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am 12. Juli 2000
Das zweite Yes-Album »Time And A Word« fliegt davon weiter, wo der Vorgänger »Yes« gelandet ist. Die Wurzel ist Jazz, aber das Rockelement wächst heran und überschattet auf dieses Album in gewisser Weise den Jazz.
Der einzig übriggeblieben Jazzsong ist »Then«, der wie die Eröffnungsnummer »No Opportunity Necessary, No Experience Needed« die ersten Berührungen mit der progressieven Stil, der später das Kennzeichen von Yes wurde, zeigt. Ein Song wie »Sweet Dreams« ist viel mehr geradeaus.
Noch heute gilt der Titelsong als ein Yes-Klassiker.
Ganz klar ein interessantes Album aus dem Grenzgebiet zwischen Jazz und Rock, sich auf dem Sprung ins Progressive vorbereitend.
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am 27. Februar 2012
Zweites Studio-Album der Band im Flower-Power-Line-Up "Jon Anderson", "Peter Banks", "Tony Kaye", "Chris Squire" und "Bill Bruford" von 1970 das es wahrlich in sich hat. Da zu diesem Zeitpunkt viele Rockbands begannen mit Orchestern zusammenzuarbeiten, entschloß sich die Band diesen Trend zu folgen und das neue Album zusammen mit Streichern des Royal College of Music und einigen Bläsern aufzunehmen. Mit dem Ergebnis des Album-Openers "No opportunity necessary, no experience needed", ein Richie Havens-Cover und Yes-Klassiker und mein Lieblingslied der Scheibe. Wahnsinnssound getragen von der rockigen Hammond-Orgel Tony Kayes, die an Jon Lords Keyboard-Sound erinnert, unterstützt von den hammermäßigen Bassläufen von Chris Squire und Peter Banks und Bill Bruford, die sich die Seele aus dem Leib spielen. Nächstes schräg progressives und klassisch/psychodelisch angehauchtes Highlight dann "Then", dass in die selbe Kerbe wie sein Vorgänger schlägt. Die experimentelle Sympiose der klassischen Streicher mit der Rockmusik findet dann die nächsten Höhepunkte im Stephen Stills-Cover "Everydays", zu Beginn ein sanftes Balladen-Stück, dass sich ab dem Mittelteil in einen wahren Musikrausch der Instrumente steigert, um wieder ganz sanft zu enden und im hitverdächtigen Yes-Klassiker "Time and a word", der mit Abstand kommerzigsten Nummer der Scheibe. Aus heutiger Sicht ein absolter Rock-Klassiker der Band, der sie auf ihrem Weg zum progressiven Rock noch viel rauher und experimentierfreudiger zeigt, und der in Verbindung mit dem Orchester ihr künstlerisches Spektrum genial ausweitete.
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am 15. Mai 2006
Dieses Album hat etwas ganz Faszinierendes für mich an sich. Es sind die zickzackartigen Orgelpassagen beinahe nach alter Genesis-Manier, oder die Zwischeneinlagen und musikalischen Übergänge, die es ausmachen - z. B. bei "No Opportunity Necessary..." ziemlich in der Mitte des Songs, wo dann beim zweiten Durchgang Streicher hinzu kommen. Dann das herrliche, leicht psychedelische "Then" - ein kleines Meisterwerk für sich. Die jazzartigen Hammondorgel-Passagen wirken hier beinahe wie bei Helge Schneider Filmen (z. B. "Jazzclub"), und sind kaum zu toppen. Die folgenden Übergänge in orchestrale Streicher, begleitet von Progressive-Rock-lastigen Schlagzeugtrommeln beeindrucken jedesmal aufs Neue, und lassen mich einfach nicht ruhig auf dem Stuhl sitzen! Diese Musik hat einfach was heftig Experimentierfreudiges, das merke ich immer wieder. Dann "Everydays", ein eher schnulzig angehauchtes Stück, weniger auffällig. Es kommt wesentlich besser rüber als Bonustrack auf dem "Yes"-Debütalbum von 1969. Dort auch ohne Streicher. Jedoch "Sweet Dreams" wieder, das von den guten Bassläufen und Orgelakkorden lebt, ebenso von der charismatischen Stimme Andersons, ist ein Genuss. Der Typ hat schon irgendwie was Kindliches an sich, finde ich. Was ja an sich was Faszinierendes und ungeheuer Charismatisches ist! Diese Leichtigkeit in der Stimme, die da mitschwingt, beeindruckt. Ich finde nicht, dass das Werk "Time and A Word" kaputtproduziert wäre, oder durch Streicher zunichte gemacht, wie mein Vorrezensent meint. Lediglich an einigen wenigen Stellen nervt es etwas, und ist vielleicht etwas "des Guten zu viel". Deshalb auch nur vier Sterne statt fünf. "The Prophet" sprüht nur so von Lebendigkeit und jugendlicher Leichtigkeit. "Clear Days" fasziniert wiederum durch Andersons weiche Stimme und die Verse. Die Streicher wirken etwas verträumt, dazwischen kurze Klaviereinlagen. "Astral Traveller" ist eins der besten Stücke des Albums, wieder ein Progrock-Fetzer mit klasse Orgelsoli und Trommeleinlagen. Die Orgelteppiche in der Mitte, ähnlich wie bei Genesis in den Siebzigern, sind einfach gigantisch (erinnert mich irgendwie an "The Knife" vom Genesis "Trespass"-Album von 1970). Dann arbeitet sich die klasse E-Gitarre dazu heran, und weiter geht's mit dem Hauptthema, wieder Trommler... toll. "Time And A Word", der Titelsong des Albums, ist für mich im Refrain besonders beeindruckend, weil emotional berührend. Anderson ist in seinem Element, und der Text wirkt sogar sehr ehrlich und gerade aktuell für ihn. Wenn nun mal die Zeit reif ist für den Durchbruch und die Liebe, dann ist es so! :-) Von den Bonustracks gefällt mir "Dear Father" nicht so gut wie auf dem Debutalbum "Yes", wo es besser, weil rauher und runder rüber kommt. "No Opportunity" ist bereits gelungen gespielt, der Original-Mix ist nicht grundlegend anders, finde ich. Nur wer genau hinhört, wird hier einen Unterschied feststellen. Ja okay, beim Zwischenteil, wie oben beschrieben. "Sweet Dreams" wirkt im Original-Mix etwas schneller als die andere Version, und etwas höher von der Stimmlage her. Wo doch Anderson eigentlich schon hoch genug singt... :-) Und schließlich "The Prophet" als Single-Version, eine kleine Bereicherung durch veränderte Streicher-Begleitung. Die andere gefällt mir jedoch besser. Insgesamt ein echt gutes Werk von den Herren Squire, Anderson, Bruford, Kaye, Banks. Hut ab! Getoppt wird die Dynamik einiger Songs, wie z. B. "Everydays" oder "Dear Father", wie gesagt, nur noch vom Debutalbum "Yes". Dieses hier ist beinahe uneingeschränkt zu empfehlen - bis auf kleine Schwächen, wie an einigen Stellen die Streicher zu viel. Wie gesagt. Ansonsten - anhören und genießen!
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am 27. Juli 2002
Mich interessieren die frühen YES sehr und deswegen besitze ich auch nur die frühen Alben, also von "YES" angefangen bis "YESSONGS". Neben "YESSONGS" gehört dieses Album zu meinen Favoriten. Es hat noch sehr die Wuzeln im Jazz, ist aber schon etwas rockig angehaucht, was man bei Songs wie "Sweet Dreams" deutlich merkt. Am besten ist jedoch der Jon Anderson Song "Clear Days", mit seinem ruhigen Piano und Streicher - Einlagen. Wer sich für die frühen YES interessiert sollte diese Album sich auf jeden Fall zulegen.
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am 3. August 2004
Auf „Time And A Word" fügte der Produzent ohne Einwilligung der Band Orchester-Parts hinzu, die meistens gar nicht passen und die kompositorisch durchaus gelungenen Stücke somit zunichte machen. Die Ausnahme dabei bildet noch der Opener, eine Coverversion von Richie Havens, wo der Einsatz des Orchesters durchaus Sinn macht. (Nicht, dass ich was gegen Einsatz vom Orchesters, aber wenn es völlig zusammenhanglos hinzugefügt wird, dann geht einfach die Originalität der Musik verlorern.) „Everydays" ist ebenfalls ein guter Titel, allerdings empfehle ich die Single-Version auf der 2003 erschienenen Expanded&Remastered-Edition des Yes-Debüts. Denn ohne Streicher kommt dieses Stück zehn mal besser rüber. Ein ebenfalls schönes Stück ist „Time And A Word", allerdings empfehle ich hier die Live-Version auf der „Keys To Ascension 2", weil Rick Wakeman den Song dort mit seinen Klaviereinlagen erst zu etwas besonderem macht. Bei „The Prophet" und „Astral Traveller" kommt schon der künftige Yes-Stil zu Tage. Diese beiden Titel sind komplexer als der Rest.

Fazit: Ein Album, welches durch die Streicher zunichte gemacht wurde. Ich sag es noch mal: Ich mag klassische Orchester wirklich, wie zum Beispiel beim Alan Parsons Project. Dort ist der Einsatz des Orchesters nämlich ins Konzept eingefügt und nicht wie bei diesem Album einfach nur zusammenhanglos hinzugefügt. Somit ist „Time And A Word" für mich das schwächste der Yes-Alben aus den 70ern.
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am 4. Juli 2013
Natürlich klingt es immer noch wie das erste Album, aber einen leichten Wandel merkt man den Album schon hier und da an.
Eventuell einen Tick besser als das Debüt und ein kleinerer Wiedererkennungswert mehr für nachfolgende (Gross)Taten.

Für Komplettissten auf jedenfall was zum Reinhören.
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am 1. Dezember 1999
Yes, die später mit den wegweisenden Artrockalben "Fragile", "Close to the Edge" und "Tales from Topographic Oceans" Musikgeschichte schrieben, geben sich auf diesem zweiten Album noch pop- und rocklastiger, mit der Musik, die sie im Londoner Club "Marquee" berühmt machte: Vier bis fünf Minuten lange Stücke, zwar schon mit recht guten Gitarren, aber noch wesentlich gesangslastiger: Später war Jon Andersons Stimme nur eins von vielen Merkmalen der Gruppe, hier steht sie noch stark im Mittelpunkt, was aber durchaus nichts Schlechtes ist. Die Stücke sind durchweg recht schön, besonders das Titelstück ist ja auch in späteren Konzerten immer noch gespielt worden. Als Rock- und Popalbum sicher nur eins unter vielen, ist es für Yes-Fans auch als Entwicklungsmarke spannend zu hören. Lohnt sich durchaus! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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