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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Minimal- Prinzip
Jack und Meg White sind die "White Stripes".
Meg spielt Schlagzeug, Jack bearbeitet die Gitarre und singt. Da fragt sich der geneigte Leser: Wo ist der Bass? Wo ist die zweite Rhythmusgitarre? Die Antwort darauf: Gibt es nicht und braucht es auch nicht! Die beiden angeblichen Geschwister zeigen, wie man minimalen musikalischen Aufwand zur Kunstform erhebt...
Veröffentlicht am 29. Juni 2003 von Amazon Kunde

versus
9 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nett, aber keineswegs genial
Also schlecht ist dieses Album nicht, es hat viele eingängige und leichte Pop-Rock'n-Roll-Songs, die leicht ins Ohr gehen, ganz vorweg 7 Nation Army. Auch is der Gesang nicht übel und die Texte sind halt Back-to-Roots. Was mich aber stört: Es wird ganz schnell ganz langweilig. Die meisten Lieder bestehen aus einem einzigen Riff, was die ganze Zeit...
Am 7. Dezember 2003 veröffentlicht


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Minimal- Prinzip, 29. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Jack und Meg White sind die "White Stripes".
Meg spielt Schlagzeug, Jack bearbeitet die Gitarre und singt. Da fragt sich der geneigte Leser: Wo ist der Bass? Wo ist die zweite Rhythmusgitarre? Die Antwort darauf: Gibt es nicht und braucht es auch nicht! Die beiden angeblichen Geschwister zeigen, wie man minimalen musikalischen Aufwand zur Kunstform erhebt. Und zu dem ganzen singt Jack White in euphorischer Extase wie weiland Robert Plant bei Led Zeppelin.
Überhaupt- die musikalischen Referenzen und Vorbilder der White Stripes sind allgegenwärtig: das geht von den frühen Leds zu Cheap Trick, und auch Burt Bacharach (dessen "I just don't know what to do with myself" auf der Platte gecovert wird) und Sonic Youth schauen mal vorbei. Eine wilde Mischung also, der es jedoch nicht an Eigenständigkeit fehlt. Und so haben die Geschwister White eine ganz große Platte des Jahres 2003 gemacht.
Textlich stehen die Stripes an der Grenze zwischen Kitsch und Kunst. Abstrakte Wortschnipsel werden mit Wortneuschöpfungen kombiniert, dann aber geht es auch oft um das klassische Thema (=Liebe)und um Obsession.
Alles in allem eine Platte für Leute, denen bewusste Künstlichkeit und Selbstinszenierung von Musik und Kunst kein Dorn im Auge sind. Und denen der Bass nicht fehlt...
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52 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lo-Fi Schizophrenie auf hohem Niveau, 5. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
4,5 / 5
Schziophrenie soweit das Auge (und das Ohr) reicht: Die White Stripes machen im Lo-Budget Format Schrammel-Rock-Blues, sind auf MTV und VIVA dauerpräsent und steigen mit "Elephant", ihrem mitttlerweile schon viertem Album auf Platz Eins in die britischen Charts ein. Das Video zur ersten Single dürfe ungefährt genausoviel gekostet haben wie die Produktion des Albums. Sie weigern sich konsequent, Bassspuren auf ihre Aben zu lassen und trotzdem wird "Seven Nation Army", die erste Single, von einer Bass-Melodie getragen, die Jack White auf seiner Gitarre imitiert hat. Mann und Frau. Rot und Weiss. Geschwister oder Ehepaar ?
Es hört sich zugegebenermassen wie Anekdoten aus dem Irrenhaus für Musiker an, was das zur Zeit wohl populärste Duo in der Rock-Szene veranstaltet. Die Kompromisslosigkeit ist eines ihrer Markenzeichen,
"There's no Home for you here, don't go away" singt Jack White mit nasaler Stimme und einer Hingebung, die allerdings offenlässt, ob er den Tränen nahe ist, oder sich gerade ins Fäustchen lacht über den Coup, den seine Band gelandet hat. Verwirrung auf allen Ebenen.
Die Musik in sich ist homogen, keine Frage: Ein paar, musikalisch alles andere als melodisch oder pop-artig klingende, Akkorde und ein kurzes Gitarrensolo genügen meist um zusammen mit Megs Drumparts und den Vocals einen Song zu bilden. Vor allem: Das ganze hat Charme. Viel davon.
Und es funktioniert: Nachdem die Platte nach der Single (die als Opener fungiert - irgendwie logisch) etwas in Bedeutungslosigkeit abzurutschen droht, wird das es ab Track Nummero Fünf, namentlich "In the cold, cold night", einer von Meg gesungenen Ballade, schwer den eigenen Ohren zu trauen: Songs wie man sie sich als Musikfan erträumt berühren plötzlich das Ohr um kurz darauf wieder Platz zu machen für ein paarr schiefe Akkordfetzen. Jack White schüttelt mitreissende Melodien reihenweise aus seinem Ärmel bzw. seiner Gitarre. Mehr benötigt er selten - warum auch ?
Auch wenn dieses Album eigentlich ein ständiges Auf- und Ab zwischen Begeisterung und Verwirrung für den Zuhörer darstellt, kann man sich der speziellen Magie schwer entziehen: Die experimentelleren Tracks haben da sowas, ja, sowas eigenes, was schwer zu beschreiben ist, und die restlichen sind so oder so grosse Songs, denen man gar nicht entkommen will.
Die White Stripes kommen mit "Elephant" nicht an die Spitze von irgendeiner Szene, sondern schlicht irgendwohin, in ein musikalisches Niemandsland, in das ausser ihnen vielleicht in Zukunft einmal die Moldy Peaches kommen werden und wo Sonic Youth vor ein paar Jahren mal vorbeigekommen sind, um kurz zu rasten und dann weiterzuziehen. Gerade dieses schwer kategorisierbare kann begeistern, wenn man von der alltäglichen Musik genervt ist. Wie konnte man diese Band jemals in einen Topf mit den ganzen "The"-Bands werfen ?
"I'm not a genius, but maybe you remember this" spekuliert Jack White in seinen Vocals und fasst sein neues Baby damit treffender zusammen als es Heerscharen von Musikjournalisten vermögen.
Musik mit Gefühl. Musik, die die Lethargie beendet, die man empfindet, wenn man zuviel Musik kennt. Musik, die man fühlt. Starke Platte.
Highlights: It's true, that we love one Another / Seven Nation Army / In the Cold, Cold Night
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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein großes Dankeschön an die Geschwister White !!, 1. Juli 2003
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Ich muß leider gestehen das ich erst mit dem Album "White Blood Cells" das erste mal von den weißen Streifen erfahren haben. Daraufhin habe ich mir aber auch sofort die beiden ersten Werke zugelegt. Schon mit diesem dritten Album hat mich das Geschwisterpaar White fasziniert. Es ist irgendwie erstaunlich, wie die beiden mit einfachsten Mitteln das Maximale rausholen. Jetzt mit "Elephant" haben die "White Stripes" ein Album präsentiert das seinesgleichen sucht. War der Vorgänger schon wirklich allererste Sahne, so muß ich doch zugeben das "Elephant" noch um einiges besser ist. Mit Ihrer Mischung aus Rock`n Roll, Blues, Punk und Alternative haben die Geschwister White aus Detroit den Zahn der Zeit getroffen. Sicher merkt der Experte (dazu zähle ich mich mal nicht) kleinere Fehler bei Gesang oder auch Musik, aber das ist sowas von egal, den das Album macht einfach nur Laune und Lust auf mehr. Als ich das erste mal auf MTV "Seven Nation Army" hörte war ich fasziniert vom wirklich geilen Bass dieses Titels. Jetzt mußte ich erfahren das bei dem Song lt. Jack White gar kein Bass, sondern eine Gitarre mit einem Effektgerät verwendet wurde. In Zeiten von hirnloser Unterhaltung wie DSDS (zum Glück hat sich wenigstens Modern Talking aufgelöst), ist es wohltutend wenn es Alben wie dieses oder auch die aktuellen Sachen von Metallica und den Strokes gibt. Selten habe ich in den letzten Jahren ein Album gehört das so kompakt daherkommt wie "Elephant" von den White Stripes. Sicher gibt es auch etwas schwächere Titel auf der Scheibe, aber keinen einzigen Track der richtig abfällt. Ab Track 8 finde ich geht sowieso nur noch die Post ab. Dafür gibt es neben der ersten Single "Seven Nation Army" jede Menge Highlights wie z.B. "I just don'`t know what to do with myself", "Cold, cold Night", "The Air near my fingers", u.a. Ein Album das bei mir derzeit täglich rauf und runter läuft, den man kann einfach nicht genug bekommen von "Elephant" von den "White Stripes".
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17 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen I'm going to Wichita..., 21. September 2003
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Enttäuscht war ich nach dem ersten Anhören. Nachdem ich durch den SPIEGEL vor wenigen Monaten auf The White Stripes aufmerksam wurde (wann lobt dieses Blatt schonmal eine zeitgenössische Band?), fand ich "I just don't know what to do with myself" im Netz. Die klagende, wimmernde Stimme von Jack sowie die heulende Gitarre überzeugten mich, das Album zu kaufen.
Mir war es zu kompliziert und zugleich zu einfach. Das Album machte keinen Sinn. Tage später war ich dazu verdammt, das Album im Auto anzuhören, weil meine Antenne abgebrochen war.
Ich wurde bekehrt! Seven Nation Army mit dem imitierten Basslauf ist ein Ohrwurm, wie es vielleicht mit Queens Under Pressure oder Another One Bites the Dust zu vergleichen ist.
gleich danach folgt der "Bruder" von Let's Build a Home namens "Black Math". Hier wird gerockt. Titel 3 ist das etwas nervige "There's no home for you here"; der einzige Titel, dem ich feindselig gegenüber stehe.
Mit "I just don't know..." wird die ruhige Phase des Albums eingeläutet. Ein wunderbar aktuelles Cover des Songs. "In the Cold, Cold Night" lässt Meg zum ersten Mal die Lead Vocals singen, wahrlich keine schlechte Idee.
Titel 6 und 7 sind der krönende Abschluss der Schmuse-Session und es bereitet auf die Bluesrock Stücke "Ball And Biscuit" und "Hardest Button to Button" vor. (Letzteres sollte man im Netz suchen. Eine geniale Live Performance bei Conan O'Brian).
"Little Acorns" gibt uns den Rock wieder mit philosophischem Gedankengut: "Straighten your curls, well your problems hide in your curls"
Titel 11 behält die rockige Stimmung um etwas gelassener an "The Air near my Fingers" ranzugehen.
"Girl, You have no faith in Medicine" rockt dann wieder und Jack schreit sich die Lunge aus dem Hals und brilliert mit herrlich arroganter Stimme.
Abschließend gibt es einen süffisant anmutenden Country-esquen Song namens "Well it's true that we love one another" mit der britischen Miss Holly Golightly.
Ein MUß für alle Rocker und BLues/ Blues-Rock Fans. Es gibt sie noch, die Menschen, die echte Musik hinkriegen.
Danke Jack und Meg!
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22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Sensation des Jahres !, 17. Juli 2003
Von 
Thomas Hammerer (Krumbach/Vorarlberg/Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Mensch, ist diese CD cool ! Einfach Weltklasse ! Einfach genial ! Ich breche fast ab ! So stelle ich mir mein Leben im Traum vor :
Zusammen mit einem Girl auf der Bühne zu stehn : Sie spielt Schlagzeug, ich steuere ein paar geile Riffs dazu und das Stadion rockt !
Aber nun mal ernst : The white stripes sind ganz was besonderes. Sie machen eine Platte zu zweit. Meg White spielt auf irgend einem schäbingen Drumkit ein paar Rhytmen, Jack White schrammelt dazu volle Pulle auf 'ner Gitarre herum und singt ein bischen. Minimal Instrumentalisiert, echt kein Bass und trotzdem rockt das Ding wie die Sau ! Mir ist schleierhaft wie man das zu zweit schaffen kann !
Die CD hat zum einen wirklich geniale Kompositionen, die so eingängig sind, das man schon beim 2. mal mitsingen kann. Da gibt es z.B. einige Songs mit Beatles Akkorden, wie "There's no home for you here", "I want to the boy" oder "The air near my fingers". Da gibt es die reine Akustik - Nummer wie "You've got her in your pocket", und die verschiedensten Rocker : "Hypnotize" mit richtigem 8/16 Rock'n'roll Rhytmus, "The hardest Button to button" oder "Ball and biscuit", der perfekte Bluesrocker.
"Girl you have no medicine" : Einer der besten Rock'n'roll Songs aller Zeiten !! "I just don't know what to do with myself" : Anhören !!! Sensationell !
Zum anderen sind die Songs vom Arrangement her einmalig. Immer kommt irgendwas, was die Songs zu einem Erlebnis macht und überrascht : Sei es da mal eine Hammond Orgel, man ein Piano, mal irgenwelche Percussion Elemente, dann wieder die Akustik - Gitarre oder Jack White spricht den Text ausnahmsweise mal. Das ist es, was die CD hervorhebt aus dem, was es an Gitarrenbands zur Zeit gibt.
Besonders ist der Song "In the cold cold night", denn da singt mal Meg White. Deshalb kann sie in dem Stück auch keine Drums spielen. Zwar braucht es einen ganzen Eimer Hall, damit es nach überhaupt was klingt, aber trotdem macht sie ihre Sache gut. Vermutlich spielt sie den Bass an der Hammond - Orgel.
Ganze zwei Wochen haben die White Stripes gebraucht, um dieses Werk aus dem Ärmel zu schütteln. Da haben sie wohl alle Energie reingesteckt, um zu zweit derart ein Monster von einer Platte zu machen. Jedenfalls bin ich gespannt darauf, was von denen in der Zukunft noch kommen wird.
Eines ist mir Schleierhaft : Wie funktionieren the White Stripes Live ???
Diese CD muss man kaufen !!!!!!!!!!!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele Perlen!, 27. August 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Natürlich weiss man etwa, was einen bei den White Stripes erwartet. Trotzdem bietet auch "Elephant" viele Perlen: charmante Melodien, laut-leise Gegensätze und eine ausgereifte Songstruktur machen auch ihr 4. Album zu einem grossen Werk mit minimalen Mitteln. Da hört man auch über den einen oder anderen Hänger (v. allem in der 2. Hälfte der CD) durchaus hinweg.
Die guten Lieder auf "Elephant" sind eben so gut, dass die (wenigen) schwächeren bald vergessen sind.
Einer meiner Lieblingstitel: "Cold, cold night" gesungen von Meg mit glasklarer Stimme.
Fazit: Ein hörenswertes Album, dessen Tiefe sich mit jedem Hören mehr erschliesst.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der größte Elefant aller Zeiten, 4. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Die White Stripes sind - man kann es nicht anders sagen - genial. Mischen ihren eigenen Sound aus Zutaten, die schon längst bekannt sind, haben nicht nur in der Musik, sondern auch im Auftreten ihr eigenes Konzept. Sie sind nur zu zweit. Und schreiben Songs, die grooven wie Hölle. Ergo: Sie sind eine angenehme Abwechslung zu allen anderen "The-Bands".
Dass "Seven Nation Army" an mehreren Orten zum Song des Jahres gewählt wurde, ist nur ein Beweis dafür, dass die Stripes es einfach drauf haben. 13 weitere befinden sich auf dieser Platte. Da wäre zum Beispiel das Burt-Bacharach-Cover "I Just Don't Know What To Do With Myself". Oder das 7-minütige "Ball And Biscuit", was durch den Wechsel zwischen Laut und Leise nie langweilig wird. Oder der von Meg White gesungene Ohrwurm "In The Cold, Cold Night". Oder das einfach nur geile "The Air Near My Fingers". Und nicht zu vergessen: der schöne Schlusstrack "Well It's True That We Love Another".
Da verkommt es fast zur Nebensache, dass mit "There's No Home For You Here" ein eher dreister "Dead Leaves And The Dirty Ground"-Klon auf die Platte gekommen ist. Und wenn mit "You've Got Her In Your Pocket" schon der dritte ruhige Track antanzt, fragt man sich kurzzeitig, wo eigentlich die ganzen Bratzgitarren hin sind.
"Elephant" ist mit Sicherheit eine der besten Platten des Jahres 2003 und wer schon die Singles gut fand, dem sei das Album hiermit wärmstens empfohlen.
Highlights: Seven Nation Army; I Just Don't Know What To Do With Myself; In The Cold, Cold Night; Ball And Biscuit; The Air Near My Fingers
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Dreh auf! - Start durch!, 1. Mai 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
The White Stripes, Elephant; was Sie auch immer über die Entstehung dieser Scheibe zu wissen glauben, ist irrelevant. Sie rockt wie die Sau. 14 Lieder, unter denen drei Baladen für kurze Erholung sorgen, von denen wiederum "You've Got Her In Your Pocket" die schönste ist und meiner Meinung nach wirklich eins der Highlights. Die restlichen 11 Songs schwanken zwischen schnellen Stücken (Black Math), die an eine andere "The"-Band errinern, nämlich an die Hives, und sogar einem Stück, dass verdammt nach Nirvana klingt und ein echter Hammer ist (Little Acorns). Die Single ist hinlänglich bekannt. Die spitzenmäßige Cover-Version von "I don't know what to do with myself" fällt ebenfalls positiv ins Gewicht. Zu erwähnen wäre noch das Herz der Platte, das sieben Minuten lange "Ball and Biskuit", dessen lässige Melodie ein ums andere Mal durch ein schneidendes, quitschendes Solo zerrissen wird. Füller gibt es keine. Mit minimalsten Mitteln schreibt Jack White Songs, die ganz einfach Substanz haben und unverschämt cool daherkommen. Absolute Kaufempfehlung für alle, die mal wieder richtig staubtrockenen Rock'n'Roll hören wollen.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die weissen streifen sind zurück.., 9. April 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Gitarre und Schlagzeug, näselnder Gesang - KEINE Bassgitarre....geht das überhaupt gut? Die Kritiker überschlagen sich, die Musikwelt ist außer sich vor Freude. Die White Stripes aus Detroit zeigen mit ihrem neuen Album "Elephant", dass sie mehr sind als eine kurze Sternschnuppe.
Dieser Elefant wird für hitzige Diskussionen sorgen, für verzückte Gesichter und verständnisloses Kopfschütteln gleichermaßen. Denn leichtverdaulich ist der Trip durch weißen Blues, 70er Rockgitarren-Improvisation und staubige Kelleratmosphäre nicht. Jack und Mag White sind keine Schönheiten und Hitschreiber, sondern sie knarzen und schrammeln, rotzig- aber herzlich.
The White Stripes werden Dir einiges abverlangen: Wirst Du Dich auf den Rock in seiner minimalsten Form einlassen: kein Bass, nur Schlagzeug und Gitarre, wirst Du verzeihen, dass Jack White's Stimme an eine leidenden Katze erinnert? Willst Du wissen, wie der zukünftige Schwiegersohn Deiner Mama aussieht? "I want to be the Boy to warm your mother's heart" singt Jack White, und es ist fraglich, ob Mama das auch so sieht.
The White Stripes reduzieren den ganzen pompösen Rockzirkus zurück auf seinen Ursprung: Songs erzählen Geschichten. Das Schlagzeug gibt den Erzählrhythmus vor, die Gitarre schreit, windet sich vor Schmerzen, lächelt dezent bei einer guten Pointe und lässt die Spannung steigen oder sinken... weil nur der Gitarrist weiß, wie seine Geschichte weitergehen wird.
Die Sympathie dieses Elefanten zu gewinnen, wird ein hartes Stück Arbeit: Denn tolle Frisuren, fetzige Melodien und schicke Sänger mit Gold in der Kehle gibt es bei den White Stripes nicht. Aber wenn Euch die Seele des Rock'n Roll interessiert, wenn ihr wissen wollt, welche Farbe das Blut und welche Temperatur das Fieber hat, dann seid ihr im Keller der White Stripes genau richtig. Und dann wird dieser "Elefant" für den Rest des Weges Eurer ständiger Begleiter werden.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wahnsinn!, 1. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Elephant (Audio CD)
Da kommen Meg White und Jack White aus ihrem Proberaum in Detroit und nehmen fuer 9000 Dollar (neuntausend!) ein Album auf. Mit dem Budget können die meisten "Rockbands" nicht mal ihren Pyrotechniker bezahlen.

Das Ergebnis, das das (Ex-)Ehepaar White abliefert, ist fantastisch. Mr. White singt und leidet in 15 Songs (einen darf Mrs. White singen - die kanns auch!) und beweist wie viel Herzblut in der Platte steckt. Dazu kommen Gitarrensoli, wie sie dreckiger nicht sein können und ein schöner, straighter Bumm-Bumm-Rhythmus. Die Songpalette reicht von superlangsam ("Cold cold night") bis Abgehnummer ("Black math"). Und alle klingen nach muffigen Proberaum, knattern, rattern und quengeln - einfach wunderschön.

Fazit 1: Solange es Musiker wie Mrs. und Mr. White gibt, ist noch nichts verloren und Menschen, die einfach nur gute Musik hören wollen, finden eine eine Zuflucht vor Multi-Millionen-Marketing-Mega-Sellouts wie Linkin Park & Co.
Fazit 2: Wenn alle Ehekrisen so enden, brauchen wir schnellstens mehr Scheidungen!
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Elephant
Elephant von The White Stripes (Audio CD - 2003)
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