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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer zu beschreiben, leicht zu hören!
Kamelot ist eine Band, deren Musik sich nur schwer beschreiben lässt.
Am ehesten ist man wohl geneigt, sie als Power-Metal-Band zu bezeichnen. Aber dafür sind sie zu abwechslungsreich, zu verspielt, zu facettenreich.
Wem Bands wie Stratovarius, Sonata Arctice oder Rhapsody (die ich auch sehr schätze) etwas zu gleichförmig sind, wem aber Dream...
Veröffentlicht am 4. Februar 2005 von Olsen

versus
0 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schöner melodischer Metal - grässlicher Sänger
Seit Khan Sänger bei Kamelot ist leiden die Kompositionen in Ihrer Ganzheit enorm. Stets ist die Instrumentalisierung, das Arrangement und die Performance der Stücke als sehr gut zu bezeichnen. Sobald aber der Gesang beginnt ist es damit vorbei. Ich muss stets versuchen die Stimme mental auszublenden. Zunächst einmal - bravo - er trifft den Ton. Dann ist es...
Veröffentlicht am 10. November 2007 von Dr. Marcus Kadgien


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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwer zu beschreiben, leicht zu hören!, 4. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Kamelot ist eine Band, deren Musik sich nur schwer beschreiben lässt.
Am ehesten ist man wohl geneigt, sie als Power-Metal-Band zu bezeichnen. Aber dafür sind sie zu abwechslungsreich, zu verspielt, zu facettenreich.
Wem Bands wie Stratovarius, Sonata Arctice oder Rhapsody (die ich auch sehr schätze) etwas zu gleichförmig sind, wem aber Dream Theatre eine Spur zu wirr sind, der wird mit Kamelot bestens bedient.
"Karma" ist voller Songs, die sich erst im Trommelfell und dann im Kleinhirn festklammern, ohne dass man ihnen den Vorwurf machen müsste, zu einfach strukturiert zu sein.
Es fällt schwer, einzelne Songs als Anspieltipps zu nennen, da das Album durchgehend hervorragend ist. Dennoch ringe ich mich dazu durch, "The spell", die Monster-Ballade "Don't you cry", den genialen Titelsong "Karma" und die aus den drei letzten Songs bestehende Trilogie den anderen Songs um einen zarten Hauch vorzuziehen.
Kamelot ist eine Band, von der ich mir noch viel erwarte und erhoffe - vor allem, dass ihr vielleicht ein bisschen mehr Beachtung geschenkt wird.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut überragend, 3. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Kamelot schaffen es irgendwie immer sich selbst zu übertreffen. Das war "Karma" der Fall und auch stufenweise bei seinen Nachfolgern "Epica" und "The Black Halo". Nichtsdestotrotz ist "Karma" ein absolut überragendes Album. Es beginnt mit dem eher unspektaklurären "Regalis Apertura", dass in "Forever" übergeht, einem der bombastischsten Opener, die ich jemals hörte. Auffallend ist hier, dass es sich um eine metallische Umsetzung von "Solvejgs Lied" aus Edvard Griegs "Peer Gynt" Suite Nr. 2 op. 55 ist, also eine Umsetzung einer klassischen Komposition, und dazu eine überaus gelungene. Kamelot bleiben auch beim folgenden Song "Wings Of Despair" auf dem Gaspedal,schalten aber einen ganz kleinen Gang runter. Hier wird ordentlich gestampft, bis mit "The Spell" auch die progressive Hörerfront ihre wohlverdiente Behandlung kriegen. Eingängigkeit wird zwar geboten, aber der Song ist vielschichtiger und schwerer zugängig als das Material zuvor. Sehr schön, Mid Tempo. "Don't You cry" ist dann die leider schwächste ballade, die die Band jemals geschrieben haben. Das mich keiner falsch versteht: das Lied ist keinesfalls schlecht, schon alleine weil es die Jungs (besonders Roy S. khan) beherrschen balladeskes Material zu veröffentlichen, aber mit einer so genialen Nummern wie der zweiten Ballde auf diesem Album, "Temples Of Gold", einem Vorzeigebeispiel in Sachen Melancholie gekoppelt mit wirklich ansprechenden Lyrics, ist "Don' You Cry" bei weitem nicht. Der auf dieses Lied folgende Titeltrack "Karma" wird von vielen fans als der Höhepunkt der Band überhaupt bezeichnet. Auch wenn ich das nicht unbedingt unterstützen möchte, ist "Karma" schlichtweg überragend, wunderbar besonders wegen dem tollen Chorus und den progressiven Arrangements. Ein wahrhaftiger Killer, den man zumindest mal gehört haben muss. "The Light I Shine On You" und "Across The Highlands" sind zwei weitere schnellere Lieder, bei denen besonders erstgenanntes begeistern kann. Aber auch "Across The Highlands" ist gut und gefällt dem potentiellen Banger. Somit ist der konzeptfreie Teil des Albums abgeschlossen und die letzten drei Lieder folgen einem thematischen Konzept über Elizabeth Bathory, die der Sage nach in Blut Jungrauen badete, um ewige Jugend zu erlangen. Eine Thematik, die Kamelot wohl sehr anspricht; man denke nur an "Epica" und "The Black Halo", zwei Alben, die sich an Goethes Faust orientieren. "Elizabeth I: Mirror Mirror" ist eine Ballade, die es sich zum Ziel setzt lieber den hörer in die Stoyline einzubinden, als musikalisch zu überragen. Nun gut, dafür kriegen wir bei "Elizabeth II: Requiem For The Innocent" wieder mal eine gelungene schnellere Nummer zu hören, die zwar ziemlich gut ist, aber nicht mit dem Rest des Albums Schritt hält. Den Abschluss macht "Elizabeth III: Fall From Grace" und dieser gelingt absolut. Hier kriegt man eine epische Komposition zu hören, die einen noch einmal abschlißend denken lässt: ich habe beim Kauf dieses Albums nichts falsch gemacht. Besonders beim Refrain steigert sich der Bombast ins unermässliche ohne kitschig zu werden. Müsste ich eine Vorzeigenummer auf diesem Album bestimmen, würde ich dieses Lied, "Forever" und "kamra" nehmen. Da dies allerdings sehr schwer ist, bleibe ich bei einer objektiven Sicht der Dinge, nämlich der, dass "Karma" ein wahrhaft überragendes Album ohne einer Schwäche ist. Und hier dürfen auch Nicht-Metaler ohne Angst (und hoffentlich ohne Vorurteile) reinhören.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamelot werden immer besser!, 13. Juli 2001
Von 
P. Boger "smackem" (Vor dem Fenster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Nach den schon guten Alben "Siége Perilous" und "The Fourth Legacy" haben Kamelot jetzt noch einen draufgelegt: "Karma" wirkt vom Songwriting her eindeutig am ausgefeiltesten; eingängige aber unkitschige Melodien und sehr progressive Arrangements gepaart mit eher traditionellem, aber anspruchsvollem Metal sind das Markenzeichen der Scheibe. Sänger Khan befindet sich auf seinem künstlerischen und technischen Höhepunkt und die Instrumentalisten um Gitarrist Thomas Youngblood brillieren durch ihre ehrfurchteinflößende Präzision. Zwar ist die Platte durchgehend von hohem Niveau, hervorheben muß man jedoch großartig durchkomponierte und gefühlvoll umgesetzte Stücke wie den Kracher "Karma", die Power-Ballade "Temples of Gold" und den dreiteiligen, extrem progressiven Finisher "Elizabeth". Bleibt nur zu hoffen, daß Kamelot demnächst auf Europa-Tour gehen und uns möglichst bald noch ein weiteres exzellentes Album schenken.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolute Granate, 6. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Kannte Kamelot nicht bis ich durch Zufall auf ihre Ähnlichkeit zu den frühen Crimson Glory aufmerksam wurde.

Habe mir dann "Karma" geholt und muss sagen das ich total von den Socken bin. Unglaublich mit welcher Perfektion Kamelot ihren "progressive-gothic-melodic-Metal" (was besseres fällt mir nicht ein) spielen. Da sitzt jeder Ton, jede Keyboard-Note hat seine Berechtigung und Göttergabe Khan am Micro muß sich sehr gut versteckt haben das ich solange nicht auf ihn aufmerksam wurde.

Schon der Einstieg mit dem mystischen Intro und der Speedgranate "Forever" könnte besser nicht sein.

Und dann hauen sie einen Supersong nach dem nächsten raus, und das mit einer leichtigekeit das ich verdammt nochmal nicht verstehe warum Kamelot nicht längst in der ersten Liga der Melodic-Metal-Front mitspielen.

Egal, sei es drum, holt euch Karma wenn ihr die frühen Crimson Glory vergöttert oder euch Dream Theater zu vertrackt sind.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Meisterwerk, 29. November 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Mit diesem Album hat sich Kamelot wirklich selbst übertroffen.
Nach einem leichten, jedoch kraftvollen Intro(Regalis Apertura) starten die Jungs richtig durch mit Forever. Energiegeladen ziehen sich die Stücke durch das gesamte Album, wie gewohnt in brillianter Qualität und mit tiefgreifenden Texten, gesungen von Roy Khan mit seiner genialen Stimme.
Der Song "Don't you Cry" ist einer der tiefgreifendsten und emotionalsten Songs, die Kamelot je auf einen Silberling gepresst haben und dementspechend prägt er sich auch tief ins Gedächtnis ein. Zum Schluss folgt noch der Bonus: Die Elizabeth-Trilogie. Von sehr vielen Leuten sehr hoch gelobt, kann ich mich eigentlich nur für die ersten beiden Stücke erwärmen... doch Geschmäcker sind nunmal verschieden.
Vielleicht wird ihnen auffallen, dass das letzte Stück ungewöhnlich lang ist, doch keine Sorge, der Song an sich ist nicht so lang. Zum Schluss folgen ungefähr 10 min. Leerlauf, da Kamelot exakt auf 55:55 min Spielzeit kommen wollte(da es ihr 5. Album ist).
Meine wärmste Kaufempfehlung! Das wohl beste Kamelot-Album!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamelots vollendetes Meisterstück, 9. März 2005
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Nach steter Steigerung haben Kamelot anno 2001 ihren Stil und den Sound gefunden, der die Band fortan definiert hat. Der sehr starke Vorgänger „The Fourth Legacy" gab die Marschrichtung schon vor; und „Karma" ist die in sich stimmige Feinkalibrierung. „Karma" bietet teils technisch brillanten Speedmetal, der sich zudem durch ausgefeiltes Songwriting mit leicht progressivem Einschlag auszeichnet und von Ausnahmemusikern bestechend dargeboten wird. Andererseits gehören die fesselnde Mid-Tempo-Nummer THE SPELL und die orientalisch anmutende und mit packenden Spannungssteigerungen gespickte Halbballade TEMPLES OF GOLD genau so sehr zu Kamelot und sind alles andere als Fallobst. Und auch die emotionale Ballade DON'T YOU CRY, die Bandchef Tom Youngblood für seinen früh verstorbenen Vater geschrieben hat, ist in Sachen Songwriting vom Allerfeinsten und für Khans ausdrucksstarke Stimme unerlässlich. Mit Up Tempo-Nummern wie WINGS OF DESPAIR, ACROSS THE HIGHLANDS, FALL FROM GRACE oder dem Titelsong KARMA zeigt Youngblood eindrucksvoll, dass er zu Recht den Ruf genießt, einer der besten Rhythmus-Gitarristen überhaupt zu sein. Dazu kommt eine für den Speed-Metal-Sektor bislang ungeahnte Abwechslung, wozu maßgeblich das vielfältige, progressiv angehauchte Spiel von Drummer Casey Grillo beiträgt. Zur verblüffenden technischen Perfektion kommt ein feinsinniges Gespür für erhabene Melodien, unwiderstehlich bei der Wahnsinns-Melodielinie in THE LIGHT I SHINE ON YOU umgesetzt. Glänzende Ideen in Sachen Songwriting bietet u.a. der längst zum Klassiker avancierte Opener FOREVER, bei dem Kamelot im Refrain die eingängige Melodie von „Solvejgs Lied" aus der Peer Gynt-Suite des berühmten norwegischen Komponisten Edvard Grieg, dem Landsmann von Sänger Roy S. Khan, mit einem Double Bass- Fundament in Slayer-Tempo verbinden. Nach „The Fourth Legacy" wurde „Karma" als zweites Album von den erfahrenen Produzenten Sascha Paeth und Miro (u.a. Rhapsody) in Wolfsburg aufgenommen und besticht endgültig durch einen perfektionierten, glasklaren Sound als ‚Kopfhörer-Album' par excellence. Schon zuvor hatten Kamelot beeindruckende Speed-Nummern geschrieben; aber nie zuvor kamen all die zahlreichen Nuancen und Feinheiten derart zur Geltung. Dazu kommt eine Fülle an Effekten, die wie die Faust aufs Auge passen und knisternde Atmosphären erzeugen, welche den Hörer in fantastische Welten und alte Rittersagen entführen (mit Ausnahmen: FOREVER handelt von der Leere nach dem Tod eines geliebten Menschen und der Sehnsucht nach dem erlösenden Jenseits). Insbesondere der abschließende Dreiteiler ELISABETH mit dem lyrisch beginnenden und bombastisch endenden MIRROR MIRROR, dem aufgewühlt spannenden REQUIEM FOR THE INNOCENT und dem Double Bass-Brecher FALL FROM GRACE illustrieren vor dem geistigen Auge des Zuhörers eine regelrecht theatralische Dramatik. Nicht zuletzt die ausgetüftelte, aber niemals übertriebene Orchestration erzeugt zusammen mit Khans emotionalen Gesangskünsten eine fesselnde Wirkung ohne die geringste Gefahr, ins Kitschige abzurutschen. Mit „Karma" haben sich die Jungs aus Florida mit ihrem skandinavischen Frontmann eine Spitzenposition erobert und danach auch gefestigt, indem sie eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit diesem Spitzenalbum ihre kreative Energie keineswegs aufgebraucht haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kamelot's Beste!, 29. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Wer bisher mit der Gruppe nicht warm wurde, sollte jetzt einen erneuten Versuch wagen und dieses geniale Werk "Karma" antesten. Die Hymne ist ganz klar der Opener "Forever". Ein Song für die Ewigkeit im Stile von Bands wie "Nightwish" und "Rhapsody". Es gibt, bis auf die etwas schmalzige Ballade "Don't You Cry" keine Ausfälle zu vermelden. Hier wird geklotzt und nicht gekleckert. Kaufen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hier verspüre ich das Wirken eines guten Karmas, 27. April 2001
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
KAMELOT (oder auch unter Groupies Came A Lot genannt) sind keine typische US-Metalband. Europäische Einflüsse im Stil von Stratovarious sind unüberhörbar. Der Klassikmetal wird mit progressiven Elementen verfeinert und guten Melodien kombiniert.
So arbeitet sich Gitarrist Thomas Youngblood mit seiner Band seit 6 Jahren auf direktem Weg in Richtung Spitze vor. Mit KARMA machen KAMELOT zwar nur einen Schritt nach vorne und keinen Sprung, aber das war nach einem genialen Album wie "The Fourth Legacy" ja auch kaum zu schaffen.
Als Vorspeise liefert uns das Album ein Instrumental Stück. "Regalis Apertura" bettet uns sanft in klassischen Klängen damit "Forever" uns umso mehr umblasen kann. Einzelne Anspieltipps in einem rundum gelungenen Werk zu geben ist schwer. Der Titelsong "Karma" geht sofort gut ins Ohr und das abschließende Monumentalwerk in drei Akten "Elizabeth" hat gute Chancen ein echter Metalklassiker zu werden. Da kann ich den Musikern von KAMELOT eigentlich nur ein gutes Karma prophezeien.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anspruchsvoller Metal mit viel Gefühl, 9. Juni 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Karma (Audio CD)
Kamelot legen mit "Karma" ein wirklich gelungenes Gesamtkunstwerk dar, das besonders durch sein hohes Niveau zu überzeugen vermag. Ohne sich der üblichen Klischees zu bedienen (vielleicht auch gerade deshalb), gelingt es der Band, Power Metal vom Feinsten zu spielen. Die Musik ist stark Keyboard-lastig, was allerdings kein Nachteil ist - dies trägt sicherlich stark zur melodischen Ausrichtung des Albums bei. Manche Passagen weisen eine starke Ähnlichkeit zu Jag Panzers "Thane to the Throne" auf, besonders die Instrumentalstücke erinnern sehr an die ebenfalls aus den USA kommende Band. Richtige Schwachpunkte sind auf "Karma" kaum auszumachen, selbst das Cover-Artwork stimmt vollkommen. Trotzdem gibt's von mir nur 4 Punkte, da meiner Meinung nach das gewisse Etwas zu einem absoluten Topalbum einfach noch fehlt. Trotzdem auf alle Fälle empfehlenswert!
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5.0 von 5 Sternen Melodic-Metal mit Power und Herz!, 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Karma/New Version (Audio CD)
Was sich auf "Siege Perilous" und The "Fourth Legacy" bereits angedeutet hatte, kommt bei Karma nun in seiner ganzen Blüte zum Ausdruck: Kamelot und Khan sind eine Einheit geworden!
Der exzentrische Conception-Sänger mit der ganz großen Stimme verleiht auf diesem Album wirklich jeder Nummer einen unverwechselbaren Stempel und lässt einen Hammer-Refrain nach dem anderen auf den geneigten Zuhörer herabregnen. Das fängt schon beim Übersong "Forever" an, der mit solch einer Ohrwurm-Melodie aufwartet, dass man schon bald gar nix anderes mehr vor sich hinsummen möchte. Die nächste Melodic-Granate folgt mit "Wings Of Despair", ehe beim Stampfer Spell und "Don't You Cry" (eine bedächtige Ballade mit zuckersüßem Falsettgesang Khans) das Tempo merklich gedrosselt wird. Das Orchester Kamelot schnauft durch und mit ihm der Hörer, welcher schon jetzt nach Luft schnappt ob der opulenten ersten 20 Minuten. Doch Zeit zum Luft holen bleibt nicht. Mit dem Titelsong wird der zweite Teil des Albums eröffnet, nimmt den Hörer in wunderschönen Melodien wie bei "Light I Shine On You" gefangen, lässt Ihn förmlich fliegen beim grandios fetzigen "Across The Highlands" und gipfelt schlussendlich in einer Trilogie ("Elizabeth I-III"), die alle Stärken von Kamelot vereint und auf den Punkt bringt. Reinhören und hinvonschweben - Kamelot machen Spaß, ganz ohne Progressiv-Gefrickel und triefenden Fantasy-Pathos!
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Karma
Karma von Kamelot (Audio CD - 2003)
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