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5.0 von 5 Sternen Nun haben sie es geschafft...
Mit diesem Werk sind Calexico in die Oberliga aufgestiegen. Dabei mag man noch an die alten Zeiten denken, wo die Burschen "Geheimtipp" waren und man sich den Namen der Band zuraunte und vielsagend nickte, wenn jemand von ihnen sprach. Ihr Border-Rock ist inzwischen erwachsen geworden, ohne dass die Spielfreude auf der Strecke blieb. Texmex-Elemente und Wüsten-Touch...
Veröffentlicht am 21. Februar 2003 von Gerald Wetzel

versus
53 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein minderwertiges Produkt
Nachdem mich "The Black Light" begeistert hatte, habe ich mir auch "Hot Rail" und eben "Feast of Wire" bestellt. Leider hatte ich dabei den viel zu kleinen Warnhinweis übersehen, dass es sich dabei um einen mutwillig mit Defekten ("Kopierschutz") versehenen Tonträger handelt.
Der Tonträger sieht zwar aus wie eine CD, ist aber keine, da er nicht den...
Am 5. Januar 2004 veröffentlicht


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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nun haben sie es geschafft..., 21. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Mit diesem Werk sind Calexico in die Oberliga aufgestiegen. Dabei mag man noch an die alten Zeiten denken, wo die Burschen "Geheimtipp" waren und man sich den Namen der Band zuraunte und vielsagend nickte, wenn jemand von ihnen sprach. Ihr Border-Rock ist inzwischen erwachsen geworden, ohne dass die Spielfreude auf der Strecke blieb. Texmex-Elemente und Wüsten-Touch kreuzen sich wieder mit solidem Americana Pop, wie man es z.B. von Bands wie The Jayhawks kennt. Dass Calexico dabei durchaus ihre individuelle Note entwickeln, bescheinigt die CD "Feast Of Wire" eigentlich während der gesamten Lauflänge. Schade, dass die Scheibe so schnell durchgelaufen ist. Mal sehen, ich höre das jetzt glatt nochmal...
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53 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein minderwertiges Produkt, 5. Januar 2004
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Nachdem mich "The Black Light" begeistert hatte, habe ich mir auch "Hot Rail" und eben "Feast of Wire" bestellt. Leider hatte ich dabei den viel zu kleinen Warnhinweis übersehen, dass es sich dabei um einen mutwillig mit Defekten ("Kopierschutz") versehenen Tonträger handelt.
Der Tonträger sieht zwar aus wie eine CD, ist aber keine, da er nicht den Standards entspricht. Man muss daher damit rechnen, dass er auf vielen Playern nicht läuft und dass es vor allen Dingen auch sehr viel schneller ganz den Geist aufgibt, weil hier die Fehlerkorrekturmechanismen von CDs dazu missbraucht werden, Abspielgeräte zu verwirren. Die "Reserven", die eine echte CD hat, um z.B. kleine Kratzer auszugleichen, werden hier dazu verwendet, den ehrlichen Käufer mit manipulierten Daten zu prellen, so dass auch leichter Störgeräusche (Knackser) auftreten können.
Im Computer kann man das Ding zwar auch abspielen, kriegt jedoch dafür eine üble Zwangssoftware aufs Auge gedrückt und vor allen Dingen nur eine lausige Qualität von 48 kbps (entspricht Radio, für CD-Qualität mindestens 128, besser 160 erforderlich), bei der von Hörgenuss keine Rede mehr sein kann.
Selbstverständlich verhindert dieser "Kopierschutz" nicht etwa Kopien der Pseudo-CD, sondern sorgt lediglich für inakzeptable Qualitätsminderungen des Originals. Reine Kundenverarschung also.
Fazit: Würden Sie sich beim Bäcker verschimmeltes Brot andrehen lassen? Falls nein, dann Hände weg von dieser Pseudo-CD!
PS: Für die Musik hätte es durchaus 5 Sterne gegeben. Aber was nützt es einem, wenn der Tonträger vermurkst ist?
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Calexico auf dem Höhepunkt, 1. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Schon bei den ersten Klängen fühlt man sich in die Hitze von Arizona vesetzt. Auch wenn die flirrenden Wüstenklänge und Mariachi-Trompeten nicht mehr dominieren, der Sound von Calexico ist auch auf diesem Album unverwechselbar.
Dennoch ist Vielseitigkeit diesmal Trumpf: schwelgerisch, düster, ausgelassen, traurig - viele Stimmungen sind vertreten.
Das geht alles so wunderbar ins Ohr, dass auch breitere Hörerschichten in den Genuss dieser Musik kommen sollten.
Dabei ist das alles wenig kommerziell, was man schon an dem Vorhandensein vieler Instrumental-Tracks erkennen kann. Deren Fehlen wäre auch sehr schade, denn genau diese Songs sorgen mit ihren ausgefeilten Arrangements für die besondere Calexico-Atmosphäre.
Tolle Platte!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Unter Geiern., 19. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Etwas schmerzbefreit sind die Herren Burns und Convertino allerdings schon. Ein Cover-Artwork auf dem Titel, dass es den Betrachter schüttelt und mit „Sunken Waltz" einen gewöhnungsbedürftigen Schunkel-Track zum Einstieg. Da muss man durch. Aber danach winkt eine Belohnung wie ein für die Hyänen in den Staub geworfenes Stück Grillgut. Convertinos nach wie vor famose Schlagwerk-Arbeit taucht Calexicos Klangwelten wie gewohnt in einen leichten Wellblechhütten-Sound. Und der Bogen, den diese Truppe auf „Feast of Wire" spannt! Filmreife Streicher, sägende Trompeten, schmalzige Country-Hooklines, knüppeltrockene Gitarren, flockiger Pop, geschmeidiger Bar-Jazz. Selbst wenn man ausschließlich in der Lüneburger Heide einen gepflegten Pensions-Urlaub verbringt, tauchen staubige Bilder von Landstraßen, klobigen Kakteen und ausgeblichenen Kuhschädeln wie oft gesehen vorm geistigen Auge auf.
Wunderschön: „Pepita", „Not even Stevie Nicks", „Dub Latina". Vertraut: „Close Behind", „Across the Wire". Schräg: „Attack el Robot! Attack!". Jedem ans Herz gelegt sei auch die Sonder-Edition dieser Platte, u.a. mit dem lustigen Bonus-Track „Corona".
„Feast of Wire" ist schlicht, ergreifend und unumwunden ein blendendes Werk und fördert die Lust auf diesen Sound. Gut möglich, dass es bald mehr Kerle gibt, die in der Kneipe auf den Boden spucken.
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als eine Tequila-Band, 15. Januar 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire-Ltd (Audio CD)
Ach ja, stimmt! Nach drei Jahren war es für Calexico mal wieder an der Zeit, eine neue Platte zu machen.
Und ja, es wird auch endlich Zeit, dass sich dieses über Maßen erfolgreiche Projekt auf die eigenen Beine stellt und nicht nur das Wüstenrock-Klischee bedient.
Richtig ist auch, wenn Joey Burns betont: "The theme of this record is about being down and out, which is what most people are these days." Danke für das Mitgefühl, Joey!
Calexico ist also endlich die richtige Platte zum richtigen Zeitpunkt gelungen. Menschen, die seit jeher das Mutterschiff Giant Sand wertschätzen, werden nun endlich auch mit dem bisher etwas schwankenden Beiboot Calexico versöhnt. Natürlich wird noch ein wenig Fiesta gefeiert und die mexikanischen Trompeten schmachten („Across the wire"), aber auf „Feast of wire" ist auch etwas von der Tiefe mancher Giant Sand Komposition zu spüren. Hoffnungslosigkeit regiert. Da rasen junge Menschen über die Klippe und nicht einmal Stevie Nicks kann sie noch retten. Wir sitzen mit den Jungs aus Tucson in ausgebluteten, mexikanischen Dörfern, wo nur Hass wächst und begleiten Flüchtlinge auf ihrem Weg ins gelobte Land, das natürlich längst den früheren Glanz verloren hat.
Besonders sind aber die neun (!) Instrumentals gelungen. Hier zeigt sich, dass Calexico mittlerweile wirklich zur Band gereift sind. Das Zusammenspiel funktioniert mehr als routiniert und das Spektrum reicht von Folk bis Jazz.
„Feast of wire" definiert den schlimmen Zustand unserer Welt („in a time sacrificed for the sake of trade the soul is bent, feels the weight of truth - falling through"), bietet schöne Americana-Musik und beweist, dass Calexico weit mehr sein können als eine Tequila-Band.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser geht's nicht, 8. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Mit "Feast of Wire" haben Calexico fraglos den Höhepunkt ihrer ungewöhnlichen Karriere erreicht. Keine ihrer vorherigen drei CD's schaffte es, eine so durchgängig faszinierende Stimmung aufzubauen, eingängig, vielfältig und experimentell gleichermaßen zu klingen und dabei von der ungeheuren musikalischen Reife aller Mitstreiter zu zeugen.
Calexico - das sind eigentlich die beiden Giant-Sand-Rhythmiker Joey Burns und John Convertino. Auf dieser wunderbaren CD ist aber trotz einer Vielzahl von Gastmusikern aus Deutschland (!), den Staaten und Mexiko ein Band-Gefühl zu spüren wie nie zuvor.
In 16 bzw. 19 Songs (auf der Ltd.-Edition-CD, die sich mit ihren drei zusätzlichen Cover-Versionen unbedingt lohnt) entwerfen Calexico ein Gesamtkunstwerk aus bläsersattem TexMex, US-Folkrock, flirrender Elektronik, melancholischen Pop-Walzern, Jazz, Chanson und, und, und. Eine Platte ohne stilistische Grenzen also, mit teils tieftraurigen Texten über Globalisierungsverlierer und Menschen, für die sich der "amerikanische Traum" nie erfüllen wird. Musik, die trotzdem nie "runterzieht", sondern einfach glücklich macht.
Wer Calexico kürzlich live erlebt hat, weiß, wie sympathisch und extrem versiert diese Band ist - das waren zwei Stunden Pop jenseits des Mainstream auf höchstem Niveau. "Feast of Wire" ist schon jetzt eine der besten Platten (die beste Platte?) des Jahres 2003. Schön und beruhigend auch, dass trotz all der peinlichen "Superstars" in den Charts solche Musik massenweise Käufer findet.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle guten Dinge sind drei?, 28. April 2004
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Auch das dritte Calexico Album weiß zu begeistern, allerdings auf eine etwas andere Art als die Vorgängeralben, denn die meisten Songs sind ziemlich ruhig. Aber auch hochwertiger, die Skip-Taste kommt nicht mehr so oft zum Einsatz wie bei "Hot Rail", da diesmal keine, nennen wir sie "Experimentalstücke", auf die CD gepresst wurden.
Interessant ist vor allem, dass Calexico im Gegensatz zu den vorherigen Alben "The Black Light" und "Hot Rail" mehr technische Effekte integriert hat, allerdings passen diese erstaunlich gut zu den teilweise traditionell klingenden Stücken wie z.B. "Güero Canelo". Der absolute Höhepunkt ist das Instrumentalstück "Close Behind". Dieses vermittelt eine Atmosphäre die man mit dem Messer schneiden kann, hervorragend!
Man fragt sich allerdings, was die Jungs mit dem Song "Across The Wire" vorhatten. Das Stück dürfte höchstens in der Schlagerszene Freunde finden. Trotz diesem Ausrutscher, volle Punktzahl.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr facettenreiches kreatives Album, 23. Juli 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Habe die Band vor kurzem live erlebt und bin total begeistert. Mit ihrer abwechslungsreichen Musik, die manchmal traurig-schaurig und an anderen Stellen wieder unglaublich fröhlich klingt zaubern diese symphatischen Jungs eine tolle Stimmung. Eine meiner Lieblingsplatten vom Jahr 2003.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderschönes Album, 25. Juni 2003
Von 
Martin Oehri (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Mörderische Grenzen, Drogenkuriere und Menschen am Abgrund: Es sind wirklich nicht die angenehmen Dinge, von denen Calexico auf ihrem neuen Album "Feast Of Wire" erzählen. Dass dies trotzdem ein wunderschönes Album geworden ist, liegt an der Fähigkeit der Herren Convertino und Burns, Melancholie, Weite und Einsamkeit plastisch zu vermitteln.
Calexico kommen aus Tuscon, einer Grenzstadt zu Mexiko am Rande der Wüste. Die sozialen wie auch kulturellen Einflüsse dieser Gegend sind unüberhörbar.
Man fühlt sich beim Hören an einen surrealen Ort versetzt, die Gitarre weint, das Akkordeon trauert, dann wieder jauchzt eine Mariachi-Trompete, Barjazz-Klänge hallen durch die Nacht und zwischen allem heult der Wüstenwind. Und da die Hälfte der Songs Instrumentals sind, erweckt dieses Album den Eindruck eines Soundtracks, bei dem auch Verlierer Helden sind.
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5.0 von 5 Sternen Feast of wire, 7. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Feast of Wire (Audio CD)
Eine typüische Calexico CD, guter Sound. Hatte Caqlexico im letzten Sommer 13 in Karlsruhe live erlebt. Einfach super. Weiter so.
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Feast of Wire
Feast of Wire von Calexico (Audio CD - 2003)
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