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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schaurig-schöner Kultgrusel aus den Hammer-Studios, 22. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Auch die Hammer-Enthusiasten - zu denen ich mich zähle - müssen feststellen, daß die Qualität der Filme, die die legendäre britische Produktionsfirma gedreht hat, durchaus Schwankungen unterworfen ist. Im Fall von "Das schwarze Reptil" darf ich aber über den Tellerrand des Hammer-Fans hinaus festhalten, daß der vorliegende Film jedem gruselgeneigten Cineasten zum Vergnügen wird.
Nein, wir wollen uns nichts vormachen: die Story selbst stellt sicherlich nicht den überraschendsten Plot der Filmgeschichte dar. Captain Spalding erbt um 1900 ein kleines Haus in einem abgelegenen Dorf Cornwalls. Die Dorfeinwohner stehen dem Neuankömmling und seiner Frau Valerie ablehnend und mißtrauisch entgegen. Spalding findet nur im Wirtshausbesitzer Tom einen Verbündeten, der ihm hilft, die mysteriösen Todesfälle, die sich im Ort ereignen und denen auch Spaldings Bruder zum Opfer gefallen ist, aufzuklären.
Überraschende Wendungen sind es also sicherlich nicht, die "Das schwarze Reptil" auszeichnen. Die Handlung ist klassisch komponiert und nimmt zielgerichtet ihren Verlauf. Was diesen Film auszeichnet und unvergeßlich macht, ist aber seine sorgsam aufgebaute Atmosphäre. Selten wurden die Elemente der gothic novel derart stilvoll filmisch festgehalten, wie in John Gillings Meisterwerk von 1966. Der Regisseur schöpft das Maximum aus den stets engen Hammer-Budgets, er legt seine Liebe zum Detail in der fast schon verschwenderisch anmutenden Ausstattung dar, die durch die farbintensiven Technicolorbilder eine besondere Betonung erfährt. Auch Besetzung und Crew können überzeugen: es zeigt sich, daß es nicht unbedingt der Hammer-Epigonen Cushing/Lee bedarf um einen Gruselfilm zum Erlebnis zu machen. Bei "Das schwarze Reptil" überzeugt vor allem der im Jahr 2000 verstorbene Michael Ripper (hier als Wirt Tom Bailey), der - zwar meistens nur in Neben- und Kleinstrollen - die meisten Hammer-Auftritte zu verzeichnen hat. Doch auch in der Besetzung von Noel William als Dr. Franklyn, Ray Barret als Captain Harry Spalding und Jaqueline Pearce als Anna Franklyn zeigt sich, daß bei Hammer dem Casting immer besondere Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Die brilliante Ausstattung durch Bernard Robinson, der die in der Nähe von London gelegenen Braystudios ins viktorianische Cornwall umwandelte, verdient besondere Aufmerksamkeit.
Mit einem sehr englisch-altmodischem Charme erweist sich die DVD-Veröffentlichung von "Das schwarze Reptil" als ein Horror-Highlight des Jahres, das uneingeschränkt empfohlen werden kann.
Im besonderen ist dabei das Anolis-Label zu loben, das neben Originalton und Kinotrailer eine weitere Folge der Hammer-Dokumentation "The World Of Hammer" als Bonus mit beisteuert.
Ein lohnenswerter Kauf für jeden Filmfreund und ein Fest für Hammer-Fans!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE REPTILE, 28. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Harry Spalding zieht mit seiner Frau in den soeben geerbten Kotten seines plötzlich verstorbenen Bruders Charles. Harrys vorrangiges Interesse ist die Aufklärung des mysteriösen Todes seines Bruders. Im Zuge seiner Ermittlungen wird ihm recht schnell klar, dass der Tod seines Bruders nur der letzte einer ganzen Reihe von Todesfällen in der kleinen Ortschaft war. Obwohl es sich bei den Opfern i.d.R. um kerngesunde Leute handelte, waren die offiziellen Todesursachen immer als "natürliche Todesursachen" deklariert - unter den stark verunsicherten Dorfbewohnern spricht man aber nur vom "schwarzen Tod". Leider treffen Harrys Ermittlungsversuche bei den Einheimischen auf wenig Gegenliebe, da man "hier keine Fremden mag". So beschränken sich seine Kontakte auf einen hilfsbereiten Kneipenwirt und die Bewohner eines nahegelegenen Landhauses. Nach einem weiteren mysteriösen Todesfall und der heimlichen Exhumierung des Bruders steht für Harry und den Wirt die tatsächliche Todesursache fest: Der Biss einer Kobra! Die Lösung kann nur bei den seltsamen Bewohnern des Landhauses liegen, einem Anthropologen, seiner Sitar spielenden Tochter und seinem indischen Diener, die sich alle drei mehr als auffällig benehmen...
Definitiv einer der besten Hammer- Produktionen, zwar nicht sehr temporeich, sehr blutig oder sehr aufwendig im Bezug auf Bauten oder die Ausstattung, aber typisch für Hammer grundsolide und mit einer Thematik und einem Monster, die ihres gleichen suchen. Gut, über das Aussehen des Monsters kann man streiten, da es aber nur selten und gezielt als Schreckeffekt eingesetzt wird, verfehlt es seine Wirkung nicht. Ich persönlich halte es für eine der gelungensten Tier-/Menschenmonster - krude und phantastisch genug, um zu faszinieren, realistisch genug, um zu überzeugen. Von der filmtechnischen Seite gibt es, wie bei allen Hammerfilmen nichts auszusetzen - gute Beleuchtung, gute Kamera und gute Darsteller. Eines der Highlights ist neben den Monsterszenen und den schwarz anlaufenden Bissopfern die "Sitar-Szene", in der sich die stark bevormundete Tochter des Anthropologen wunderbar in Rage spielt.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Triumph der Sorgfalt, 12. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Einmal mehr empfehlenswertes aus den lange schon zum Kult avancierten "Hammer"-Studios. Zwar watschelt der Film auf den ausgetretenen Pfaden des Genres, weiß aber zu jeder Minute bestens zu unterhalten. Eine stringente Handlung, hervorragendes Production-Design, glänzende Akteure sowie wohldosierte Schockmomente lassen unterm Strich kaum noch Wünsche offen, so daß für (im besten Sinne) altmodisches Gruseln gesorgt ist.
Wer jedoch Horror-Unterhaltung über die möglichst häufige Abfolge kruder Splatter-Effekte definiert, sollte dieses Produkt besser meiden und sich besser den X-ten "Scream"-Aufguß einverleiben. Man setzt hier nunmal, der Entstehungszeit angemessen, eher auf Gänsehautbildung, denn auf Ekel. In der heutigen Zeit ist solcherlei jedoch schon beinahe eine Art Wohlfühl-Oase. Zynische Metzeleien und naturalistische Tötungsszenen machen fehlende Atmosphäre eben noch lange nicht wett.
Einzig nennenswerte Schwäche ist das Skript, welches die psychologische Motivation der Figuren bisweilen etwas wirr und unlogisch erscheinen läßt.
Die Qualität der Anolis-DVD ist mal wieder über jeden Zweifel erhaben, so daß man Genre-Interessierten unterm Strich eine klare Kaufempfehlung aussprechen muß.
Da gibt es noch viel mehr zu erforschen. Wünschen wir uns noch haufenweise Veröffentlichungen dieses feinen Labels und dem lieben Ivo den gebührenden Erfolg.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kultgrusler aus den Hammer Studios, 7. Januar 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Mit "The Reptile" knüpfte Hammer an ihren grandiosen "Die
brennenden Augen von Schloß Bartimore" an,an das Motif
des weiblichen Monsters.
Wie bereits die Gorgone so ist auch die hübsche Jessica
kein verführerischer Vampir mehr.
Die schüchterne Jessica ändert nicht nur ihr Verhalten
ins animalisch-mörderische,auch rein äußerlich steht sie
nach ihrer Verwandlung für die Personifizierung der
bedrohlichen Weiblichkeit.
Psychologisch interessant ist die Beziehung Jessicas zu
ihrem Vater. In einer Szene spielt sie ein wildes indisches
Lied. Dabei schaut sie ihren Vater erotisch
provozierend an. Suggeriert sie ihm tatsächlich sinnliche
Begierde weil ihr Vater der einzige Mann ist den sie
ständig um sich hat?
Regisseur John Gilling hat geschickt eine Atmosphäre der
ständigen,lauernden Bedrohung eingefangen. Hammers
genialer Maskenbildner Roy Ashton hatte bei der Ver-
wandlung Jacqueline Pearce in das Schlangenmonster wieder
ganze Arbeit geleistet!! Selbst heute noch eindrucks-
voll muss sein Make-Up 1965 ausgesprochen schaurig
gewirkt haben.
In Amerika und England lief "Das schwarze Reptil" als
Second Feature zu "Rasputin,the mad monk" und so hatte
Hammers "Rasputin" einen würdigen Zweitfilm!
Kein Zweifel : "Rasputin,the mad monk" und "The Reptile"
war eines der besten Hammer Double Features überhaupt!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einer der besten Hammer Filme, 19. Juni 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Das schwarze Reptil zählt zu den besten Filmen, die Hammer je produziert hat. Der einzigartige Plot wird von eindrucksvoll agierenden Schauspielern (allen voran Noel Willman und Michael Ripper) in den gewohnt detailreichen, farbenfrohen und herrlich altmodischen gothic-horror Sets zum Besten gegeben. Dazu eine stimmige, wohldosiert eingesetzte und seltsam unheimliche Musikuntermalung, wenige, aber dafür gute Schockmomente im Kontrast mit der Gemütlichkeit und Behaglichkeit eines englischen Landhauses. Die Geschichte wird mit Tempo und gleichzeitig sehr spannend erzählt, das "Monster" ist lange nicht wirklich zu sehen, der Film lebt dafür von der ständig unterschwellig präsenten Gefahr. Ein klassisches Motiv also, der Einbruch des Bösen in eine äußerlich heile Welt, aber hervorragend umgesetzt. Und bisher der einzige Hammer Film geblieben, bei dessen ersten Betrachten ich mich als Jugendlicher wirklich gegruselt habe, fast schon in derselben Liga wie "Bis das Blut gefriert" von Robert Wise.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unverwechselbarer Film aus den Hammer Studios, 31. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Ich bin seit ewiger Zeit ein großer Fan der ;Hammer Filme;
und das ist unverwechselbar ein Film aus den Hammer Studios
er ist ein richtiger Kult, wenn man die Machart der Hammerfilme mag .
Man ist von den heutigen Möglichkeiten ,Filme in Szene zu setzen, sehr verwöhnt ,alles ist so Computer regiert und deshalb mag man die Einfachheit der Filme in ihrer Austattung für überholt finden um sie zu mögen, aber wenn man erst mal schaut und sich einfindet ensteht eine garantierte Spannung die bis zu letzt anhält und man möchte alle Filme sehen aus den Hammer Studios .
Außerdem ist eine willkommene Abwechslung zu allen ;perfekt; ausgetatteten Filme von Heute, und dieser Film hat Klasse eine interessante Geschichte und gute Darsteller !
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hammer- Horror at its best. Ein herrliches Schauervergnügen, 16. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Löschen Sie das Licht lieber Freund des wonnigen altmodischen Gruselvergnügens.
Ziehen Sie die Vorhänge zu, schenken Sie sich ein Glas Rotwein ein.
"Das schwarze Reptil" wartet auf Sie. Nebst allem, was Sie sich seit Kindheitstagen unter einem herrlichen Gruselfilm vorstellen.
Sämtliche Zutaten in meisterhafter Präzision sind vorhanden: Wehende Vorhänge, flackernde Kerzenleuchter, alte Schlösser, dunkle Gänge mit verstaubten Gemälden, die englische Hügellandschaft, finstere Moore, dunkle Wolkenfetzen, Kutschfahrten im Mondlicht, verschrobene englische Pubs, unheimliche Todesfälle, ein Monster mit tragischer Hintergrundgeschichte.
Hochspannung und packende Atmospäre in jedem Bild. Hier haben wir einen der besten Filme aus den legendären englischen "Hammer"-Studios vor uns.
Sieht man wie die Preise von einigen Filmen des Studios mitlerweile ansteigen heißt es schnell zugreifen.
England um die Jahrhundertwende.
Tiefschwarze Nacht, seltsame Flötenklänge begleiten einen einsamen Wanderer über die Moorlanschaft.
Das Haus des sinisteren Indienreisenden Franklyn und seiner Tochter ist sein Ziel.
Dort angekommen wird er in den dunklen Gängen von einer unsichtbaren Kreatur angegriffen.
Sein Gesicht schrecklich verfärbt mit Schaum vor dem Mund stirbt er auf den Treppenstufen.
Mit Donnerhall und typisch aufpeitschender Musik sehen wir nun den Vorspann: "The Reptile" in leuchtend gelben Lettern.
Der Bruder des so seltsam Verstorbenen, Harry Spalding wird das Anwesen seines Bruders erben und mit seiner Frau zusammen in das kleine einsame Dorf in Cornwall ziehen.
Merkwürdig unfreundlich die verschrobene Dorfbevölkerung.
Wurde der so schnell beerdigte Bruder Opfer einer Mordserie?
An verwesenden, exhumierten Leichen werden Bißpuren gefunden- der Biß eines Reptils
Harry Spalding und seine Frau werden ebenfalls bald Bekanntschaft mit Sir Franklyn und seiner Tochter Valerie machen.
Die schwarzhaarige Schönheit scheint von ihrem Vater gefangen gehalten zu werden.
Valerie hat Angst, ein finsterer dunkelhäutiger Diener ist ständig in ihrer Nähe.
Eines Abends bittet sie Harry Spalding um Hilfe.
Ein indischer Schlangenkult droht alle ins Verderben zu stürzen.
Durch die versierte, sorgfältige Inszenierung hat "Das schwarze Reptil" bis heute nichts von seinem Schrecken verloren.
Mögen Masken -und Spezialeffekte natürlich heute besser sein, so ist dieser Film der Beweis, daß dieses im Endeffekt nur zweitrangig ist, wenn gekonnt, pointiert und packend hier das Gruseln gelehrt wird.
Fazit: Ein Film, der einfach nur perfekt ist, zum immer wieder genießen.
Eine phantastische, schwarzromantische Gruselperle.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der Schlangenmensch...., 4. Mai 2012
Von 
Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
"Das schwarze Reptil" ist eine Horrorproduktion aus dem Hause Hammer, die im gleichen Jahr wie "Nächte des Grauens" (Plaque of the Zombies) entstand und sogar weite Teile des Casts identisch sind. Kein Wunder - aus Kosten- und Zeitgründen entschloss man sich beide Filme das gleiche Set zu verwenden, nur durfte das keiner merken. Regisseur John Gilling war bekannt dafür, dass er intensiv mit dem Art-Department zusammenarbeitete und es dadurch gelang, die Sets erfolgreich umzudekorieren.
Nachdem sein Bruder auf mysteriöse Weise ums Leben kam - der Todesschein lautet auf "Herzschwäche" obwohl der Mann kerngesund war - haben sich George Spalding (Ray Barrett) und seine hübsche Frau Valerie (Jennifer Daniel) entschieden, in das kleine, hübsche Häuschen des toten Bruders auf dem Lande zu ziehen, dass im beschaulichen Cornwall liegt.
Wie üblich bei Hammer spielt die Geschichte im Viktorianischen Zeitalter.
Natürlich finden sich dort Fremden misstrauisch gesinnte, abergläubische Bauern und gleich der erste Wirtshausbesuch lässt diesen Hauch von Geheimnis erkennen. Der Wirt heisst Tom (Michael Ripper) und scheint der einzige freundliche Mensch des Ortes zu sein, dieser redet aber auch vom "Schwarzen Tod" der hier umgeht und wohl auch Spaldings Bruder getötet hat. Denn es gab schon vorher diese plötzlichen Todesfälle, bei denen die Opfer Schaum vor dem Mund hatten und dunkle Gesichtsverfärbungen.
Auch der verschrobene Einsiedler des Ortes, der Spinnpeter (John Laurie) wettert gegen diese unheimlichen Phänomene und sieht das Böse, dass diesen einst friedlichen Landstrich heimgesucht hat.
Auch von den unmittelbaren Nachbarn werden die Spaldings schroff und abweisend aufgenommen.
Dr. Franklyn (Noel Willman), eine mysteriöser und seltsamer Aristokrat führt ein extrem strenges Regiment über seine Tochter Anna (Jacqueline Pearce), die bereits eine junge erwachsene Frau ist.
Noch mysteriöser erscheint der indische Diener (Marne Maitland), der mehr als nur Bediensteter im Hause sein muss.
Die Spaldings werden von der freundlichen Anna zum Abendessen eingeladen, dort setzt sich ein seltsames Schauspiel fort. Während die musikalisch begabte Anna auf der Sitar ein extrem meditatives Stück spielt, bekommt der Hausherr einen Wutanfall und zertrümmert das Instrument...
Was auch gleichzeitig meine Lieblingsszene des Films ist. "Das schwarze Reptil" ist zwar nicht ganz so groß wie "Nächte des Grauens" - trotzdem ist der wunderbar bebilderte Film um eine Schlangenfrau ein Highlight des legedären Studios.
Auch die Ausstattung ist wieder mal grandios gelungen, einem wohligen Filmhorrorabend steht nichts im Wege. Auch die Figuren sind gut gezeichnet, vor allem der seltsame Dr. Franklyn lässt seine innere Zerissenheit und seinen Zwiespalt erkennen.
Auch Katzenliebhaber dürfen aufatmen: Die kleine schwarze Kittie wird natürlich überleben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen THE REPTILE, 28. August 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Harry Spalding zieht mit seiner Frau in den soeben geerbten Kotten seines plötzlich verstorbenen Bruders Charles. Harrys vorrangiges Interesse ist die Aufklärung des mysteriösen Todes seines Bruders. Im Zuge seiner Ermittlungen wird ihm recht schnell klar, dass der Tod seines Bruders nur der letzte einer ganzen Reihe von Todesfällen in der kleinen Ortschaft war. Obwohl es sich bei den Opfern i.d.R. um kerngesunde Leute handelte, waren die offiziellen Todesursachen immer als "natürliche Todesursachen" deklariert - unter den stark verunsicherten Dorfbewohnern spricht man aber nur vom "schwarzen Tod". Leider treffen Harrys Ermittlungsversuche bei den Einheimischen auf wenig Gegenliebe, da man "hier keine Fremden mag". So beschränken sich seine Kontakte auf einen hilfsbereiten Kneipenwirt und die Bewohner eines nahegelegenen Landhauses. Nach einem weiteren mysteriösen Todesfall und der heimlichen Exhumierung des Bruders steht für Harry und den Wirt die tatsächliche Todesursache fest: Der Biss einer Kobra! Die Lösung kann nur bei den seltsamen Bewohnern des Landhauses liegen, einem Anthropologen, seiner Sitar spielenden Tochter und seinem indischen Diener, die sich alle drei mehr als auffällig benehmen...
Definitiv einer der besten Hammer- Produktionen, zwar nicht sehr temporeich, sehr blutig oder sehr aufwendig im Bezug auf Bauten oder die Ausstattung, aber typisch für Hammer grundsolide und mit einer Thematik und einem Monster, die ihres gleichen suchen. Gut, über das Aussehen des Monsters kann man streiten, da es aber nur selten und gezielt als Schreckeffekt eingesetzt wird, verfehlt es seine Wirkung nicht. Ich persönlich halte es für eine der gelungensten Tier-/Menschenmonster - krude und phantastisch genug, um zu faszinieren, realistisch genug, um zu überzeugen. Von der filmtechnischen Seite gibt es, wie bei allen Hammerfilmen nichts auszusetzen - gute Beleuchtung, gute Kamera und gute Darsteller. Eines der Highlights ist neben den Monsterszenen und den schwarz anlaufenden Bissopfern die "Sitar-Szene", in der sich die stark bevormundete Tochter des Anthropologen wunderbar in Rage spielt.
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5.0 von 5 Sternen Spannend und atmosphärisch, 1. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Reptil (DVD)
Dieser Film ist eindeutig einer der wenigen, wirklich ausnahmslos gelungenen Klassiker, die „Hammer Studios" auf den Markt brachte. Spätere Filme konnten mich kaum überzeugen, wirken hölzern und steif, sind bestenfalls unterhaltsam aber nie wirklich unheimlich.
„Das schwarze Reptil" ist weitaus professioneller: Die düstere Atmosphäre eines kleinen englischen Dorfes, dass von einer Mordserie heimgesucht wird, ist perfekt eingefangen worden, eingestreute indische Mythologie und
Folklore sorgt für Stimmung. Die Kostüme, die man in anderen Hammer-Produktionen als antiquiert belächelt hat, wirken zum ersten Mal glaubhaft. Endlich wird uns hier auch einmal ein Drehbuch geboten, das den
Zuschauer wirklich fordert, und ihm Überraschungen und unvorhergesehen Wendungen liefert, sogar die Schockmomente funktionieren.
Ein kleiner Abstrich ist den „Spezialeffekten" anzulasten, denn wenn der Film einen anderen Titel hätte, könnte man die mysteriöse Kreatur auch als ein anderes Tier verkaufen, aber da man sie ohnehin erst sehr spät zu Gesicht bekommt, tut es dem ganzen Film keinen Abbruch- von Hammer hat man ohnehin schon schlimmeres gesehen.
„Das schwarze Reptil" ist spannend, atmosphärisch und streckenweise unheimlich, in jedem Fall aber bis zum Schluss interessant. Wenn Sie noch keinen Hammer-Film gesehen haben und überlegen, welchen Sie kaufen sollen- dieser Film ist sein Geld absolut wert.
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Das schwarze Reptil
Das schwarze Reptil von John Gilling (DVD - 2003)
EUR 11,49
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