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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Berauschend aber zwiespältig !, 10. August 2005
Daß Lili Marleen kein typischer Fassbinder-Film ist, dürfte allseits bekannt sein - aber was mich störte bei dieser DVD, sind die total übertrieben scharfen, glänzenden Bilder, die im Kino so niemals zu sehen waren (und sind!). Arthaus steht für scharfe Bilder, aber hier wurde einfach übertrieben. Ein sehr sehenswerter Film, aber auf dieser DVD ein etwas "fremder" Fassbinder.
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9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Bleibt kontrovers und spannend, 22. Mai 2003
Von Ein Kunde
Fassbinders "Bewerbungsfilm nach Hollywood" hat auch nach über 20 Jahren noch die Kraft sein Publikum zu spalten. Der erste Fassbinder für den Mainstream ist seltsam künstlich und leblos, gleichzeitig aber faszinierend fotografiert und thematisch vielschichtig. Die Art, wie Frau Schygulla die Hauptrolle interpretiert bleibt allerdings Geschmackssache: ist das nun Schauspiel in Brecht'scher Verfremdungstechnik oder tranige Unfähigkeit? Das muß jeder selbst entscheiden. Trotzdem gilt: der deutsche Film war seit Fassbinders Tod 82 nie wieder so interessant.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Lilis Liebeserklärung, 12. Dezember 2008
Es ist wohl Fassbinders spannendster Film, den er bis in kleine Nebenrollen mit den Größen des deutschen Films besetzen konnte. Die Altstars der Heimatfilme sind hier ebenso zu sehen, wie welche aus Hollywood. Der Meister selbst hatte in echter Hitchcock-Manier auch einen kurzen Auftritt. Es ist Fassbinder at his best.
Die Handlung ist im 2. Weltkrieg angesiedelt: ein jüdischer Musiker, der im Untergrund von der Schweiz aus gegen die Nazis agiert verliebt sich in eine Sängerin, die mit dem Titellied Karriere macht und bei den Nazis ein und aus geht.
Mit beeindruckenden schnellen Schnitten verknüpft er geschickt mehrere Handlungsstränge miteinander z.B. den Song mit Kriegsszenen oder einer Massenschlägerei. Titelheldin Hanna Schygulla ist hier so sexy wie selten und dazu singt sie auch noch gar nicht mal schlecht.
Das Problem: Künstler werden ohne ihr Zutun vor den mörderischen Karren des Nationalsozialismus gespannt. Sie sind keine Mitläufer, wollen nur Anerkennung und Ruhm. Die Frage ist: wie weit geben sie dem Druck des totalitären Systems nach? Bis zur Selbstaufgabe? Bis zu einem Karriereende? Bis zur Aufgabe ihrer großen Liebe? Dies beantwortet Fassbinder im Verlauf des Films und findet am Ende eine geniale, beeindruckende Antwort.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Typisch Fassbinder!, 14. Juli 2006
Nur eine konnte sich an so ein heikles Thema wagen und das Rainer Werner Fassbinder.
Es ist woll eins der wiedersprüchliichsten Figuren des Regimes und vielleicht auch traurigsten Figuren, die Sängerin Lili Marlen. Und anhand dieser Figur, die damaligen Zustände(schlimm-schlimm) so realistisch wie möglich und dadurch auch sehr grausig, ist R.W.Fassbinder sehr woll gelungen. Und das auf einer sehr suptilen Art und Weise. Vorallem in einer Zeit, wo sich kaum jemand an so eine Thematik heranwagte.
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4 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
SEHENSWERT ! ! !, 26. April 2003
...dieser Film zeigt ganz anschaulich die Geschichte des Liedes, des Mythoses von "Lili Marleen" und den Zauber, den dieses Lied auf eine ganze Generation ausübte - auch, wenn es dabei sehr dramatisch zugeht.
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Leider fehlt der Kinotrailer, 28. Januar 2009
Also ich habe die DVD gekauft und ich muß leider feststellen, daß sich kein Trailer zu diesem Film auf der DVD befindet. Ich finde das eigentlich sehr schade, weil die Kinotrailer aus den 80ern immer sehr schön anzuschauen sind. Nun meine Frage an die Allgemeinheit: ist meine DVD eine Fehlpressung oder haben alle keinen Kinotrailer drauf?????
Zum Film muß man nichts sagen, der beste Film von Rainer Werner Faßbinder und Hanna Schygulla sowohl als Sängerin als auch als Schauspielerin ein absoluter Star.
Eine ergreifende Geschichte über eine dramatische Zeit und eine Frau, die aus Liebe ihr eigenes Leben aufs Spiel setzt und die, nachdem sie über die Greueltaten der Nazizeit Bescheid weiß ihre Karriere aufs Spiel setzt um zu helfen. Untermalt von einem Lied, daß damals den Soldaten Halt gab und diese Szenen sind besonders beeindruckend, draußen die Soldaten mitten im Krieg umgeben von brennenden Häusern und Explosionen, und im überfüllten Friedrich-Stadtpalast ein erlesenes Publikum, die einer Sängerin Blumen auf die Bühne werfen und sie umjubeln. Alleine für die Szenen gehört dieser Film zu den besten der deutschen Filmgeschichte. Absolut sehenswert, auch wenn der Kinotrailer auf der DVD fehlt.
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