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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach spitze!
Rosalinde Russel ist umwerfend in ihrer Rolle als Reporterin, die sich durch ihre Wortgewandheit in einer dominierenden Männerwelt durchzusetzen hat. Cary Grant will sie zurückgewinnen, nicht nur als Reporterin, sondern auch als Frau. Er möchte sie nicht an einen geschniegelten Lackaffen verlieren.
Eine prickeldene Mischung von Zeitungsmileu,...
Veröffentlicht am 27. Januar 2003 von Sylvia Knöchel

versus
3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Cary Grants bester Film !
Zuerst wollte ich mir nach entsprechender Lektüre den Film ja gar nicht auf DVD kaufen, tat es dann aus reiner Neugier aber trotzdem.

Was ich dann allerdings zu sehen bekam, hat mich doch sehr enttäuscht, hatte ich mir doch irgendwie mehr von dem Film versprochen !!!

Der Film ist zwar vom Tempo her sehr flott, aber die Schnelligkeit ist in...
Veröffentlicht am 11. Februar 2007 von Sina Gerritsen


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34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach spitze!, 27. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Rosalinde Russel ist umwerfend in ihrer Rolle als Reporterin, die sich durch ihre Wortgewandheit in einer dominierenden Männerwelt durchzusetzen hat. Cary Grant will sie zurückgewinnen, nicht nur als Reporterin, sondern auch als Frau. Er möchte sie nicht an einen geschniegelten Lackaffen verlieren.
Eine prickeldene Mischung von Zeitungsmileu, Gefängnis und Liebe. Mit viel Wortwitz zwischen den umwerfenden Hauptdarstellern.
Einfach ein super Film! Sollte in keiner Sammlung fehlen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Cary Grant spielt spitzenmäßig!, 27. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Da ich Cary Grant verehre, habe ich mir diesen Film gekauft, ohne genau zu wissen, worum es eigentlich geht. Ich habe den Kauf nicht eine Minute bereut. Grant glänzt durch Sprüche, Mimik und Gestik und beweißt wieder einmal, was für ein hervoragender Komödiant er ist! Man muss den Film unbedingt 2x sehen, da man beim ersten Mal vieles nicht mitbekommt, weil der Film ein hohes Tempo hat - und man außerdem so laut lachen muss, dass man nichts mehr hört ;-)
Die Geschichte ist tatsächlich eher banal. Cary Grant, als Chef einer Zeitung möchte mit allen Mitteln seine geschiedene Ehefrau zurück, die am nächsten Tag einen anderen Mann heiraten will. Vor der Trennung hat sie bei ihm als Journalistin gearbeitet und mit vielen Tricks gelingt es ihm, sie für eine Story über eine Hinrichtung zu begeistern. So viel zur Story.
Man sieht dem Film an, dass er "mal ein Theaterstück war". Es gibt nur wenige Sets, der Film lebt eindeutig von seinen Dialogen. Ich kann den Film sehr empfehlen - aber dabei bitte nichts trinken, sonst besteht die Gefahr, dass man alles ausprustet! :)
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 1939 war der Film vielleicht noch witziger, 23. Februar 2007
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Der Film beruht auf einem Theaterstück, eine großartige Komödie mit vielen hinreißenden Dialogen, die extrem erfolgreich war und deshalb mindestens dreimal verfilmt worden ist. Diese Verfilmung hat aber eine Besonderheit. Während sich im Stück und den anderen Verfilmungen der Chefredakteur und sein Lieblingsreporter in der Wolle haben, ist es hier ein Exehepaar, also Mann und Frau, die sich sowohl beruflich als auch privat nahe stehen oder zumindest standen.

Der Film profitiert von dieser Idee. Er erhält dadurch noch ein kleines bisschen mehr Dynamik, auch mehr Witz als die anderen Versionen. Vor allem, weil sich mit Cary Grant und Rosalind Russell hier zwei großartige Schauspieler gegenseitig die Bälle zuschieben. Für Cary Grant ist es noch aus einem anderen Grund eine besondere Rolle. Er spielt einen intriganten, unsympathischen Bösewicht, den Chefredakteur, der bereit ist, alles für seine Karriere und seine Zeitung zu opfern. Nicht sehr nett und deshalb ganz anders als in seinen üblichen Rollen. Aber auch die Russell spielt eine ambivalente Persönlichkeit. Sie ist zwischen dem neuen, sie liebenden Verlobten und dem manipulativen Exehemann hin und her gerissen. Und obwohl sie die Spielchen des letzteren immer sofort durchschaut, kommt sie schließlich zu der Erkenntnis, dass ein gutes Leben auch ein sehr langweiliges Leben sein kann.

Diese durchaus spannende Beziehungsgeschichte findet vor einem für heutige Verhältnisse ernsten Hintergrund statt. Ein Mann soll für den Mord an einem Polizisten gehenkt werden. Korrupte Politiker versuchen, sich durch eine harte Haltung gegen das Verbrechen einen Wahlsieg zu sichern. Der vermeintliche Mörder erweist sich aber als ein harmloses, armes Schwein. Schließlich springt sogar eine Frau aus dem Fenster, um dem Mörder zu helfen und kommt dabei ums Leben. Nett, dass wir in der Komödie noch ein wenig Gesellschaftskritik bekommen, aber der Ernst dieser Nebenhandlung wirkt dennoch im Format des Films irritierend. Auch die Darstellung der Presse ist das Gegenteil von freundlich. So wird der Krieg in Europa (der Film ist 1939 gedreht) mal schnell für eine gute Schlagzeile auf Seite 3 verschoben. Passen die ernsten Elemente noch in die Komödie? Damals schon. Und vielleicht deshalb sind die besten, schwarzen Komödien wie Arsen mit Spitzenhäubchen oder The Trouble with Harry eher damals entstanden als heute. Es waren härtere Zeiten.

Ja, ich habe trotzdem beim Sehen des Films viel gelacht, und auch ich habe mit dem Mörder und seiner Freundin gelitten. So ist der Film heute immer noch gut anzusehen. Für die damalige Zeit war es aber ein genialer Film, mit vielen, einmaligen Dialogen und exzellenten Leistungen der Darsteller. Er wurde auch entsprechend vom Publikum und der Kritik aufgenommen.
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4.0 von 5 Sternen Screwballcomedy, 8. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
spritzige spannende Komödie, Cary Crant hat eine "fremde" deutsche Synchronstimme, wesentlich besser als das Remake "Extrablatt" (The front page) mit Jack Lemmon und Walther Matthau.
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5.0 von 5 Sternen Eine von den ganz großen Komödien -auch heute noch ein Genuß, 18. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Kurz zur Einordnung des Films: Es ist die zweite von vier Verfilmungen des Theaterstücks von Ben Hecht:
1. The Front Page (1931), Regie: Lewis Milestone Darsteller: Adolphe Menjou und Pat O'Brien.
2. His Girl Friday (Sein Mädchen für alle Fälle) (1940) Regie Howard Hawks (wird allgemein für die beste Adaption gehalten und ist auch mein Favorit) mit Cary Grant und Rosalind Russell.
3. The Front Page /Extrablatt)(1974), Regie: Billy Wilder, mit Jack Lemmon und Walter Matthau.
4. Switching Channels (1988), mit Burt Reynolds und Kathleen Turner, bei dem die beiden Helden in einen Nachrichtensender verlegt werden und der Originaldialog vollständig ersetzt wird.

Das Grundplot ist immer dasselbe (Achtung Spoiler - aber andererseits lebt der Film eh vom Dialogwitz und das Ende ist irgendwann sehr eindeutig absehbar):
Die Handlung spielt im Nachrichten/Reportermilieu (Version 1-3. im Zeitungswesen, Version 4 bei einem Nachrichtensender (CNN nachempfunden). Der zynische Verleger/Senderchef will unbedingt seinen Starreporter/in halten (Versionen 2 und 4 machen daraus eine Mann/Frau Liebesgeschichte - 1 und 3 sind gemäß dem Original bei einer Männerfreundschaft), denn er/Sie soll über eine bevorstehende Hinrichtung berichten. Der Starreporter/in hat sich jedoch verlobt und kündigt. Aus dieser Ausgangssituation entwickeln alle 4 Filme die ziemlich irrwitzige Handlung in deren Verlauf der Häftling vor der Hinrichtung flieht, der Starreporter/in sich mit steigendem Eifer an die Story macht und sogar den entkommenen Häftling im Pressebüro versteckt. Der/die Verlobte entfremdet sich, während der/die Reporterin sich neu in den eigentlich aufgegebenen Job verliebt.
Der Sheriff (unfähig) und der Bürgermeister (korrupt) sind beide im Wahlkampfstress, wollen den Häftling fangen und auf den elektrischen Stuhl schicken und erwischen ihn letztendlich auch im Pressebüro. Vorher kam jedoch ein Strafaufschub für den Häftling durch den Gouverneur, der vom Bürgermeister unterschlagen wird.
Nachdem der Herausgeber und der Reporter/in wegen Beihilfe zur Flucht ins Gefängnis gewandert sind, treffen sie dort den Beamten mit der schriftlichen Begnadigung. Er wurde bei einer Razzia in einem gewissen Etablissement verhaftet, in das ihn der Bürgermeister "entsorgt hatte". Der Sheriff (der das nicht wusste) hat einfach standardmäßig einen "Puff hochgehen lassen - das bringt Stimmen vor der Wahl".
Nun werden Bürgermeister und Sheriff durch Herausgeber und Reporter erpresst: der Todeskandidat wird begnadigt und die beiden kommen frei.
Der Abspann verrät, dass alles so kam wie es kommen musste: Herausgeber und Reporter sind wieder ein Paar (in Versionen 1/3 beruflich in 2/4 auch privat) und die jeweiligen fachfremden langweiligen Verlobte(n) sind wieder da, wo sie hingehören.

Was macht diese Version 2 nun so einzigartig:
1. Cary Grant und Rosalind Russell: Die Abänderung des Originals, um aus Herausgeber und Reporterin ein Liebespaar zu machen, das sich entfremdet und dann mit sehr viel irrwitzigem Dialog und Handlung wieder zusammenfindet, ist ein genialer Schachzug. Der Russell hätte ich das gar nicht zugetraut was sie hier an Schnellfeuerdialogen abliefert 'ich weiß, nicht ob Katherine Hepburn (die auch für die Rolle vorgesehen war) so viel besser gewesen wäre.
2. Der Verlobte der Reporterin. Ist dem Herausgeber hier anfangs ein Gegenspieler wird aber von Cary Grant dermaßen an die Wand gespielt, dass es einfach Spaß macht.
3. Die Schnellfeuerdialoge. In welcher Geschwindigkeit sich Grant und Russell geist- und anspielungsreiches um die Ohren hauen ist unerreicht und screwball-comedy at ist very best.
4. Russell und ihre Interviews mit dem Häftling (hier wird am wenigsten Klamauk gemacht und man versteht die Rolle des Häftlings noch am besten von allen Versionen).

Wenn man schwarzen Humor mag und klassische Screwball-Comedy sowieso, dann ist das schlicht und einfach ein Muss!
Wer das Stück an sich gut findet (Ben Hecht hat da teilweise seine Lebensgeschichte in eine Komödie umgesetzt) sollte sich auch noch Extrablatt und Switching Channels geben.
Den einen wegen Walther Matthau, der die Rolle ganz anders interpretiert als Grant und Switching Channels zur Abrundung: Da sind ein paar nette Gags aus der Zeit in der CNN groß wurde, drin.
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5.0 von 5 Sternen Unvergessen: Cary Grant (1904-1886), 14. Februar 2012
Von 
Film- und Buchfreund (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension zu: "Sein Mädchen für besondere Fälle" (USA 1940)

Zum Inhalt:

Als die Sensationsreporterin Hildy Johnson (Rosalind Russell) verkündet, dass sie der Zeitungswelt den Rücken kehren will, um sich mit ihrem langweiligen Verlobten (Ralph Bellamy) an den heimischen Herd zurückzuziehen, ist ihr ehrgeiziger Chefredakteur und Ex-Mann Walter Burns (Cary Grant) wild entschlossen, sie zum Bleiben zu überreden - und ihr Herz aufs Neue zu gewinnen.

Bewertung:

Das "Lexikon des Internationalen Films" beurteilte diesen Film folgendermaßen:

"Ebenso amüsante wie rasante Komödie, die von ihrem Sprachwitz und -tempo lebt. Dank der hervorragenden Darsteller und des außergewöhnlichen Drehbuchs hat sie bis heute nichts von ihrer faszinierenden Wirkung verloren".

Diese US-amerikanische "Screwball-Komödie" aus dem Jahr 1940 basiert auf dem Theaterstück "Reporter" (Originaltitel: "The Front Page") von Ben Hecht und Charles MacArthur. Cary Grant und Rosalind Russell spielen in dem Film die Hauptrollen, Howard Hawks führte Regie. Das "American Film Institute" wählte diesen Film unter die 20 besten Filmkomödien aller Zeiten (Platz 19). Im Film kommt erstmals eine Technik zum Einsatz, die es dem Regisseur erlaubt, mehrere Dialoge gleichzeitig zu verbinden.

Die Bild- und Ton-Qualität [ schwarz-weiß; 90 min ] ist -gemessen am Alter des Films- gut.
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5.0 von 5 Sternen Unvergessen: Cary Grant (1904-1886), 14. Februar 2012
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Rezension zu: "Sein Mädchen für besondere Fälle" (USA 1940)

Zum Inhalt:

Als die Sensationsreporterin Hildy Johnson (Rosalind Russell) verkündet, dass sie der Zeitungswelt den Rücken kehren will, um sich mit ihrem langweiligen Verlobten (Ralph Bellamy) an den heimischen Herd zurückzuziehen, ist ihr ehrgeiziger Chefredakteur und Ex-Mann Walter Burns (Cary Grant) wild entschlossen, sie zum Bleiben zu überreden - und ihr Herz aufs Neue zu gewinnen.

Bewertung:

Das "Lexikon des Internationalen Films" beurteilte diesen Film folgendermaßen:

"Ebenso amüsante wie rasante Komödie, die von ihrem Sprachwitz und -tempo lebt. Dank der hervorragenden Darsteller und des außergewöhnlichen Drehbuchs hat sie bis heute nichts von ihrer faszinierenden Wirkung verloren".

Diese US-amerikanische "Screwball-Komödie" aus dem Jahr 1940 basiert auf dem Theaterstück "Reporter" (Originaltitel: "The Front Page") von Ben Hecht und Charles MacArthur. Cary Grant und Rosalind Russell spielen in dem Film die Hauptrollen, Howard Hawks führte Regie. Das "American Film Institute" wählte diesen Film unter die 20 besten Filmkomödien aller Zeiten (Platz 19). Im Film kommt erstmals eine Technik zum Einsatz, die es dem Regisseur erlaubt, mehrere Dialoge gleichzeitig zu verbinden.

Die Ton- und Bild-Qualität [ schwarz-weiß; 90 min ] der DVD ist gut.
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5.0 von 5 Sternen Fall besonders gut gelöst, 29. Januar 2012
Von 
Matthias Haas (Sumiswald Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Einmal mehr herrscht die grosse Hektik in der Zeitungsredaktion von Walter Burns (Cary Grant). In einem Mordprozess, der zuvor die Öffentlichkeit beschäftigte, soll bald der Angeklagte hingerichtet werden, ausser der Gouverneur begnadigt ihn noch. Doch da taucht gerade Walters Ex-Frau Hildy Johnson (Rosalind Russell) auf, die lange Zeit seine Kollegin war, sich aber nun aus dem Journalismus verabschieden soll. Sie will nämlich den langweiligen Versicherungsvertreter Bruce (Ralph Bellamy) heiraten, der zwar aussieht wie Ralph Bellamy, ihr aber sonst nur ein ruhiges Leben an Heim und Herd samt Schwiegermutter bieten kann. Walter sieht das mit Argwohn und versucht mit einem Trick, Hildy noch einmal eine grosse Geschichte unterzujubeln, damit sie beim Journalismus bleibt. Hildy macht zunächst mit, denn es geht ja noch wenige Stunden, bis der Zug in die andere Stadt losfährt. Bald aber entwickelt sich die Geschichte ohne Walters Zutun schon so turbulent weiter, dass sich die Hektik nur noch verschlimmert. Denn das Reporterzimmer im Gerichtsgebäude, in dem die Hinrichtung stattfinden soll, wird zum Ort des Geschehens, als der Todeskandidat ausbricht und sich im Mobiliar versteckt.
So stellt man sich einen gelungenen Komödienklassiker vor! In "His Girl Friday" (Columbia Pictures, 1939) gibt es jede Menge Witz und eine abwechslungsreiche Geschichte. Dazu wird auch nicht mit Seitenhieben auf Politik und Journalismus gespart. Es gibt vieles aus der "guten alten Zeit", aber auch einiges, das auch heute noch seine Gültigkeit hat. Stellenweise merkt man natürlich dem Stoff seine Herkunft aus dem Theater an, aber wenn es wie hier gut funktioniert, schadet das auch nicht. Es erstaunt wenig, dass auch später noch einige Filme ähnliche Geschichten boten, wie beispielsweise Billy Wilder mit seinem Spätwerk "Extrablatt".
Die DVD-Macher von Sony tragen dem Status des Films Rechnung, indem sie ihn auf einer reichhaltigen DVD präsentieren. Auf dieser gibt es den Film restauriert und in voller Länge von 88 Minuten. Das schwarz-weisse Bild im Format 4:3 sieht frisch aus, der Ton klingt ebenfalls ansprechend. Es stehen immerhin 4 Audiosprachen und 20 Untertitelspuren zur Auswahl, dazu kommt noch der hilfreiche Audiokommentar. Abgerundet wird das Bonusmaterial mit kurzen Doku-Beiträgen von insgesamt 15 Minuten Länge (wie der Kommentar wahlweise untertitelt in Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch und Niederländisch, aber leider nicht Englisch), einige Texttafeln und Trailern und in den frühen Auflagen der DVD auch noch mit wissenswerten Informationen in gedruckter Form. Kurz: hier stimmt das Gesamtpaket und das gibt 5 von 5 Exklusivberichten und einen sehr schmeichelhaften Kommentar auf der rechten Spalte.
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3.0 von 5 Sternen Nicht gerade Cary Grants bester Film !, 11. Februar 2007
Von 
Sina Gerritsen - Alle meine Rezensionen ansehen
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Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Zuerst wollte ich mir nach entsprechender Lektüre den Film ja gar nicht auf DVD kaufen, tat es dann aus reiner Neugier aber trotzdem.

Was ich dann allerdings zu sehen bekam, hat mich doch sehr enttäuscht, hatte ich mir doch irgendwie mehr von dem Film versprochen !!!

Der Film ist zwar vom Tempo her sehr flott, aber die Schnelligkeit ist in dem Fall nicht gerade ein Vorteil, deckt sie doch den nicht gerade interessanten Plot nicht zu, mit anderen Worten, der Film ist trotz seines Tempo's nicht gerade mit einer spannenden oder gar interessanten Handlung "gesegnet".

Cary Grant in seiner Rolle als Chefredakteur einer Zeitung will seine Exfrau wieder zurückgewinnen in einem Zeitraum, der mehr als kurz bemessen ist u. das über ihre Ehre als Reporterin, was schon sehr "an den Haaren herbeigezogen ist".

Mehr möchte ich zu der Handlung selbst nicht verraten.

Cary Grant selber spielt in einer "aufgekratzten" Art u. Weise wie man sie sonst von ihm in der Form gar nicht kennt, was auch ein wenig gewöhnungsbedürftig ist.

Und die arme Rosalind Russell müht sich redlich aus der nicht gerade "atemberaubenden" Vorlage noch etwas zu machen, was aufgrund des restlichen "Drumherum" leider auch mehr oder weniger nicht mehr viel hilft.

Was mir bei dem Film auch sehr mißfällt, ist die Tatsache wie lässig innerhalb des Films mit dem Thema "Todesstrafe" umgegangen wird, mag sein, daß das für damalige Verhältnisse nicht so "stark" herüberkam, aber gerade in der heutigen Zeit der Political Correctness wirkt es doch etwas befremdlich, auch wenn es "satirisch" gemeint sein soll.

Alles in allem würde ich sagen, wer ein echter Cary Grant Fan oder Rosalind Russell Fan ist, sollte sich den Film ruhig einmal anschauen, aber für alle anderen gilt, muß nicht unbedingt sein, dann lieber das Geld in einen "besseren" Film investieren, den man sich gerne öfter anschauen kann !!!
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6 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Qualität okay, Film grausig, 25. August 2005
Rezension bezieht sich auf: Sein Mädchen für besondere Fälle (DVD)
Selten habe ich Cary Grant ein solches Scheusal spielen sehen, wie in diesem Film. Als Zeitungsherausgeber manipuliert er alle und jeden, vor allem aber seine Ex-Frau, die er offensichtlich immer noch mag und zurückhaben will. Als diese sich wieder verheiraten will, ist es Zeit für Walter Burns (Grant) einzuschreiten und alles zu tun, um seine Hildy (Russel) zurückbekommen.
An und für sich klingt das wie ein typischer Stoff für Screwball Comedies, die zu keiner Zeit besser waren, als zu der Zeit in der auch dieser Film entstanden ist. Jedoch ist all das was vermutlich komisch sein will, zimlich abstoßend. Cary Grants Charakter manipuliert, lügt und trickst seine Ex-Frau aus, die es trotz hehrer Vorsätze und Entschlossenheit nicht schafft, seinen Manipulationen etwas entgegenzusetzen. Am Ende gewinnt er sie nicht nur zurück, es ist auch offensichtlich, dass Grants Charakter sich keine Deut verändert hat und die Beziehung genauso weitergeht wie sie war.
Sicher, Grant und Russel spielen sehr gut wie immer. Was Geschlechterbeziehungen angeht, ist dieser Film jedoch eine Katastrophe. Wenn man darüber hinwegsieht, kann man sich wahrscheinlich amüsieren.
Alles in allem halte ich es für eine nicht gelungene Veränderung eines Theaterstücks, in dem es ursprünglich um zwei männliche Charaktäre, Editor und Reporter, geht. Die hereingewobene Liebesgeschichte fügt eine unangenehme Nuance hinzu, die der Geschichte extrem schadet.
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Sein Mädchen für besondere Fälle
Sein Mädchen für besondere Fälle von Charles MacArthur (DVD - 2003)
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