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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die beste Möglichkeit, Fleetwood Mac in der Besetzung von 1970...., 29. Februar 2012
Von 
Linda99 - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
....mit

Peter Green (g)
Danny Kirwan (g)
Jeremy Spencer (g)
John McVie (b)
Mick Fleetwood (dr)

und diesen Alben live zu erleben (die Rezension beinhaltet beide Alben "Vol. 1 und Vol. 2").

Die zwei CD's (rund 130 Min.) sind derart gut, dass man nicht um die herumkommt, wenn man sich für die Band interessiert, bevor Peter Green die Band wenige Wochen nach Aufnahme der drei Konzerte aus dem damals mit angesagtesten Music-Club der US-Ostküste "The Boston Tea Party" (5.-7. Februar 1970) verließ.
Und das leider zu einer Zeit, als Fleetwood Mac in den USA durch unermüdliches Touren gerade zu einem Headliner aufstieg und der Albumverkauf der Band sich richtig gut entwickelte.

Die Aufnahmen sollten eigentlich als Live-Album veröffentlicht werden, was aber durch die Umstände nicht mehr gewollt war, sondern die Tapes für lange Jahre leider in den Archiven versanken. In den 80er Jahren erschienen mehrere LP's mit unterschiedlichen Bezeichnungen, die aber alle wegen schlechter Klangqualität mehr oder weniger uninteressant waren.

Es dauerte dann noch bis 2003, um aus den originalen 8-Track-Masters von 1970 diese Live-Trilogie zu veröffentlichten. Und die hat wirklich alles zu bieten, was die Band aus der Zeit vom Album Then Play on musikalisch ausmachte.
Danny Kirwan war als dritter Gitarrist in die Band gekommen, weil Peter Green sich vom reinen Blues und Rythm'n Blues weiter in Richtung Rock entwickeln wollte; die Band hatte viel Jam-Erfahrung durch The Grateful Dead bekommen, die sie während ihrer US-Toureen kennen gelernt hatten und für die sie auch Support spielten.

Danny Kirwan harmonierte perfekt mit Peter Green, der mit ihm lange Leadlines spielen konnte, die Kirwan ohne Probleme ergänzte. Das gab der Band einen ganz neuen Sound, der in den Konzerten zu langen Jam zwischen beiden Gitarristen führte, die man hier besonders bei den Songs The GM (12 Min.), Like it TW, Oh well P1 und den beiden rund 24 Minuten langen Versionen von RSS erlebt.

Jeremy Spencer, als zweiter Gitarrist, spielte allerdings bei diesen Jam nicht mit, da er sich überwiegend dem Blues von Elmore James & Co. aus der Zeit der ersten Alben Peter Green's Fleetwood Mac und Mr. Wonderful (Expanded Edition) verschrieben hatte, trat aber beim reinen Bluesprogramm in den Konzerten als Leader der Band auf.

Was sind nun die Höhepunkte der zwei Alben? Ich finde beide sehr gut, aber für mich persönlich sind die langen Guitar-Jam am interessantesten. Die Blues-Songs mit Jeremy Spencer sind gut, klingen aber ähnlich, wie die ersten beiden Alben sowie die Doppel-LP Blues Jam at Chess [Vinyl LP] bzw. als CD Blues Jam In Chicago - Volume 1 (Expanded Edition) Blues Jam In Chicago - Volume 2 (Expanded Edition), bei der die Band mit amerikanischen Bluesgrößen wie Walter Horten und Willy Dixon zusammenspielte.

Von "Live In Boston Vol. 1" sind sehr gut "Like It This Way" mit den sich "verfolgenden Guitar-Lines" von Green und Kirwan, die sich gegenseitig anstacheln, "Only You" und "Rattlesnake Shake" (24.38 Min.), das im Mittelteil auch Anspielungen von "Searching For Madge / Fighting for Madge" des Albums Then Play on enthält. Und natürlich der Leckerbissen "The Green Manalishi" (12.52 Min.) im XL-Jam; ein Song von Peter Green, der bei mir schon schon in der kurzen Studioversion Gänsehaut erzeugt.

"Vol. 2" beginnt mit dem wunderschönen zweistimmigen Gitarren-Instrumental "World In Harmony", das zu Beginn auch wirklich sehr harmonisch klingt und zum Ende hin aber deutlich lauter und schneller wird. Hier hört man diese gefühlvoll gespielten Lead-Lines zwischen P. Green und D. Kirwan, den sich Green gerade deswegen in die Band geholt hatte. Sehr gut ist auch "Oh Well Part 1", kurz, schnell und hart gespielt.

Die Version von "Rattlesnake Shake" hier (25.30 Min.) finde ich n o c h besser, als bei "Vol. 1", da das Interplay der beiden Gitarren mit Bass und Drums noch intensiver und das Leadplay von Danny Kirwan deutlich prägnanter und virtuoser ist, als in der ersten Version. Das ist die perfekte Jam-Variante dieses Songs.
Sehr gut ist auch der Blues-Rocker "Jenny Jenny" (10.50 Min.) mit gut gewohntem Slide-Spiel von Jeremy Spencer, der bei solchen Songs sein wirkliches Können zeigt.
Den Abschluss bildet der "Encore Jam" (13 Min.), bei dem auch Joe Walsh von "James Gang" (Support) und Eric Clapton mitspielen.

Diese zwei Alben aus der Frühzeit der Band sind so gut, dass man beide anschaffen sollte. Es gibt auch noch Live In Boston Vol. 3, die ich aber bisher nicht gehört habe (und die inzwischen wohl preislich leider unfreundliche Höhen erreicht hat, weil kaum erhältlich).
Die CD's wurden als Digi-Pack mit doppelt aufklappbarem Cover veröffentlicht und enthalten jeweils 10 seitige interessante Booklets mit etlichen Bildern. Auch auf dem Cover selbst kann man noch weitere Infos nachlesen.

Der Klang dieser Remaster ist wirklich exzellent und lässt keine Wünsche offen. Die CD sind als HDCD gepresst; wer das nötige Equipment hat, wird wohl weitere klangliche Vorteile erleben können.
Insgesamt sehr guter British-Blues und Rock einer der sehr guten Bands der frühen 70er Jahre, deren Zeit in dieser Besetzung leider wenige Wochen nach diesen Konzerten ablief und die bestimmt noch nicht ihren Zenith erreicht hatte. Die Fleetwood Mac, die sich in den Jahren danach entwickelten, waren sehr deutlich kommerzieller und erfolgreicher, hatten aber mit dieser Besetzung und vor allem dieser Musik rein gar nichts mehr gemeinsam.

Diese beiden Alben kann ich unbedingt empfehlen, mir machen beide immer wieder seit Jahren Spaß.
Daher gerne und unzweifelhaft *****!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pure Dynamik, 1. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
Wieso ist diese CD bloß so unbekannt?
Vor kurzem entdeckte ich diese Trilogie von Fleetwood Mac. Und zwar Fleetwood Mac mit Peter Greene. Das hat nichts mit der späteren Fleetwood Mac mit Stevie Nicks zu tun, sondern steht für harten und schweißtreibenden Bluesrock in Bestform.
Diese Konzerte wurden im Jahr 1970 an drei aufeinander folgenden Abenden in Boston aufgenommen. Bei dieser CD handelt es sich um das zweite Konzert. Damals setzte sich die Band aus drei Gitarristen, einem Drummer und einem Bassisten zusammen. Peter Green war der Sänger und spielte auch die Lead-Gitarre.
Den Einstieg bildet das eher ruhige Instrumentalstück "World in Harmony", welches jedoch zum Ende hin schneller und heftiger wird. Doch gleich mit dem zweiten Titel, dem leider sehr kurzen "Oh Well" zeigt die Truppe, wohin die Reise geht. Peter Greene reißt an der Gitarre, dass es einem fast die Ohren weghaut. Danach folgt das 25-minütige Livemonster "Rattlesnake Shake", dass schon hart beginnt, sich aber schnell steigert und immer schneller und lauter wird. Hier kommt die Dynamik und Power der drei Gitarren richtig zur Geltung. Zwischendrin gibts mal eine kurze Erholungspause; eine Phase von fünf Minuten, in der die Herren es etwas ruhiger angehen lassen. Der Schlussteil des Stücks klingt aber wieder so laut und aggresiv, dass man ihn schon fast als Heavy Metal bezeichnen muss. Nach einer kurzen Pause geht es mit dem ebenfalls schnellen "Stranger Blues" weiter, gefolgt vom kochenden "Red Hot Mama". Nun folgt mit "Teenage Darling" die wohl unvermeidliche Ballade, welche den Musikern und dem Zuhörer eine Verschnaufpause bietet, die auch dringend gebraucht wird, bevor mit dem schnellen Rock n`Roll-Stück "Keep A-Knocking" die Halle erneut zum kochen gebracht wird. "Jenny Jenny", ein eher ruhigeres Stück, dass dennoch sehr kraftvoll gespielt wird und der über 13 Minuten lange "Encore Jam" bilden den krönenden Abschluss der Platte.
Wer auf guten und harten Blues und Rock steht, kommt an dieser und den beiden anderen CDs des Dreierpacks nicht vorbei. Das Remastering ist sehr gut, von Störgeräuschen keine Spur. Alles ist klar und deutlich. Auch die Aufmachung als Digipack mit einem informativen Booklet macht diese CD zu etwas besonderem. Also: kaufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen BOSTON TEA PARTY!, 7. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
This Album, together with LIVE IN BOSTON VOL.1 and VOL.3, contains most of the tracks originally intended for release as a live album by Fleetwood Mac. This was one of a number of projects curtailed by the sudden departure from the band of Peter Green in April 1970. The recording was done at the Tea Party Club in Boston whilst the band was on it's second American tour in 1969.
Of particular interest in this set are the rock'n roll cuts ("Keep A Knocking" and "Jenny Jenny" on VOL.2, "Great Balls Of Fire" and "Tutti Frutti" on VOL.3) performed by 'Earl Vince & the Valiants' - a pseudonym for a gold lamé suited Mac fronted by Jeremy Spencer - and a tongue-in-cheek tribute to their rock forebears. Contrasted with this are the straight Chicago style blues that were the band's hallmark ("Madison Blues" and "Got To Move" on VOL.3, "Red Hot Mama" and "The Sun Is Shining" on VOL.2) highlighted by some of Peter Green's last and greatest songs ("Oh Well" and "Rattlesnake Shake" on VOL.2, "Green Manalishi" on VOL.1) with Fleetwood Mac. Highly recommended!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bluesrock perfekt, 29. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
Teil Zwei der Live-Trilogie (Drei CDs; drei Konzerte an aufeinanderfolgenden Abenden in Boston im Februar 1970); Peter Greens Fleetwood Mac in Perfektion. Wieder mit dem "Rattlesnake Shake" (diesmal 25 Minuten); dazu eine pulsierend-aggressive "Red Hot Mama"; ein rockiges "keep a knocking" und "jenny Jenny" und, und, und : 13 Minuten Jam-Session.
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5.0 von 5 Sternen Gute Musik, 9. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
Auch Titel, die in der Studioversion nicht so mitreißend klingen, sind hier sehr lebendig gespielt.
Die Langversion von Rattlesnake Shake ist eigentlich ein Medley mit Hauptbestandteil Fighting for Madge/Searching for Madge.
Vom Namen her also das gleiche wie auf der ersten CD, aber doch ganz anders gespielt und wiederum sehr sehr gut.
Insgesamt ist die CD besser, als ich erwartet hatte. Die Nachbearbeitung hat einen relativ guten Klang hervorgebracht.
Die Originalaufnahme soll ja eine sehr schlechte Aufnahmequalität gehabt haben. Vermutlich hätte eine Schallplatte hier also sogar einen schlechteren Klang.
Die Musik steht sowieso außerhalb jeder Kritik.
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5.0 von 5 Sternen Überwältigend, 25. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
Die zweite der beiden Live-CDs von der Bostoner Tea-Party ist sogar noch eindringlicher und musikalischer als die erste. Sie enthält meisterhafte lange Livestücke, die ganz einzigartig sind. Ich bin begeistert! Peter Green ist wirklich brilliant!
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4.0 von 5 Sternen Schöne alte Musik, 6. Mai 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Live in Boston Vol.2 (Audio CD)
Schöne Liveaufnehmen, Klasse Soli u.a. War doch tolle Musik damals. Für Fans eine Breicherung. Unbedingt auch Vol.2 mitkaufen, es lohnt sich.
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Live in Boston Vol.2
Live in Boston Vol.2 von Fleetwood Mac (Audio CD - 2003)
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