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am 3. Dezember 2006
1970 las ich in der Zeitschrift Sounds, die ich als Ratgeber für Plattenkäufe benutzte, einen Bericht über einen Live-Auftritt der Dead. Die Begeisterung des Schreibers und die Bemerkung eines der Bandmitglieder, dass die Dead es damals so einzurichten versuchten, dass sie am Ende eines Trips (Owsley lässt grüßen) auf die Bühne kamen, machten mich neugierig und verleiteten mich zu einem Blindkauf von "Live Dead", den ich nie bereut habe. Die Freiheit und Weite des kollektiven Zusammenspiels sowie die "guten Vibes" sind auch heute, wenn ich die Musik mal wieder hervorkrame, immer noch faszinierend. Favorit ist die ausgedehnte psychedelische Space-Exkursion "Dark Star" mit Ihrem freien faszinierenden Klangteppichen und Klangkaskaden aber auch das ekstatische "Turn on your lovelight" rockt hin und wieder das Haus.
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am 9. Mai 2003
Grateful Dead, die improvisationslastigste unter den großen Rockbands, waren legendär für ihre Konzerte - nicht für ihre in der Mehrzahl eher schlaffen Studioalben. Diese Aufnahmen vom Frühjahr 1969 aus dem Fillmore West und dem Avalon Theatre gehören zu den inspirierendsten Liveaufnahmen, die die Gruppe offiziell herausgebracht hat: lange, fließende Kollektivimprovisationen, ein beinahe hypnotisches Zusammenspiel und eine im Rockmusikbereich bislang nicht gekannte Komplexität hoben psychedelische Rockmusik auf ein bis dahin unerreichtes Niveau. Eine absolute Sternstunde ist das hier, faszinierend, unausschöpflich, magisch.
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am 14. Mai 2003
Das Livealbum Live/Dead stammt von 1969 und versuchte, den Livesound von San Franciscos wohl außergewöhnlichster Band auf Vinyl zu bannen. Hier ist erstmals der vollständige „Dark Star"-„Saint Stephen"-„The Eleven"-Songzyklus enthalten, der eine Zeitlang das Hauptwerk der Livekonzerte der Grateful Dead war, da besonders „Dark Star", ein Song mit relativ kurzem Text, durch ausführliche instrumentelle Improvisation auch schon mal auf mehr als eine Dreiviertelstunde anwachsen konnte. Die auf dieser CD enthaltene Version ist mit 23 Minuten eine mittellange Version. Dieser Songzyklus ist auch auf der später veröffentlichten CD „Two from the Vault" enthalten, meiner Ansicht nach ist diese Version dort sogar stärker, da „Dark Star" dort deutlich kürzer und kompakter ist und auch die Übergänge atmosphärisch besser sind. Der Zyklus wirkt dadurch intensiver. Wie es für die Dead in dieser Schaffensphase charakteristisch war, sind die einzelnen Stücke stark experimentell, wenn auch nicht so effektüberladen wie die Studioalben, und erfordern deshalb schon eine gewisse Einhörungszeit. Besonders das 9 minütige „Feedback", in dem versucht wurde, allein durch Rückkopplungen eine gewisse Stimmung aufzubauen, ist doch extrem gewöhnungsbedürftig, und im Gegensatz zu vielem anderen experimentellen, das die Dead produziert haben, noch nicht einmal besonders originell, da doch viele andere Gruppen (von Hendrix bis zu The Who) auch mit Rückkopplungen experimentiert hatten.
Die Stärke des Albums sind eindeutig die von dem relativ früh verstorbenem Ron „Pigpen" McKernan gesungenen Tracks wie „Turn on your Lovelight", das mit 15 Minuten brilliert, sowie das ungeheuer intensive „Death don`t have no mercy".
Auch die Übergänge zwischen den einzelnen Stücken sind sehr interessant. Wie „Saint Stephen" gleichsam dem Chaos von „Dark Star" entsteigt ist schon unglaublich.
Auch der Übergang zwischen der fremdartigen, bizarren Stimmung von „Feedback" zu dem etwas gewollt schmalzigen „And we bid you goodnight" ist einzigartig.
Alles in allem ist „Live/Dead" schon ein gutes Livealbum, das allerdings durch die Liveveröffentlichungen der letzten Zeit ein wenig an Bedeutung verloren hat.
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Wenn man nur ein Live-Album der Band aus ihrer Frühzeit der späten 60er Jahre haben möchte, kann die Wahl aus meiner Sicht nur auf Live/Dead fallen, das zudem eines der wichtigsten Jam-Alben der Psychedelic-Era ist (neben u.a. Happy Trails,Bless It's Pointed Little Head,The Live Adventures of Mike Bloomfield & Al Kooper). Die Doppel-LP hatte ich mir 1971 von meinem arg gebeutelten Taschengeld eines Schülers gekauft. Und das, ohne wirklich zu wissen, was mich mit dem Album erwartete, da ich aus dem täglichen SWF 3-Pop Shop nur den 15-Minuten-Song "Turn On Your Lovelight" gehört hatte, der mich allerdings sofort faszinierte.

In die anderen Songs, besonders "Dark Star" into "St. Stephen" into "The Eleven" into "Lovelight" habe ich mich dann nach und nach reingehört. Wenn sich einem dann die Songs erschlossen haben, bemerkt man erst die wirkliche Magie, die von dem rund 54-minütigen Songzyklus ausgeht sowie die Fähigkeit der Band und einzelnen Musikern lückenlos zu jammen und trotzdem an irgendeiner Stelle einen Übergang in den nächsten Song zu finden.

"Dark Star", ein ruhiges Songgerüst mit einer schönen Melodie und Lyrics geht nach kurzem Anfang in einen 23-Minuten Jam über und war immer ein zentraler Punkt früher Dead-Konzerte. "St. Stephen" (6 Min.) ist weniger ein Jam, sondern hier kommt es mehr auf den Gesang und Melodie an, die beide außerordentlich gut sind.

Bei "The Eleven" (9 Min.) wird wieder laut und heavy gejammt, ist sehr Percussion betont und steigert sich von der Schnelligkeit zum Ende deutlich, bis die Gitarristen Jerry Garcia und Bob Weir plötzlich in das bekannte Grundthema von Dadrik Malone's R&B-Klassiker "Turn On Your Lovelight" übergehen. Der war immer ein Highlight für Pigpen (Ron McKernan) mit großartiger Gesangsqualität, Guitar- und Drum-Soli und beeindruckendem Schluss.

"Death Don't Have No Mercy" (10 Min.), ein Blues Song von Rev. Gary Davis, ist mehr ruhig mit guter Gitarrenarbeit und Orgel von Jerry Garcia und Tom Constanten. Auch ein Highlight des Albums.
"Feedback" (7 Min.) ist einfach das, was der Titel besagt und war für mich nie wirklich eindrucksvoll. Live im Konzert mag das aber anders rüberkommen als auf Tonträger; und es war halt die Zeit übersteuerter Gitarren und Amps. Und mit dem kurzen "And We Bid You Goodnight" haben die Dead immer ihre Konzerte beendet (es gibt allerdings auch längere Versionen davon auf anderen Alben).
Alle Titel wurden 1969 in San Francisco im Fillmore West aufgenommen, "The Eleven" und "Turn On Your Lovelight" sind aus einem Konzert im Avalon Ballrom.

Das Remaster von 2003 ist ein Digi-Pack mit eingeklebtem 15-Seiten-Heft zum Nachlesen. Als Bonus gibt es eine kurze Studio-Version von Dark Star sowie einem damaligen US-Radio Promotion Take zum Bewerben des Albums.
Meine andere CD-Erstausgabe von 1990 hatte im Booklet noch die Lyrics von "Dark Star", "St. Stephen" und "The Eleven" abgedruckt (ebenso die DoLP), die bei der Neuveröffentlichung von 2003 aber fehlen.

Es gibt auch eine sehr gute 3-CD-Box Live from Fillmore West 1969 mit weiteren Alternativ- und anderen Songs aus ihrem Four Night Run im Fillmore West vom 27. Februar bis 2. März 1969. Die Box ist ein Hardback-Book mit eingearbeitetem 72-Seiten Booklet, das wirklich hochinteressant ist.
Insgesamt ist Live/Dead für mich ein erstklassiges Live-Album der Grateful Dead, bevor sie später ihre langen Jam zugunsten deutlich kürzerer und ruhigerer Songs aufgaben.
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am 7. März 2016
...aus mehreren Gründen. Sie damals bei ihrem erscheinen meine erste Berührung mit Grateful Dead und darüber hinaus eigentlich nur aus der Forderung nach einer kommerziellen Scheibe von GD entstanden. Ist in weiten Teilen sehr "psychedelisch"!! Für Deadheads ohnehin ein muß! Beim Hören kommen einem die alten Zeiten wieder in den Sinn. Ist aber wohl nur was für Grateful-Dead-Jahrgänge.
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am 12. Juli 2010
Grateful Dead sind keine Hit-, dafür zu Recht eine Kultgruppe. Ihre Studioalben haben sich längst nicht so gut verkauft wie ihre Livealben. Live ist diese Band wirklich magisch. Die Spielfreude und die Lust am improvisieren kommt rüber und ich bedauere, sie selbst nie live gesehen zu haben. Einen Song findet man auf den meisten Dead-Alben, --"Dark Star". Hier gleich in doppelter Version und gelungen im Vergleich. Auch meine anderen Lieblingssongs wie bspw. "St. Stephen", oder "The Eleven" sind hier in Klasse Versionen vertreten. Wenn man sich auf den Sound, die Soli und Improvisationen einläßt, dann versteht man den Kultstatus der Band und wird, wie ich, zum Deadhead.
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am 18. September 2013
Ich denke, dieses Album legte den absoluten und unumstößlichen Grundstein der Livelegenden der Grateful Dead.
Lange, zum Teil einfach durch Improvisation in die Länge gestreckte Drogengeschwängerte Songs, die rockig genug sind mit zwei Drummern, aber doch eine innere Ruhe und Zufriedenheit ausstrahlen. Dass ganze noch geprägt von der endsechziger Hippiephase, kurz bevor der eine Drummer (Hart) die Band für ein paar Jahre verließ (angeblich aus Scham, da sein Vater mit Geldern der Band abgehauen ist).

Dies war mein erstes Album der Dead und beileibe nicht das letzte.
Ich liebe die Dead der sechziger nicht so sehr, aber gut genug für fünf Sterne. Alleine schon für das lange (aber nicht das längste!) Dark Star.

Klasse Teil einer Klasse Band!
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am 3. April 2011
GRATEFUL DEAD - ein Phänomen, das sich mir wohl niemals erschließen wird.
Ich erinnere mich an den Rockpalast-Gig, nach The WHO 1981, die einen fulminanten Auftritt hinlegten, und die ganze Mitgucker-Gemeinde hat gerockt.
Dann GRATEFUL DEAD. STUNDENLANG. Ich bin mehrmals dabei eingeschlafen und andere auch.
Leider gehts mir bei diesem tja...Klassiker hier auch so ähnlich. Schon dieses unendlich lange "Dark Star" mit seinem ENDLOSEN Gitarrengefrickel und Genudel find ich ungefähr so aufregend wie lauwarmes Fruchtjogurt. Erklär mir einer warum dieser lahmarschige Psychedelicbrei hier so ein Kult sein soll?!
Ich kanns einfach nicht nachvollziehen.
Na gut, immerhin hat der Rest der Stücke ETWAS mehr Struktur, ist aber immer noch weit davon entfernt mich zu begeistern.
Außer dieser Platte kenn ich nur noch die erste GD, die ich noch ganz ok finde, und dann noch diverse spätere Sachen, die dann auch noch teilweise - würg - mit Country durchsetzt sind. Schnarch hoch zehn !
Mag sein, daß ich hier ne heilige Kuh trete, aber GRATEFUL DEAD - nix für mich (außer die ganz frühen...) !
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