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am 9. November 2009
Nein, um Gnade betteln brauchten HEATHEN mit dieser Scheibe nicht, alles war weit im positiven Bereich. Wahrscheinlich waren Sie einfach zu eigenständig um wirklich kommerziellen Erfolg zu haben, zu melodisch um in die Thrash-Schablone zu passen, zu schnell für die Poser, aber Sie haben ein Album erschaffen, die auch nach fast 20 Jahren nie langweilig wird, sondern immer noch Gänsehaut (positiv gemeint) im jeder Sekunde des rund einstündigen Genusses erzeugt. Dasselbe gilt für's Debüt.
Komplex arrangiert, aber mit flüssigem Songwriting, gekrönt von kräftig melodiösem Gesang und schlicht ehrfurchtseinflössender Instrumentalarbeit. Fast überflüssig zu erwähnen, dass auch textlich überdurchschnittlich intelligent und interessant agiert wird.
Einige Fans der ersten Stunde schlug im Vergleich zum ebenfalls erstklassigen Debüt die Schwerpunktverschiebung von etwas kompakteren und mit Ohrwurmrefrains ausgestatteten Songs zum komplexeren Songwriting auf den Magen, aber das Geschmacksache. Die Band ist mittlerweile wieder on the road und gestaltet auch heute noch ihre Gigs mit der Mischung beider Alben zu denkwürdigen Erlebnissen, die musikalische Klasse und die ungeheure Wucht der Darbietung ist die Gleiche wie in den 80ern.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Januar 2003
Diese Scheibe hat ja nun schon ein paar Jährchen auf dem Buckel aber sie hat keinesfalls an Interesse verloren. Victims of Deception stellt das Highlight und leider auch das Ende von Heathen da.
Die Musikrichtung würde ich zwischen Thrash- und Powermetal anordnen. Meiner Meinung nach waren die Jungs damals ihrer Zeit vorraus und hätten in meinen Augen mit diesem Album in der jetzigen Zeit immer noch sehr gute Chancen gehabt. Aber es hat leider nicht sein sollen. Wer auch gerne mal ein paar Jahre zurück blicken möchte und ehrlichen geradlining Metal hören möchte sollte es mit diesem Album tuen.
Die Texte richten sich wie der Name der Band Heathen (Heiden) schon sagt hauptsächlich gegen Kirchen, Glauben und wie sie die Massen beeinflußt. Wer jetzt stupide Texte erwartet die einfach nur gegen Christen gerichtet sind hat sich geschnitten. Hier wird mit Stil gegen die Kirchen/Religionen und ihre Monopolstellung gewettert. Der Rest der Scheibe witmet sich hauptsächlich dem Thema Schicksal.
Ein weiters Highlight ist das Cover von Kill The King von Rainbow und in meinen Ohren eines der Besten Coverversionen die ich je ghört habe.
Dies ist ein Kultalbum und sollte in keiner Sammlung fehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. März 2010
Eigenartig. Aus reinem Interesse (Der Bandname Heathen klingt ja irgendwie auch arschcool...;) ) habe ich mir diese Platte vor ca. 3 Jahren remastered zugelegt, mit dem Wissen, dass Heathen ne "legendäre" Thrashband sind, die man in der Sammlung haben muß. Bis auf den Rainbow-Klassiker "Kill The King" habe ich aber nie so richtig Zugang zu der Platte gefunden. Das ist jetzt komplett anders. Im Zuge der Veröffentlichung von "The Evolution Of Chaos" habe ich "Victims Of Deception" wieder herausgekramt. Und siehe da, jetzt läuft sie bei mir rauf und runter.

Ich weiß nicht, ob es vielleicht an meiner neuen Stereo-Anlage liegt, dass ich die pfeilschnellen Speedmetal-Riffmonster vom Schlage "Hypnotized", "Opiate Of The Masses", dem gigantisch geilen "Morbid Curiousity" und "Hellbound" vorher so verkannt habe. Es ist vorallem die kristallklare, trockene Produktion (ähnlich wie auf den alten Metallica-Alben)und technische Brillanz von Altus und Co. die echt beeindrucken.

Leute, ganz laut aufdrehen, Luftgitarre auspacken und wild vor den Boxen abbangen....

Killer!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Juli 2008
Heathen? Der Name sagt mir irgendwas, kenn ich noch von früher...Leider wusste ich aber auch nur dass sich dahinter eine Thrashband verbirgt & mehr nicht. Vor ein paar Wochen stolperte ich dann beim stöbern auf diesen Seiten erneut auf die Band und blieb bei dieser Cd hängen. Die Kritiken waren ziemlich gut dass ich beschloss das teil dann mal an Land zu ziehen.

Heute nach einigen Durchläufen kann ich die Meinungen meiner Vorschreiber nur unterstützen. Heathen war/ist eine echt geile Thrash Band die den großen Durchbruch so richtig auch nie geschafft hat. Dabei spielen sie einen technisch einwandfreien & anspruchsvollen Thrash mit sauberen Gitarren und geilen Tempowechseln. Wer auf Testament, Death Angel & Co. abfährt sollte sich diese Scheibe unbedingt mal zulegen.

Fazit: Hammer Thrash Scheibe die leider insgesamt viel zu unbeachtet geblieben ist. Meines Wissens gibt es von der Band auch nur 2 Alben, beide sind uneingeschränkt zu Empfehlen. Erwähnenswert wären noch 2 Dinge: die Spielzeit des Albums beträgt 1 Std. 08 min, und da sind keine Füller mit dabei!!! Zweitens: Lee Altus (heute Exodus) war zu der Zeit Member bei Heathen und spielt auf diesem Album wirklich etliche geniale Solis. Fans von oben genannten Bands dürfen/sollten bedenkenlos zugreifen!!!
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am 23. Juni 2011
Ich habe vor 20 Jahren um 1990 mit dem Metal Kontakt gemacht und bin schnell zum Thrasher geworden. Mein Lieblings-Metal-Stil. Was habe ich an Faves entdeckt, die ich verehre und viele von ihnen auch heute noch liebe. Bands wie Slayer, Metallica, Anthrax, Testament, Overkill, Sepultura, Exodus, Overkill, Forbidden, Annihilator, Death Angel oder auch die deutschen Kreator & Destruction haben mich all die Jahre begleitet. Aber Heathen habe ich nie so richtig wahrgenommen. Die wurden nie richtig gross und haben den Durchbruch nicht geschafft. Aber warum??? Letztes Jahr habe ich "The Evolution Of Chaos" gehört und war begeistert. Ich Depp habe diese geniale Kapelle all die Jahre verschlafen, Schande über mich. Dabei erinnern die mich total an die ersten zwei Werke von Forbidden, eine meiner absoluten Lieblingsbands. Riffing ala Exodus oder Forbidden, speziell die melodiösen Gitarren und der recht harmonische Gesang ähneln dem von Russ Anderson. Also die ersten zwei Scheiben "Breaking The Silence" & "Victims Of Deception" besorgt: Und noch besser als die letztjährige Scheibe. Einfach der Wahnsinn, Thrash-Power, die dich wegbläst und immer die nötige Melodie in der Hinterhand. Heathen läuft bei mir seit letztes Jahr rauf und runter, ich kann nicht anders. Die zwei 90iger Scheibletten sind meiner Meinung nach Meilensteine der Speed- & Thrash-Geschichte. Warum diese klasse Band den richtig grossen Durchbruch nicht geschafft hat, unerklärlich!!! Jeder, der sich Thrash-Metal-Fan nennt kommt an Heathen nicht vorbei! Ich bin eigentlich Perfektionist und finde an jeder noch so guten CD kleine Makel, aber an diesem Album kann ich nur 10/10 Punkten zücken! Super Band, alles kaufen ist angesagt. Wie konnte ich diese Band die ganzen Jahre nicht richtig realisieren?!?

Pflicht für Thrash-Metal-Fans die trotz Power viel Melodie wollen oder auch Speed-Metal-Freaks...
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am 28. August 2013
Musik-Business ist nicht gerecht: Nein, nicht immer sind die besten Songwriter auch die Topseller. Warum Heathen nicht ganz, ganz vorne mitspielen, kann unmöglich an den Songs liegen. Das ist das Album, das Metallica nach "Master Of Puppets" nicht schreiben konnten oder wollten. Das technische Niveau ist atemberaubend, aber was noch mehr zählt, sind die Songs. Und hier bekommt man Alles, was sich ein Metal-Fan nur wünschen kann. Ein zusätzliches Plus: Klassische Metal-Fans von Maiden und Priest müssen hier nicht abgeschreckt sein, weil der Sänger "richtig" singt und für Thrasher ist noch genug Tempo und Härte (mindestes auf altem Testament- und Anthrax-Level) vorhanden. Eigentlich kann man nur sagen: Unbedingt kaufen und diese Top-Band supporten!
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am 5. September 2014
Was soll man zu diesen Meilenstein eigentlich noch sagen?
Fantastischer Thrash Metal, wie man ihn besser nicht darbieten könnte.
Bereits mit ihren Debut "Breaking the silence" haben die Mannen aus der Bay Area die Messlatte in schwindelerregende Höhe gelegt.
Das es ihnen mit diesen Album gelungen ist, dieses Niveau nicht nur zu halten, sondern sogar noch zu toppen ist schlicht und einfach unglaublich.
Aber was sage ich, hört es euch an, ihr werdet begeistert sein. Für Thrasher ein Pflichtkauf, für Fans sowieso und für Genießer die hervorragenden Metal lieben erst recht.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Dezember 2005
also ... hier stimmt einfach alles!
intelligente gitarren, präzise getimmtes drumming, glasklarer und vor allem sauberer sound, eine herrlich freie und ungekünstelte stimme ... klasse.

der russischstämmige lee altus (später die krupps, jetzt exodus) hat hier mit doug piercy (ex- anvil chorus) etwas für die ewigkeit geschaffen! der opener hypnotized sprudelt nur so vor power, und wer denkt, heathen hätten ihr pulver damit bereits verschossen, tja, falsch gedacht!! hier zündelt es bis zur letzten sekunde!
breaking the silence, der album-vorgänger, war bereits sehr gut, aber mit victims of deception ist der band ein wahrer quantensprung gelungen.
opiate of the masses und timeless cell of prophecy sind neben dem opener hypnotized für mich die stärksten nummern einer durchweg homogenen platte, die zurecht vor einigen jahren in der rockhard in einer ewigen top 100 landete.
"das beste thrashalbum" ist natürlich sehr subjektiv ... aber wer zeit hat, sollte sich mit diesem album mal auseinander setzen, es sich zumindest mal in ruhe anhören.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2014
nachdem zufällig die erste Scheibe von Heathen "Breaking the Silence" in meinem CD Schacht landete, war es um mich geschehen.
Eine der besten Speed Metal Platten aller Zeiten, galoppierende Drums und ein Gitarrengewitter das es so nur ganz, ganz selten gibt bzw. in den 80er gab, vergleichbar vielleicht mit early Helloween (ersten 2 CDs). Schnell den Nachfolger geordert und was mußten meine Ohren hören? Kein Speed mehr sondern Trash wie viele andere Bands (Testament, Forbidden, Death Angel.. ) leider ziemlich langweilig und austauschbar. Für Trash Fans eventuell eine Offenbarung, für 80er Jahre Speed Metal Fans eine der größten Enttäuschungen.
Naja was solls, dafür haben Sie mit Breaking The Silence ein Jahrhundertalbum eingehämmert, schafft auch nicht jede Band.
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