wird hier nicht hör- und fühlbar. Eher eine gewisse Unverbindlichkeit, so als ob man in dieser Tonalität auch Berlioz oder Tschaikowsky einspielen könnte. Keine Glanzleistung also, ordentliches Mittelmaß allemal, aber an Abbados Berliner Fünfte nirgends heranreichend.
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Solide, ohne Mängel., 18. September 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5 (Audio CD)
Abbado war und ist ein großer Mahler-Dirigent und dies ist zweifellos seine beste Einspielung dieser Sinfonie. Der ADD-Klang von 1980 lässt keinerlei Wünsche offen, das CSO klingt nicht ganz so ruppig wie unter Solti und auch die Tontechnik der DGG erzeugt einen wärmeren Klang als die von DECCA.
Abbado wählt genau die richtigen Tempi, setzt nicht einseitig auf Effekte, und liefert ein vor Freude sprühendes Finale. Lediglich im Adagietto finde ich den Klang der Streicher etwas zu unmelodisch, ansonsten ist diese Aufnahme aber sehr gut.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie von Zauberhand hingemalt, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5 (Audio CD)
Die Tage werden wieder kürzer. Da ist es fast schon obligatorisch, Mahlers Fünfte aufzulegen. Vom Klang her unerreicht (ADD) und mit einem Claudio Abbado als Dirigenten fragt man sich, ob sich Mahler-Genuss wirklich weiter steigern lässt. Abbado bewirkt wahre Wunder. Sein "adagietto" wirkt wie von Zauberhand hingemalt. Eine neue, fremde Macht wohnt dieser Interpretation inne, eine von neuen Parametern und neuen Volumina durchwobene Struktur. Wer bislang nur wenig Zugang zu Mahler hatte, wird ihn nach Abbados Interpretation lieben.
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11 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sinfonie nr. 5, 7. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Sinfonie 5 (Audio CD)
Diese CD ist Teil der neuen Entree-Serie der Deutschen Grammophon. Sie gefällt schon durch ihr Ansprechendes Design, das Bild ist sehr schön. Mit Claudio Abbado wurde einer der weltbesten Dirigenten ausgewählt. Sehr gute Klangqualität, hervorragende Interpretation! Meine Meinung: Der Preis lohnt sich!
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Sinfonie 5
Sinfonie 5 von Claudio Abbado (Audio CD - 2003)
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