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5.0 von 5 Sternen Perfekte "Arena"- Atmosphäre: düster, packend, vielseitig
Arenas Konzeptalbum "Contagion" von Anfang 2003 bildet den Höhepunkt der gigantischen Story, die mit der Vorgänger- EP "Contagious" beginnt und ein Jahr nach diesem Album mit der EP "Contagium" abschließt. Diese drei CDs und insbesondere das Album beinhalten ein packendes Konzept, das mit Tiefgang und Dramatik perfekt mit der düsteren...
Veröffentlicht am 3. März 2004 von Boris Theobald

versus
3 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schritt zurück
Contagion ist ein Klon von The Visitor. Sicher bewegen sich Arena auch hier wieder auf höchsten musikalischen Niveau, aber die Originalität von Immortal oder Pride wird hier nicht erreicht. Außerdem klingt die Produktion sehr breiig. Die Songs sind zwar kurz, gehen aber oft ineinander über. Daß alles sehr düster klingt, ist ja nun ein...
Veröffentlicht am 5. März 2003 von Uwe


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5.0 von 5 Sternen Ein absolutes Highlight!!!, 25. September 2006
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Contagion

(2003 - Mitchell, Nolan, Pointer, Salmon, Sowden)

Lang war die Wartezeit für das neue Arena-Album. Eigentlich schon für Mitte 2002 ursprünglich angekündigt verschob sich der Veröffentlichungstermin immer weiter nach hinten, ehe das Album im Spätherbst 2002 fertiggestellt war. Doch veröffentlicht wurde das Album erst Ende Januar. Hat sich das Warten gelohnt?

Auf jeden Fall. Auf "Contagion" zeigen sich Arena etwas gereifter noch, man beschreitet ein paar neue Pfade, ohne dabei die Wurzeln zu vergessen.

Zuallererst fällt auf, daß sich diesmal sage und schreibe 16 Lieder auf der CD tummeln. Und in der Tat dauern die Songs nie viel länger als 4 Minuten. Man kann sagen, daß Arena diesmal sehr viel mehr Ideen in das Album gepackt haben. Wo vorher eine sehr gute Idee auf 15 Minuten auch mal ausgeweitet wurde, wird sie jetzt kompakter präsentiert.

"Contagion" zeigt sich dabei härter auch als die Vorgänger. Auf "Immortal?" ging man erste Schritte dahin, auf "Contagion" wird der Weg fortgesetzt. John Mitchells Gitarren krachen immer wieder mal aus den Lautsprechern, daß es eine Freude ist. Clive Nolan läßt aber auch nichts anbrennen und setzt mit seinen Keyboards ein ums andere Mal starke Akzente, so daß man man weder von Keyboarddominanz noch von Gitarrenvorherrschaft sprechen kann.

Es zeigt sich dabei wohl auch, daß zum ersten Mal überhaupt das neue Studioalbum das selbe Line-Up wie der Vorgänger aufweist. Die Band scheint sich endlich gefunden zu haben und zeigt sich sehr harmonisch.

Auch Rob Sowden, mit dem ich bei "Immortal?" noch ein paar Probleme hatte, fügt sich mittlerweile gut ins Bild ein. Manchmal würde ich ihn mir noch etwas dynamischer wünschen, doch seine Gesangsarbeit auf "Contagion" ist dennoch sehr hörenswert geraten. Was auch daran liegen mag, daß Clive Nolan hauptverantwortlich für Texte und Gesangslinien ist.

Einzelne Lieder aus dem Album hervorzuheben fällt schwer. Gelungen sind sie mehr oder minder alle sehr, so daß man sich "Contagion" am besten an einem Stück anhört.

Einer der Kritikpunkte ist aber, daß es sich bei "Contagion" um ein Konzeptwerk handeln soll, dessen Konzept eigentlich völlig im Unklaren bleibt. Genaugenommen habe ich es auch nur der offiziellen Arenawebsite entnommen, daß als Basis für die Lieder eine Kurzgeschichte von Clive Nolan dient. Sie findet sich jedoch auf dem Alben nirgendwo angedeutet, so daß der Hörer auf sich allein gestellt ist. Die Texte sind wie immer etwas rätselhaft geraten, aber offenbar beschreibt das Album - wie auch "The Visitor" - die Lebenskrise eines Mannes und wie er sie bewältigt. Mehr Aufklärung soll es später im Jahr geben, wenn Arena auch noch zwei EPs veröffentlichen werden, für die im Digipack bereits Einschubfächer vorhanden sind. Arena wollten so die Veröffentlichung eines Doppelalbums vermeiden.

Ein anderer Kritikpunkt könnte eine gewisse Ähnlichkeit zu früheren Alben an gewissen Stellen sein. So fühlt man sich dann und wann an "The Visitor" erinnert. Andererseits ist das natürlich auch der Stil der Band, oder von Nolan, weswegen man die Band mag.

Die Musik jedenfalls läßt keine Zweifel offen. Nolan hat mal wieder einige sehr schöne Melodien und Refrains aus dem Ärmel gezaubert, zusammen mit den Ergänzungen von John Mitchell und Mick Pointer ergibt das sehr eingängige, aber dennoch progressive Lieder. Arena beweisen eindrücklich, daß guter Progrock nicht immer 20 Minuten andauern muß. Doch es gibt auch ein paar musikalische rote Fäden auf dem Album, die den Zusammenhalt verstärken und noch mehr dazu drängen, sich das knapp einstündige Album am besten durchgehend in seiner Gesamtheit anzuhören.

Wenn ich Höhepunkte nennen soll, dann "Painted Man", das großartige "Salamander", die besinnliche Ballade "Mea Culpa" und das hymnenhafte Schlußlied "Ascension", was mit zum besten gehört, das Arena gemacht haben. Zur Zeit bekomme ich "Contagion" nur schwer aus dem CD-Spieler. Fans der Gruppe können und werden ohnehin zugreifen. Wer Arena vielleicht aber noch nicht kennt, bekommt jetzt die Chance ein großartiges Album einer der besten neuen Progbands zu kaufen. "Contagion" ist ganz sicher einer der Höhepunkte dieses Jahr. Und für mich im Vergleich zu "Snow" von Spock's Beard und "Unfold the future" von den Flower Kings das stärkste Album.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gewohnt hohe Qualität von Arena ohne große Überraschungen, 30. Januar 2003
Von 
Roland Leicht - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Monatelang wurde Contagion verschoben. Doch jetzt ist das neue Werk von Arena endlich veröffentlicht worden. Ein Blick auf die Track-Liste lässt schon erkennen, dass eher ein Werk im Stile von 'The Visitor' und weniger eine 'Immortal?'-Kopie herausgekommen ist. 16 Stücke zwischen einer und fünfeinhalb Minuten lassen dann eher ein 'zusammenhängendes' Werk vermuten. Und so kommt es dann auch. Ich würde mal sagen, 'Contagion' ist ein absolut typisches Arena-Werk ohne grosse Überraschungen (leider). Sänger Rob Sowden hat sich zwischenzeitlich sehr gut integriert und vor allem Bassist Ian Salmon fällt mir äußerst angenehm mit ein paar genialen Parts auf. Der Rest: Typische Clive Nolan - Keyboards, fette John Mitchel - Gitarren (mit einigen klasse Akustik-Teilen) und Mick Pointer fällt auch nicht unangenehm aus der Reihe. Den Sound finde ich etwas mäßig und ein bißchen was Neues hätte es auch musikalisch sein können. Aber naja ... Arena sind noch immer Prog-Bundesliga. Allerdings sollten sie aufpassen, dass sie sich im Laufe der Zeit nicht selbst zu sehr kopieren. Sonst wird's ganz schön schnell langweilig.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ARENA sind wieder da !!!, 27. Januar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Da haben die Jungs es mal wieder geschafft. Nach einer kurzen Schaffenspause im Anschluss an "Immortal?" präsentieren sie sich besser denn je.
CONTAGION hat THE VISITOR gleich als Favorit in meiner ewigen Arena-Rangliste abgelöst. Thematisch sind Parallelen zu erkennen, aber der neue Sänger Rob Sowden hat sich im Vergleich zu seinem Einstieg noch gesteigert und lässt jetzt auch Paul Wrightson hinter sich.
Wem THE VISITOR gefallen hat, der wird von CONTAGION begeistert sein.
Zugreifen !!!
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5.0 von 5 Sternen ein schönes, durchdachtes Werk, 12. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
schön, dass die Band die klassischen Merkmale der ARENA-Musik beibehalten hat. Dies zeichnet eben die Klasse einer Prog-Band aus. Diesesmal haben Nolan § Co. ein noch kompakteres Werk augedacht, wodurch der Hörer ca. über einer Stunde an der Musik gefesselt bleibt und nicht bis zum Ende loslassen möchte. Man soll sich in dieser Zeit tatsächlich DIE dunkele Zukunft vorstellen können. Das ist ihnen mit einem professionellen Songwriting, der einmaligen Stimme Sowdens und dem diesesmal besonders hervorragenden Bass von Salomon gelungen. Nicht zu vergessen sind die kräftigen Gittarrensolis von Mitchell, die wie immer einen richtig mitnehmen. Perfekter Sound und äusserst eingängig. Wundervolle Musik. Besonders angenehm auch diesmal fällt M. Pointer wiedermal auf.
Dies ist meine Einschätzung nach 4.Mal Hören und wie ich mich und Arena kenne, wird es nur noch besser. Schon hinter Immortal? und vielleicht bald ganz oben.
Wer Prog-Rock mag oder kennenlernen möchte, sehr empfehlenswert. Contagion (Ansteckung) im wahrsten Sinn des Wortes.
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5.0 von 5 Sternen Musik zum Versinken, 17. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Als ich diese CD zum ersten Mal gehört habe, dachte ich eigentlich nur eins: " Oh mein Gott! Was ist das? Das kann man sich ja kaum anhören!" Ich war regelrecht entsetzt!
Und dann habe ich mir einfach mal die Zeit genommen, mir die CD in Ruhe anzuhören. Ich habe das ganze Zimmer abgedunkelt, mich auf mein Bett gelegt und an die Decke gestarrt, während ich die Musik voll aufgedreht hatte. Und ich konnte es kaum glauben. die Musik wurde besser und besser!
Jetzt höre ich die CD fast ständig. Sie ist einfach fantastisch! Die Musik geht einfach unter die Haut und bei einigen der Titel läuft es mir jedesmal eiskalt den Rücken hinunter. Nicht nur die Musik an sich, auch die Texte sind super.
Diese CD ist nicht nur für Prog-Fans ein absolute Muss, sondern wird auch vielen anderen gefallen.
Aber auf keinen Fall ist es Musik, die man einfach nebenbei hören kann. Man muss sich einfach die Zeit nehmen und sich vollkommen der Musik hingeben.
Das ist wirklich Musik, in der man versinken kann.
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4.0 von 5 Sternen Gewohnter Ohrenschmaus von Arena, 1. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Auch mit Ihrem neuen Album setzen Arena die Reihe exzellenter Produktionen nahtlos fort. Wenn auch nach meiner Meinung die Qualität von "Immortal" nicht ganz erreicht wird, aber das ist sicherlich Geschmacksache. Alles in allem ein klasse Konzeptalbum, dem eigentlich nur der richtige Kracher, wie z.B. "Moviedrome" auf dem Immortal-Album fehlt. Trotzdem ein Muß für jeden Prog-Fan. Urteil: Unbedingt kaufen !!!!!
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3.0 von 5 Sternen Schritt zurück, 5. März 2003
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
Contagion ist ein Klon von The Visitor. Sicher bewegen sich Arena auch hier wieder auf höchsten musikalischen Niveau, aber die Originalität von Immortal oder Pride wird hier nicht erreicht. Außerdem klingt die Produktion sehr breiig. Die Songs sind zwar kurz, gehen aber oft ineinander über. Daß alles sehr düster klingt, ist ja nun ein Markenzeichen von Arena, aber hier fehlen mir die richtig großen Songideen.
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2 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Lange Zeit sehnsuchtsvoll erwartet..., 2. Februar 2003
Rezension bezieht sich auf: Contagion (Audio CD)
...und dann enttäuscht worden.
Zu belanglos düdelt der Klankteppich der Jungs von ARENA dahin. Kein Vergleich zum genialen THE VISITOR.
Dieses Album ist für Progfans zu unausgereift und für Neueinsteiger zu schwerfällig.
Die Genre-Kollegen von Spock's Beard haben mit SNOW ein atmosphärisch ansprechenderes Konzeptalbum vorgelegt.
Schade, schließlich habe ich mich seit Mai 2002 gefreut und zweifache Verschiebung des Releasetermins in Kauf genommen. Nicht alles, was lange währt, wird endlich gut.
Davon ganz abgesehen: Was ARENA hier präsentiert verdient im Vergleich zum Mainstream-Einheitsbrei immer noch fünf Sterne. Nur den eigenen Ansprüchen werden sie nicht ganz gerecht.
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Contagion
Contagion von Arena (Audio CD - 2003)
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